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Posts mit dem Label "Christian Streich" werden angezeigt.

Kontrollierte Attacke

Die Sonne steht am strahlend blauen Himmel, es ist noch nicht klirrend, aber doch frostig kalt. Endlich Winter, endlich Bundesliga. Normalerweise bin ich zum Rückrundenstart noch nicht wieder so richtig in Fußballstimmung,  dieses Jahr war die Pause kürzer als sonst, aber die Lust ist schon wieder da. Mag daran liegen, dass bei mir auch das "normale" Leben im neuen Jahr sehr schnell wieder Fahrt aufgenommen hat. Heute dann also gegen die Freiburger mit ihrem hochgeschätzten Coach Christian Streich, der findet, dass es bei der Eintracht immer gut abgeht.  Und was soll ich sagen? Da hat er, wie so häufig, recht. Adi Hütter hat - wie er sagt - in der kurzen Winterpause bei der Mannschaft an einigen Stellschrauben gedreht, Ante Rebic hat im Trainingslager besonders überzeugt und Sebastian Rode bekommt vom Trainer ein Sonderlob. Ich persönlich hätte ihn nicht unbedingt zurück haben müssen, habe aber das Gefühl, es könnte passen, für ihn und für uns. Makoto Hasebe steht wieder au...

Alles eine Frage des Blickwinkels

„Wir haben noch viel mehr Geld, als wir jetzt für Neymar bezahlt haben.“ (Nasser Al-Khelaifi, Präsident Paris St. Germain) „Der Gott des Geldes wird alles verschlingen.“ (Christian Streich, Trainer FC Freiburg, zum Neymar-Transfer) „Die Fans wollen sportlichen Erfolg.  Dafür brauchen wir Ertrag – und der hat seinen Preis.“ (Axel Hellmann, Vorstandsmitglied Eintracht Frankfurt, zur Grundsatzentscheidung statt auf Integrationsfiguren auf Markt und Marktwerte zu setzen) „Ich finde nicht, dass Neymar teuer war. In zwei Jahren wird er mindestens doppelt so viel wert sein.“ ( Nasser Al-Khelaifi, Präsident Paris St. Germain, zum Marktwert von Neymar) „Es ging niemals um Geld. Ich folge immer meinem Herzen.“ (Neymar zu seinem Wechsel) „Wenn ein Fußballverein, um sportlich erfolgreich zu sein, immer auch wirtschaftlich erfolgreich sein muss – ist er dann ein Fußballverein, der auch ein Wirtschaftsunternehmen ist oder ein Wirtschaftsunternehmen, das sein Geld m...

Batsch. Bumm. Aber immer akribisch.

Was für ein wunderbarer Spätsommer. Der Morgen leicht diesig, weiche und doch leuchtende Farben. Die Geräusche sind gedämpft, die Tage klar und weit. Mild. Blau. Ein leichtes Lüftchen.  Alles atmet und duftet. Vögel ziehen. Ein Wetter, um einfach ins Weite zu laufen – oder um sich aufzumachen Richtung Waldstadion. Ich wähle für heute die zweite Variante,  obwohl ich von rechts wegen eigentlich zuhause bleiben müsste. Denn:  Wer an mehr als 40 Punkte „denkt oder träumt, kann sich einen neuen Verein suchen.“   Sagt Fredi Bobic, der gerade mal ein viertel Jahr bei der Eintracht ist. Aha. Mein Adler-Freund Kid, der schon ein bisschen länger dabei ist, findet: „Bruchhagen und Funkel wären für solche Aussagen geteert und gefedert worden.“ Da hat er zweifelsohne recht. Besser als Bobic trifft es das Abendblatt im Übrigen – unabsichtlich? -  mit seiner Überschrift: „Wer träumt, fliegt.“   Genau so ist das – und ich will sehr gerne noch ein bisschen weite...

Sie Armin, Sie!

Sechster Spieltag in der Bundesligasaison 2012/13. Die Eintracht liegt auf Platz 2 der Tabelle. Alle schütteln den Kopf, alle Welt staunt und so stellen sich „Armin“ und „Heribert“  den Fragen, die die Welt (hihi) stellt.  „Wie konnte es dazu kommen?“    Eine durchaus berechtigte Frage – denn war es nicht  Heribert Bruchhagen, der immer davon gesprochen hatte, dass es „so etwas“ nicht geben würde, so lange er bei der Eintracht etwas zu sagen hat? Jetzt haben wir also den Salat. Stehen nach fünf Spielen ganz oben und statt an Spieltagen darauf zu kucken wie Augsburg oder Mainz spielen, interessieren uns vor allem die Ergebnisse von Schalke, Dortmund und Bayern (aaargs, wie blöd, dass die gestern  in Bremen dann doch noch gewonnen haben). Alle Welt hat heute ein schlechtes Gefühl, warnt vor Freiburg, erinnert an die Eintracht als Diva – ich dagegen bin  vollkommen ruhig, habe keinerlei Befürchtungen,  bin mir vollkommen sicher, dass wi...