Mittwoch, 26. August 2009

Eintracht-Schnipsel (14.-26. August) - Jetzt abber wirklich erster Heimsieg-Edition

14. August 2009
Nach dem Spiel in Bremen erscheint die neue Saison in strahlendem Licht. Morgen gegen den Club. Der erste Heimsieg ist fest eingeplant. In der Abenddämmerung hängt der Himmel über dem kleinen Ort, an dem ich lebe, voller Geigen. Na ja: So ähnlich.

Heute Journal. Schrecksekunde. Was ist das? Warum um des Himmelswillen hält Angela Merkel eine Rede vor rotverbrannten, spärlich bekleideten Menschen?? Ach so. Da hätte man ja gleich drauf kommen können. Frau Merkel holt die Menschen da ab, wo sie gerade sind: Auf dem Campingplatz. Und sie erzählt Ihnen etwas über die Zukunftsaussichten Deutschlands. Wie die wohl sein werden? Wenn ich mir die Fernsehbilder anschaue: Nicht gerade rosig.

15. August
Über die Welt spannt sich eine heiße, blauhimmelige Glocke. Shane Mac Gowan und wir schweben im fatzeheißen Auto Richtung Waldstadion. Parken am Waldrand, eingewiesen von einer pingeligen Polizistin. Egal. Steige aus und habe, trotz Hitze, Gänsehaut. Die Stimmung rund ums Stadion ist fast unwirklich – heiter, beschwingt, erwartungsfroh, relaxed. Überall Trauben von rotundschwarzen Menschen, Stimmengewirr, die Bratwurststände dampfen, der Äppler fließt. Im Stadion ist mir dann ein wenig flau, aber das wird am Wetter liegen.

Seitlich von uns sitzt heute ein Eintrachtler, dessen kleine Tochter von der Kapp bis zu den Söckchen in Eintracht-Klamotten steckt. Die Meisterschaftschoreo ist zum Heulen schön, das 1:0 durch Caio-Ama-Meier-Caio ebenfalls. Das war es dann leider auch schon. Fast Tabellenführer. Ist doch auch was. Aber die Geigen hängen heute schon wieder tiefer.

Die ARD berichtet, dass Bundespräsident Klaus Köhler die Leichtathletik Weltmeisterschaft eröffnet hat. Macht ja nix. Wir ahnen eh, wer gemeint ist. Und so eine Namensverwechslung kann schon mal vorkommen. Wie wär’s zur Richtigstellung mit einem Film: „Horscht Köhler. I kandidier nomol.“

16. August
Erst der zweite Tag der Leichtathletik-WM und gleich ein Höhepunkt: Die 100 Meter der Herren. Vor Beginn des Halbfinales muss Zeit überbrückt werden. Dem Reporter geht der Stoff aus und er verwirrt sich in immer komplizierteren Satzkonstruktionen „ … wohnend in den USA, aber trainierend in….“ Wir blödeln herum. „Rennend will er siegen.“ „Der Sieg ist ein einzuheimsender.“ Auf Lateinisch: ‚Ceterum censeo titulum esse einzuheimsendum.“ Das Einheimsen übernimmt dann zwei Stunden später Usain Bolt. Neuer Weltrekord. 9,58 Sekunden. Wow. Früher hätt mer gesagt: „Der läuft wie gedoppt“ – heut muss man vorsichtig sein mit so was. Könnt ja einer annehmen, man meint es ernst.

Think pink. Keine Leuchtreklame. Kein Panther. Kein Schal. Einfach nur die
Auswärtstrikots des VFL Bochum. Kann man als Spieler eigentlich für so was Schmerzensgeld verlangen? Und als Fan?

17.8.
Ein Fred im Eintracht-Forum erinnert daran, dass die Eintracht heute vor genau 35 Jahren
zum ersten Mal den DFB-Vereinspokal gewonnen hat. Auf dem Weg zum nächsten Pokalsieg werden wir im September auf Alemania Aachen treffen. Die verlieren heute - zur Einweihung des neuen Tivoli – erst einmal mit 0:5 gegen St. Pauli. Das ist bitter. Mmh. Is ja nicht so, dass man als Eintrachtler nicht weiß, wie sich so ein 0:5 anfühlt.

