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Posts mit dem Label "Fredi Bobic" werden angezeigt.

Danke.

Ganz sicher war ich mir nicht, ob der normale Social Media-Abschiedsritus auch bei der aktuellen Serie von Eintracht-Abschieden greifen würde,  aber jetzt weiß ich: Doch, das tut er. Mit schöner Verlässlichkeit mehren sich also im Eintracht-Account auf Instagram die  (mehr oder weniger lakonischen) Danke"-Posts.  Danke, Adi.  Danke, Armin.  Danke, Peinti.  Danke, Luca.  Danke, Bruno.  Danke, Fredi.  To be continued Bei "Danke, Armin" zucke ich ein wenig, den hätte ich wirklich gerne behalten. Und bei "Danke, Bruno" werde ich ein wenig traurig. Wir werden sehen, wer sich in den nächsten Tagen noch einreiht. Und jetzt warte ich auf die Händeschüttel-Begrüßungsfotos der Neuzugänge. Fangen wir doch gleich mal an: Hallo Herr Glasner!

Coole Frise, coole Jungs. Oder: Berlin, Berlin - ihn zieht es nach Berlin.

Bobic geht zu Hertha. Kann das wahr sein? So richtig kann ich es nicht glauben, als ich gestern spät Nachmittag die Meldung mitbekomme. Echt jetzt? Was will er denn da?  Mir fällt ein, dass ich gestern beim Adi Hütter-Eintracht-Treuebekenntnis darüber gestolpert bin, dass Hütter sich wünscht, dass auch Fredi Bobic bleibt. Das interpretiere ich mal als bestätigendes Indiz. Aber im Ernst: Wie kann jemand, der bei der Eintracht ist und so viel Freiraum genießt, zur Hertha wechseln wollen? Berlin sei "seine Stadt" informiert mich ein Adlerfreund. Auch das ist mir neu. Für mich war und ist Fredi Bobic Schwabe.  Wie auch immer. Ich wollte es genauer wissen, und habe deshalb gestern Abend zum ersten Mal seit langer Zeit einmal wieder das HR Heimspiel angeschaut. Und was soll ich sagen:

So oder so ist die Eintracht

Zunächst mal um allen Irrtümern vorzubeugen: Nein, ich bin nicht zurückgetreten. Und nein, mir hat es auch nicht die Sprache verschlagen, obwohl mein Eintrag, wenn ich ihn vor dem Spiel gegen Dortmund geschrieben hätte, sicher anders, euphorischer und vor allem wortreicher ausgefallen wäre als jetzt danach. Nur so viel, dass ich entgegen den Erfahrungen in dieser Saison heute im Tippspiel nicht auf Unentschieden oder gar Niederlage getippt, sondern nassforsch ein 2:3 prognostiziert hatte. Okeeeh, hat dann nicht ganz geklappt. Aber als ich angesichts der zerrupften Defensivabteilung vorhin beinahe angefangen hätte, in Weh und Ach (wenn auch nicht direkt gleich wieder in - lächerlich! - "Panik" zu verfallen) zu fallen, habe ich mich zum Glück an die Abbitte erinnert, die ich nach dem Pokalspiel gegen Leipzig und mehr noch nach dem 5:0 Kantersieg gegen Augsburg geleistet hatte.  Statt zu jammern und zu zweifeln, schrieb ich folgende WhatsApp an einen ebenfalls leicht nervösen Ad...

Deja vu?

Eigentlich hätte ich das Spiel gegen Paderborn heute gar nicht sehen können - ich war nämlich ab 18 Uhr im Theater. Eigentlich. Denn im Foyer wurde uns nach Ankunft mitgeteilt, dass die Aufführung krankheitsbedingt leider entfallen müsse. Sehr sehr schade, aber nicht zu ändern und so fuhren wir durch das regennasse rheinhessische Hinterland zurück nach Hause - nicht ohne vorher eine Bogen über den nahegelegenen Weihnachtsmarkt zu machen, wo wir eine Currywurst verzehrten und mit Blick auf den Dom die Meldung vom 1:0 der Paderborner zur Kenntnis nahmen . Im Auto  dann die Liveübertragung des zwischenzeitlichen zweiten Tores - eieieiei, Maaaaan, das gibt's doch gar nicht -  und dann konnten wir vor dem heimatlichen Fernseher also auch bildlich einen Eindruck vom Spielgeschehen gewinnen. Von tapferen, gradlinigen, aber spielerisch sehr limitierten Paderbornern. Von einer bemühten, aber hilflosen Eintracht. Filip Kostic unermüdlich und wild. Silva und Sow nach Einwechslungen mit...

