Sonntag, 31. März 2013

Gehüpft wie gesprungen!

Hasen, Hühner und Eier stehen in diesen Tagen hoch im Kurs. Aber auch sonst haben sie ihren festen Platz in unserem Alltag:

Als Häschen sitzt der Hase in der Grube und schläft, als Hase ergreift er schon mal das Hasenpanier oder zeigt sich als Hasenfuß.  Das Häschen hüpft, der Hase hingegen hoppelt, zumindest meistens, auch wenn man nicht immer weiß, wo er lang läuft. Wenn er Pech hat, kriegt er einfach eins hinter die Löffel und kann gleich dorthin verschwinden, wo er dem Fuchs gute Nacht sagt. Und dann erst die Hühner. Die lachen – manchmal hier, aber meistens da -,  haben immer was zu gackern und es kann ewig dauern bis sie endlich mal ein Ei ausbrüten. Manchmal werden sie gesattelt und  wenn man sehr müde ist, geht man schon mal mit ihnen zu Bett  Immer mal wieder kommt es vor, dass man eines mit jemandem zu rupfen hat.  Gut, dass auch ein blindes ab und zu ein Korn findet, weniger gut, dass mancher meint,  Hühnern, die krähen  – ebenso wie den Jungfern, die pfeifen – frühzeitig den Hals herum drehen zu müssen. Dabei können wir von den Hennen allerlei lernen – z.B., dass man über ungelegte Eier nicht frühzeitig gackern sollte. Jedenfalls ist wichtig, dass man sie hat und – wenn man sie hat, dass man sie auch zeigt und ab und zu mal jemandem eins ins Nest legt.

Was das jetzt für die Eintracht heißt, ist ja wohl klar: Wir haben in den letzten beiden Wochen genug gegackert und jetzt zumindest eines unserer Eier ausgebrütet. Wir wissen, dass kein falsches Ei im Nest liegt und wo der Hase lang läuft. Kein Grund  mehr, dass Hasenpanier zu ergreifen, stattdessen die Hühner satteln, raus aus der Grube und Schluss mit der Hoppelei. Gehüpft oder gesprungen? Egal - Hauptsache ein großer Satz. Endlich über die 40-Punkte-Hürde und zurück auf den Champions-League-Platz. Ich kann den (Hasen-)braten schon riechen.

Welcome back, Oka! Auswärtssieg!


Kommentare:

  1. Karl, mei Troppe - un bloß kaa Eier mehr! ;-)

    Eieieiei - 2:3.

    Ich freu mich, ohne auch nur ansatzweise zufrieden zu sein.

    Liebe Grüße vom Kid

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    1. Zufriedenheit macht träge. Und so freue auch ich mich ohne zufrieden zu sein.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    2. Das gefällt mir. Die Zufriedenheit heben wir uns dann auf für die langen, warmen Sommerabende, an denen wir in den Sonnenuntergang träumen und uns mental so ganz sacht und allmählich auf die erste Runde im Euro-Cup einstellen.

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  2. Der Osterhase hat ein wenig gehinkt, war aber zum Glück kein falscher Hase. Meinliebermann. Gruß, C.

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  3. Da hilft es doch tatsächlich, wenn das banale Alltagsleben vorübergehend so viel Aufriss bringt, dass der Aufriss, der im Eintrachtleben die letzten Wochen herrschte, lediglich als ärgerlicher Grauschleier über allem waberte.

    Ostersonntag mal eben kurz die ländliche Familienidylle ins Wanken gebracht mit so neumodisch Zeug wie Tablet auf'm Kaffeetisch, und das Ding hat auch noch Geräusche produziert, sowas, tss :-) Jedenfalls war 90elf ein lustiger Ersatz fürs fehlende Bewegtbild. Nur, am Schluss gehts mir grade so wie Kid und Fritsch. Aber immerhinque, ein Anfang für ein möglicher Weise gutes Ende ist gemacht.

    Und nie wieder Rumeier, gar net bekömmlich.

    Liebe Grüße von der Sarroise

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  4. @ Celtix: Nein, meinliebermann,-), den haben wir grad noch mal in die Flucht geschlagen

    @Sarroise: Ich vermute mal, nicht nur das Tablet auf dem Kaffeetisch auch die Sarroise am Kaffeetisch hat - freudige - Geräusche von sich gegeben :). Ich war, ehrlich gesagt, nach dem Spiel beim Zappen durchs Netz ein bisschen erstaunt über die verhaltenen bis negativen Reaktionen. Ich war - wie ihr - vor allem froh, aber nicht nur über die Punkte, sondern letztlich auch über die Art, wie sie zustande gekommen sind. Klar wäre mir ein klarer Sieg mit überzeugenden Leistungen aller (oder zumindest einiger mehr) Akteure lieber gewesen - aber da es nun einmal so war wie es war, war es doch großartig, dass sie es irgendwie, irgendwie und alle zusammen geschafft haben, die Punkte ins Ziel zu retten. Ich glaube, dass das dazu beitragen wird, dass sie jetzt selbst wieder daran glauben - an den Anfang zum guten Ende :)

    Und wg. der Unbekömmlichkeit von Rumeiern: Vielleicht sollte man Sebi und Seppl gelegentlich daran erinnern.

    lgk

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