Was macht eigentlich Bob Dylan? Klar, er ist - wie immer - irgendwo auf Tour. Wie es aussieht, stapft er zwischendurch in Regenmantel, Gummistiefeln und Kaputzenshirt durch dunkle, verregnete Straßen und begutachtet Häuser und Gärten. „It ain’t me Babe.“ Oder etwa doch?

18.8.
Es ist heiß. Die Leichtathletik-WM ist in vollem Gang. Der Reporter vermeldet, dass drüben auf der Gegengerade gerade die drei Springer ihren Endkampf durchführen. Nur drei? Und was machen die anderen?

19.8.
Der Bruder von Dede absolviert bei der Eintracht ein Probetraining. Hat sich wahrscheinlich rum gesprochen, dass wir für Brasilianer ein gutes Händchen haben. Heller und Toski werden allerorts charmant als „Ladenhüter“ bezeichnet, während Bajramovic freiwillig mit der U23 aufläuft, um Spielpraxis zu bekommen. Maddin zwackt es wieder an der Leiste. Mist.

Schnitt nach Berlin. Vorstellung der Läufer im 400-Meter-Halbfinale. Einer ist Musiker – er bläst in seiner Freizeit die Tuba und die Trompete. Der Reporter fährt fort: „Und jetzt will er hier seinen Gegnern…“ Ich halte kurz die Luft an. WAS will er seinen Gegnern...??? Der Reporter stockt einen Moment und vollendet dann seinen Satz: „…den Marsch blasen.“ Uff. Grad noch mal die Kurve gekriegt!

Borussia Dortmund trägt anlässlich des 100. Vereinsjubiläums ein Freundschaftsspiel gegen Real Madrid aus und verliert mit 0:5. Schon wieder dieses Ergebnis bei einem unserer nächsten Gegner. Ob da geheimnisvolle, zahlenmagische Kräfte walten? Und wenn ja: Wohin? Und für wen?

20.8.
Vor einigen Tagen wurde der Eintracht-Film
„Träume in Schwarz und Weiß“ vorangekündigt, der am 16. September ein einziges Mal im Kino (im Metropolis in Frankfurt) gezeigt werden wird. Unterdessen findet Friedhelm Funkel, dass die Eintracht – ebenso wenig wie unser nächster Gegner aus Köln – irgendeinen Anlass zum Träumen habe. Ach, Friedhelm, du immer und ausschließlicher Realist. Doch. Haben wir. „We are all free.“ Und zumindest träumen können wir, was wir wollen.

22.8.
Die Eintracht erkämpft mit zehn Mann ein 0:0 beim FC P, und auch Alex Meier gewinnt in letzter Sekunde. Zwar nicht das Spiel, aber zumindest die uneingeschränkte Sympathie eines mit uns vor dem Fernseher sitzenden Kölner Mit-Adlers. Ha ha. Und schon wieder ungeschlagen SGE. Die Ereignisse vom Bruchweg bekommen wir nur am Rande mit. Muss das wirklich sein? Es muss und verheißt, ähem, närrische Stimmung für das Fest, zu dem wir heute Abend fahren. Dort wird nämlich eine Überpopulation von 05ern erwartet. Hilfe.


Die ersten Hochrechnungen zur Sitzverteilung im rheinhessischen Festzelt ergeben folgendes Bild.
  • Stärkste Fraktion: Die 05er. Nun ja. Stimmungslage: Obenauf.
  • Grade noch ins Zelt gerutscht: Der FCK. Stimmungslage: Zwiespältig. („Ah, hallo – lang net mehr gesehn. Und?“ „Ach, frag net. Ich war schon lang net mehr obbe. Vor drei Jahren – da han mir geeesche die Offebächer gespielt. Des war des schlechteste Fußballspiel, das ich je gesiehn han.“ Das kann man so stehen lassen.)
  • Zwischen den Fraktionen: Ein Fußball-Interessierter, den es ins Schwäbische verschlagen hat. Gelegentliche Besuche im Neckarstadion (Stimmungslage: zufrieden-optimistisch), ergänzt durch Stippvisiten beim VFR Aalen. Ex-Verein von Euro-Eddi und Ex-Trainer-Manager Kohler. Fest in der Hand des Ortsmoguls Scholz und trotzdem nicht erfolgreich. Überall: Scholz. Scholz. Scholz. Klitzeklein am Eingangshäuschen dann doch noch ein Schildchen: VFR Aalen. Immerhin.
  • Kleine, renitente, aber qualifizierte Minderheit: Eintracht Frankfurt. Stimmungslage: Kämpferisch. Wie immer. Wie sonst?

