Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Sebastian Jung" werden angezeigt.

Es geht los - Alles Wichtige auf einen Blick!

Adler im Quizduell

Spielt ihr eigentlich auch „Quizduell“? Dann sind euch sicher auch schon viele Menschen  und Dinge begegnet, von denen ihr im Leben noch nichts gehört habt. Wer um des Himmelswillen ist z.B. Petra Busch? Und wer sind die vier Männer, mit denen sie möglicherweise mal  verheiratet war? Ist ihr Kopfkissen grün, gelb, rot oder blau? Woher soll ich wissen, ob Jim Myer, Bud Weinstein, Phil Stocker oder Larry Whitacker noch nie in einer Band gespielt haben, deren Namen ich noch nicht mal kenne? Ist der längste Regenwurm der Welt 50 Zentimeter, 80 Zentimeter, 3 Meter oder 4 Meter lang? Es ist mir eigentlich egal – ich möchte ihm nur lieber nicht persönlich begegnen. Auch die Tatsache, dass es eine Schnecke gibt, die nach Boris Becker benannt ist und den klangvollen Namen " bursina boris beckeri" trägt, war mir bisher  gänzlich  unbekannt. Wohingegen ich mir absolut sicher bin, dass Shakespeare mit Vornamen William heißt (nicht etwa Ted). Und Goethe? Klar: Fritz....ähem: Joh...

Eintracht in Europa: Still going strong!

Der Donnerstag, der so ein glückliches  Ende finden sollte, fing so an wie im Moment meine Tage immer anfangen: Hellwach  und sehr, sehr müde. Mein Schreibtisch, mein Kopf  – zum Glück – voller Arbeit, Ideen und Projekte. Die Tage sind lang, die Nächte kurz. Schreiben, recherchieren, basteln, abstimmen, konzipieren, korrigieren, redigieren. Mails, Texte, Telefonate, Scribbles. Ja, ja. Nein, nein. Ganz anders. Ja, genau so. Dazwischen: Rotundschwarze Tupfen aus Porto. Eintracht-Forum. Facebook. Mails. SMSe. Mittwoch:  Chillen am Strand und in Straßencafés.  Hotels. Panoramabilder.  Trainingsfotos aus dem Stadion, Fotos von Gässchen und Winkeln.Donnerstag: Frühstück, Gang durch die Stadt. In Porto regnet es Bindfäden . Von knapp 7.000 Entrachtlern in Porto ist die Rede. Annähernd Bordeaux-Dimensionen. Wahnsinn. Wie durchgeknallt ist das denn?

Uff.

Geschafft. Der bitter notwendige erste Heimsieg der Saison 2013/14 ist unter Dach und Fach. Und wenn  ich mir vor dem Spiel meine „50 mal Meier-Statistik“  noch einmal angeschaut, hätte,  hätte ich mir eine unruhige letzte Viertelstunde ersparen können. Nach dem 1:0 war eigentlich klar, dass nichts mehr schief gehen kann. Meier erzielt überdurchschnittlich häufig das  erste Tor, das dem Spiel eine entscheidende Wende gibt (Stand August 2013: 20 von 50). Ebenalls auffallend oft (14 von 50) sind seine Tore dann auch spielentscheidend.  Quod erat demonstrandum  oder wie der Hesse zu sagen pflegt:  Da hammers widder, mir zwei. Drei Punkte. Yep. Ja. Hurra. Ansonsten gibt es über das Spiel nicht besonders viel Positives zu vermelden. Mein lieber Adler-Freund Kid hat es unter die 10 schlechtesten Eintrachtspiele, die er je gesehen hat, eingeordnet.  Doch, ja, da kann man drüber reden. Und was ich schon immer wusste, hat sich damit also be...

"Bei warmem Wetter gewinnen, ist schöner als bei kaltem Wetter verlieren."

