Nach Bruchköbel ist es nicht weit, es liegt irgendwo im Hanauischen. Trotzdem kann der Weg dorthin manchmal länger sein als man denkt. Zum Beispiel dann, wenn man nicht den direkten Weg wählt, sondern – wie in der Anfahrtsbeschreibung vorgesehen – immer Richtung Hanau-Nord fährt. Das ist nämlich überall. Zumindest kommt es uns so vor, nachdem wir drei mal im Kreis gefahren sind, ohne anzukommen. Aber als es uns dann endlich gelingt, aus dem Kreis auszuscheren, ist alles eigentlich ganz einfach. Niederau. Bruchköbel. Das Stadion liegt mitten in einem Wohngebiet, die direkte Zufahrt zum Stadion ist abgesperrt. Wir parken, wo wir noch einen Platz finden, Stadiongeräusche hängen in der Luft und wir hasten – sagte ich bereits das wir zu spät sind? – den Geräuschen und dem Bratwurstgeruch nach. In den Vorgärten, an denen wir vorbeikommen, herrscht Feierabendstimmung, hier wird ein Schwätzchen gehalten, dort das Blumenbeet geharkt. Nett hamses hier. Endlich. Wir sind da. Nein, auf dieser Seit...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.