Samstag, 30. Januar 2016

Stürmisch

Heute also: Auswärts in Augsburg. Draußen ist es stürmisch. Die deutsche Handballnationalmannschaft ist ins Finale der Europameisterschaft  gestürmt. Angelique Kerber hat bei den Australian Open im Sturm den Titel geholt, mit wem, was oder ob überhaupt die Eintracht heute in Augsburg stürmen wird, steht dagegen in den Sternen. Haris Seferovic, den alle bis vor kurzem für einen netten Kerl und eifrigen Fußballer mit Hang zum Selfie hielten, ist von jetzt auf nachher zum selbstsüchtigen, unbeherrschten Burschen geworden, auf den wir gut und gerne verzichten können. Soll er doch gehen, nach Genua, soll er doch. Unser Trainer wird schon wissen, was er tut. Wie er uns ja auch noch einmal bestätigt hat, dass er weiß, dass Makoto Hasebe auf der 6 besser ist, ihn aber trotzdem hinten rechts spielen lässt, obwohl es auch sein kann, dass Timothy Chandler im Aufgebot ist. Oder dass "Iggi" spielt. (Kinsombi jedenfalls sicher nicht).

Sonntag, 24. Januar 2016

Voll auf Kurs. Oder so ähnlich.

Jetzt also: Rückrundenstart gegen Wolfsburg. Rechtzeitig hat sich das Wetter von "eiskalt" auf "nass und eklig" umgestellt. Also kein Vergleich mit einem anderen Winterspiel gegen Wolfsburg in der Saison 2009/10, damals das letzte Spiel der Hinrunde, minus 15 Grad, die mein Mit -Adler tapfer und fast klaglos ohne Handschuhe, Schal und Mütze durchkämpft hat. Das war heftig und endete mit 2:2. Ohnehin ein Ergebnis, das (so kommt es mir vor) gegen Wolfsburg fast so was wie ein Standard ist. Ehrlich gesagt: Das würde ich heute auch nehmen.

Wie ist die Lage? Wenn ich alles richtig verstanden habe, so:

Dienstag, 19. Januar 2016

Ab ins Trainingslager

Abu Dhabi. Sonne. 25 Grad. Ein lindes Lüftchen. Das waren die Rahmenbedingungen, unter denen die Mannschaft der Eintracht sich, unterstützt durch eine mehrhundertköpfige Fachdelegation auf die Rückrunde vorbereitet hat. Wer denkt an uns Fans? Schließlich wollen auch wir physisch und psychisch optimal vorbereitet sein, auf das, was kommt – was immer das sein wird.

Hier mein persönliches Fitnessprogramm zur Vorbereitung auf die Rückrunde – Nachahmung wird dringend empfohlen.

Freitag, 8. Januar 2016

Auf und nieder immer wieder

Das neue Jahr hat wieder Fahrt aufgenommen - nicht nur fußballerisch sondern mit all den merkwürdigen und unerfreulichen  Dingen, die uns im letzten Jahr bereits beschäftigt haben.

Auch bei der Eintracht wird schon längst wieder trainiert, diskutiert,  ja, es wird sogar bereits wieder mit langjähriger Erfahrung verschmitzt gegrinst. Alle sind sie wieder da - zum Teil mit neuer Besetzung, aber in der bekannten Rolle: der hochkarätige Hoffnungsträger, der sich erst noch ans Tempo gewöhnen muss. Der alte Fahrensmann, der als Schnäppchen geholt wurde und der Mannschaft gut tut. Die Leistungsträger, die außer Form waren und jetzt endlich wieder an alte Leistungsstärke anknüpfen. Das hoffnungsvolle Nachwuchstalent, das den Verein verlässt und andernorts sein Glück sucht. Die Führungsentourage, die wahlweise in der Lobby des Luxushotels oder unterm Sonnenschirm sitzt, Espresso oder (je nach Tageszeit) Rotwein trinkt und wertvolle Kontakte in die Region knüpft.

Da ist auch wieder der Berg des Grauens. Da sind die Wolkenkratzer. Das Training ist (anders als im Sommer) intensiv, die Trainingsbedingungen sind optimal, die gezeigten Trainingsleistungen geben Anlass zu Optimismus. Und über allem scheint die abbudabbische Sonne.

Die Fäden für das Eintracht-Narrativ der Rückrunde sind gespannt. Auch rotundschwarz wird sie wieder mitspinnen.