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Posts für die Suchanfrage "Orakel-Kuh" werden angezeigt.

Orakel on Ice. Dreifach.

Wer das aktuelle Fußballgeschehen und speziell das Wohl und Wehe einer bestimmten Mannschaft verfolgt und begleitet, weiß, dass es nicht schaden kann, im Vorfeld eines Spieles der eigenen Mannschaft – unabhängig von der allgemeinen Lage, von statistischem Zement, Verletzungspech oder sonstigen Unkenrufen - gewisse ergebnisunterstützende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen bestimmte regelmäßig einzuhaltende Rituale (z.B. - äußerst erfolgreich! - das trotz Bemühen um frühzeitige Ankunft erst kurz vor knapp im Stadion einlaufen), das Anlegen bereits gewinnerprobter Bekleidung (Achtung! Auch Zeitpunnkt und Reihenfolge können eine Rolle spielen), das frühzeitige Erkennen gewisser Glück und Erfolg verheißender Zeichen (z,.B. „Heute war so ein Scheißtag – das kann nur Gutes bedeuten“) und und und. Zu meinen regelmäßigen Abläufen gehört es – wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen ,-) – , die Orakel-Kuh nach ihrer Meinung zu befragen. Die Orakel-Kuh ist ein Orakel, das etwa...

Kleines Hexen-Einmaldrei

Zwölf Spieltage sind um – es ist Zeit einmal wieder die magischen Kräfte der Orakel-Kuh auf den Prüfstand zu stellen. Zur Erinnerung: Die Orakel-Kuh besitzt - schon lange bevor jemand an Krake Paul überhaupt dachte -  die Fähigkeit, eine Prognose zu jedem Spiel der Eintracht abzugeben. Wenn man ihr eine Frage stellt, antwortet sie mit einem dreifachen Muh. Wie bei jedem anständigen Orakel kommt es also darauf an, ihr die richtige Frage zu stellen, um ihr die Chance auf eine angemessene Antwort zu geben. Um das Orakel (und mich) nicht dem Vorwurf manipulativer Machenschaften auszusetzen und die Sache nicht zu einfach zu machen (die Antwort auf die Frage: "Wie viele Punkte holt die Eintracht?" ist zwar in der Regel ,-) erfolgversprechend, aber so einfach wollen wir – die Orakel-Kuh und ich - es uns natürlich nicht machen), haben wir uns eine weitere Regel auferlegt: Niemals die gleiche Frage zweimal direkt hintereinander stellen. Und hier ist sie also - die Orakel-Bilanz der...

Voodoo Child

Ich sammele schwarzundweiße Kühe und von Freunden, die das wissen, bekomme ich deswegen mitunter eine Kuh geschenkt. So auch vor dem Spiel der Eintracht gegen Hannover 96. Da hat mir ein Adler-Freund eine Kuh mitgebracht, die einen selbstgestrickten Eintracht-Schal um den Hals trägt. Allein diese Tatsache macht die Kuh natürlich zu etwas Besonderem. Aber diese spezielle Kuh trägt noch ein besonderes Geheimnis mit sich, das mir bei der Übergabe anvertraut wurde: Sie ist ein Orakel und kann sprechen. Wenn man ihr vor einem Eintracht-Spiel eine Frage stellt und dann auf ihren Bauch drückt, dann gibt sie die richtige Antwort - es ertönen nämlich drei Muhs. „Drei Mal Muh? Hahaha – das kann ja gar nicht funktionieren!“ Ich höre förmlich, wie der ein oder andere Leser dieser Zeilen diesen Satz eben ausgerufen hat. Jede Woche drei Mal Muh – das würde ja bedeuten: Die Eintracht gewinnt jede Woche – und dass das nicht stimmt, wissen wir ja leider alle. Allein – wer das Orakel und seine Fähigkeit...

Kuh-Tipps - Die Eintracht vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach

Wie geht es weiter? Wer geht? Wer kommt? Was bleibt? Und wenn: Wie lange? Fragen, die in diesen merkwürdigen Tagen für die Akteure bei der Eintracht nicht einfach zu beantworten sind. Umso glücklicher bin ich, dass es mir - ausgerechnet jetzt -  gelungen ist, die berühmte Orakel-Kuh erst- und einmalig für einen Live-Auftritt hier in diesem Blog zu gewinnen. Ihr wisst ja: Die Orakel-Kuh hat - lange bevor von Krake Paul überhaupt die Rede war - ihre prognostischen Fähigkeiten offenbart und in den Dienst der guten Sache (= der Eintracht) gestellt. Sie ist in der Lage, mit erstaunlich goßer Treffsicherheit zu jedem Spiel der Eintracht eine Prognose abzugeben. Die Orakelkuh ist ebenso geheimnisvoll wie unbestechlich und antwortet grundsätzlich mit einem dreifachen Muh. Ihre Weisheit offenbart sie also nur dem, der in der Lage ist, ideenreich und geschickt immer wieder neue Fragen zu finden, die geeignet sind, ihr eine Prognose zu entlocken. Wie stolz bin ich, dass es nur gering...

