Freitag, 2. April 2010

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel - 18.März bis 1. April 2010

Donnerstag, 18. März
J.D. Salinger hat 1951 den „Fänger im Roggen“ veröffentlicht und sich einige Jahre danach vollkommen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Vor ein paar Wochen ist er gestorben. Jetzt meldet sich ein Freund (ein „Kriegs-Kollesch“ wie die Inhaberin des Gemischtwarenladens bei uns im Ort das nennen würde) zu Wort. Salinger hat über all die Jahre den Kontakt zu ihm gehalten, die beiden haben Briefe ausgetauscht, sich besucht. Nein. Salinger war nicht verschroben oder so was. Er hatte einfach keine Lust auf Öffentlichkeit. So einfach sind Dinge manchmal. Wenn man sie einfach sein lässt.

Der Frühling und das Spiel der Eintracht gegen die Bayern hängen in der Luft. Abends kicken wir uns im Garten ein paar Bälle zu. Wie viele Punkte die Eintracht in den ausstehenden Spielen wohl noch holt? Ob ich dieses Jahr meinen (leider sehr mickrigen) Rekord im Ball-Hochhalten endlich verbessern kann?

Freitag, 19. März
Der Himmel ist (aha) himmelblau, die Luft ist klar, die Sonne leuchtet. Keine Lust mehr auf Arbeit. Hinaus. Hinaus. Tappere beschwingt durch die Mainzer Innenstadt. Laufe, bleibe stehen, kaufe mir ein Erdbeer-Schoko-Vanille-Eis. Werde magisch angezogen vom Wasser, vom Rhein, schlendere hinunter, setze mich auf ein Geländer, schaue, atme. Das Wasser glitzert. Weiße Wölkchen wehen. Menschen paddeln in Bötchen. Auf der Rhein-Terrasse wird ein Trupp breakdancender Jugendlicher von den Umstehenden bestaunt.


Zurück im Einkaufswusel. Beim Bäcker gibt es ganz viele Sorten Brot und Brötchen. Beim Metzger gibt es viele, viele Sorten Wurst. Im Kleidergeschäft gibt es gaaaaaaaaaanz viele verschiedene Kleider und T-Shirts und Hosen. Und was hat der Friseurladen in der Auswahl? Frisuren. Und zwar über 1.000. So, oder?
Ohne drei Spieler (also auch mit drei Frisuren weniger als sonst ) wird die Eintracht morgen gegen Bayern antreten (müssen).

Samstag, 20. März
Ein Tag zum Bäume ausreißen, ein Tag zum Abheben, ein Tag, um… Ja, genau! Caio spielt, aber es spielt erstaunlicherweise auch Heller (obwohl: Der Concordia-Eagle im Eintracht-Forum hat es vorausgesagt und deswegen hätte man es eigentlich wissen können). Meier spielt natürlich auch, allerdings nicht da, wo er sonst spielt. Dass Robben auch mitspielt fällt weiter nicht ins Gewicht. Schon wichtiger ist, dass unser Trainer genau im richtigen Moment das richtige tut. Der Rest ist Juhvel.


Seufz. Juhvel…. Juhvel Tsoumou ist in unserem Adler-Haushalt seit mehr als 2 Jahren eine feste Größe. Einer meiner Mit-Adler war einer der ersten, wenn nicht überhaupt der bzw. die erste, die ein Tsoumou-Trikot trug. Heute, ausgerechnet heute (hier passt das „ausgerechnet“), beim Spiel gegen die Bayern, ist sie nicht mit im Stadion. Eine kleine wehmütige Delle an diesem glückstrahlenden, abgedrehten, wundervollen Tag.

Von Töppi, dem Mann, der (Zitat Harald Schmidt) „sich vollgekokst selbst angezündet hat“, erfahren wir, dass heute Marcel Heller für Maik Franz und Sebastian Jung für Patrick Ochs gespielt hat. Der junge Tsouma war es, der den Treffer zum 1:1 erzielt hat. Soso. Aber heut is eh alles egal. Ich mache mir noch ein Bier auf und klicke zum einhundertundsiebten Mal heute Abend auf die Aufzeichnung des Spiels gegen die Bayern. Grade wird Juhvel eingewechselt. Prost!

