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Posts mit dem Label "Fortuna Düsseldorf" werden angezeigt.

Normal geht anders

Aber vielleicht sehen wir heute gegen Fortuna Düsseldorf ja einfach auch mal ein ganz normales, lässiges Bundesligaspiel?  Am Ende geht  - logisch - die Eintracht als Sieger vom Platz. Da bei uns aber im Moment nichts normal ist, vermute ich eher  dass wir Friedhelms Fortuna in diesem Jahr nicht mit 7:1, sondern, sagen wir mal, nach spektakulären 93 Minuten mit 6:4 nach Haus schicken. Und wer macht die sechs Eintracht-Tore. Na logisch: Bas Dost.

Kerle, Kerle

Spätestens jetzt, heute abend um 22. 17 ist es passiert. Ab jetzt ist mir das alles unheimlich. Sind das wir? Ist das wahr? Es ist, es ist. Und auch wenn es Wahnsinn ist, so hat es offensichtlich doch Methode. Und wenn Rebic grade mal unpässlich ist,  Jovic eine kleine Ladehemmung hat, dann trifft eben dieser neue Wahnsinnige, dieser Paciencia, und macht aus dem Büffel-Trio ein Quartett.  Montagsspiel. Stimmungsboykott. Unfaire Spielterminierung. Englische Woche. Na und? Habe ich am Samstag ein wenig über Kostic gemäkelt? Wie konnte ich. Hasebe hat sich die Nase gebrochen? So what. Er steht auf dem Platz. Maske?  Chuck Norris braucht so was nicht. Und dann ist da ja auch noch er, the coolest of them all. Der, der nicht mal eine Miene verzieht, wenn er  nur fünfzehn Minuten auf dem Platz steht und nur fünf Minuten braucht, um zwei Tore zu erzielen. Batsch. Bumm. Und gut is. Hallär der Knallär, wie der Reporter wortspielte Drei zu Null gegen Fortuna Düsseldorf. Auswä...

Die wichtigste Mannschaft Deutschlands

Es ist Freitagabend.  Die Eintracht spielt gegen Düsseldorf und vor dem Stadion stehen Menschen, die Pappschildchen in die Höhe halten "Suche Ticket". Suche Ticket! Wir reden von einem Spiel gegen den Tabellenletzten Fortuna Düsseldorf, nicht etwa von Rom oder Barcelona, Liverpool oder  - hoho - der wichtigsten Mannschaft Deutschlands.  Wie abgefahren ist das denn. Und das ist noch gar nichts gegen das, was sich in den nächsten 90 Minuten im pickepacke vollen Stadion abspielen wird.

Ein Tritt in den Hintern

Eigentlich sollte es in diesem Eintrag darum gehen, was der Pokalsieg mit uns gemacht hat und wie er das verändert, was viele von uns bereits seit Jahrzehnten mit sich tragen: Den Mythos der großen Zeiten der Eintracht. Die große Zeit, das  war - sozusagen schon immer - die Zeit, die früher war. Selbst, wenn wir als Kinder oder Jugendliche einen Zipfel davon noch persönlich zu fassen hatten, einen (oder zwei, drei) Pokalsiege, vielleicht sogar den UEFA-Cup-Sieg miterlebt haben. Wir hatten uns damit eingerichtet, die Erinnerung an diese Zeit zu bewahren und zu pflegen und davon zu singen, wie es war und dass es irgendwann wieder so sein würde. Die große Zeit der Eintracht, das ist und war in unserem kollektiven Gedächtnis das, was früher war, das, was - so sehr wir es in unseren Liedern auch beschwören - vermutlich nie wiederkehren würde.  Der Grabi und der Holz. Der Moment des Vergeblichen als inhärenter Bestandteil der ewig währenden Größe. Die Bilder der Meistermannschaft,...

