Sonntag, 31. März 2013

Gehüpft wie gesprungen!

Hasen, Hühner und Eier stehen in diesen Tagen hoch im Kurs. Aber auch sonst haben sie ihren festen Platz in unserem Alltag:

Dienstag, 26. März 2013

(K)ein Ding der Unmöglichkeit

„Veh wird seine Entscheidung heute bekannt geben.“  Das war die erste Nachricht, die mir am Montagmorgen  vom Bildschirm entgegen leuchtete und es war als ob das Volk sich vor dem Palast des Herrschers versammelt habe, geduldig  zum Balkon empor blickt, auf dem er demnächst erscheinen wird und zitternd  sein Urteil erwartet. In und um Frankfurt vibrierte die Luft. Atemlose Spannung hing über dem Rhein-Main-Gebiet: Hopp oder Topp? Glorreiche Zukunft oder zementenes Grau? Großer Armin, sprich zu uns!

Samstag, 16. März 2013

Rumeier

Der Fußballtrainer Armin Veh ist (dies als Info für all diejenigen, die es noch nicht gehört haben) schon ein paar Jahre im Geschäft. Er ist deshalb und außerdem nach eigenem Bekunden kein Freund von


Das trifft sich gut. Denn auch wir sind vorösterlich gestimmt und wollen gerne wissen, wo der


lang läuft. Bleibt zu hoffen, dass das täglich in immer neuen Interviews öffentlich zelebrierte

n

ihres Trainers die Mannschaft von Eintracht Frankfurt nicht davon abhält, sich (!) und uns (!!!) den Traum von Europa zu erfüllen. 

Tore jetzt. Torru(h)m statt Rumeier(n). Heimsieg gegen Stuttgart und sonst gar nix!

Nachtrag am 18. März 2013:

"Dieses Rumgeeiere ist auf Dauer unerträglich." (Armin Veh)

Mit diesem Satz wird Armin Veh heute im Kicker und in der Frankfurter Rundschau zitiert und liefert damit einen erneuten Beweis seines trefflichen Humors und seiner ausgeprägten Ironiefähigkeit. Das ist dann also ungefähr so wie in der Geschichte, in der der Dieb kurz davor steht, ertappt zu werden, Deckung in der Gruppe der Verfolger sucht, sich dort einreiht und besonders laut ruft: "Haltet den Dieb!"

Mittwoch, 13. März 2013

Habemus Spieler der Stunde: Carlos Zambrano (Das Quiz)

Nachdem ich in den  vergangenen Tagen das ein oder andere  Eintracht-Tal durchlaufen habe, spüre ich sie jetzt endlich wieder in mir: Die wohlbekannte „Jetzt erst recht“–Stimmung. Dazu trägt bei, dass endlich auch aus dem Mannschaftsumfeld wieder etwas mehr offensive und  kämpferische Stimmen statt ausschließlich Gemach-gemach-alles-im-grünen-Bereich-Stimmen zu hören sind. Die Gerüchte um Kevin Volland  als weiterem Neuzugang scheinen sich zu verdichten (den hätte ich gern!), Lakic verspricht Tore gegen den VFBSebastian Rode ist voller Tatendrang und fragt sich, warum er nicht in der nächsten Saison mitder Eintracht ins internationale Geschäft gehen sollte.  Da sagst du was, lieber Seppl. Ja, warum eigentlich nicht?

Bevor wir uns neuen Taten , neuen Toren und neuen Siegen zuwenden, noch ein kurzer Blick zum Spieler der Stunde, der sich in dieser Woche leicht erholt zeigt.  66 Stimmen wurden abgegeben, das sind – trotz Unentschieden und ohne Tor – summasumarum fast doppelt so viele Stimmen wie in der vergangenen Woche.  Das ist doch was. Danke dafür!

Dienstag, 12. März 2013

Schnee- und Eisgeschichten, leider torlos. Einmal Hannover und wieder zurück.

Schon im Dezember, am Fantreff Black & White, hatten Nicole und ich uns verabredet: Hannover. Da fahren wir zusammen hin, unsere erste gemeinsame Auswärtsfahrt. Das ist Mitte März, da ist schon Frühling, da macht es nichts, dass die Strecke ein bisschen länger ist. In der ersten Märzwoche sah es dann ja auch ganz so aus als hätten wir mit unseren Planungen recht gehabt, am Donnerstag mehrten sich die Vorzeichen, dass uns da wohl nicht gerade ein Frühlingsausflug bevorstehen würde, am Freitag verdichteten sich die dunklen Wolken im wahren Wortsinn und am Samstag dann die Warnung eines Adlerfreunds aus dem Norden: Zieht euch warm an. Es stürmt. Es schneit. Es ist bitterkalt.

