Donnerstagabend, kurz vor 9 Uhr. Unerbittlich leuchtet das 3:3 vom Videowürfel, erbarumungslos und endgültig. Im Block der Portugiesen werden noch ein paar Fahnen geschwenkt, die Mannschaft des FC Porto hat den Rasen längst verlassen. Unsere Jungs sind noch da, mit gesenkten Köpfen und hängenden Schultern Das Stadion beginnt sich allmählich zu leeren. Die West, Teile der Gegentribüne und die zur Haupttribüne hin verlängerte Kurve bleiben, sind noch nicht bereit, sich von Europa zu verabschieden. Der Geist des Spiels hängt noch in und über dem Stadion. Das aberwitzige Auf und Ab. Der Führungstreffer. Die Hoffnung. Die Portugiesen, die wild entschlossen nach der Pause als erstes wieder den Platz betreten. Tooooor. Das 2:0. Tatsächlich. Zweizunull. Das fast schon sicher geglaubte Weiterkommen und doch dieses bange Gefühl. Das wird nicht reichen. Die Stärke der Portugiesen, straight, körperbetont. Sie werden noch einmal zurückkommen. Der Anschlusstreffer Der Ausgleich. Sie sind...
Life and life only. Vom Leben und der Eintracht.