Eintracht-Sticker- Alarm ...oder Länderspiepausenschnipsel

Länderspielpause bzw. fußballfreies Wochenende?  Wie gut, dass es den Frühling (sooooo schön)  und das neue Eintracht-Stickeralbum gibt. Obwohl es hier in der rheinhessischen Diaspora keine Verkaufsstelle gibt und auch ein Ausflug ins relativ nahe gelegene Rüsselsheim erfolglos verläuft (alles ausverkauf!), versorgen mich liebe Freunde aus allen hessischen Richtungen mit Album und Stickertütchen. DANKE!! Und das Album ist wirklich ein echtes Vergnügen - eine Art Best of Eintracht der letzten 50 Jahre,  mit der aktuellen Mannschaft, mit - logisch -  Pokal,  aber auch mit der Meistermannschaft, der Traditonsmannschaft und den Säulen der Eintracht. Auch die Torschützenkönig und also auch Alex Meier sind dabei. Blick ins Impressum: Aha, Matthias Thoma vom Eintracht-Museum hat am Heft mitgearbeitet. Deshalb. Und da sitze ich nach getaner  Gartenarbeiten auf dem Bänkchen hinterm Haus, sortiere und klebe im Herzen von Europa und das schwarzundweiße Kätzchen hilf...

Showtime

In diesem Jahr sind in den verschiedenen TV-Kanälen die jährlichen Trashformate besonders geballt und besonders frühzeitig gestartet. Nicht nur das Dschungelcamp (in diesem Jahr von Beginn an ohne Ansgar Brinkmann stattdessen mit Peter Orloff) und Dieter Bohlen sind bereits am Start, sondern auch der Bachelor, der glücklicherweise die Zeichen der Zeit erkannt hat und das Kaugummi hinterfragt. (Möglicherweise in seinen Auswirkungen auf den Klimawandel? )

Ein Gespenst geht um in Europa ,)

Schlimmer geht immer! Als ob der Fanausschluss fürs erste Eurocup-Spiel nicht schon elend genug wäre,  gibt es doch offensichtlich immer noch weitere Möglichkeiten den laufenden Schwachsinn zu toppen. Stadtverbot für Eintracht-Fans. Unfasslich.  Und es bleibt zu hoffen, dass sich der neue Staatssekretär für Innere Sicherheit nicht von solcherlei Umtrieben inspirieren lässt: Stadtverbot für Bremer in Hamburg, für Frankfurter in Offenbach (oder umgekehrt).  Man könnte auf vielerlei Gedanken kommen und irgendwie  werden sie es schon schaffen, uns eine nette kleine Hölle voller Mauern und Verbote zurecht zu zimmern. Ob die Eintracht-Verantwortlichen trotz Einreiseverbot und möglichem Eintracht-Schal in Marseille willkommen sind? Fredi Bobic, dessen Nerven irgendwie blank zu liegen scheinen , täte eine kleine Abwechslung vielleicht ganz gut.

Alla gut. Dann wollen wir mal.

Nachdem allmählich der Frust über das Pokalaus so ganz ein bisschen abgeebbt ist,  macht sich bei mir ein gewisser Galgenhumor breit. Die Witzeleien von Freunden, die mit der Eintracht nur am Rande etwas am Hut haben, prallen allmählich etwas lockerer ab. Wird schon werden und wer weiß, zu was es gut ist. Böse Vorahnungen (Wie war das noch gleich damals als Fredi Bobic den VFB Stuttgart professionalisiert hat?) werden vorerst verdrängt, der Blick aufs aktuelle Geschehen ist ja ohnehin vor allem eins: Komisch. Und das in jeder Hinsicht.