Donnerstag, 7. März 2013

Spieler der Stunde: Drunter und drüber geschüttelt.

Jetzt wissen wir also endlich auch,  wie es nach einem Spiel in der Kabine der Eintracht zugeht:  Unglaublich trendy und lustig und drunter und drüber. Also ich brauch keinen Harlem Shake, mich schüttelt es manchmal ganz von selbst. Zum Beispiel beim Anblick von Lothar Matthäus, der in der Halbzeit der CL-Spiele verkündet, dass die Öffentlichkeit ein Recht auf die Wahrheit hat. Ja, ja, die Wahrheit. Mit der ist das so eine Sache.

Bei Licht besehen, wissen wir ziemlich wenig. Wahr oder nicht wahr? Drunter oder drüber? Stay oder go?  Das sind so Fragen. Vielleicht sollten wir ernsthaft noch einmal die Überlegung in Angriff nehmen, dass Eintracht Frankfurt künftig nur noch in der Hinrunde am offiziellen Spielbetrieb teilnimmt und einen entsprechenden Antrag beim DFB stellen. Dann können wir uns jede Menge Aufregung sparen und es bleibt in der Rückrunde ausreichend Zeit, um zu diskutieren, zu kommentieren, sich nach neuen Vereinen umzuschauen, lustige Interviews zu geben, „realistische Chancen“ zu sehen und Perspektiven zu suchen, ein bisschen auf und ab durchs Land zu fahren, Listen zusammen zu stellen und über Abgänge und Neuzugänge für die nächste Saison, pardon: die nächste Hinrunde, zu diskutieren.

Hier ein Streiflicht auf die Wahl zum Spieler der Stunde nach der Heimniederlage gegen Gladbach.

Samstag, 2. März 2013

Wütend, so wütend.

War mir sicher, dass mir das in dieser Saison  nicht passieren würde. So viel Kredit haben sich die Jungs erspielt,  mitten ins Herz, haben uns den Glauben an eine glorreiche Zukunft der Eintracht zurückgegeben. Wer wollte ihnen da eine Schwächephase übelnehmen, macht doch nix.  Wir lassen uns nicht mehr so einfach aus der Spur bringen. Dachte ich. Undam Freitagabend, beim Spiel der Eintracht gegen Gladbach, ist es dann also doch passiert.  Schon in der Halbzeit schimpfe ich wie ein Rohrspatz, kann kaum an mich halten.  Bin wütend, so wütend. Und wisst ihr was: Es tut gut.

Freitag, 1. März 2013

Bart ab!


George Clooney hat einen. Hugh Jackman auch. Ebenso wie Steven Spielberg. Heiko Butscher. Marco Russ. Alex Meier.  Armin Veh. Ob bei der Oscar-Preisverleihung oder in der Bundesliga: Mann trägt wieder Bart. Alle Männer? Nein. In der Bundesliga gibt es sogar nach wie vor Mannschaften, die komplett Bart-frei sind. Die Dortmunder zum Beispiel sind alle vorbildlich glatt rasiert. Genauso wie die Spieler des FC Bayern München.  Da darf man sich schon mal am Kopf kratzen und fragen:  Kann das Zufall sein? Wer war zuerst?  Die Bayern haben das doch nicht etwa den Dortmundern…nachgemacht?  Das lässt sich im Übrigen ganz leicht überprüfen.  Denn – anders als seine Mannschaft – zählt ja Jürgen Klopp, der Dortmunder Meistertrainer, schon seit geraumer Zeit zu den Bart-Trägern. Sollte jetzt also der Fall eintreten, dass in den nächsten Tagen Jupp Heynckes mit einem 3-Tage-Bart gesichtet wird, dann bleibt kaum noch eine Frage offen. VroniPlag übernehmen Sie!

Heute Abend sind im Waldstadion weder Dortmunder noch Bayern, sondern die Gladbacher zu Gast, die in guter alter Tradition schon mal gerne als Fohlen bezeichnet werden. Trotzdem verzichte ich jetzt hier auf Pferdewitze, denn denen geht es mittlerweile wie den Männern: Sie haben sooooooo’n Bart.  Deswegen ganz Bart- und Witzlos: Man hat zwar schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, aber eine Eintracht, die heute die 40-Punkte-Hürde nicht nimmt? Never!

Der Countdown läuft. 39, 40, 41. Sieg und sonst gar nix!