Mittwoch, 31. Oktober 2012

Spieler der Stunde: Ohne Worte - Alex Meier!

28. Oktober 2012. 9. Spieltag der Saison 2012/13. VFB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt.

1) Die Rahmenbedingungen


2) Der Spielverlauf


3) Die Wahl zum Spieler der Stunde


4) Spieler der Stunde:  Unser Nummer 14 - Alex Meeeeeeeier!



Herzlichen Glückwunsch an Alex Meier - und danke an alle, die sich (trotz Niederlage und Abstimmungspanne) auch dieses Mal wieder an der Wahl beteiligt haben!

Dienstag, 30. Oktober 2012

30. Oktober 2012: Wer macht was?*


Carlos hat sich einen Zeh gebrochen. Pirmin hat Adduktorenprobleme, weswegen Armin gefrustet ist. Ronny geht Uni, spielt heute Abend aber erst einmal gegen den 1. FC Köln, während Benjamin gegen Dortmund antritt. Da ist sicher auch Bruno ziemlich gespannt. Marc hat einen Profivertrag unterschrieben, genauso wie Marc-Oliver. Peer macht die Hütte voll. Tim greift durch. Huub träumt nicht,  aber Sebastian fliegt auf und davon, während Seppl noch Zeit braucht.  Stefan feiert seinen 50. Geburtstag. Lorenz-Günther bekommt eine Chance. Eike ist unschuldig. Kevin ist halb so schlimm. Auch Mandy und Peggy haben zu Unrecht ein schlechtes Ansehen. Das gilt auch für Sandy, was die aber nicht daran hindert die Welt durcheinander zu wirbeln und Chaos zu bringen.  Arjen erinnert an das Vorjahr. Ron will noch mal heiraten und auch Jürgen ist kein Außenseiter. Barack macht es wie Gerhard,  während Mitt Witze macht. Serena ist ungeduldig und Felix verschüttet Grundwerte. Lionel hat keinen Platz mehr in seiner Vitrine. Zdravko ist nächstes Jahr weg.  Bei Lucien ist der Knoten geplatzt. Jupp erwartet Wiedergutmachung, aber Vitali lässt die Zukunft lieber offen.

Montag, 29. Oktober 2012

Aktuelle Umfrage: Spieler der Stunde - Info

Aaaaargs. Wie es im Moment aussieht, gibt es ein technisches Problem bei der laufenden Umfrage zum Spieler der Stunde. Wie es aussieht, reduzieren die Stimmen sich selbsttätig - im Laufe des gestrigen Abends waren es (als ich zum letzten Mal geschaut habe) bereits 18 (Kevin Trapp knapp vor Alex Meier), jetzt sind es nur noch zwei. Ich weiß im Moment nicht, woran das liegt und  hoffe jetzt einfach mal, dass sich  eine Erklärung findet und alle bereits abgegebenen Stimmen wieder "reanimiert" werden können.  Falls Stimmen tatsächlich verloren gegangen sind, würde ich versuchen, sie - mit eurer Noch-Einmal-Abstimmungshilfe - wieder neu einzusammeln.  Bitte lasst euch nicht irritieren, stimmt einfach weiter mit ab. Ich hoffe, dass sich die Abstimmungsabgründe morgen wieder lichten. Himmel und Erde? Hoffentlich nicht lost in space. Danke für euer Verständnis!!

PS: Da ich seit der Deaktivierung des "Robots" unglaublich viele Spam-Kommentare bekommen habe, habe ich die Sicherheitsabfrage jetzt erst mal wieder aktiviert - möglicherweise hängt der Stimmenschwund ja irgendwie damit zusammen. Hoffe, dass ihr die Kommentarhürde trotzdem überwindet - werde den Robot dann schnellstmöglich wieder abschalten.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Himmel und Erde