Das war’s dann mit dem Fußball-Patchwork? Noch nicht ganz: Da ist auch noch ein englischer Bekannter. Eingefleischter Liverpool-Fan, der – wie wir alle – ein wenig überrascht darüber ist, dass die Roten *freu&staun* Sotos verpflichtet haben. Wir sind uns einig: Die wichtigsten englischen Vokabeln für den zwischenmenschlichen Kontakt auf dem Rasen beherrscht er.

24.8.
Die Mainzer Allgemeine Zeitung berichtet, dass zum Spiel in Mainz auch einige Münchener Problemfans angereist seien. Einer war im Zug von Polzisten festgehalten worden, drei andere fühlten sich berufen, ihren Kumpel zu befreien. Drei Polizisten wurden leicht verletzt und mussten ihren Dienst abbrechen. Huch. Wie sang einst
Georg Kreisler? (Sorry, weiß schon. Keine Gewalt - aber der musste einfach sein **gg)

„By George“ – so heißt das Parfum des englischen Tourismusverbandes, das nach Meer, Minze, Mohrrüben und frisch gemähtem Gras – also angeblich nach England – riecht. Ralf Sotscheck empfiehlt in der TAZ, doch vielleicht noch eine Prise „Odeur du Kotz“ beizufügen, damit auch der
Samstagabendgeruch britischer Innenstädte authentisch abgebildet wird.

Wie riecht eigentlich Fußball? Wie riecht das Waldstadion? Nach Schweiß. Salzigen Tränen. Staub. Gras. Bratwurst. Bier. Äppler. Himmel. Angst. Glück. Und wie riecht Glück? Unterschiedlich. Ganz unterschiedlich.

25.8.
Der rothaarige Troll in der irischen Sage, die
Henni Nachtsheim in Erinnerung an seine Kindheit erzählt, beißt zwar ein ums andere Mal dem Falschen ein Ohr ab, geht aber am Ende trotzdem ohne Strafe aus. Der rothaarige Spieler im Dress der Eintracht wird dagegen für vier 4 Spieltage gesperrt. Das ist happig. Aber vermutlich würde heutzutage auch der Troll beim DFB keine Gnade finden.

Auch Oka Nikolov sorgt heute für Mini-Schlagzeilen. Er fehlt nämlich beim Training, aber mit Entschuldigung. War zur Einschulung seiner kleinen Tochter. Oka, wir lieben dich.

Nach Tagen der Schwüle setzt abends endlich Regen ein. Heute riecht das Glück grün.

26. 8.
Union Berlin, Tabellenführer der 2. Liga, tritt heute abend im Testspiel gegen den FC Bayern München
ohne den Schriftzug seines bisherigen Hauptsponsors ISP an, dessen Geschäftsführer ein Stasi-Offizier gewesen sein soll. Konsequenz statt Millionen. Eisern Union.

Das Spiel gegen Dortmund wirft allmählich seine Schatten voraus. Michael Skibbe sammelte seine ersten Erfahrungen als Bundesliga-Trainer beim BVB.
Edwin Boekamp war einst Jugend-Koordinator bei Borussia Dortmund und ist auch heute noch in der Hobbymannschaft des FC Bine aktiv. Bine. Ja genau – ohne „e“ – also wie z.B. FC Ader. 100 Jahre werden sie in diesem Jahr, die Dortmunder. Über 50.000 Dauerkarten wurden verkauft, der Umsatz gesteigert und – gemäß Bilanzpressekonferenz von letzter Woche – trotzdem im vergangen Jahr ein Minus von knapp 6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist etwas mehr als die Summe, die in der vergangenen Spielzeit für erhöhte Personalaufwendungen aufgebracht werden musste. Erst seit dieser Saison neu im Team ist der Welttorjäger „Lukas“ Barrios, der bisher für die Dortmunder noch nicht getroffen hat. Tinga fällt verletzt aus, Kehl ist noch nicht wieder fit, Subotic (einer der insgesamt drei Ex-Mainzer, die Jürgen Klopp zum BVB geholt hat) muss noch mit dem DFB rechnen. Im BVB-Forum wird ein Sieg gegen die Eintracht zur Pflicht erklärt und vor allem vor Ama gewarnt.