Countdown für Europa (4 von 6)

Heute also: Düsseldorf. Kaum zu glauben, aber nur noch drei Spieltage bis zum großen Ziel. Eine putzige Vorstellung dabei ist, dass unser Trainer (wie wir auf der PK erfahren haben)  genau wie wir alle das Restprogramm der Mitkonkunrrennten hin und her schiebt und sich verschiedene Szenarien ausmalt. (Huhu, Happy Adler - vielleicht nutzt Armin Veh dazu sogar "deinen" Restspiele-Fred im Forum ,-) ) Unentschieden zwischen Gladbach und Schalke wäre fein, wenn eine Mannschaft gewinnt, dann lieber Schalke - besser Luft nach hinten statt vorne nach den ganz großen Sternen greifen - et voilà: Das hat schon mal geklappt. Jetzt müssen also nur noch je ein Unentschieden in Freiburg und Hamburg und her. Und natürlich ein Sieg im Waldstadion und dann, ja dann... Wenn ich mir wünschen dürfte, wie die Stimmung idealerweise sein sollte, so kurz vor einem großen Ziel, dann würde ich sagen: Genau so wie jetzt bei uns. Entspannt, aber konzentriert. Kämpferisch, aber nicht verkrampft. Wir wol...

Crash-Test

Heute vor einer Woche war die Eintracht-Welt noch in Ordnung. Wolke 7 mit Kurs auf Europa, am Dienstag ist die Wolke in ein Luftloch gefallen, gestern dann mit einem dumpfen Knall auf die Erde gestürzt. Am Dienstag habe ich im Waldstadion wie paralysiert der Humba der Mainzer zugekuckt, gestern ca. ab der 40. Minute stumm und starr auf den Fernseher gestarrt, wo die Düsseldorfer sich ihr Mütchen an uns gekühlt und keine Gelegenheit ausgelassen haben, um zu demonstrieren, wie gut es ihnen tut, uns zu demütigen. Armin Veh hatte gewarnt:  Der Einbruch wird irgendwann kommen. Nicht Schalke, nicht Dortmund, nicht Bayern sind unsere Spitzenspiele, sondern die gegen Mannschaften in den unteren Regionen – Augsburg, Düsseldorf, Mainz. Jetzt haben wir den Salat. Zwei dieser drei Spiele haben wir verloren. Die Mannschaft ist dezimiert, ersatzgeschwächt. Die bekannten Lücken – in der Innenverteidigung, im Sturm – sind größer als man zwischendurch geneigt war zu glauben.  Das Selbstbewusst...

Spieler der Stunde: Unser Youngster - Marc-Oliver Kempf

Oops. Freitag morgen. Kaum sind die Wunden nach dem Spiel gegen Mainz 05 geleckt, steht heute bereits das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf ins Haus (vom Veh bzw. dem der Eintracht). Ganz kurz die morgendliche Lücke genutzt, um den Spieler der Stunde zu ehren, der alles andere als ein Lückenbüßer ist, vielmehr die durch Verletzungen und sonstige Unbill entstandene Lücke im Kader im Kader gefüllt und auf dem Platz die Lücke in der Innenverteidigung gestopft hat. Aber zunächst noch einmal ein kurzer! Blick aufs Spielgeschehen, für den ich eine Anleihe beim wunderbar abgedrehten Fußball-Analyseblog „Spielverlagerung“ nehme. Der hat nämlich in dieser Woche  das Spiel der Eintracht gegen die 05er in den Blickpunkt gerückt und mir dadurch sehr geholfen, das Spiel zu verarbeiten. Doch, doch. Keine Ahnung, ob das tatsächlich – also TATSÄCHLICH – alles ernst gemeint ist, was da so steht,  aber ich liebe, liebe, liebe den sprachlichen Aufwand (und die kryptischen Bildchen) mit denen...

Fliiiiieg...

