„Eins bleibt auf ewig unerforscht, das Innere von einer Worscht“. So dachte ich – bis ich vor ein paar Tagen in unserer Lokalzeitung folgende, fast schon empörende Schlagzeile lesen musste: „Enträtselung der Wurst“ , war da zu lesen und der Artikel machte deutlich, dass der „undurschaubaren Wurst“, die gemeinhin bezüglich ihrer Inhaltsstoffe unter „Generalverdacht“ stehe, jetzt ihr Geheimnis entrissen sein soll. Molekulargenetisch geht es ihr an die Pelle. Mit modernsten Techniken der „DNA-Sequenzierung“, die sonst in der Humangenetik eingesetzt werden, können sogar Kleinstpartikel molekular rückverfolgt werden. In einer zu Eichzwecken speziell hergestellten „Testwurst“ wurden auf diese Weise molekulare Spuren von Senf, Lupinen und Soja entdeckt. Und wie so oft bei diesen Dingen frage ich mich, ob ich das alles überhaupt so genau wissen will. Und was gab es sonst noch so in dieser Woche?
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.