Die Wolke hat in unserem Wortschatz vielfältige Bedeutungen. Es gibt Häuser, die an Wolken kratzen. Wenn dem – imaginären – Berliner im klassischen Berlin-Cartoon etwas gut – und vielleicht ja auch wenn dem Herthaner sein Otto - gefällt, befindet er „Det is eene Wolke.“ Leicht bewölkt ist es, wenn – im übertragenen Sinn – die Stimmung gut war und auf einmal nicht mehr ganz so gut ist. Wenn sich Schlimmeres abzeichnet, ziehen Wolken auf oder – noch schlimmer – sie ballen sich über unseren Köpfen zusammen. Wer ein bisschen weltfremd ist, wohnt in Wolkenkuckucksheim, wer vor sich hin träumt, hat den Kopf in den Wolken und wem es über die Maßen gut geht, der schwebt auf Wolke 7. So gut und so poetisch, aber noch lange nicht am Ende, denn in diesen Tagen lernen wir die Wolke noch von einer ganz anderen Seite kennen. Sie ist sozusagen auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Jetzt gibt es „die Wolke zum Anfassen“ - alles wird „in die Wolke geschickt“ . Deshalb muss sicherges...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.