Rotundschwarze Jahresschnipsel 2011 (Januar bis März)

Januar Weiße Weihnachten, verschneites Silvester. Patrick Ochs glaubt an eine „rosige Zukunft“ für die Eintracht, während Ümit Korkmaz findet: „Es kann ja eigentlich nur besser werden.“ Die Welt versinkt im Schnee und die Eintracht nimmt – wie jedes Jahr – zum Rückrundenauftakt an den Hallenturnieren in Höchst und in Mannheim teil. Also: Sie ist anwesend, was man von Michael Skibbe nicht sagen kann. Stattdessen sitzt Co-Trainer „Erwin Möhlkamp“ (= Original Namenseinblendung in Sport 1) auf der Bank und betreut ein „durch Stammspieler verstärktes Reserve-Team“. Das kommt gut an. Die Mannschaft fliegt jeweils in der Vorrunde raus und startet wohlgemut („Da erinnert sich doch in einer Woche kein Mensch mehr dran.“) ins Trainingslager nach Belek. Enkhaamer und Exil-Bischemer erfreuen das Eintracht-Forum mit täglichen Berichten. Die Stimmung scheint gut. Zum Abschluss des Trainingslagers gewinnt die Eintracht sogar ihren ersten internationalen Titel nach hundert...

Die Kuh vom Eis

Diesen Satz nehme ich persönlich. Ca. 487 Kühe – schwarz und weiß, wie sich das für eine ordentliche Kuh gehört – bevölkern mein Zuhause; genug Kuhalität ist also auf jeden Fall vorhanden. Ein prominenter Vertreter der Herde – die Orakel-Kuh – ist den Leserinnen und Lesern dieses Blogs bereits bekannt. Obwohl ich heute bereits 15 Minuten in die Sonne geblinzelt habe und mich in den letzten Tagen nicht selten heftiges Unwohlsein, mitunter auch Fieber übermannt hat und es in meiner Bauchgegend ziemlich ekelhaft zwickt, bin ich keineswegs schlapp oder unpässlich. Mein Sprunggelenk ist in Ordnung, mein rohtundschwartzes Knie schmerzt nicht und auf dem Fahrrad kann ich alles, weswegen ich auch noch lange nicht bereit bin, mich in diesem wohligen ist-doch-sowieso-aussichtslos-Gefühl zu suhlen. Gegen Pauli wollen wir jetzt also die Kuh vom Eis holen? Wenn das der Wahrheitsfindung und den drei Punkten dient, will ich das gerne vorab schon einmal vormachen. Voilà - I did it: Und jetzt ihr...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel im August (Teil 3)

Sonntag, 22. August Es ist noch einmal heiß. Und doch liegt bereits ein Hauch von Herbst in der Luft. Erste gelbe Blätter am Kirschbaum, die Weinranken haben braune Ränder, Vogelschwärme ziehen. Montag, 23. August Über Hessen tobt ein Tornado. Die Eintracht kann es nicht gewesen sein. Dienstag, 24. August Die Eintracht bestreitet ein Benefizspiel bei Viktoria Aschaffenburg. Eigentlich hätten wir uns gerne davon überzeugt, ob Heribert Bruchhagen im Internet auf der Homepage von Perm, Tomsk oder „wie der Kas heißt“ tatsächlich Nikola Petkovic entdeckt hat, oder ob der sich vielleicht doch noch unerkannt im Eintracht-Trikot tummelt– wir fahren dann aber doch lieber in das nahegelegene Büttelborn, wo die Eintracht-Traditionsmannschaft gegen die „Old Boys“ des SKV antritt. Ein feiner Abend. Mittwoch. 25. August Millionen Liter Öl sind in den Golf von Mexico geflossen. Täglich haben Unterwasserkameras das ins Meer sprudelnde Öl gezeigt. Tiere, Menschen, Vegatation, eine komplett...

Himmel und Erde

Heute setzt sich der Adlertross in Richtung Stuttgart in Bewegung. Wir waren, wie so oft in den vergangenen Wochen, gestern schon im Schwäbischen,  auf Krankenbesuch. Ein fast unwirkliches Szenario. Gestern noch Sommer, jetzt rieselte der Schnee. Neblig-nasse, graue Autobahn. Eine weiße, milchige Decke auf dem Äckern und Wiesen, aus der die bunten Blätter der Bäume leuchteten. Es gibt schon merkwürdige Dinge zwischen Himmel und Erde. Apropos…

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel vom 21. Juli bis zum 5. August 2010