Fast (also: fast) habe ich mich schon daran gewöhnt. Europajubel. Europagesänge. Hurra, hurra, die Frankfurter sind da. Und dann gibt es sie doch immer noch -  die Momente, in denen ich fast ungläubig im Stadion, vor dem PC, vor dem Fernseher sitze und denke: Wir, das da, das sind tatsächlich wir. Kaum auszuhalten vor Glück und dann fast unwirklich. Hier und dort. Mittendrin und doch auf einem anderen Stern. Nähe und Ferne.  Gestern zum Beispiel. Ganz anders als sonst vor einem Eintracht-Spiel war ich ungewöhnlich entspannt. Ein sonniger, fast schon verklärter Spätsommertag.  Bin erkältet und mein Kopf ist ohnehin ein wenig vermatscht und gedämpft.  Hinaus, hinaus. Garten, Himmel. Pflücke Äpfel, blättere und lese in der Neuübersetzung von „Paris, ein Fest ein fürs Leben“,  zappe mich zwischendurch durchs Netz und beobachte, wie die Adler  sich langsam aber stetig in Nikosia ausbreiten.  Fotos von Einzeladlern am Strand, im Pool, im Flieger, schlie...

Von Adlern, Schlangen und neuen Trikots - Impressionen am Rande der Trikotpräsentation.

Es war letzten Freitag als ich von einem lieben Adler-Freund fast gleichzeitig eine SMS,  eine Mail und im Eintracht-Forum eine PN bekommen habe: „Hast du Lust mit mir als Fotografin zur Eintracht-Trikotpräsentation zu kommen. Zusage jetzt sofort.“   Steht das da wirklich? Kann  mein Glück kaum fassen. Lust? Ob ich Lust habe? Was für eine Frage. Ja, klar. Sofort. Wann? Wie? Wo? Ich  verspreche hoch und heilig pünktlich da zu sein, jede Unwägbarkeit auszuschließen. Falls mich auf dem Weg zum Treffpunkt Aliens kapern, werde ich sie eigenhändig zurück zum Mond schießen. Und tatsächlich – am Donnerstag bin ich punktgenau um kurz nach halb zehn am Redaktionstreffpunkt in Mainz.  Frank  weist mich noch kurz in die Geheimnisse der High-Professional Spiegelreflexkamera ein  ( „Deckel von der Linse vorher runter machen...“ ) und dann brausen wir los. Wolken wehen, die Sonne blitzt  und ein paar Regentropfen fallen. Aus dem DVD-Player tönen die Rodgau...

Spieler der Stunde: Der Russ, der Russ

„Schon widder der Russ…“   Zweieinhalb Jahre ist es her, dass dieser wütende Aufschrei während der TV-Übertragung eines Eintrachtspiels aus dem offenen Fenster eines Wohnhauses in Frankfurt-Oberrad  tönte und eine mit den Gegebenheiten bei der Eintracht nur rudimentär vertraute  Passantin ins Grübeln brachte: „Wie? Seit wann spielt denn eine Russe bei der Eintracht?“ Noch ein bisschen länger liegt eine Szene zurück, die sich in der Saison 2007/08 beim Spiel gegen Energie Cottbus  abgespielt hat und fest in meinem  All-Time-Lieblings-Eintrachtszenen-Gedächtnis abgespeichert ist.  Es war ein hektisches, aufwühlendes  Spiel inmitten des immer heftige dräuenden Caio-Funkel-Gedöns. Die Eintracht mit der Chance bei einem Sieg nochmal an die vorderen Plätze heranrücken zu können. Wir waren drückend überlegen, aber dennoch kein Durchkommen gegen tief stehende Cottbuser. Halbzeit. Dann nach Wiederanpfiff das Elend. Oka mit einem seiner Oka-Patzer – ein Au...

rotundschwarz weekly (1)

„Eins bleibt auf ewig unerforscht, das Innere von einer Worscht“.  So dachte ich – bis ich vor ein paar Tagen in unserer Lokalzeitung folgende, fast schon empörende Schlagzeile  lesen musste: „Enträtselung der Wurst“ , war da zu lesen  und der Artikel machte deutlich, dass der „undurschaubaren Wurst“, die gemeinhin bezüglich ihrer Inhaltsstoffe unter „Generalverdacht“ stehe,  jetzt ihr Geheimnis entrissen sein soll. Molekulargenetisch geht es ihr an die Pelle. Mit modernsten Techniken der „DNA-Sequenzierung“, die  sonst in der Humangenetik eingesetzt werden, können sogar Kleinstpartikel molekular rückverfolgt werden. In einer zu Eichzwecken speziell hergestellten „Testwurst“ wurden auf diese Weise molekulare Spuren von Senf, Lupinen und Soja entdeckt.  Und wie so oft bei diesen Dingen frage ich mich, ob ich das alles überhaupt so genau wissen will. Und was gab es sonst noch so in dieser Woche?