Sonntag, 21. März
Trotz Hang-Over mache ich mich am Sonntagvormittag auf den Weg zu einem Mädchen-Fußballspiel im rheinhessischen Hinterland. Die Situation vor Ort ist zunächst verwirrend: Der Freund einer Spielerin hat sich vor zwei Tagen von ihr getrennt, eine Mitspielerin ist daran wohl nicht ganz unschuldig. Parteienbildung innerhalb der Mannschaft. Tränen. Wut. Geschrei. Verzweiflung. Wasserflaschen fliegen. Also alles genau so, wie man sich so ein Mädchen-Fußballspiel vorstellt. Fast genau so. Trotz aller Gefühlswirren gehen die Mädels auf den Platz und spielen. Sie spielen gut. Und sie gewinnen ihr Spiel mit 2:1. Yep!

Beim Tippspiel im Eintracht-Forum stelle ich heute mit 13 Punkten meinen All-Time-Punkte-Rekord – davon 12 Punkte für komplett richtig getippte Spiele (Köln-Gladbach, Eintracht-Bayern - !!!:-))) -, VFB – Hannover und Freiburg – Mainz.) Das freut mich.

Montag, 22. März
Ein Adler-Freund aus dem Forum schickt mir ein Foto seines neu erworbenen Eintracht-Gartenzwergs, den er justament am Samstag Vormittag, vor dem Bayern-Spiel, in seinem Vorgarten aufgestellt hat. Ewiger Jubelzeuge eines großen Tages. (Frage: Warum ist der denn so nass? Bierdusche?)

Plötzlich haben ihn alle lieb, den Juhvel Tsoumou. In der Blöd-Zeitung gibt es ein
Porträt . Eine neu eröffnete „Juhvel-Tsoumou“-Gruppe in Facebook hat innerhalb kurzer Zeit bereits 12 Mitglieder. Abends sind Marco Russ, der altkluge Olaf Thon und – natürlich! – Juhvel Tsoumou gemeinsam Gast im Heimspiel. Wie schon in den Nach-dem-Spiel-Interviews am Samstag kommen Russ und Tsoumou sehr sympathisch rüber - unprätentiös, natürlich, wenig sprechblasig. Olaf Thon sitzt merkwürdig eingesunken und ältlich neben Juhvel und gibt den eloquenten Alt-Vorderen. Ja, ja die junge Leut. Was für Schenkelscher.

Einer der heutigen Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ heißt mit Nachnamen Pickenpacke. Falls der Herr auf der Suche nach einer Frau sein sollte, hätte ich bereits eine geeignete Heiratskandidatin für ihn: Frau Voll.


Dienstag, 23. März
Die Odenwald-Schule sorgt seit einiger Zeit täglich für neue, verwirrende Schlagzeilen. So ganz nebenbei hat die Öffentlichkeit auf diese Weise mitbekommen, welche durch Film, Funk und Fernsehen respektive Politik, Wissenschaft und Medien bekannte Menschen ebenfalls dort zur Schule gegangen sind. Dany Cohn-Bendit, Tillman Jens, Amelie Fried, Joachim Unseld – das hätte an Negativ-Schlagzeilen doch eigentlich gereicht, oder?

Mittwoch, 24. März
Es wird wieder wärmer. Da freut sich der Mensch über den Biergarten gleich um die Ecke – besonders dann wenn neben dran gleich eine weitere (haha) Tankstelle ist. Wie meinte einst ein bierernster CSU-Politiker? Bier ist das ideale Autofahrererfrischungsgetränk. Vielleicht ist da doch was dran?
(Drive safety!)

