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Posts mit dem Label "1. FC St. Pauli" werden angezeigt.

Spieltagsschnipsel 24/25: St. Pauli (33)

 "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir gegen St. Pauli nicht gewinnen?" Sage ich zu meinem leicht skeptischen Mit-Adler und dann fahr ich los in Richtung Stadion. Es ist kurz vor Drei, Schon klar, dass das kein einfacher Tag werden wird, aber dabei denke ich eher an die Hin- und Rückfahrt. Der S-Bahnverkehr zwischen Mainz und Frankfurt ist derzeit - ok, sagen wir mal so - stark eingeschränkt, genau gesagt: er fällt mehr oder weniger aus. Auf verschlungenen Fahrten ist der Weg natürlich irgendwie möglich. Irgendwie? "Ob mit Bus oder Bahn..." Na, das passt doch zu dem, was wir heute vorhaben. Die Hinfahrt ist jedenfalls fast idyllisch. Mit einem SEV Über-Land-Bus zuckele ich im hellen Sonnenschein durch wenig Stadt und viel Land zum Frankfurter Flughafen, das dauert ein bisschen länger, ist aber recht beschaulich. Am Flughafen dann ein Sammelbecken für Eintrachtler aus aller Herren Richtungen, um kurz nach fünf bin ich am Stadion. Immerhin. Die Europa-Hymne höre i...

So viel Qualidäd - Vorfreude auf das Spiel gegen Dortmund

Es ist Winter, auch im Rheinhessischen. Nachts rieselt der Schnee, morgens ist die Welt weiß und bist zum Abend glänzen die Straßen wieder schwarzundweiß, und auf den Äckern, Wiesen und Bäumen blitzt es grünlich. Ich versuche, ein Bild "Garten im Winter" zu malen, was gar nicht so einfach ist, denn weiß auf weiß ist ein besonderer Fall. Es geht um die Kontraste, aber von denen gibt es ja zum Glück sonst mehr als genug. Ansonsten rast die Zeit und wir rasen mit. Das. Da. Dort. Gleich noch das nächste. Und dazwischen geht auch noch was. Spielt der Prince, unser Prince, jetzt tatsächlich, wahr- und wahrhaftig beim FC Barcelona? Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. Mit dieser Geschichte geht es mir wie der Oma meines Studienfreunds Bernd, die ihr Leben lang nicht geglaubt hat, dass "die" tatsächlich auf dem Mond waren, obwohl sie die Bilder im Fernsehen gesehen hat. "Die könne mer viel erzählen." Wie gut, dass wir im Eintracht-Museum auch künftig zum...

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So allmählich geht es auf die Weihnachtszielgerade und das bedeutet auch:  In diesen Tagen gibt es vieles, das hängt. Wolken am Himmel. Das Krisen-Damoklesschwert über unseren Köpfen. Entscheidungen in der Luft. Lichterketten vor den Häusern und in den Städten. Weihnachtskugeln und Lametta an Tannenbäumen. Engelchen in Fußgängerzonen. Auch die Mannschaft der Eintracht hängt: Sie hängt ein wenig durch. Sagt Herr Veh, aber ganz ehrlich: Dem glaub ich sowieso nur noch die Hälfte von dem, was er sagt. Meistens meint er ja doch genau das Gegenteil. Heißt in diesem Fall also: Die Mannschaft hängt nicht durch, sondern ist motiviert bis in die Haarspitzen. Edgar Prieb hat im Spiel gegen uns nur den Pfosten getroffen. „Dann soll es halt so sein, dass wir nicht verlieren und oben bleiben.“   Findet Mo „Stier“ Idrissou (und er hat recht). Zu den vier Punkten, die wir vor der Winterpause noch holen wollten, fehlen noch drei. Fürth hat am Wochenende etwas für sein Torverhältnis g...