Ein Tritt in den Hintern

Eigentlich sollte es in diesem Eintrag darum gehen, was der Pokalsieg mit uns gemacht hat und wie er das verändert, was viele von uns bereits seit Jahrzehnten mit sich tragen: Den Mythos der großen Zeiten der Eintracht. Die große Zeit, das  war - sozusagen schon immer - die Zeit, die früher war. Selbst, wenn wir als Kinder oder Jugendliche einen Zipfel davon noch persönlich zu fassen hatten, einen (oder zwei, drei) Pokalsiege, vielleicht sogar den UEFA-Cup-Sieg miterlebt haben. Wir hatten uns damit eingerichtet, die Erinnerung an diese Zeit zu bewahren und zu pflegen und davon zu singen, wie es war und dass es irgendwann wieder so sein würde. Die große Zeit der Eintracht, das ist und war in unserem kollektiven Gedächtnis das, was früher war, das, was - so sehr wir es in unseren Liedern auch beschwören - vermutlich nie wiederkehren würde.  Der Grabi und der Holz. Der Moment des Vergeblichen als inhärenter Bestandteil der ewig währenden Größe. Die Bilder der Meistermannschaft,...

Ab dafür!

Story Telling - das ist eine - speziell im Social Media-Zusammenhang gern genutzte - Marketingtechnik:  Geschichten geben Produkten ein menschliches Gesicht. Man überlegt, welche besonderen Benefits das eigene Produkt zu bieten hat, fokussiert diese Einzigartigkeit und  findet Menschen und Situationen, die die Geschichte glaubwürdig vermitteln können. So weit, so gut und nicht verwerflich. Man stärkt damit einen persönlichen Bezug der potenziellen User/Kunden und daran muss ja nichts verkehrt sein, zumal dann, wenn die Strategie mit der Realität korrespondiert, idealerweise sogar übereinstimmt. Die Marketingabteilung der Eintracht hat - was zu beweisen war und ja auch bereits mit Preisen honoriert wurde  -  richtig gute Arbeit gemacht und  mit ihrer "Story" genau die Punkte identifiziert, mit denen sie uns Eintrachtler erreicht. Die Geschichte vom grundehrlichen, anständigen und hart-arbeitenden, nicht nach links und rechts schauenden Trainer, die verschworene m...

28. Spieltag: Jacke wie Hose

Eieieieieieiei. Das letzte männliche Breitmaulnashorn ist schon vor zwei Wochen verstorben,  jetzt verliert die Eintracht  durch einen dabbischen Fehler von Lukas Hradecky in Bremen, Ante Rebic hat einen Muskelfaser- und  (was für mich im Moment weit schlimmer wiegt) unser liebes schwarzundweißes Kätzchen einen Kreuzbandriss erlitten. Das Kätzchen ist tapfer und mein Kummer groß.

27. Spieltag: ErInnerungsPunkte

 "Da ist man hingefahren, hat drei Punkte mitgenommen und ist wieder nach Hause gefahren," sprach Fredi Bobic auf dem Frühlingsfest der Eintracht, bei dem im Palmengarten zu Frankfurt Sponsoren und Honoratioren der Eintracht zu Gast waren. So war das also früher, wenn man in Stuttgart gespielt hat und zum Auswärtsspiel bei diesem Krauterverein Eintracht angereist ist. So so. Und einmal mehr ärgere ich mich über diesen nonchalanten Schnodderton, der in meinen Ohren so klingt als sei die Eintracht ohne Fredi Bobic eine Provinzklitsche gewesen.  Ich habe mir mal die Mühe gemacht und nachgeschaut, wie oft Fredi Bobic in seiner aktiven Zeit nach Frankfurt gekommen ist  und drei Punkte mitgenommen hat. Und jetzt weiß ich es: Genau NULL mal. In Bobics Zeit beim VFB Stuttgart reichte es zu drei Unentschieden, während seiner Zeit beim BVB schlägt ebenfalls lediglich ein 1:1 zu Buche.  Beim einzigen Sieg des VFB in Frankfurt in diesen Jahren war Bobic nicht dabei. Ok, die...

