Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Römer" werden angezeigt.

Schnipsel vor dem Spiel in Bielefeld: Was erlaube Kostic?

Fußball ist nix für Romantiker - das haben wir alle längst kapiert. Trotzdem schlägt das Geschäft immer wieder neue Kapriolen, die man so jetzt echt nicht erwartet hatte. Kostic im Streik. Kostic will seinen Weggang zu Laszio Rom erpressen.   Ja, ja, andere haben das auch schon gemacht, aber unser Filip? Hä? Ich denke, wir alle haben befürchtet, dass Kostic uns über kurz oder lang und im doofsten Fall noch vor Transferschluss  in dieser Saison verlässt. Gehofft, dass es nicht so ist. Na gut, so isses halt, das Geschäft. Aber so? Das ist jetzt schon nochmal eins oben drauf. Um den Absurditätsschwurbel noch ein bisschen krasser zu drehen, dürfen wir uns stattdessen über den Verbleib von Amin Younes freuen - #habichdochimmergewusst. Amin. Guter Mann. Ein echter Adler... Und als müsse der Verlust an "echt" durch doppelt und dreifach viele Gefühle kompensiert werden, jubeln sich Spieler, Trainer und Fans überall auf den Plätzen in allen passenden und unpassenden Situationen eine...

Rotundschwarze Jahresschnipsel (Teil 3)

Januar und Februar März und April Mai Obwohl hier jetzt schon Mai ist, findet das letzte Heimspiel der Eintracht - gegen 1860 München -  noch im April, genau gesagt: am 29. April, statt. Wie nicht anders zu erwarten, verliert die Eintracht. Die Stimmung im Stadion ist nichtsdestotrotz ausgelassen, wir tragen lustige Papierhemdchen , halten rote, schwarze oder weiße Zettel in die Luft und sind alle Teil der größten und geilsten Choreo. Ever. Gerne würden wir die Mannschaft nach dem Spiel  gebührend feiern, daraus wird nix, weil wie vorgeschrieben der Platz gestürmt werden muss. Zunächst schwappt die West in den Innenraum, dann quellen die Eintrachtler aus allen Blocks aufs Feld, es dampft und qualmt, die Polizei findet das gar nicht lustig und manch Eintrachtler, dem das alles zu doof ist, verlässt mehr oder weniger fluchtartig das Stadion.  Auch die Mannschaft flüchtet erst einmal in die Kabine, wir bleiben, beobachten das Treiben vom Rande. Fahnen werden ...

Spieler der Stunde: Sebastian Rode (heute als T.C. Boyle Special, außerdem mit viel Qualm und lustigen Bildern)

Der Schriftsteller T.C. Boyle ist derzeit auf vielumjubelterDeutschlandtour . In meinem heutigen Eintrag zum Spieler der Stunde orientiere ich mich daran, wie er laut eigenem Bekunden den Ablauf seiner Leseabende gestaltet:  Es wird eine kleine Lesung geben (hier: einen kleinen Text, ein paar Bilder), eine kleine Diskussion (das hängt dann von euch ab) und ich werde einen Witz erzählen. Hier also zunächst der Text: SdS-Beteiligung  im Jahrestief - jetzt Anteile sichern, vom nächsten Hoch profitieren! Mit den Niederlagen gegen 1860 München und gegen den KSC ist die Zweitligasaison 2011/12 – die letzte Zweitligasaison der Eintracht – ausgedümpelt.  Egal, irgendwie. Trotzdem schade – die Saison (und wir mit ihr) hätten einen besseren Abschluss verdient gehabt. Um so  vorbildlicher die Wahl zum Spieler der Stunde: Obwohl auch hier offensichtlich das letzte Quäntchen Motivation gefehlt hat, es noch einmal wissen zu wollen, hat die Abstimmung es aber tr...

34 (von 34)

Heute also das letzte Spiel einer Zweitligasaison, die viel schneller herumgegangen ist als gedacht, die trotz zweite Liga auch viele schöne und glückliche Momente gebracht hat und an deren Ende wir wieder da sind, wo wir hingehören. Back again. Alles gut. Bereits ausgiebig gefeiert, bejubelt.  Wir sindwaren überglücklich, überschwänglich froh, erleichtert. Wir haben mit der Mannschaft gesungen, sind gehüpft, haben uns bei allen bedankt, haben alles – nur nicht die Erinnerung - aus den Knochen geschüttelt. Die Sensoren sind bereits in Richtung Zukunft gerichtet. Für mich ist es fast so als sei das Spiel heute in Karlsruhe nicht das letzte Spiel der alten Saison, sondern das erste, das bereits in die neue Saison weist. Armin Veh hat angekündigt, dass die beste Mannschaft auf dem Platz stehen wird . Pirmin Schwegler ist angeschlagen, wird aber spielen, weil er auch in „jedem anderen Spiel spielen würde, in dem es um etwas geht.“ Und es geht um etwas. Für uns darum, ob wir diese...