Vorgestern Nachmittag war ich mit meinem Mit-Adler in der Mainzer Innenstadt verabredet. Ich war – was selten genug vorkommt – zu früh, und da stehe ich jetzt also vor dem Bio-Supermarkt, an dem wir uns verabredet hatten. Stehe und schaue – und da bleibt mein Blick an einem Korb mit Sonderangeboten hängen. Lauter kleine bunte Fläschchen. „…von glücklichen Äpfeln“ lese ich. Oha. Was ist das denn? So etwas ähnliches wie freilaufende Tomaten? Dioxinfrei? Ohne Muffenfett? Glückliche Äpfel… Flashback. Als ich ein kleines Mädchen war, fuhr ich in den Sommer- und Herbstferien regelmäßig mit meinem Opa in den Odenwald. Zwei Reiseziele standen zur Auswahl: Entweder der Heimatort meines Opas – die alte Schreinerei in Reichelsheim, zu meiner Tante Dina – oder in den Heimatort meiner Oma – nach Ober-Ostern, wo wir bei entfernten Verwandten wohnten. Ich war immer hin- und gerissen, wo ich lieber hin wollte: Meine Tante Dina hatte einen kleinen Laden, der über die Jahre vom Hinterzimmer-Lädche...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.