Sonntag, 27. September 2015

Standardsituation - "Was e Ähnlichkeit..."

Heute also gegen Hertha. Die Sonne scheint von einem blitzeblauen Himmel, ein leichtes Lüftchen weht, bestes Fußballwetter, aber auch bestes Wetter für den Garten, fürs Radfahren oder um mit einem Buch in der Sonne zu sitzen. Nach einer durcheinandergewirbelten Woche, die mir mehr als eine Überraschung gebracht hat, war ich einmal mehr durchaus in Versuchung, einfach mal alles Baumeln zu lassen, aber nichts da: Der Berg bzw. das Waldstadion ruft.

Siebter Spieltag und so ganz allmählich stellen sich zumindest die Tendenzweichen in der Liga.  In der Mitte – so kann man vermuten – wird es auch dieses Jahr wieder eng zugehen: Ein Sieg bedeutet Anschluss nach oben, bei einer Niederlage droht das Abrutschen nach unten. So ähnlich ist die Situation für sechs, sieben Mannschaften und so ähnlich wird sie vermutlich  für diese Mannschaften auch während der ganzen Saison bleiben, Eintracht inklusive. Das ist inzwischen in der Liga fast Standard. Wenn man dann im richtigen Moment mal einen verwandelt (= außer der Reihe punktet) kann - nach dem Motto "Einer kam durch" - auch der Coup nach oben gelingen. Dumm nur, dass wir bei Standardsituationen - nicht nur auf dem Platz – so unsere Probleme  haben.

Sonntag, 13. September 2015

Voll normal

Für mich war die vergangene Woche nicht so richtig rund. Arbeit. Hektik. Termine. Nervenkasper. Dinge, die nicht so reibungslos laufen, wie gedacht. Deadlines. Verzögerungen. Entscheidungen, die sich ändern. Der Versuch, den Spaß an der Arbeit und die Leichtigkeit, nicht zu verlieren. Der Ärger darüber, dass das nicht immer gelingt. Hellwach, dabei vollkommen übermüdet.

Am Samstagmorgen bin  ich mir nicht sicher, ob ich mich abends wirklich aufraffen kann, nach Frankfurt zu fahren. Aber im Laufe des Tages werde ich allmählich wieder identischer. Hey, alles gut. Da bin ich ja wieder. Immer noch, immer wieder. Still going strong.  Die Sonne blitzt. Umtatata. Bei uns am Haus rollt der Kerbeumzug vorbei, die schwarzundweiße Katze verkriecht sich im Schrank und ich steige ins Auto und fahre los.

Samstag, 12. September 2015

Show oder No-Show, Hauptsache Cash!

Heute also: Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Zwei Wochen seit dem letzten Bundesligaspieltag und ziemlich viel passiert in dieser Zeit. Bleiben wir einfach mal beim Fußball. Island – heey. Willkommen bei der EM. Wenn das kein würdiger Grund für das isländische Nationalorchester ist, ein Konzert zu unterbrechen, dann weiß ich auch nicht. Holland hingegen? Och joh.

Der Sommer ist in den letzten Tagen dabei, sich so ganz allmählich zu verabschieden.  Abends wird es schon ein bisschen fröstelig, aber tagsüber will die Sonne noch nicht so recht weichen und bäumt sich auf. Die Farben werden weicher. Eines der letzten Male in diesem Sommer im Schwimmbad. Der Parkplatz ist  von einer Kolonne Polizeiautos gesäumt, überall stehen Polizisten. Immer wieder werden einzelne Autos herangewinkt, Kofferräume geöffnet, die Fahrer kontrolliert. Warum? Kann mir keiner sagen. Klar ist: Ich habe zufällig genau heute das richtige T-Shirt an: „Element of Crime“. Na, da wissen sie gleich, wo sie suchen müssen. Jetzt muss ich nur hoffen, dass sie nicht auch noch den Eintracht-Anhänger an meinem Autoschlüssel entdecken – sonst bin ich verratzt.