Wer A sagt, muss auch Ugsburg schlagen

Die Niederlage gegen Bayern liegt  - so kommt es mir vor – schon seit ewigen Zeiten zurück. Das hängt wohl damit zusammen, dass die vergangene Woche aus verschiedenen Gründen mehr oder weniger an mir vorbeigerauscht ist. Habe mich intensiv auf einen lange feststehenden Termin vorbereitet, den ich dann doch nicht wahrnehmen konnte, sozusagen Spielabsage in letzter Minute. Statt am Meer war ich dann im Schwäbischen. Nebel wallen, aber was immer auch geschieht in den Wirren der Welt und des Lebens, eine Gewissheit gibt es: Am Wochenende spielt die Eintracht. Heute also gegen Augsburg.

Frankfurter Jung

Au net schlecht! Jetzt standen wir schon kurz vor dem Herzkaschper, weil Jogi Löw weder Sebastian Rode noch Kevin Trapp in den Kader für das am Mittwoch anstehende Länderspiel gegen Holland berufen hat. Dann fallen erst Jerome Boateng, dann Marcel Schmelzer, dann auch noch Toni Kroos und Elfmeter-Opfer Schweinsteiger aus und dann tut Jogi Löw tatsächlich, was er längst schon hätte tun können oder müssen: Endlich! Nach fast fünfzehn (und eigentlich noch viel, viel mehr) Jahren hat die Eintracht wieder einen Nationalspieler. Keine Frage, Kevin Trapp und Sebastian Rode werden folgen. Aber dass die erwartete Reihenfolge sich jetzt geändert hat, kommt mir - Zufall hin, Löwsche Gedankenspiele her - vor wie eine höhere Fügung. Ein gutes Zeichen, fast ein Symbol für die Zukunft - so, als ob der Erste nach so langer Zeit nur einer sein konnte und musste. Ein echter Frankfurter. Jung!

Menschenskinders.

„Was ist das?“ steht in der SMS, die ich am Samstag ungefähr um fünf vor Vier bekomme. Ich bin im Waldstadion, klar. Vor ein paar Minuten ist das 2:0 gefallen. Dieses unfasslich wunderbar herausgespielte zweite Tor. Was machen die denn da? Noch eine Station. Noch eine. Wie im Zickzack an der Linie entlang – tak, tak, tak,  an der Strafraumgrenze von links nach rechts, one touch, fließend, wie selbstverständlich, filigran , traumwandlerisch sicher und dann – es war so unfasslich – dann war da tatsächlich rechts auch noch Sebi Jung. Dann hat Stefan Aigner ihn tatsächlich gesehen – ach, was – gesehen: er wusste, dass er da kommt. Alex Meier wusste das auch, tritt zurück, so dass Stefan Aigner den Ball durchstellen kann, direkt in den Lauf von Sebi Jung und es ist  klar, dass jetzt nichts mehr schief gehen wird, Sebi wird den Ball nicht vertändeln, Sebi wird  das Ding machen, nimmt ihn, läuft ein paar Schritte, zieht ab. Tor. Tor. Tor. Ein rotundschwarzes Knäuel von Armen, ...

Geschichte(n) schreiben!

Gleich geht' los. Die Eintracht trifft in Nürnberg auf den Club. Dabei geht es um drei Punkte, aber es geht auch um den Platz an der Tabellenspitze, zumindest für eine Nacht. Die Eintracht - so ist überall zu lesen und zu hören - kann heute Geschichte schreiben: Bester Bundesliga-Start ever. Bester Aufsteiger. Ever. Eben gerade war im Sky-Vorbericht Sebastian Jung zu sehen, auf Besuch in der Bäckerei, bei der er seine Ausbildung absolviert hat. Danach Heribert Bruchhagen im Live-Interview im Stadion und man sieht ihm förmlich den Schauer an, der ihm über den Rücken läuft, als er sich an den 1:0 Sieg gegen den BVB und an 26 Punkte auf dem Winterpausenkonto erinnert, - und an das, was danach kam. Beim Schwenk ins Stadion schwappen die Gesänge der Eintrachtler vor Ort  durchs Wohnzimmer. Ich kann nicht anders, ich singe mit:  "Deutscher Meister wird nur die SGE..." Ganz egal, ob wir heute Geschichte schreiben - die besten Geschichten, die schreiben wir sowieso: "An...