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Meine letzte direkte „Begegnung“ mit den 60ern – genauer gesagt: mit Einem von ihnen - liegt noch gar nicht so lange zurück. Sie war am 19. März dieses Jahres – das war der Samstag, an dem die Eintracht gegen den FC St. Pauli gewonnen hat. Endlich, endlich. Ein Sieg. Wir wussten damals noch nicht, dass es der letzte in dieser Saison bleiben sollte, waren gewiss nicht euphorisch, aber erleichtert und absolut sicher, dass damit die Wende geschafft und das Schlimmste – der Abstieg – so gut wie abgewendet wäre. Noch sieben Spiele, nur noch ein oder zwei Mal gewinnen. Das musste doch zu machen sein. Heute wissen wir: War es nicht. An diesem Nachmittag glaubten wir jedenfalls noch daran. Wir hatten es nicht eilig nach Hause zu kommen, ließen uns Zeit, schwätzten, blödelten und schlenderten gemächlich Richtung Ausgang. Flashback. Gerade sind wir auf dem Weg hinter der Haupttribüne angekommen. Halten noch kurz am mobilen Fanshop und kaufen zwei Feuerzeuge. Tappern weiter. Jetzt, w...

Was bisher geschah... Die Spieltage 1-9 im Schnelldurchlauf.

(Fast) ein Viertel der Atomaufstiegssaison liegt hinter uns. Eine Saison, in der wir – z.B. Peter Fischer und ich – alles dem sofortigen Wiederaufstieg unterordnen. Die „neue“ Eintracht hat sich konsolidiert, das Spiel und seine tausend Optionen nehmen Kontur an, Mo Idrissou ist „unser neuer Held“, fast so etwas wie Yeboah (au weia), und wenn das gegen Union Berlin so läuft, wie wir alle hoffen, dass es läuft, dann stehen wir nach diesem Wochenende auf einem Platz, den wir dann hoffentlich bis zum Ende der Saison nicht mehr hergeben. Neun Spieltage liegen hinter uns. Kurz noch einmal zurückgescrollt…. 1.Spieltag (Freitag, 15. Juli 2011) : Greuther Fürth - Eintracht Frankfurt 2:3 Der Sommer will kein richtiger Sommer werden. Die Eintracht beginnt die Zweitligasaison, die zur Atomaufstiegsaison werden soll, in Fürth und sie beginnt sie grottenschlecht. Das ist nichts, gar nichts. Von den Neuzugängen stehen Schildenfeld, Lehmann, Hoffer und Djakpa in der Startformation. Fange...

Fremde Inder

Ungefähr 200 Facebook-Initiativen zum sofortigen Wiederaufstieg. Missionen. Ich-bin-dabei-Pages. Bebber, Blogs, Atomaufstiegsträume – und in dem Moment, in dem ich am Montag beim Spiel gegen Pauli unseren Block – Gegengerade, ziemlich dicht an der Gästekurve – betreten habe, wusste  ich wieder, was in den letzten Wochen hinter einem leichten Schleier verborgen war: Die Wahrheit is auffem Platz. Die Mannschaftsaufstellung. Fast wie ein Schock. Klar. Umbruch. Notwendig. Habe mich - selbstverständlich *g - ausführlich mit den neuen Spielern beschäftigt, diskutiert, Meinungen ausgetauscht. Beim Spiel in Fürth einen ersten Eindruck gewonnen. Und doch jetzt, wo ich sie hier im Stadion auflaufen sehe, ist es fast wie zu WG-Zeiten, wo es öfter mal vorkam, dass man morgens noch im Halbschlaf und eher spärlich bekleidet ins Bad, in die Küche, ins Nachbarzimmer tapperte und erst mal zurückschreckte: Aaargs – ein fremder Mann/eine fremde Frau. Wer ist DAS denn?

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Heute soll er also werden, wird er also sein: Der erste Heimsieg der Eintracht seit knapp einem halben Jahr. Ich gehe fest davon aus, dass Armin Veh die Mannschaft hervorragend auf das Spiel vorbereitet hat und der Busfahrer auch vom neuen Mannschaftshotel aus problemlos den Weg ins Stadion findet. Wie gut seid IHR vorbereitet? So viele neue Namen, neue Rückennummern? Uiuiui. Ganz neue Herausforderungen für das Mitrufen der Mannschaftsaufstellung. Videowürfel ist für Weicheier. Deswegen besser hier schon mal üben: Erst Vor- und Zunamen und Rückennummern richtig zuordnen. Die Buchstaben, die hinter den von oben nach unten zugeordneten Nachnamen stehen, ergeben dann das Lösungswort. Gut, gelle? In diesem Sinne: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ - Jetzt!

Entgeistert.