24. Spieltag: stino

Zurück Im Bundesligaalltag an einem stinknormalen Samstag zur besten Anstoßzeit zu Gast im Schwäbischen, dort, wo vor einigen Jahren Fredi Bobic gewirkt und - ich zitiere meinen schwäbischen Mit-Adler - "den VFB zugrunde gerichtet hat."  "Erst war alles super, und am Ende alles in Schutt und Asche." Wenn ich es richtig verstehe, ist Bobic also dene ihrn Heynckes und da Heynckes außerhalb von Frankfurt ja durchaus erfolgreich gewirkt hat, hege ich zwischenzeitlich zumindest vorsichtig die Hoffnung, dass es für uns am Ende mit Bobic vielleicht doch gut ausgehen kann.  Der VFB ist nach dem Aufstieg überraschend  gut in die Saison gestartet, inzwischen aber da gelandet, wo man ihn am Anfang der Saison verortet hat: im Abstiegskampf, derzeit aber im Aufwind und dies obwohl Korkut als neuer Trainer zunächst nicht gerade euphorisch aufgenommen wurde. Der Wechsel von Simon Terodde nach Köln scheint durch den heimgekehtren Mario Gomez bestens kompensiert. Eine schöne Gesch...

Zehnter und elfter Spieltag: Schnipsel vor, während und nach den Spielen in Mainz und gegen Bremen

Mittwoch, 25.10.2017 Nach dem Pokal ist vor dem Spiel in Mainz und wie jedes Jahr frage ich mich, ob dieses Spiel besonders interessant oder gerade das Gegenteil davon ist. Ein lieber 05er-Freund betreibt, wie in jedem Jahr, eine ausgeklügelte Vor-dem-Spiel –Taktik: Er schmiert mir Honig um den Bart, um mich in Sicherheit zu wiegen: Auf jeden Fall wird die Eintracht dieses Jahr gewinnen. Mentalitätsmonster seien wir. Spielerisch den 05ern sowieso meilenweit überlegen. Es stünde vollkommen außer Frage, dass wir die "Mainzer Buben" überrennen. Einen Kantersieg landen. Drei, vielleicht sogar vier zu null. Timeo Danaios et dona ferentes. Nicht mit mir. Schweig. Apage satanas.  Trotzdem überlege ich kurz, ob ich nach mehrjähriger Abstinenz in Main mal wieder live im Stadion dabei sein will - Karten gäbe es noch, aber:  ach nö. Donnerstag, 26.10. 2017 "Dieses Jahr geht was in Mainz."  Das ist die Auffassung, die sich auch im allgemeinen Meinungsbild allmählich du...

Siebter Spieltag: Erschütterungen

Es gibt viele Dinge, über die man im Leben und in unserer Welt erschüttert sein kann. Ich bin erschüttert über Schicksale mir nahestehender Menschen, über Flüchtlinge, die im Meer ertrinken, über Katastrophenopfer. Tod. Krankheit. Elend. Hass. Vielleicht auch über Wahlergebnisse. Besorgt, aber keineswegs erschüttert bin ich über die erneute Operation von Alex Meier. Das unterscheidet mich (neben allerlei anderem) von Fredi Bobic, der von der Entwicklung nicht nur erschüttert, sondern sogar „zutiefst erschüttert“ ist. Nun bin ich mir recht sicher, dass Alex Meier meinem Eintracht-Herzen näher steht als dem von Fredi Bobic und gerade deswegen wundert mich seine theatralische Formulierung nicht. Wäre nicht das erste Mal, dass lautstarke Beteuerungen ein deutliches Signal dafür sind, dass das Gegenteil gemeint ist. (Nicht nur) ich vermute: Für die Eintracht-Verantwortlichen ist Alex Meier längst ein erledigter Fall.

Dritter Spieltag: Schlau, schlauer, am schlausten

Zwei Wochen seit der Heimniederlage gegen Wolfsburg, zwei Wochen, in denen allerhand passiert ist. Wie es aussieht, hat sich zum Beispiel der Sommer in diesem Jahr tatsächlich schon früh verabschiedet. Graue Wolken, Wind, Regen - reichlich herbstlich, der Blick aus dem Fenster - was für ein Glück, dass ich dieses Wetter mag (auch wenn ich noch auf einige Freibadtage hoffe). Gelson Fernandez (who?) hatte Geburtstag , Marco Fabiàn wird voraussichtlich in der Winterpause wieder ins Training einsteigen.  Das "Team hinter dem Team" wurde - hurra, hurra! - weiter verstärkt. Das neue "Fresh Prince"-Shirt ist (für nur 22.95 Euro) auf dem Markt. Und Ante Rebic ist wieder zurück. Man stelle sich vor: Ante Rebic. Er, der niemals hätte gehen dürfen. Ob die supergünstige Rückholaktion ein weiterer, von langer Hand geplanter, umglaublich cleverer Schachzug des ausgebufften Schlitzohrs Fredi Bobic war oder schlicht ein Panikkauf angesichts der doch recht übersichtlichen Leistung ...