Heute setzt sich der Adlertross in Richtung Stuttgart in Bewegung. Wir waren, wie so oft in den vergangenen Wochen, gestern schon im Schwäbischen,  auf Krankenbesuch. Ein fast unwirkliches Szenario. Gestern noch Sommer, jetzt rieselte der Schnee. Neblig-nasse, graue Autobahn. Eine weiße, milchige Decke auf dem Äckern und Wiesen, aus der die bunten Blätter der Bäume leuchteten. Es gibt schon merkwürdige Dinge zwischen Himmel und Erde. Apropos…

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Spieler der Stunde im Doppelpack: Alex Meier und Sebastian Juuuuuuuuuuung


Der Kampf tobte hin und her. Mal war der eine vorne, mal der andere.  Erst schien es sogar ein Dreikampf zu werden: die Mannschaft, Sebastian Jung und Alex Meier sammelten Stimme um Stimme und lagen Kopf an Kopf. Dann (ungefähr in der Nacht von Sonntag auf Montag) gab es einen Ruck in Richtung Jung.  Drei, vier Stimmen lag er jetzt vorn, die Sache schien für ihn zu laufen,  aber dann mobilisierten die Meier-Wähler noch einmal alles. Die Stimmen für die Mannschaft stagnierten, Meier holte unaufhörlich auf, setzte sich an die Spitze – ein, zwei Stimmen - , Jung kam wieder heran, Meier setzte sich deutlicher ab (drei Stimmen), noch deutlicher (vier, dann sogar sechs) - jetzt schien es, als sei die Waagschale ganz klar in die Meierrichtung gekippt. Eine Alternativbewegung schwappte durch die Tabelle, auch auf den Konten anderer Spieler trudelten immer mehr Stimmen ein – Trapp, Rode, Schwegler, Matmour – da, jetzt auch eine Stimme für Stefan Aigner, zwei für Zambrano, zwei für Oczipka -  aber wer gedacht hatte, dass sich jetzt bis zum Abpfiff am Ausgang der Partie nicht mehr viel ändern würde, der sah sich getäuscht. Sebi Jung wollte und wollte nicht aufgeben, langsam aber beharrlich näherte er sich: Noch fünf Stimmen, noch vier, noch drei – als ich Montagnacht um ein Uhr ins Bett ging, war noch eine Stunde Abstimmungszeit offen  und Sebastian Jung lag bei der Wahl zum Spieler der Stunde noch zwei Stimmen hinter Alex Meier. Am Dienstagmorgen dann der Blick auf das Ergebnis: Nachts waren noch fünf weitere Stimmen abgegeben worden  – zwei für Alex, drei für Sebi. Alex Meier hatte seinen knappen Vorsprung über die Ziellinie gerettet.

Das Zielfoto entscheidet, zwei Hundertsel sind zwei Hundertsel und eine Entscheidung muss gefällt werden. Muss sie? Dieses Mal, finde ich, muss das nicht sein und habe  mich also entschlossen, den Titel „Spieler der Stunde“  zwei Mal zu vergeben. Die Doppelspitze ist zwar im Moment out, aber Doppelpack ist immer in. Doppelsechs gabs vor ein paar Jahren auch noch keine und jetzt gibt es eben auch den Doppel-SdS. Man muss innovative Wege gehen.

Montag, 22. Oktober 2012

Menschenskinders.


„Was ist das?“ steht in der SMS, die ich am Samstag ungefähr um fünf vor Vier bekomme. Ich bin im Waldstadion, klar. Vor ein paar Minuten ist das 2:0 gefallen. Dieses unfasslich wunderbar herausgespielte zweite Tor. Was machen die denn da? Noch eine Station. Noch eine. Wie im Zickzack an der Linie entlang – tak, tak, tak,  an der Strafraumgrenze von links nach rechts, one touch, fließend, wie selbstverständlich, filigran , traumwandlerisch sicher und dann – es war so unfasslich – dann war da tatsächlich rechts auch noch Sebi Jung. Dann hat Stefan Aigner ihn tatsächlich gesehen – ach, was – gesehen: er wusste, dass er da kommt. Alex Meier wusste das auch, tritt zurück, so dass Stefan Aigner den Ball durchstellen kann, direkt in den Lauf von Sebi Jung und es ist  klar, dass jetzt nichts mehr schief gehen wird, Sebi wird den Ball nicht vertändeln, Sebi wird  das Ding machen, nimmt ihn, läuft ein paar Schritte, zieht ab. Tor. Tor. Tor. Ein rotundschwarzes Knäuel von Armen, Beinen, Körpern.  Sein hundertstes Pflichtspiel für die Eintracht. Sein erstes Tor in dieser Saison. Und was für eines. Und was für eines.

