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Posts mit dem Label "Benjamin Köhler" werden angezeigt.

Eintracht-Sticker- Alarm ...oder Länderspiepausenschnipsel

Länderspielpause bzw. fußballfreies Wochenende?  Wie gut, dass es den Frühling (sooooo schön)  und das neue Eintracht-Stickeralbum gibt. Obwohl es hier in der rheinhessischen Diaspora keine Verkaufsstelle gibt und auch ein Ausflug ins relativ nahe gelegene Rüsselsheim erfolglos verläuft (alles ausverkauf!), versorgen mich liebe Freunde aus allen hessischen Richtungen mit Album und Stickertütchen. DANKE!! Und das Album ist wirklich ein echtes Vergnügen - eine Art Best of Eintracht der letzten 50 Jahre,  mit der aktuellen Mannschaft, mit - logisch -  Pokal,  aber auch mit der Meistermannschaft, der Traditonsmannschaft und den Säulen der Eintracht. Auch die Torschützenkönig und also auch Alex Meier sind dabei. Blick ins Impressum: Aha, Matthias Thoma vom Eintracht-Museum hat am Heft mitgearbeitet. Deshalb. Und da sitze ich nach getaner  Gartenarbeiten auf dem Bänkchen hinterm Haus, sortiere und klebe im Herzen von Europa und das schwarzundweiße Kätzchen hilf...

Einfach Fußball.

Das ist eine merkwürdige Saison. Entweder ist kein Fußball oder praktisch jeden Tag – und das ist schade, denn zum Fußball gehört ja auch so etwas wie ein konstanter Rhythmus, in dem man sich hineinfallen lässt.   Vor dem Spiel.  Nach dem Spiel. Kleine oder große Enttäuschungen. Große Euphorie, stille Freude. Je nachdem. Das bange Gespanntsein darauf, was der Spieltag wohl bringt.  Irgendwie ist der Alltag, die Normalität außer Kraft gesetzt. Und, was soll ich sagen:  mir fehlt das. Wenn es das Alltäglich nicht mehr gibt, ist auch das Besondere weniger Besonders. Aber vielleicht soll das so sein, wenn ein Ereignis das nächste jagt, kommt man auch nicht zum Nachdenken.  Ist fast wie in der Schule, in der es heute auch kaum noch Unterricht as usual gibt, sondern nur noch Projekte, Themenwochen und Auslandsaufenthalte und das in immer schnellerem Rhythmus.  Ha – was sag ich, genau so  bei der Eintracht: Themenwoche: Rode. Auslandsaufenthalt: Eben no...

Also sprach Nostradamus!

Jetzt geht es also wieder los. Die Welt liegt unter einer feinen Schneedecke, ein kalter Wind weht und der Eintracht-Tross ist bereits guter Dinge in Leverkusen gelandet.  Die Vor-dem-Spiel-Pressekonferenz war in dieser Woche nicht ganz so launig wie zuletzt vor Weihnachten. Ja, ja. Wir müssen nicht mehr wollen, aber wollen tun wir schon. Wie auch immer. Allerlei hat sich in der vergangenen Woche seit der Rückkehr aus dem Abudabbischen ereignet. Alex Meier – meindeinunser Alex -  ist 30 Jahre alt geworden und wird seine Runden im Stadtwald künftig ohne seinen langjährigen Weggefährten und Freund  Benni Köhler drehen.  Das Spekulationsrad dreht sich unterdessen munter weiter.   Wie Lewis Holtby bin zwar auch ich kein Nostradamus  und kann also nicht wissen, was heute Abend, morgen, in der nächsten Woche oder gar im nächsten Jahrtausend geschehen wird. Vorläufig weiß ich, dass Rob Friend zwar nicht in die Türkei wechselt,  aber vielleicht nach V...

Von Adlern, die keine Meckervögel und keine Stinkstiefel sind, gerne im Kreis fahren und nichts ausschließen

Kaum zu glauben, dass das wirklich erst zwei Wochen her ist, dass die Eintracht in Gladbach gespielt hat. In fast schon träumerischer Vergangenheit all die Siege gegen Leverkusen, den HSV und Freiburg, in Hoppenheim, in Nürnberg,  das großartige, abgedrehte Spiel gegen Dortmund.  Schnell noch mal in den Arm gezwickt und auf die Tabelle geschaut, kurz den Blick nach oben gewendet: Doch, tatsächlich, da schwebt sie noch, leicht und luftig, die rotundschwarze Wolke. Eintracht. Zweiter. Viel passiert ist in den letzten beiden Wochen. Bevor das nächste Kapitel startet, hier noch ein kurzer Blick auf das, was zuletzt geschah:  