Trainingslager-Schnipsel (1)

Seit 2013 fährt die Eintracht im Winter ins Trainingslager nach Abu Dhabi, um internationale Kontakte zu knüpfen und„Duftmarken“ zu hinterlassen. Da langfristiges Arbeiten unter Heribert „Das könnt ihr umsetzen, wenn ich nicht mehr da bin“  Bruchhagen nicht möglich war, machen wir 2017 unter Fredi Bobic alles anders: Wir fahren ins Trainingslager nach Abu Dhabi, um internationale Kontakte zuknüpfen und „Duftmarken“ zu setzen .  Ist dann wohl also das andere langfristig. Bruchhagen oder Bobic – Hauptsache, Abu Dhabi. Mir geht es, wie es – gemäß Aussage von Axel Hellmann – auch den Arabern geht: Ich verfolge „den Werdegang der Eintracht durchaus mit Interesse.“   Da ist es gut, dass die Berichterstattung aus dem abudabbischen „Wüsten-Trainingslager“ flutscht, dass es eine Pracht ist – Fotos und Live-Bilder vom Flughafen, aus dem Flieger, in der Hotellobby. Schon früh morgens berichtet Eintracht-TV live vom Warmlaufen und ich wünsche mir die Zeiten zurück, in de...

Satz mit x

Auswärtsspiel in Darmstadt, "schon" der zweite Bundesligaspieltag und fühlte sich trotzdem ein bisschen so an, als ob es grade erst losgeht. Immer noch Sommer, eigentlich mehr Sommer als je. Vor dem Spiel allerorten Zuversicht ( auch bei mir) nach dem Spiel ist die Luft zwar noch nicht raus, aber deutlich weniger Luft im Ballon. Fredi Bobic  hat - wie diese Woche im FAZ-Interview zu lesen war - einen Plan,  die Mannschaft hatte heute offensichtlich keinen. Der Innovationsdruck lässt uns keine Wahl und ist alternativlos (alle Worte richtig untergebracht?) und so kam es fast schon vorhersehbar so wie es kommen musste: Die annern machen das Tor, das wir vorher nicht gemacht haben und die Kackspiel-Selfies in Facebook nehmen wieder Fahrt auf.  Warum suchen alle immer Meier, wenn sie selbst schießen müssten und warum schießen sie selbst, wenn sie nur noch auf Meier ablegen müssten, der in der Mitte freisteht? Das sind so Fragen, würde Harry Rowohlt in solchen Fällen gesagt hab...

Rotundschwarze EM-Schnipsel: Au offensiv. Hehe. Und immer on fire.

Die Welt draußen ist derzeit blauundgrün und genau das sind auch die bisher vorherrschenden Farben bei der EM in Frankreich. The boys in green und mehr noch die in blau sind einfach wunderbar. Und sonst so? Ronaldo ist und bleibt Ronaldo, findet trotzdem Zeit für ein Selfie mit einem Flitzer und zeigt, dass er nicht nur ist wie er ist, sondern außerdem ein begnadeter Fußballer. Jogi Löw hat das Hosen-Gate gut überstanden und ist au offensiv. Mario Gomez spielt Stoßstürmer , obwohl es den gar nicht mehr gibt. Die Trikots der Schweizer überzeugen durch Rissfestig- und Haltbarkeit. Andi Möller hüpft ungarisch  grün und merkwürdig im Hintergrund. Fast alle wichtigen Tore fallen in der letzten Minute oder danach und in genau selbiger erleidet ein isländischer Radioreporter fast einen Herzkasper. Wer will es ihm verdenken. Unterdessen sieht Mehmet Scholl viele wunderbare Spiele, worüber Oliver Kahn erst nochmal nachdenken muss. Hehe. Treten die Engländer jetzt eigentlich auch au...