Wie sich unsereiner über den NSA- oder Handyabhör-Skandal und über ausgeklügelte Überwachungsmechanismen wundern kann, ist mir vollkommen schleierhaft. Die Geheimdienste müssten doch bescheuert sein, wenn sie mit hochnotgeheimen Methoden für bestimmte Zielpersonen nicht zumindest ungefähr die Menge und Qualität an digitalen Informationen zutage fördern könnten, die jeder von uns ohnehin mit Freuden und freiwillig täglich öffentlich zugänglich macht. Wir haben ein Google Konto, nutzen Google Drive, Google Maps, Google now. Planen Routen. Shoppen – gerne auch mal per One-Stop-Click. Teilen Inhalte, die uns besonders gut gefallen mit anderen. Sind bei What’s app, Facebook und Twitter, Xing und LinkedIn, liken, skypen, lesen Zeitungen, organisieren unsere Termine, teilen anderen gerne mit, wo wir uns gerade aufhalten, schauen Filme und Livestreams, laden uns Software und Guidelines herunter, markern Favoriten, abonnieren Newsletter, nutzen die Dropbox für...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.