Du liebes bisje

Sonntag, 20. November. Waldstadion. Eintracht Frankfurt gegen Alemannia Aachen. Was war das denn? Erste Pfiffe vor der Halbzeitpause. Ich ärgere mich. Hey. Ok. Muss so nicht sein. Besser wir machen das 3:0 noch vor der Pause, Ok, da haben die Jungs einen Gang zu viel runtergeschaltet. Nach dem 2:0 kam ja gar nichts mehr. Null. So lässig darf man da nicht sein. Lässig? Pomadig. Ohne Druck. Aber hey – hoppla – zweizunull. Wir führen klar. Jetzt drehen wir nach der Pause wieder ein bisschen auf. 3:0. 4:0 und gut ist. Fünf Minuten sieht es auch so aus. Das wars dann aber auch schon. Von den Aachenern immer noch wenig zu sehen. Zum Glück.  Schwach, ganz schwach. Aber warum, warum können wir nicht einfach mal ein Spiel konzentriert zu Ende spielen.  Rode fasst sich ans Knie. Meier. Wo? Djakpa scheint sich heute ein freiwilliges Flank-Verbot auferlegt zu haben. Gut so. Im Stadion macht sich so etwas wie Langeweile breit. Der Aachener Fan-Block erzeugt pflichtschuldigst eine klein...

Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

Nur mal angenommen: Über viele Jahre hast du dir etwas gewünscht. Brennend gewünscht, du hast auch immer etwas bekommen. Nicht immer nur Schönes, aber langweilig war es nie. Es gab Aufregendes, Nerven zerfetzendes, Erhebendes, Großartiges, Aufwühlendes, Abgründiges. Es gab mehr oder weniger bewegtes Auf und Ab. Es gab überschwängliche Glücksmomente und stilles Leiden - aber dieses eine, ganz große Geschenk, das ist immer ausgeblieben. Manchmal hast du das Wünschen fast schon vergessen. Ganz klein, im Hinterkopf rührt es sich noch ab und zu. Du machst manchmal Witze darüber. Doch, doch. Irgendwie hoffst und glaubst du schon noch daran. Irgendwann. Aber es ist sehr weit weg. Muss man ja vielleicht gar nicht haben. Und dann, dann stehst du auf einmal da, die Tür geht auf - und da ist es. Du willst es nicht glauben. Sollte das tatsächlich...? Du gehst auf es zu, hebst es hoch, es fühlt sich echt an. Du nimmst es in die Hand. Und erst jetzt, wo du es fühlen, riechen, anfassen, wo du es sehe...

Hattersheimer Geschnipseltes

Am Rande des Testspiels der Eintracht in Hattersheim  . Benjamin Köhler erzielt sein zweites Tor. Vater zu seiner kleinen Tochter, die in eine Eintracht-Fahne gehüllt ist: „Kuck ma! Der, der das Tor geschossen hat – der heißt genau wie der Elefant.“ Tochter (überlegt einen Moment): „Heißt der auch Blümchen?“ Mmh. Nicht ganz ,-). Aber "Tooor-öh" passt ja. Und ein weiteres Beispiel   aus der Reihe „Ideen, auf die nie jemand käme, wenn sich keiner die Verbote dafür ausdenken würde“:

Das nächste Spiel. Ist immer. Das Schwerste.

Es gibt Niederlagen, nach denen man fürchterlich unter Strom steht und nach dem Abpfiff nichts anderes will, als den Ort des Geschehens schnellstmöglich verlassen. Und dann gibt es andere, bei denen fühlt man sich so als hätte jemand den Stecker herausgezogen. Matt. Konsterniert. Enttäuscht. Ratlos. Das Spiel ist aus und man bleibt einfach sitzen. Gestern war für mich eine solche Sitz-Niederlage. Dabei hatte der Tag eigentlich ganz gut angefangen. Niederlage in Hannover noch nicht verdaut, aber weggesteckt. Skepsis nicht beseitigt, aber weggeschoben. Zuversicht. Auf dem Weg zum Stadion Stopp an der Fußgänger-Ampel in einem Pulk gut gelaunter Eintrachtler. Ein HSV-Fan-Bus fährt an uns vorbei, aus einem der Fenster weht ein Eintracht-Schal. Lautes Gejohle. Eintracht, Eintracht. Wie Tupfer leuchten vor uns in der Menge die Eintracht-Trikots – Franz. Ochs. Meier. Caio. Wie ein Spotlight auf die Mannschaftsaufstellung. Im Stadion, im Block dann großes Hallo. Wiedersehen nach der Sommerp...