Die ersten 25 Minuten dieses Spiels waren wie eine Urgewalt.  Da war kein Kraut gewachsen.  Da war nichts und niemand, der sie hätte stoppen können. Sie haben die Hannoveraner einfach überrollt.  Bevor die recht wussten, wie ihnen geschieht, waren die beiden Tore gefallen.  Unwiderstehlich. Bedingungslos. Mutig. Inspiriert. Kraftvoll. „Diese Laufbereitschaft,“ ächzt, staunt, ruft mein DK-Vordermann.  Wie die Dortmunder direkt nach der Pause, wie die Nürnberger, die Freiburger, jetzt also  auch die Hannoveraner –  verdutzt, konsterniert, fast schon paralysiert: „Was ist das?“

Samstag, 20. Oktober 2012

Von Adlern, die keine Meckervögel und keine Stinkstiefel sind, gerne im Kreis fahren und nichts ausschließen


Kaum zu glauben, dass das wirklich erst zwei Wochen her ist, dass die Eintracht in Gladbach gespielt hat. In fast schon träumerischer Vergangenheit all die Siege gegen Leverkusen, den HSV und Freiburg, in Hoppenheim, in Nürnberg,  das großartige, abgedrehte Spiel gegen Dortmund.  Schnell noch mal in den Arm gezwickt und auf die Tabelle geschaut, kurz den Blick nach oben gewendet: Doch, tatsächlich, da schwebt sie noch, leicht und luftig, die rotundschwarze Wolke. Eintracht. Zweiter.

Viel passiert ist in den letzten beiden Wochen. Bevor das nächste Kapitel startet, hier noch ein kurzer Blick auf das, was zuletzt geschah:  

Sonntag, 7. Oktober 2012

Hund sind wir schon


Siebter Spieltag der  Bundesligasaison 2012/13. Die Eintracht spielt  in Gladbach und von Spieltag zu Spieltag wird die Stimmung ein bisschen ausgelassener und  selbstbewusste. Wie war das noch gleich?

Am ersten Spieltag  zu  Hause gegen Leverkusen hatten wir Gelegenheit, eine erste „Duftmarke“ zu setzen. (Abgehakt)   

Auswärts in Hoppenheim – das war eine erste Bewährungsprobe. (Abgehakt)

Der angeschlagene HSV zu Hause war zu packen, obwohl mit dem gerade neu zum Team gestoßenen Rafael van der Vaart  ein ganz anderes Team auf dem Platz stehen würde. (Abgehakt)

Auswärts bei den (damals noch)  bärenstarken, unangenehmen, aggressiven Nürnbergern - das war dann der erste richtige Test auf Augenhöhe. (Abgehakt)

Gegen den Meister aus Dortmund war zu Hause auf jeden Fall etwas zu holen. (Abgehakt)

Gegen  Freiburg – da wurde  es dann richtig schwer. Die sind gut auf- und eingestellt. Wir sind Neuling – da waren wir keineswegs Favorit. Und außerdem kennt man ja seine Diva. (Abgehakt).