Aufstiegs-Dada

Schwarzundweiß wie Schnee Wann fing das eigentlich an gestern? Gleich morgens. Es gibt solche Tage.  Mir war so, so, so. Froh. Leicht. Erwartungsvoll. Stark. Wildes, weites Herz. Stau auf der Anfahrt zum Stadion. Neben mir ein Auto, eine junge Frau am Steuer. Stutz. Das Auto ist inwendig komplett mit Sonnenblumen dekoriert: Sonnenblumenbezüge auf den Sitzen. Sonnenblumen auf das Armaturenbrett gesteckt. Ihr Autokennzeichen: WI-NG. Alles, alles Frankfurter Jungs Menschen fliegen, eilen, strömen. Aus allen Ecken. Brechen aus dem Wald. Über Brücken. Straßen. Zum Spiel. Zum Spiel. Gesprächsfetzen hinter der Haupttribüne: Kleiner Junge, der irgendetwas von Gomez und Ribery erzählt. Seine Mama weiß es besser: Bayern? Is doch langweilig. Neben mir im Stadion vier Jungs in Eintracht-Trikots. Tonstörung? Kein Hauch von hessisch. Kein Babbeln und Schwätzen - sie s-prechen. Hamburger Adler. Heute extra angereist. Das Europalied aus Vierzig. Tausend. Kehlen. Ein einziger Schrei. E...

Spieler der Stunde: Sebastian Rode

Eigentlich sollte hier jetzt der Eintrag zum „Spieler der Stunde“ stehen. Aber leider - mir geht's wie Armin Veh: „Keine Zeit.“  Trotzdem habt ihr grad noch mal Glück gehabt ,-) – ich nehm sie mir. Die Eintracht ist zwar zäh, aber doch einigermaßen geradlinig auf Aufstiegskurs. Wir alle haben es in den letzten Tagen hundertfach gehört: Es wird schwer, es wird holprig, es wird eng. Die Mannschaft ist leicht zu verunsichern, wirkt immer irgendwie gefährdet. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Noch nie war die Spitze in der zweiten Liga so eng zusammen. 70 Punkte für den Relegationsplatz. Alles egal. Wenn wir uns jetzt ins Hemd machen, können wir von der Mannschaft nicht erwarten, dass sie es nicht auch tut. Wir ziehen das jetzt durch. Wir sind zu gut, um nicht aufzusteigen. Wir machen das. Hey – hallo – und jetzt alle: Wir. Machen. Das! Ebenfalls ein bisschen holprig - trotzdem unbeirrbar und zielorientiert ,-) - läuft die Wahl zum „Spieler der Stunde“. Sie ist nach wie vor...

Von bösen Gespenstern und guten Geistern

In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich schlecht geschlafen. Spät ins Bett, im Morgengrauen bin ich bereits wieder wach, tappere durch die Wohnung, füttere die Katzen. Alles ist still, alles schläft. Ich fröstele, ziehe mir eine Kapuzenjacke über. Setze mich an meinen Schreibtisch, sehe aus dem Fenster. Kahle Zweige, Nebeldunst. Vögel zwitschern. Sitze. Schaue. Blättere. Irgendwann gewinnt die Müdigkeit überhand, ich packe mich noch einmal ins Bett… Drei Stunden später muss dann alles ganz schnell gehen. Aaaargs. Verdammt doch wieder so spät. Duschen. Schnell noch eine Tasse Kaffee, ein Toast. Mir ist ein bisschen übel. Und spätestens jetzt kann ich mir nichts mehr vormachen: ich habe Schiss, richtiggehend Schiss vor diesem Spiel. Spät wie immer brausen wir los und sind erstaunlich früh am Stadion. Die Schlangen am Eingang sind überschaubar, die Kontrollen sehr körperbetont. „Kommen Sie ein Stück näher“, dirigiert der Ordner, den vor mir stehenden, offensichtlich im Sta...

