Sonntag, 6. August 2017

Alles eine Frage des Blickwinkels

„Wir haben noch viel mehr Geld, als wir jetzt für Neymar bezahlt haben.“
(Nasser Al-Khelaifi, Präsident Paris St. Germain)

„Der Gott des Geldes wird alles verschlingen.“
(Christian Streich, Trainer FC Freiburg, zum Neymar-Transfer)

„Die Fans wollen sportlichen Erfolg.  Dafür brauchen wir Ertrag – und der hat seinen Preis.“
(Axel Hellmann, Vorstandsmitglied Eintracht Frankfurt, zur Grundsatzentscheidung statt auf Integrationsfiguren auf Markt und Marktwerte zu setzen)

„Ich finde nicht, dass Neymar teuer war. In zwei Jahren wird er mindestens doppelt so viel wert sein.“
( Nasser Al-Khelaifi, Präsident Paris St. Germain, zum Marktwert von Neymar)

„Es ging niemals um Geld. Ich folge immer meinem Herzen.“
(Neymar zu seinem Wechsel)

„Wenn ein Fußballverein, um sportlich erfolgreich zu sein, immer auch wirtschaftlich erfolgreich sein muss – ist er dann ein Fußballverein, der auch ein Wirtschaftsunternehmen ist oder ein Wirtschaftsunternehmen, das sein Geld mit Fußball verdient?“
(Ich)

„Weißt du, was mir am aller allerliebsten ist?“
„Was?“
„Fußball.“
(Dialog zwischen Markus, einem kleinen Jungen aus der Nachbarschaft, und seiner Mama)

Kommentare:

  1. Mir geht es wie dem kleinen Jungen. Und vor der Antwort auf deine Frage drücke ich mich schon lange.

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    1. Tja, hoffen wir einfach, dass bei der Eintracht weiterhin vernünftig geblieben wird und kein großes finanzielles Risiko eingegangen wird.
      Dafür bleibt es doch zu Beginn jeder Saison spannend, wie erfolgreich die Eintracht spielen wird. Und wenn wir mal ehrlich sind, geht es doch fast allen Bundesligavereinen so (bis auf Bayern halt und mit Abstrichen Dortmund).
      Ich freu mich jedenfalls wieder auf die Saison (meine 40. real wahrgenommene als Eintracht-Fan).
      By the way Kid: Ich konnte mal als eingeladener Gast auf Deinem alten Blog lesen, geht aber nicht mehr. Kannst Du mich wieder einladen? Ich möchte gerne mal wieder in den alten Beiträgen (= Eintracht-Geschichte) schmökern.

      LG Steff (aus dem bayerischen Exil)

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    2. Bei "vernünftig" und "weiterhin" habe ich so meine Zweifel. Wenn wir könnten, würden wir. Und wir wollen können...

      Trotz Unbehagen und Zweifel an vielem geht es mir wie dir: Spätestens sobald die Saison, dir ersten Spiele, in Sichtweite sind, fängt es an zu kribbeln und die Vorfreude ist da. Auch, wenn ich auf dem Platz im Moment überwiegend fremde Männer sehe, haben sie doch alle einen Adler auf der Brust und scheinen demnach - zumindest vorübergehend - zu uns ( was auch immer das noch bedeutet)- zu gehören. Das ist mir echt noch nie passiert, dass ich - wie in dieser Saison - auf dem Mannschsftsfoto über die Hälfte der abgebildeten Menschen nicht identifizieren oder zuordnen kann (letztes Jahr war es nur ein Drittel).

      Ich bin gespannt wie sich diese Eintracht im Stadion anfühlen wird. Things have changed - und ich will herausfinden, was das (für mich) bedeutet. Die Eintracht ist solange ich denken kann Teil meines Lebens - ich wünsch mir, dass das so bleiben kann.

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  2. Folge auch immer dem Herz. Aber wo zum Teufel ist es?

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    1. Grundsätzlich gilt: ob Barcelona oder Paris - Hauptsache auf dem rechten Fleck ;-)

      Mein Herz ist übrigens manchmal weder hier noch da, sondern in der Hose :)

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  3. I want to live,
    I want to give,...
    Ich rechne mit einer unspecktakulären Saison, raus in der 3. Pokalrunde und 10. in der Abschlusstabelle.

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  4. Ist das deine Einschätzung vor oder nach dem Pokalspiel ;-)???

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  5. Haha, natürlich danach! Dieser überzeugende Auftritt und die Vermutung, dass wir fürs Mittelfeld noch jemand verpflichten werden, verleitet mich zu dieser wahnwitzigen Prognose. Auch wenn jetzt mit Augsburg schon der 2. Abstiegskandidat(nach Freiburg) eine taktische Niederlage eingefahren hat. Halt!Stopp!!Doch noch was Spektakuläres: Radi wechselt in der Winterpause zu ManU für 25 Mio.

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