In den letzten Wochen war der Himmel einheitlich grau, eine feuchte Nebeldecke hing  wie eine Käseglocke über der Welt - heute weht endlich ein frischer Wind.  Die letzten trockenen Blätter wirbeln durch die Luft,  dicke, dunkle Wolken ziehen, blaue Wolkenfetzen, Regen sprüht   - wild-wehendes hinaus, hinaus Wetter.  Jetzt fliegen nicht nur die Adler, sondern auch die Drachen. Immer schön hart am Wind bleiben, sich die Höhenluft um die Nase wehen lassen, Kurs halten. Schon am Dienstag  werden weitere Wirbelstürme im Hessischen erwartet, für Freitag ist weiterer Rückenwind aus dem Rheinland angesagt. Falls ihr einen kurzen Zwischenstopp auf dem Boden einlegt: Auch in der englischen Woche findet hier im Blog die Wahl zum Spieler der Stunde statt, aber - Achtung! - sie läuft einen Tag kürzer als gewohnt. Umfrageende für das Schalkespiel ist bereits am frühen Montagmorgen. Deswegen nicht vergessen: Erst abstimmen - dann weiterfliegen! Mein Taschendrache u...

Spieler der Stunde: Alex Meier

Nur noch knapp 48 Stunden bis zum Spiel gegen den FSV.  „Du kommst immer hinnerher – wie die alt Fastnacht“ hat meine Oma öfter mal zu meiner Cousine Beate gesagt – die war nämlich ein bisschen langsam. Da trifft es sich gut, dass heute Weiberfastnacht ist - und hier kommt auch prompt der Eintrag zum Spieler der Stunde. Hinterhergedackelt. Zum Spiel der Eintracht in Düsseldorf ist in den vergangenen Tagen alles gesagt worden – oder auch wieder wenig. Das fulminante Ende des Spiels, die Schwalben-Provokateur-Rotzlöffel-Debatte haben die Leistung der Mannschaft fast ein wenig in den Hintergrund gerückt. Und diese Leistung war gut – wie ich finde: Sie war mehr als gut. Vom letztlich leistungsgerechten Unentschieden war häufig die Rede. Jetzt mal abgesehen davon, dass durch solche Aussagen dieser unsägliche Elfer im Nachhinein noch eine höhere Weihe erhält: Es stimmt einfach nicht. Die Eintracht war die allen Belangen bessere, klar überlegene Mannschaft. Natürlich hatten auch d...

Großes Kino

In Berlin läuft derzeit die Berlinale. Auch der beste Film dürfte es schwer haben, ein so furioses Finale hinzulegen wie es die letzten fünf Minuten gestern Abend beim Spiel in Düsseldorf waren. Und man sieht einmal mehr: Die besten Drehbücher sind immer die einfachsten. Genau dieses Szenario hatte man, nach dieser Woche, nach dem Vorfeldgeplänkel im Kopf – haha, stell dir vor, und dann… Natürlich hat man sie wieder verworfen. Ist ja nur ein Gedankenspiel. Quatsch, so wird es nicht kommen. Wäre ja auch zu platt – fast mit Ankündigung. Und dann die Fassungslosigkeit, als es tatsächlich – also wahr und wahrhaftig – am Ende dann doch genau so kommt. Die letzte Spielminute. Wir sind durch. Da brennt nichts mehr an. Lass die ruhig noch mal kommen. Gewonnen. Yeah.  Da passiert nichts mehr. Raus mit dem Ding. Raus. Boah, was für ein Spiel. Die klar bessere Mannschaft. Spitzenreiter. Spitzenreiter. Pfeif ab. Pfeif ab. 2 Minuten. Ein Düsseldorfer ist links durch. Im Str...

