Samstag, 26. August 2017

Zweiter Spieltag: Immer noch und immer wieder

Einkaufstour.  Scouts. Mitarbeiterstab.  Managementgehabe. Gedöns. Interviews. Skepsis. Melancholie. Sachzwänge. Neuausrichtung. Umbruch. Profis wie wir. Sponsoren. Millionen. Kommerz. Merchandising. Ertrag. Social Media Champion. Infoflut. Facebook. Instagram. Wording. Alles im Griff. Hype. Aufwind. Fan-Preis (will ich nicht). Plakette. Funktionalisierung. China. USA. Gut aufgestellt. Pläne. Erst am Anfang. Ärmelsponsor. Durchgestylt. Clever. Serviceleistungen. Unsere Kunden. Grmpf. Weh. Eintracht. Eintracht. Wirtschaftsunternehmen.  Vierte Liga? Noch mehr Millionen. Kulisse. Kein Meier. Multi-kulti. Bunt. Witzig. Community. Gemeinschaftsgefühl. Adler. Rotundschwarz. Zweifel. Business-Lounge.  Getriebe. Statements. Bodys. Tattoos. Pressekonferenzen. Fremdheit. Eintracht. Eintracht. Transfercoup. Bad Boy. 10.000 Trikots. Positionierung. Gepose. Glaubwürdigkeit. Ehrgefühl. Gefühlswirrwarr. Erfolgreiches Produkt. Videos. Sonderangebote. Loyalität. Marketing-Team. Maschinenraum. Welle. Allzeithoch.

Wie und was auch immer das alles bedeutet und wohin es führen wird. Trotz und für und mit alledem. Im Moment sitze ich hier in meinem Pokalendspielshirt, fast schon auf dem Weg ins Waldstadion, bin hibbelisch und freu mich einfach auf das erste Heimspiel der Saison,  auf die Eintracht und auf die Männer, die derzeit den Adler auf der Brust tragen.


Heimsieg und sonst gar nix.

Sonntag, 20. August 2017

Erster Spieltag Saison 2017/18: Die Eintracht in Freiburg - VA-A übernehmen Sie!

Die Saison ist noch ganz jung, und wie immer zu Saisonbeginn sind überall "Wundertüten" versteckt und jede Mannschaft will erst mal eine "Duftmarke" setzen (was einigen - z.B. Schalke, Hertha oder Dortmund - bereits mehr, anderen - z.B. Mainz oder Leipzig -  weniger geglückt ist). Auch das "Chamäleon" ist zurück, ebenso wie der (bei der Eintracht lange nicht mehr gehörte) "Bad Boy". Neben diesen gerne im Fußballzusammenhang verwendeten Begriffen haben es in den vergangenen Wochen bereits eine ganze Reihe anderer Vokabeln in meine persönliche Fußballsprech-Hitliste geschafft. Der Spielerwert war lange mein persönlicher Favorit ( über ihn wird noch zu sprechen sein), ebenfalls ganz vorn dabei ist der "Ärmelsponsor", der "zusätzliches Geld in die Kassen spült."  Und auch bei den Ärmelsponsoren selbst habe ich natürlich bereits einen Favoriten - "den Flughafen von Katar", der vermutlich besonders viel spült, denn: der Scheich ist reich.

Sonntag, 6. August 2017

Alles eine Frage des Blickwinkels

„Wir haben noch viel mehr Geld, als wir jetzt für Neymar bezahlt haben.“
(Nasser Al-Khelaifi, Präsident Paris St. Germain)

„Der Gott des Geldes wird alles verschlingen.“
(Christian Streich, Trainer FC Freiburg, zum Neymar-Transfer)

„Die Fans wollen sportlichen Erfolg.  Dafür brauchen wir Ertrag – und der hat seinen Preis.“
(Axel Hellmann, Vorstandsmitglied Eintracht Frankfurt, zur Grundsatzentscheidung statt auf Integrationsfiguren auf Markt und Marktwerte zu setzen)

„Ich finde nicht, dass Neymar teuer war. In zwei Jahren wird er mindestens doppelt so viel wert sein.“
( Nasser Al-Khelaifi, Präsident Paris St. Germain, zum Marktwert von Neymar)

„Es ging niemals um Geld. Ich folge immer meinem Herzen.“
(Neymar zu seinem Wechsel)

„Wenn ein Fußballverein, um sportlich erfolgreich zu sein, immer auch wirtschaftlich erfolgreich sein muss – ist er dann ein Fußballverein, der auch ein Wirtschaftsunternehmen ist oder ein Wirtschaftsunternehmen, das sein Geld mit Fußball verdient?“
(Ich)

„Weißt du, was mir am aller allerliebsten ist?“
„Was?“
„Fußball.“
(Dialog zwischen Markus, einem kleinen Jungen aus der Nachbarschaft, und seiner Mama)