Jetzt also ist endgültig  Schluss mit Skepsis und Kleinmut:Wir fahren nach Gladbach, um zu gewinnen. Gladbach ist angeschlagen. Gladbach ist zerstritten. Gladbach hat unter der Woche in der Europa-League eine derbe Heimniederlage gegen Fenerbahce Istanbul einstecken  müssen. Wie viel Tore wollen wir ihnen einschenken und wer macht sie dieses Mal? So lauten die vor dem Spiel meist gestellten Fragen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Spieler der Stunde: Unsere Nummer 14 - Alex - MEIII-EEER


Über keinen anderen Eintracht-Spieler habe ich in der vergangenen Saison so viel geschrieben wie über Alex Meier – was allein schon daran lag, dass er insgesamt 10 Mal zum Spieler der Stunde gewählt wurde. 10 – in Worten ZEHN  - Mal -  das ist fast ein Drittel aller Spieltage: Es war Alex Meier, der von Beginn an zeigt, worauf es ankommt.  Der die wichtigen Tore macht. Das Herz des Angriffsspiels.  Der für die Mannschaft kämpft und rackert. Der im Alleingang für die Entscheidung sorgt. Der das Spiel der Mannschaft prägt und inspiriert. Der Kapitän. Der überragende Techniker und Torschütze. Der nicht aufsteckt und den Mund aufmacht. Der unbedingt will.

Nicht mehr zu toppen? Doch – fast hätten wir es geschafft und Alex Meier wäre an diesem 6. Spieltag der Saison 2012/13 der erste Spieler in der Geschichte des SdS geworden, der  alle Stimmen auf sich vereinigt hat. Aber dann kam doch noch  Herr Striebel mit der Nummer 8 – Pirmin Schwegler, Sebastian Rode und Kevin Trapp erhielten vollkommen zu recht und verdient ebenfalls einige Stimmen - und so ist die Wahl des Spielers der Stunde in dieser Woche zwar überaus deutlich, aber eben nicht hundert-, sondern "nur" einundneunzigprozentig ausgefallen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Voll im Trend

Die Adler sind im Steigflug. Genau der richtige Zeitpunkt, um durch geschicktes Merchandising ein paar Euro mehr in die Kassen der Frankfurter Eintracht zu spülen. Hier exklusiv einige rotundschwarze Produktideen, die das Zeug zum Verkaufsschlager haben.

Montag, 1. Oktober 2012

Glücksvorrat

Via Facebook bin ich in der vergangenen Woche auf einen wunderbar dämlichen Text gestoßen, der sich mit Vorratshaltung unter besonderer Berücksichtigung des Katastrophenfalls beschäftigt. „Was (sic!) sieht eine gut organisierte Speisekammer aus?“ fragt der Verfasser.  Im Folgenden ist zu lesen, dass man nicht darauf bauen sollte, im Fall einer Katastrophe einfach so zum Supermarkt gehen zu können. Auch das Aufbewahren von Vorräten im Kühlschrank ist nicht zu empfehlen, denn: „Wenn es einen Stromausfall gibt, verderben die Lebensmittel in wenigen Tagen.“ Und - obacht:  „Das gilt auch für die Tiefkühltruhe.“ Na so was. Außerdem erfährt der staunende Leser, dass  die Vorratshaltungsexpertin vom Bundesamt für Katastrophenschutz empfiehlt, bei der Katastrophenschutz Vorratshaltung unbedingt auch die eigenen Geschmacks-Vorlieben zu berücksichtigen: „Im Katastrophenfall will man ja nicht auch noch auf Vertrautes verzichten.“ Und ich stelle mir vor, wie draußen die Welt untergeht und die Katastrophenschutzexpertin im Bunker sitzt und sich ein Nutella-Knäckebrot streicht.

Es muss nach dem Sieg gegen den HSV gewesen sein, als wir auf der Rückfahrt vom Waldstadion im Auto saßen und über die Dauerhaftigkeit von Glücksgefühlen sprachen. „Jetzt mal ehrlich – egal, was in dieser Saison noch passiert: Dieser Mannschaft kann man doch gar  nix mehr übel nehmen. Das, was da grad passiert, das wird  uns durch die Saison tragen,“  sprach ich – und wurde schon beim nächsten Heimspiel, in der ersten Halbzeit gegen Dortmund,  eines besseren belehrt. Weil: Der Veh. Und der Japaner. Und der Oschibbka. Und der Trapp. Tatsächlich: Der Trapp.