Oberste Pflicht beim
Umgang mit Bienen: Ruhe bewahren und nie nach den Tieren schlagen. Hektische Bewegungen vermeiden. Oder so schnell zuschlagen, dass ihnen keine Zeit mehr zur Verteidigung bleibt. Schwarze Kleidung mögen sie übrigens nicht. So ein Pech aber auch.

Um es kurz zu sagen: Vor diesem Spieltag liegt die Borussia hinter der Eintracht. Ich gehe fest davon aus, dass das auch am Samstagabend noch so ist.

Nachtrag am 27.8.09:

Lebbe geht weiter - und das gilt auch für die Schnipselei: Schnipsel-Fortsetzungen gibt es künftig an jedem zweiten Mittwoch, die nächsten also am 9. September. Und dazwischen wird sich sicher auch noch das ein oder andere tun. Ungeschnipselt :-)

Mittwoch, 19. August 2009

Rheinische Schnipsel. Vor dem Spiel der Eintracht gegen den 1. FC Köln (Teil 2)

Schnipsel-Quiz

Poldi, zum Ersten.
Ob es ein kluger Schachzug war oder ein Schuss, der nach hinten losgeht – das wird sich noch herausstellen. Aber wenn der eigene Verein statt mit dem Vereinsnamen nur noch mit FC Poldi bezeichnet wird, muss man wohl Kölner sein, um das gut zu finden. Jedenfalls isser jetzt wieder da, wo er nach Meinung vieler hingehört, der Poldi. Und alle warten darauf, dass er sein erstes Rückkehrer-Tor schießt, das für das Spiel gegen die Eintracht sozusagen fest eingeplant ist.

Wie heißt die Poldi-DVD, die man im FC-Fanshop erwerben kann?
  • Lukas Podolski. Einer wie ich.
  • Lukas Podolski. Schweini, Hennes und ich.
  • Lukas Podolski. Der Film
  • Lukas Podolski. Hello again!

So. Natürlich!

Poldi, zum Zweiten.
Bei der Meisterschaftsfeier des FC Bayern München am Ende der Saison 2007/2008 hatte Lukas Podolski einen ganz besonderen Auftritt.

Welchen?

  • Er schwenkte eine Fahne des FC Köln.
  • Bei der Hymne „Bayern, wir lieben dich“ rief er mitten in den Gesang hinein immer wieder „Hennes“ und sang als Refrain „Hennes wir lieben dich“.
  • Er hielt eine kleine Rede, in der er sich beim FC bedankte.
  • Er tanzte zusammen mit Schweini einen Schuhplattler.

Richtig ist nur eins – und das ist die ganze schreckliche Wahrheit!

Attraktiv.
Nach dem doch etwas überhasteten Abgang von Chris „Topf“ Daum heißt der neue Trainer der Kölner Zvonimir Soldo. Nix mehr mit Welttrainer. Wohl um trotzdem einen Farbtupfer zu setzen, wurden das Trainerteam von Michael Meier im Rahmen der Pressekonferenz als das „bestaussehende Trainerduo der Liga“
vorgestellt. Auch eine Art, Maßstäbe zu setzen.

Wie heißt er eigentlich, der ach so gut aussehende Co-Trainer der Kölner?

  • Michael Henke
  • Krasimir Balakov
  • Thomas Häßler

Ok ok. Das war zu einfach.

Tradition.

Zweifelsohne ist der FC einer der Traditionsvereine der Liga. Dabei ist der Verein eigentlich noch ziemlich jung - er wurde nämlich erst im Jahr 1948 als Zusammenschluss des Kölner BC 01 und der Spielvereinigung Sülz 07 gegründet. 1950 wurde dann der edle Geißbock zum Maskottchen des Vereins erkoren.

Wieso ausgerechnet ein Geißbock? Wo kam der her?

  • Die Wahl des Geißbocks ist naheliegend, denn auch im Kölner Stadtwappen gibt es einen Geißbock.
  • Der Geißbock ist Teil der Kölner Stadtgeschichte. Eine Herde Geißböcke hat – im frühen Mittelalter – dazu beigetragen, den Erzfeind aus dem benachbarten Mönchengladbach aus den Stadtmauern zu vertreiben. Seit dieser Zeit existiert auch die Rivalität zwischen beiden Städten.
  • Die Zirkusdirektorin Carola Williams überreichte dem FC im Rahmen einer Karnevalssitzung den Geißbock als Glücksbringer.

