Eigentlich war ich darauf eingestimmt, heute noch einmal einen richtig schönen, stimmungsvollen Blogeintrag zu verfassen. Von wegen: Emotionen. Gänsehaut. Adlerschwingen. Aber daraus wird nix. Pustekuchen. Gestern im Stadion war es nämlich nur eins: Doof. Auf dem Anmarsch zum Stadion laufen hinter uns zwei ältere Herren, die ein Fazit der Saison ziehen: Wir stehen zwar im Moment da, wo wir stehen, aber eigentlich dürfen wir da nicht stehen, weil wir da nicht hingehören. Bestes Beispiel: Der Meier. Der hat nämlich sozusagen alle arglistig getäuscht. Schießt zehn Tore. Jetzt denken alle was wunder wir für einen genialen Spieler da haben. Dabei: Alles Quatsch. Nie wieder schießt der noch einmal zehn Tore in einer Saison. Im Leben nicht. Wir lachen. Noch. Das Stadion ist schon eine halbe Stunde vor Anpfiff gut gefüllt. Erwartungsvolle Stimmung. Wir wollen sie noch einmal sehen: Christoph Preuß, Markus Pröll, Nikos Liberopoulous, Jan Zimmermann. Wuschu. Danke sagen für die Zeit als Adler. I...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.