21 (von 34)

Es ist auch heute immer noch schweinekalt, Schnee rieselt – aber der klirrendkalte Ring, der sich in den letzten Wochen um die Welt gespannt hatte, hat sich gelöst und gestern lag tagsüber zwischendurch fast so etwas wie eine zarte Ahnung von Frühling in der Luft. Die Vögel zwitscherten und Katerle und Kazz waren zum ersten Mal seit Tagen wieder auf einem längeren Streifzug im Freien. Nachmittags lag das Kätzchen wohlig und müde auf einem Sonnenfleck im Wohnzimmer, räkelte sich, streckte alle viere in die Luft und blinzelte schläfrig in die Sonne. „Fehlt nur noch die Sonnenbrille,“ meinte mein Mit-Adler. Irgendetwas fehlt ja immer. Zum Beispiel bei Hertha in Berlin ein Trainer - entgegen anders lauternder Nachrichten allerdings nicht erst seit gestern. Gut für Hertha, dass sie es gerade noch rechtzeitig gemerkt haben. Schade für uns, da wir jetzt leider nicht zu hören bekommen, wie Michael Skibbe unverdrossen auch den wahrscheinlichen Absturz der Hertha als Selbstbestätigung und N...

Was bisher geschah... Die Spieltage 1-9 im Schnelldurchlauf.

(Fast) ein Viertel der Atomaufstiegssaison liegt hinter uns. Eine Saison, in der wir – z.B. Peter Fischer und ich – alles dem sofortigen Wiederaufstieg unterordnen. Die „neue“ Eintracht hat sich konsolidiert, das Spiel und seine tausend Optionen nehmen Kontur an, Mo Idrissou ist „unser neuer Held“, fast so etwas wie Yeboah (au weia), und wenn das gegen Union Berlin so läuft, wie wir alle hoffen, dass es läuft, dann stehen wir nach diesem Wochenende auf einem Platz, den wir dann hoffentlich bis zum Ende der Saison nicht mehr hergeben. Neun Spieltage liegen hinter uns. Kurz noch einmal zurückgescrollt…. 1.Spieltag (Freitag, 15. Juli 2011) : Greuther Fürth - Eintracht Frankfurt 2:3 Der Sommer will kein richtiger Sommer werden. Die Eintracht beginnt die Zweitligasaison, die zur Atomaufstiegsaison werden soll, in Fürth und sie beginnt sie grottenschlecht. Das ist nichts, gar nichts. Von den Neuzugängen stehen Schildenfeld, Lehmann, Hoffer und Djakpa in der Startformation. Fange...

Guru Guru

Es ist zum in den Tisch beißen. Haare raufen. Junge Hunde kriegen. Wir können, wir können, wir können partout kein Heimspiel mehr gewinnen. Statt Atomaufstieg erst einmal Atomaufstiegsstau. Apropos… Wir auch. Im Stau. Gestern Abend. Nach der Abfahrt Kelsterbach wird unsere (nur mit leichter Verspätung gestartete) bis dahin äußerst dynamische Anreise ins Waldstadion jäh gestoppt. Wir stehen. Bis zum Flughafen brauchen wir 25 Minuten. 35 Minuten. Wahwahwah. Als wir um zehn vor Acht endlich wieder Fahrt aufnehmen, haben wir noch eine klitzekleine Hoffnung, um 3 vor Acht – im nächsten Stau in Höhe Waldparkplatz – entschwindet auch diese. Es gibt unendlich viel Hoffnung, nur nicht für uns. Wir sind froh, als unser Auto um 5 nach Acht am Waldesrand steht und wir hechelnd die Operation Heimspielsieg in Angriff nehmen.

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Noch noch vier Stunden bis zum Anpfiff, in knapp zwei Stunden wollen wir los Richtung Waldstadion. Wusel. Hektik. Renn. Der Adrenalinpegel steigt. Dies muss muss noch fertig werden, das auch. Noch ein Mail. Ein Telefonat. Ein Text. Und zwischendurch immer mal wieder reinzgezappt in die aktuellen Eintracht-News. Heißt Bamba Anderson Bamba weil alle guten Fußballer in Brasilien Bambabamba genannt werden oder weil ihm bei seinem ersten Elfmeter die Knie schlotterten? Das war bisher noch nicht ganz eindeutig geklärt – seit dem heutigen Interview in der Frankfurter Rundschau wissen wir jetzt definitiv: Namensgebend waren die schlotternden Knie, die auf Portugiesisch „pena bamba“ heißen.