Freitag, 29. November 2019

Wow!

Hättet ihr das für möglich gehalten? Nach diesem Spiel gegen Wolfsburg? Nach dieser Katastrophenhalbzeit? Ich ehrlich gesagt  nicht.  Wenn wir zur Pause drei oder vier zu null hinten gelegen hätten, hätten wir uns keineswegs beschweren können. Bei Arsenal flutschte es, zumindest bis zum Strafraum und schon vor der Pause piepste pausenlos mein Whats App - bing, bing, bing -, alles durchweg eine Art "Kondolenz-Whats apps". "Was ist da bloß los?" "Erkennst du die Herren in Schwarz überhaupt noch wieder." "Das war's dann." "Na gut, jetzt können wir uns auf die Bundesliga konzentrieren."  "640 Millionen Etat gegen 200 - das konnte ja nix werden."  Maaan. Das war der Punkt, an dem der Zorn bzw. Kampfgeist in mir erwachte.  Nein. So gehen wir nicht in die zweite Hälfte. Und so ein blödes Geschwätz haben wir schon zwei Mal nicht nötig.  "Abwarten. Hinten werden die Gänse..." antwortete ich. "Schau mer mal." "Warum gehen die Leut ins Stadion? Weil sie nicht wissen wie das Spiel ausgeht."

Samstag, 23. November 2019

Alles Standard?


Seit meinem letzten Blogeintrag ist einige Zeit ins Land gegangen und dementsprechend hat sich viel getan. Bei der Eintracht, in der Bundesliga und in der Welt. Da die Welt  (und mehr noch die Bundesliga) ein doch etwas zu weites Feld für ein Update wäre, halte ich mich einfach mal an die Eintracht und an das muntere Auf und Ab von Höhenflügen und Niederlagen der letzten Wochen. Das Last-Minute Gegentor im Heimspiel gegen Lüttich, die Auswärtsniederlage beim newborn Meisteraspiranten Gladbach (manche sagen: unverdient), die dabbische Niederlage bei Standard Lüttich, der grandiose Sieg gegen die Bayern und die, unverdient-verdiente Niederlage in Freiburg mit der durchaus ungewöhnlichen Einlage von David Abraham, der jetzt erst einmal eine Weile fehlen wird. Nicht so richtig gut gefallen mir die Meldungen vom Eventuell-Winter-Transfer von Filip Kostic, aber der beste Manager von allen wird schon die richtigen Entscheidungen  zu unser aller Wohl treffen.  Irgendwie scheint dem Eintracht-Höhenflug ein wenig die Luft auszugehen und ich kann nicht einmal wirklich behaupten, dass mich das so wirklich unglücklich macht. Ich fühl mich einer Eintracht auf dem Boden der Tatsachen irgendwie näher als einer Eintracht im kontinuierlichen Höhenflug, vielleicht die Macht der Gewohnheit. War ich „früher“ vor jedem, wirklich jedem Spiel aufgeregt und hibbelisch ohne Ende, bin ich heute in der Regel weitgehend gelassen, zwar sehr gespannt, ob und mit welchen Salti  (oder sollte ich sagen „Märchenstunden“) Trainer und Mannschaft uns heute überraschen werden, aber händeringend aufgeregt – nö.