Mittwoch, 21. Juli Die Eintracht spielt in Kehl gegen Racing Straßburg und wir sind dabei. Wir machen eine Kurve über das Elsaß und kaufen im Super-Ü: Ein Six-Pack Orangina. Eine Packung „La vache qui rit“. Eine Tüte Madeleines. Ein Baguette. Wir fühlen uns mächtig französisch, sitzen nach Hitze und Gewitter dampfend im Stadion und sind vergnügt. Ein neben uns sitzender alter Herr erklärt uns Kehl und wir erklären ihm die Eintracht (na ja, so weit man sie halt erklären kann). Donnerstag, 22. Juli Ama schlägt in einem Interview schon mal die Pflöcke für die neue Saison ein: Er ist (fit). Er kann (spielen). Er muss (in die Mannschaft). Er wird (demnächst das Wasser des Mains teilen). Chris steht als Kapitän bereits fest, obwohl er noch nicht feststehen sollte . Das, was vorher bereits Jens Keller, Alex Schur und dem, dessen Namen man nicht aussprechen darf, wiederfahren ist, danach dann Ama und dann auch Spycher traf, das trifft jetzt auch ihn: Der Fluch der Kapitänsbinde . E...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel 4. bis 17. Dezember (Vorweihnachtsedition)

4. Dezember Noch zwanzig Tage bis zum Heilig Abend. Auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt wird aus der großen Weihnachtspyramide eine Holzfigur geklaut, die ein Trikot von Mainz 05 trägt – neben der Mainzelmännchen-Figur bleibt nur ein Beinchen in der Verankerung zurück. Abends sitzen wir zuhause vor einem flackernden Kaminfeuer. Zufall. Was auch sonst? Ein an einer deutschen Universität absolviertes Architekturstudium berechtigt nicht mehr dazu, den Beruf des Architekten auszuüben. Der Studiengang umfasst 6 Semester, die EU-Norm sieht dagegen eine mindestens 8-semestrige Ausbildung vor. Besser kann man das Thema „Bildungsreform“ nicht auf den Punkt bringen. Welcome, Bachelor! 5.Dezember Heute abend spielt die Eintracht gegen „die 05“, wie die 05er von alteingesessenen Mainzern, aber auch von Zahnarztgattinnen gerne genannt werden. Bin morgens zum Einkaufen in der Innenstadt. Mit Eintracht-Schal, logisch. „ Ei, sie habe de falsche Schal um “, meint der ältere Herr beim Bäcker. „Ich glaub ne...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel - 3. April bis 15. April 2010

Samstag, 3. April Ostersamstag. Schnell noch einkaufen, bevor es Richtung Waldstadion zum Spiel der Eintracht gegen Leverkusen geht. Schon in Stadion-Montur – Eintracht-Trikot, Eintracht-Schal s- hechele ich durch die Mainzer Innenstadt. Stehe gerade vor einer Bäckerei, da rollt ein junger Mann mit Kinderwagen an mir vorbei. Nach ein paar Metern bleibt er stehen, wendet sich um, belfert: „Mach dich wieder rüber.“ Häää? Meint der mich? Rollt weiter, aus sicherer Entfernung noch einmal: „Drecks Frankfurter. Hau ab zurück nach Hessen.“ Huch – der meint tatsächlich mich. Ich neige leider zu Jähzorn und jetzt, genau jetzt merke ich wie Wut in mir hochschießt, kurz und heftig. „Hast du sie noch alle?“ Laufe ihm ein paar Schritt nach. Laut: „Jetzt mach aber mal halblang…“ Wutsch. Weg isser. Geflüchtet in einen Ladeneingang. Hatte Angst. Vor mir. Merke wie mein Zorn sich in einem Grinsen auflöst. Nicht schlecht. Hat doch was für sich, wenn man keinen Ruf zu verlieren hat. Auch drei Stunden sp...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel vom 18. bis zum 30.Dezember (Zwischen-den-Jahren-Edition)

18. Dezember Schnee Schnee Schnee. Heute abend soll die Weihnachtsfeier unserer Rheinhessenliga stattfinden – in Alzey. Das wird schwierig. Während einer unserer Mitspieler seit Stunden in der Mainzer Innenstadt feststeckt, werden wir im rheinhessischen Hinterland sanft von den Flocken eingehüllt. Es hilft nix: No way out - Zum ersten Mal seit 15 Jahren muss unser gemeinsamer Jahresabschluss ausfallen. Winter Wonder World. Essen müssen wir trotzdem etwas. Ein bisschen traurig stapfen und schlittern wir durch unseren kleinen rheinhessischen Ort. Im Landgasthof leuchtet freundliches warmes Licht durch die Butzenscheiben. Das Jägerschnitzel dampft. Spät abends steht im ZDF eine verfilmte Operninszenierung mit Anna Netrebko als Mimi auf dem Programm – La Bohème von Giuseppe Verdi. **stutz** La Bohème? Verdi? La Bohème ist doch von Puccini? Ja klar. Das weiß ich, das weiß mein Mit-Adler. Das weiß eigentlich fast jeder. Nur der Redakteur der Fernsehzeitung nicht. Aber der muss es ja schließl...