So isses richtig. Ächt!

Hennes.
Und warum heißt der Bock Hennes?

  • Auch das hängt mit Borussia Mönchengladbach zusammen. Der Bock heißt Hennes zu Ehren des legendären Gladbacher….ähem… Kölner …oder doch Gladbacher….Kölner!…Trainers Hennes Weisweiler.
  • Auch in Köln gibt es das Sprichwort „Ich lass mich doch net von euch zum Hennesje mache.“ Mit dem Geißbock machten sie es dann aber doch.
  • Hennes und Jean (sprich: Scheng) sind die kölschsten aller Namen. Erst sollte der Bock Scheng heißen, aber Hennes spricht sich einfacher.
  • Hennes heißt nach dem Kölner Hännesje. Das Hännesje ist - zusammen mit dem Bärbelche – eine Kölner Kultfigur, die fest in der Volkskunst – z.B. im Karneval, im Hännesje-Puppentheater – verankert ist.

Richtig ist nur eine Antwort: Die!

Overath.
Neulich, bei einem Spiel einer Prominenten-Alt-Herren-Mannschaft im Nachbarort, habe ich Wolfgang Overath auf dem Platz stehen sehen. Schlank und sehnig, erstaunlich klein, immer noch gut am Ball mit viel Überblick. Nach dem Spiel stand ich ihm kurz gegenüber, ein paar Worte hin und her, ein Foto. Da war er auf einmal nicht mehr der immer etwas verkniffene FC-Manager, sondern einfach nur Wolfgang Overath, ein überragender Fußballer.

Welche Aussage über Wolfgang Overath ist nicht zutreffend?

  • Er spielte während seiner gesamten Profikarriere ausschließlich für den 1. FC Köln.
  • Er stand mit Grabi und Holz 1974 in der Weltmeistermannschaft.
  • Mit dem FC wurde er zwei Mal Deutscher Meister und zwei Mal Pokalsieger.
  • In seiner ersten Bundesligasaison holte er 1963/64 mit dem FC den Meistertitel.

Zur Sicherheit noch mal checken? Klick.

Residenz.

Wie heißt das Clubhaus des FC?

  • Villa Hennes
  • Geißbockheim
  • Schloss Poldi

Schade eigentlich.

Design.
Das Heimtrikot des 1. FC Köln für die erste Saison in der neu gegründeten Fußball-Bundesliga war etwas ganz besonderes.

Wieso?

  • Die Trikots wurden von der Frau des damaligen Trainers Georg Knöpfle selbst genäht.
  • Die Trikots waren auffallend rot und weiß kariert und hatten - von wegen Trainer Knöpfle - sogar rotkarierte Knöpfe.
  • Die Trikots wurden von Christian Dior entworfen und geschneidert.
  • Auf der Vorderseite der Trikots prangte der Kölner Dom.

Leider find ich keine Quelle zum Verlinken, und in Köln wär all das sicher möglich, aber richtig ist klick.


Adler.
22.10.2005. Der Tag, an dem die Eintracht den 1. FC Köln in einem mitreißenden Spiel mit
6:3 besiegte. Vier der damaligen Torschützen stehen auch heute noch in der Mannschaft. Einer davon, war der überragende Mann des Spiels – er bereitete drei Treffer vor, einen erzielte er selbst.

Wer war es?

  • Chris
  • Benjamin Köhler
  • Alex Meier
  • Ioannis Amanatidis

Der war’s! Immer wieder gerne – und am liebsten gleich am Samstag!

Montag, 17. August 2009

Rheinische Schnipsel. Vor dem Spiel der Eintracht gegen den 1.FC Köln (Teil 1)

Bock geschossen?
Bei dem Wörtchen „fast“ handelt es sich um einen dehnbaren Begriff. „Fast Tabellenführer“ – das lässt viele Möglichkeiten offen. Anders sieht es aus im Falle von Hennes VII, bei dem das Wörtchen „fast“ keine Möglichkeiten eröffnet, sondern alle Möglichkeiten sozusagen komplett ausschließt. Seit Ende Juli steht Hennes VII nämlich
„fast wie lebendig“ ausgestopft im Schaufenster der FC-Geschäftsstelle. Als Zeugen seiner ehemaligen Lebendigkeit hängen hinter dem „Präparat“ Bilder seiner größten Auftritte. Mal ehrlich: Das hat so ein Tier nicht verdient. Im FC-Forum wird bereits darüber spekuliert, ob Wolfgang Overath ein ähnliches Schicksal beschieden sein wird.