Als Christoph Daum in seiner ersten Pressekonferenz bei der Eintracht vom Kopf erzählte, der das dritte Bein werden sollte, musste ich spontan an einen früheren Kollegen – Kai - denken. Kai galt als ein wenig schusselig – „verpeilt“ heißt das heute – und ihm passierten die merkwürdigsten Dinge, die immer noch ein bisschen merkwürdiger wurden, wenn er darüber erzählte. Einmal wurde er zufällig dabei beobachtet, wie er auf der Suche nach der richtigen Bürotür einen langen Flur entlanglief. Der Gang war vollkommen leer, nur vor einer Tür stand eine große Kiste – und genau auf die lief er mit voller Wucht zu. Peng. Kai hielt sich das Bein und jammerte: „Mein Kopf, mein Kopf.“ So wusste ich also schon lange vor Christoph Daum, dass der Kopf zum Bein werden kann. Auch mit den anderen Daumschen Wortschöpfungen kann ich mich ganz gut anfreunden. Statt Abstieg heißt es Klassenerhalt. Nur logisch, dass der Abstiegskampf zum Klassenerhaltungskampf und dementsprechend das Abstiegsgespenst z...

Man muss. Man muss.

Gab es tatsächlich jemanden, der gestern zum Spiel der Eintracht gegen St. Pauli  ins Stadion gegangen ist und ein gutes Fußballspiel, spielerische Ansätze, eine Leistungssteigerung erwartet hat? Also: Ich nicht. Dieses Thema ist für diese Saison abgehakt. Ich erwarte nichts, ich erhoffe nichs. Alles, was ich heute will, sind drei Punkte. Nicht mehr, nicht weniger. Und obwohl ich glaube, innerlich gegen alles gewappnet zu sein, obwohl ich zu wissen glaube, was mich erwartet, geht es mir im Stadion dann, wie es jedem gehen muss, dem die Eintracht am, ach was: im, Herzen liegt: Ich bin bis ins Mark erschüttert. Was soll das sein, was wir da sehen. Fußball? Die Eintracht? 11 vollkommen überforderte, mit sich selbst alleingelassene Spieler stehen da auf dem Platz. Absolut hilflos. Zurückgeworfen auf das fußballerische Niveau einer schlechten Zweitligamannschaft, womit man – bei Licht besehen - der Zweitligamannschaft unrecht tut. Es ist kaum auszuhalten, es tut körperlich weh. „Was...

Was bedeutet das für den Fischesser in Deutschland?

Seit Tagen quält die Menschheit eine Frage und jetzt, endlich, rund eine Woche nach Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan hat sich jemand erbarmt, und sich des drängenden Problems angenommen. Tod. Elend. Hunger. Obdachlosigkeit. Das ist ja alles furchtbar und nicht besonders schön. Aber jetzt kommen wir zu den Fragen, die uns wirklich aktuell unter den Nägeln brennen: Müssen Kinder in Deutschland künftig gesundheitliche Schäden fürchten, wenn sie IGLU- Fischstäbchen in sich hineinstopfen? Was soll aus uns werden, wenn wir hier in Deutschland künftig nicht einmal mehr bedenkenlos Sushi verzehren können? Was, wenn wir uns vor strahlendem Seelachs ängstigen müssen? An mehreren Standorten in Deutschland sind bereits Krisenstäbe eingerichtet worden. Mahnwachen haben Stellung bezogen. Für heute Abend sind Lichterketten in Sushi-Restaurants in mehreren Großstädten Deutschlands geplant. Noch wiegelt das industrienahe Fisch-Informationszentrum ab. Noch. Sehr viel konkreter scheint m...

Wieder mit dem gleichen Fleiße...

Samstagvormittag, vor dem Spiel der Eintracht auf Schalke Eigentlich sollte ich aufgeregt sein, bin ich aber nicht. Im Gegenteil: ich bin auf merkwürdige Art ruhig. Vielleicht sollte ich besser sagen: Ich bin gefasst. Und zwar auf alles. Liegt diese ungewöhnliche Stimmungslage etwa daran, dass am anderen Ende der Welt selbige gerade untergeht? Oder dass hier, bei uns, heute die Vorstellung vom Weltuntergang sehr fern und stattdessen die Sonne scheint und die Welt nach Frühling riecht? Weder noch. Ich habe in den letzten Tagen so viel im Kreis gedacht und diskutiert, so viel Kluges und Dummes, so viel Wut und Weh beim Gedanken an die Eintracht hin und her gewendet, dass ich ruhiggestellt bin. I made up my mind. Ich warte nicht auf ein Fußballspiel, ich warte auf ein Urteil. Ja, ich bin der festen Überzeugung, dass bereits vor dem Spiel gegen Schalke hätte gehandelt werden müssen. Dies ist nicht geschehen. So ist es nun mal und jetzt wird halt nach diesem Spiel der Cut erfo...

