Freitag, 19. Dezember 2014

Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode…*

3:2 gegen den 1. FC Köln. 3:4 gegen den VB Stuttgart. 5:2 gegen Werder Bremen. 4:4 gegen Hertha BSC. Vor Überschwang abheben oder sich über die krassen Abwehrfehler ärgern?  Kein Problem: Ich kann beides.

Vor dem Spiel

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Hört nur, wie lieblich es schallt

Tannenzweige, Kerzen und die jetzt täglich eintrudelnden Weihnachtskärtchen sind untrügliche Vorzeichen dafür, dass Weihnachten schon in Sichtweite ist. Die letzten Wochen waren anstrengend. Viel Arbeit, wenig Schlaf. Nieselregen. Wind. Schmuddelwetter. Die Katze hat es sich auf dem Fensterbrett gemütlich gemacht, streckt sich und gähnt. Kein richtig verlockendes Fußballwetter. Und doch kribbelt es in mir und ich freu mich unglaublich auf das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Hertha. Den fünften Heimspielsieg einfahren, dann noch ein Pünktchen in Leverkusen holen und auf einem Europacup-Platz überwintern. Yeah. Das wär doch was.

Spieltage 1 -15: So war's!

Sieg gegen Freiburg, Last-Minute Niederlage in Hannover. Last-Minute Sieg in Hamburg?  Wie haben wir nochmal auf Schalke gespielt? Haben wir ein System, hatten wir schon immer eins oder haben wir es zwischendurch  neu erfunden?  Wie war das mit dem Headset im Spiel gegen Augsburg? Eine kleine Chronologie der Ereignisse der Hinrunde im Schnelldurchlauf

Sonntag, 30. November 2014

Montag, 24. November 2014

Läuft bei dir

So heißt das Jugendwort des Jahres und es bedeutet -  hey, ja was eigentlich? Ach so: - „Du hast es drauf“ (ergänze: Alter). Es kann auch „krass“ oder „cool“ bedeuten, wird dann in der Regel aber ironisch verwendet.  Ein 1A-Wort bzw. Satz, der meinen Sprachschatz bereichert und bei dem ich mich bemühen werde, ihn künftig öfter zu verwenden.  Gleich mal testen – check:

Samstag, 22. November 2014

Humor ist, wenn man trotzdem siegt.

Heute geht es also weiter mit der – wie heißt das noch gleich? Ach ja... – Bundesliga. Die laufende Saison hat wegen der vielen Unterbrechungen einen fast schon irrealen (oder surrealen?) Touch. Von "laufend" kann man eigentlich nicht sprechen. Immerhin dürfen wir jetzt bis Weihnachten durchspielen, das ist doch was und wir können im Echtbetrieb herausfinden, wer oder was (und vielleicht auch wer wie viel) läuft. Die Eintracht spielt heute gegen Gladbach. Das sind die, die da stehen, wo wir eigentlich stehen könnten, wenn wir damals nicht abgestiegen wären. Aber ich bin mir ziemlich sicher: Wenn wir vor drei Jahren nicht abgestiegen wären, dann stünden wir heute auch nicht da, wo die heute stehen, weil uns dann sicher noch irgendetwas anderes eingefallen wäre, um selbiges zu verhindern. Und wenn wir da stünden, wäre es auch nicht recht. Weil! Sowieso! Überhaupt!

Sonntag, 16. November 2014

Frankfurt – Hin oder Weg?

Zufällig bin ich neulich über den Hinweis auf ein kleines Bändchen mit Texten aus und über Frankfurt gestoßen, dessen Titel mich neugierig gemacht hat. Die Bestellung dauerte etwas länger, da nur direkt beim  Verlag – Waldemar Kramer, Frankfurt – zu haben. Seit ein paar Tagen liegt es vor mir:


„Übermenschliche Kräfte scheinen nötig, um sich in einer Stadt wie Frankfurt eine Heimat zu schaffen.“ Dieser Satz von Botho Kirchhoff ist dem Band als Motto voran gestellt. „Dich will ich loben Hässliches, du hast so was Verlässliches“ hat Robert Gernhardt mal (wenn auch nicht mit Blick auf Frankfurt) gedichtet und hätte mir besser gefallen als Motto für ein Buch aus Frankfurt, das – wie ich vermute – am Ende ja doch nur so etwas wie eine verdeckte Liebeserklärung sein kann. Oder?

Freitag, 7. November 2014

Win Win.

Morgen  gehe ich nicht ins Stadion. Ich bin krank.Ich habe eine chronische Bayern-Allergie, die mich eigentlich das ganze Jahr über plagt, aber immer dann besonders heftig ausbricht, wenn das Spiel des FC Bayern im Waldstadion vor der Tür steht. Das hängt nicht etwa damit zusammen, dass ich mich vor den Bayern oder dem  Spiel fürchte. Nein, das kann ich schon aushalten. Ich laufe nicht weg, wenn’s dick kommt. Habe tatsächlich noch nie ein Stadion, selbst in tiefstem Elend, vor dem Abpfiff verlassen. Da müssen wir zusammen durch. Und so war  – trotz jener durchaus quälenden Allergie, die sich z.B. durch Genervtsein und Übellaunigkeit äußert – auch gegen die Bayern immer im Stadion dabei.  Habe mir angeschaut wie Gekas den Ball einen Meter  vor dem Tor links vorbei  schiebt und Gomez ihn – direkt vor meiner Nase– wenige Minuten später aus 11 Metern im Tor versenkt hat. Habe vor zwei Jahren  den Meisterfeierlichkeiten der Bayern im Waldstadion beigewohnt und  von meinem damaligen Platz aus der ersten Reihe dabei zugeschaut, wie Schweini und Co den Jupp in die Luft geworfen haben. Nur  ein einziges Mal habe ich in den vergangenen Jahren gekniffen. Und das war das Spiel, an dem die Eintracht den FC Bayern München mit 1:0 besiegt hat. Den wunderbaren Fallrückzieher von Christoph Preuß habe ich nur vor dem Fernseher bejubelt.

Chancenlos

Ich kann nicht so recht sagen, wie die Chancen der Eintracht stehen, in den nächsten drei Spielen den einen oder anderen Punkt zu holen oder ob sie tatsächlich chancenlos ist.  Nun sehe auch ich gewiss keinen Anlass zu großer Siegesgewissheit, gehe aber dennoch davon aus,  dass trotz Zement  und Zweiklassengesellschaft ein Fußballspiel immer erst dann verloren ist, nachdem es gespielt ist. 

Absolut  chancenlos, da bin ich mir zunehmend sicher, ist in Frankfurt derzeit vor allem einer:  Und der heißt Thomas Schaaf.