Mantje, mantje, timpe tee… Buttje, Buttje in der See
Kaum ist der Poldi-Transfer in Sack und Tüten und Prinz Poldi hat die Regentschaft in Köln wieder übernommen, ist schon geplant, einen neuen König zu inthronisieren. Glaubt ihr nicht? Bitte schön:
Die gute Fußballfee erscheint bei Hennes VIII, dem regierenden Geißbock, der, wenn man genau hinschaut, ein bisschen aussieht wie Michael Meier. „Was wünschst du dir von der Saison 2009/2010?“ fragt die Fee. „Dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, antwortet Hennes. Die Fee nickt gnädig: „Das sei dir gewährt.“

Cool. Hennes freut sich. Das hat ja gut geklappt. Vielleicht geht noch ein bisschen mehr? Mal probieren: „Ich will, dass Lukas Podolski wieder zurückkommt.“ „Mmh,“ spricht die Fee „der Lukas is eene kölsche Jong, der sowieso wieder nach Hause will. Ich denke, das lässt sich einrichten. Aber dafür will ich ordentlich Kohle…“ Gesagt, getan. Die Fee hebt ihren Zauberstaub. Zuerst Pixel für Pixel und dann leibhaftig erscheint Poldi und wird in der neuen Saison das wunderschöne neue Trikot des FC tragen.

Aber jetzt hat Hennes erst richtig Blut geleckt. „Hey…Fee! Da wär noch was… Den Maniche, du weißt schon, den portugiesischen Nationalspieler, den sie jetzt grad bei Atletico Madrid aussortiert haben – den hätt ich auch noch gern.“ Die Fee zögert und hebt mahnend den Zeigefinger. „Meinst du nicht, es ist genug?“ Aber nein, Hennes meint nicht, sondern willwillwill - und so gewährt ihm die gute Fee schweren Herzens auch noch diese Bitte. Maniche unterschreibt beim FC Kölle.
Noch ein letztes Mal erscheint die Fee bei Hennes, um seinen Dank entgegenzunehmen. „So, lieber Hennes, jetzt hast du sicher alles, was du dir wünschst und bist zufrieden?“ Aber kaum hat die Fee die Frage ausgesprochen, sieht sie das Glitzern in den Augen von Hennes. Nein, er hat noch nicht genug. Warnend zieht sie die Augenbraue nach oben. Aber Hennes ist nicht zu stoppen… „Ich will….ich willl…. Raffael van der Vaart!“
Und – plopp –tut es einen dumpfen Schlag und der FC findet sich in der zweiten Liga. Von Poldi bleiben nur ein paar Pixel. Die Kassen sind leer. Oje.

„Vielleicht hau ich ab…“
sagte Milivoje Novakovic am Montag dieser Woche auf Nachfrage eines beim Training anwesenden Fans. Von seinem Berater wurde danach schnell wieder zurückgerudert. Gefrustet wegen seiner langen Verletzung sei Nova gewesen. Geärgert habe er sich, weil er, anders als Geromel,
kein Angebot für eine Verträgsverlängerung zu erhöhten Bezügen bekommen habe. All das sei im Moment aber kein Thema, Nova richte sich voll aus auf die Partie gegen die Eintracht und hoffe, in der Startaufstellung zu stehen. Muss nicht sein, nein. Muss nicht.

Begin with the beginning

Soll ich oder soll ich nicht? Das frage ich mich schon seit einigen Monaten. Wollte erst und dann wieder nicht. War dann wild entschlossen, hab den Gedanken wieder verworfen und mich jetzt doch dafür entschieden: Die Eintracht-Schnipsel und andere Texte, die ich bisher im Eintracht-Forum veröffentlich habe, werden künftig hier, im eigenen Blog erscheinen. Schnipsel gibt es es im Zwei-Wochen-Rhythmus, immer Mittwochs (so ist zumindest der Plan ,-). Und dazwischen das oder andere mehr. Mal sehen. Room to move. Ich freu mich drauf - und darüber, wenn der eine oder die andere ab und zu mal hier vorbeischaut.