Ein Traum von Wochenende

"May be the wheather or something like this…"  Manchmal kommt es vor, dass man vollkommen krudes, dorschenanneriges Zeugs träumt und dann aufwacht, selig grinst und sich fragt: Was war das denn? Mein Traum fängt am Samstagmorgenabend an. Erst mal orientieren. Wo bin ich? Aha – der Dom. Hertie. Höfchen. Buntes Markttreiben. Offensichtlich in Mainz beim Einkaufen. Da stürmt der Buchhändler meines Vertrauens auf mich zu und wedelt mit einem Buch von Richard David Precht. „Halten Sie den etwa für einen Philosophen?“ Nein, halte ich nicht, habe aber leider im Moment keine Zeit mir weiter darüber Gedanken zu machen und haste weiter. „Sie können einfach weglaufen“, ruft er mir hinterher, „aber ich -  ich muss so was als Philosophie verkaufen.“ Da hat er recht. Was für ein Schicksal. Trotzdem. Ich muss weiter. Wohin eigentlich? Siedendheiß fällt mir ein, dass heute die Eintracht spielt. Ich habe leider keine Ahnung, wo ich mein Auto abgestellt habe, weiß im Moment auch gar n...

Auf Rekordjagd!

Die Eintracht steht seit langer Zeit wieder da, wo sie eigentlich und in einem höheren Sinn hingehört: Mit an der Spitze der Liga. Theofanis Gekas katapultiert sich auf den ersten Platz der Torschützenliste und Container-Willi im Tippspiel des Eintracht-Forums an die Spitze des Einzel-Rankings (heeeeey - Glückwunsch!) . Caio erzielt ein Tor mit dem Kopf, die Eintracht hat das drittbeste Torverhältnis der Liga und Oka Nikolov war gestern zum ersten Mal in seiner Karriere zu Gast im Aktuellen Sportstudio. Wow. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Weltrekord. Weltrekord? Den könnt ihr, den können wir uns holen: Morgen, am 1.11. ab 11 Uhr beim Online-Spiel „Play for your club“. Jeder kann mitmachen, das PFYC-Prinzip ist einfach: Es geht darum , in einem begrenzten Zeitrahmen so viele Tore für die Eintracht zu schießen wie möglich und dafür Punkte zu sammeln. Mehr als 2.147 Milliarden Punkte in weniger als 16 Stunden 39 Minuten müssen es morgen sein, dann ist – crashboombang – der Cou...

Kopflos ist "in"

Für Diskussionsstoff sorgt vor jeder Saison die Frage nach den neuen Trikots – die der Eintracht, aber auch die der anderen Mannschaften: Design, Tragekomfort, hübsch, häßlich, modern oder retro. Alles extrem wichtig. Und jedes Jahr kann man sich darauf verlassen, dass auch wieder die eine oder andere Gruseligkeit dabei ist. Keine besondere Aufmerksamkeit habe ich bisher darauf verwendet, wie die einzelnen Vereine ihre Trikots präsentieren. Das hat sich geändert, seit ich mir gestern auf der Kicker-Homepage die „Slideshow“ „Was ‚in‘ ist in dieser Saison?“  angeschaut habe. Der erste richtige Hingucker ist Hoppenheim (Bild 11) Das Trikot wird nämlich nicht von einem Spieler, sondern von „Hoppi“, dem Elch (ist es ein Elch?) präsentiert. Na ja, das passt. Ebenso beim 1. FC Köln (Bild 13): Kein Spieler, stattdessen eine junge Dame (laut Bildunterschrift „Rosi“), die eine Tasche umhängen hat und im neuen Auswärtstrikot vor dem Kölner Dom platziert ist. (Rosi? **grübel** Steht di...