Spieler der Stunde: Karim Matmour (Spät-aber-trotzdem-noch-Edition)

Gestern war Aschermittwoch – und heute streue ich ein wenig Asche auf mein Haupt. Das Spiel gegen den FSV ist bereits drei fach abgehakt, die Kür des Spielers der Stunde interessiert wahrscheinlich keine Socke mehr – ich will trotzdem kurz der Chronistenpflicht Genüge tun. Aaaaalso: Herzlichen Glückwunsch an Karim Matmour! Und wer jetzt noch Lust dazu hat, dazu auch noch ein paar Worte zu lesen - bitte sehr:

Wutsch und weg

Mittwochabend. Pokalspiel gegen den FCK. Es ist kurz vor 11. Seit Beginn der zweiten Halbzeit der Verlängerung sitze ich, nach vorn gebeugt, zusammengekrümmt, fast erstarrt. Eintracht, Eintracht. In den ersten 15 Minuten waren wir - wie in den ersten 45 regulären Minuten -   klar überlegen. Haben unser Heil nach Vorne gesucht. Haben Druck gemacht. Wollten vorlegen. Wie während der regulären Spielzeit hat es auch jetzt nicht geklappt. Ob jetzt nach hinten raus der Mut fehlen wird? Irgendwie weiß ich, dass es kein Elfmeterschießen geben wird. Das eine Tor wird fallen, so oder so, und ich habe ein dumpfes Gefühl in welche Richtung das sein wird. Noch zwei Minuten. Getümmel im Strafraum, direkt vor uns. Die Situation ist geklärt. Doch nicht. Djakpa muss hingehen. Kann nicht mehr. Sie bekommen den Ball nicht weg. Ein Lauterer kommt zum Schuss, ein Eintracht-Bein oder Körper ist dazwischen, der Ball kommt aufs Tor. Oka bleibt stehen, geht raus. Weiß nicht....

Guru Guru

Es ist zum in den Tisch beißen. Haare raufen. Junge Hunde kriegen. Wir können, wir können, wir können partout kein Heimspiel mehr gewinnen. Statt Atomaufstieg erst einmal Atomaufstiegsstau. Apropos… Wir auch. Im Stau. Gestern Abend. Nach der Abfahrt Kelsterbach wird unsere (nur mit leichter Verspätung gestartete) bis dahin äußerst dynamische Anreise ins Waldstadion jäh gestoppt. Wir stehen. Bis zum Flughafen brauchen wir 25 Minuten. 35 Minuten. Wahwahwah. Als wir um zehn vor Acht endlich wieder Fahrt aufnehmen, haben wir noch eine klitzekleine Hoffnung, um 3 vor Acht – im nächsten Stau in Höhe Waldparkplatz – entschwindet auch diese. Es gibt unendlich viel Hoffnung, nur nicht für uns. Wir sind froh, als unser Auto um 5 nach Acht am Waldesrand steht und wir hechelnd die Operation Heimspielsieg in Angriff nehmen.

Immer wieder Sonntags

So oder so ähnlich werden sie sich also anfühlen, die Sonntage in dieser Zweitligasaison, in der die Dinge einen neuen Rhythmus bekommen. Zunächst alles noch ganz normal. Am Samstag wieder einmal viel zu spät ins Bett gekommen, trotzdem morgens relativ früh wach. Eine SMS aus dem Norden verkündet, dass der Zug Richtung Braunschweig bereits rollt. So früh? Klar, so früh.

Reserviert

Wie wird sie wohl aussehen, die Viererkette der Eintracht heute abend beim Spiel in Hamburg? Zumindest eine der vier Positionen steht felsenfest. Tja, es geht halt  nichts über Planungssicherheit :-) (Henni Nachtsheim war bei der Vorstellung seines neuen Eintracht-Kolumnen-Buches am Mittwoch-Abend im Eintracht Museum übrigens durchaus nicht reserviert, sondern ausgesprochen witzig und charmant - was man auch von dem ebenfalls im Museum anwesenden Heribert Bruchhagen sagen kann.  Herzlichen Dank  an den lieben Forumsadler-Freund, der kurzfristig verhindert war, und uns die für ihn reservierten Plätze überlassen hat. Es war ein sehr netter Abend).