Donnerstag 25. März
Vor dem Haus meiner Kindheit befindet sich eine Grünanlage mit Wiese und Bäumen, die uns Kindern in der Nachbarschaft – wir waren zehn oder zwölf Kinder von 5 bis 15, hauptsächlich Jungs und zwei, drei Mädchen - als Spiel- und Kampfbahn diente. In der Mitte der Anlage ein Opel-Denkmal auf einem Hartplatz, der uns bei jedem Wetter als Fußballfeld diente , die Sitzbänke wurden als Tore umfunktioniert. Meine Oma war eine stille, kluge und arbeitsame Frau. Aber es gab ein paar Dinge, die sie nicht mochte. Zum Beispiel, wenn Kinder von anderswo herkamen, um auf unserem Platz zu spielen. Die scheuchte sie gnadenlos weg: „Macht euch fort – spielt bei euch daheim.“

Warum ich das erzähle? Auch Heribert Bruchhagen hat heute eine Gruppe „Spaß-Kicker“ vom Rasenplatz im Waldstadion vertrieben.
„Runter da.“ Rief er aus seinem Fenster. Was - wie bei meiner Oma - so viel bedeutet wie: "Wenn hier einer spielt, dann wir." Wie es heißt, erfuhr Heribert erst hinterher, dass es sich bei einem der Spieler um Jürgen Klinsmann handelte. Ehrlich.

Freitag, 26.März
Was für ein Tag: Am frühen Tag bildet sich über Mainz eine Windhose und wirbelt die Welt durcheinander. Der Geschäftstermin, den ich nachmittags in Frankfurt habe, dauert zum Glück weniger lange als befürchtet. In die untergehende Abendsonne rolle, fahre, fliege ich über die Autobahn nach Hause. Bob singt „Visions of Johanna“. Zu Hause keine Visionen, sondern ganz reale Pizza und die Eintracht in Bochum. Wieder mit Caio. Wieder mit Jung. Wieder mit Meier als 6 neben Schwegler. Wir liegen früh hinten, aber spielen, spielen, spielen weiter. Und gewinnen. Der Eintracht-Fan-Block feiert noch eine Stunde nach dem Spiel. Das bemerkt sogar der Sky-Reporter und blendet noch einmal ins Stadion.
Heribert Bruchhagen verliert zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Nerven und träumt von Europa. Oder war am Ende jetzt er es, der Visionen hatte?

Samstag, 27. März
Doch, doch. Auch in Mainz gibt es ein paar versprengte Eintrachtler, sogar einige der Bauern und Händler auf dem Mainzer Wochenmarkt. Man kennt sich - schließlich halten sie, halten wir durch alle Höhen und Tiefen die Adler-Fahne hör- und sichtbar nach oben. Heute sind wir Eintrachtler in Town jedoch auch ohne Schal oder Kapp schon vom Weitem unverkennbar: Wir leuchten. Abklatschen. Grinsen. La ola. Da staunt der Mainzer.

Eigentlich alles gut – und trotzdem (oder gerade deshalb) nimmt dieser Tag eine doofe Wendung. Bin im Buchladen auf der Suche nach einem Taschenbuch und lande in einem interaktiven Kinderparadies mit begehbarem Wicki-Schiff, mi t Lilifee- und Drei-Fragezeichen- Merchandising-Aufbauten und einem Riesenplüschosterhasen. Flüchte und lande in der Vorhölle in Gestalt eines Mediamarktes, in dem mir sehr schnell klar wird, dass ich heute nicht den Nerv habe, mich durch eine Million Reihen mit Endlos-DVD-Audio-Maxi-CD-Sampler-Top-Ten-Special-Rabatt- Angeboten zu kämpfen und mich dabei von Waschmaschinen-Angeboten und einem Stern, der meinen Namen trägt, beschallen zu lassen. Ich kapituliere. Raus. Ich will hier raus. Zu viel. Alles. Von allem. Und dadurch irgendwie auch alles egal.

Setze mich ins Auto und fahre hinaus ins Freie. Himmel. Stille. Freies Land. Es gibt Tage, da wünsche ich mir einen leeren Raum. Und sonst (fast) nichts.

PS: Habe lange geschwankt, ob ich den Preis für das A... des Tages an Louis van Chaaal geht oder an Josef Heynckes vergebe. Entscheide mich aus alter Verbundenheit für Osram, der im Interview nach der Heimniederlage von Leverkusen gegen Schalke verkündet, dass es für Leverkusen nie um etwas anderes gegangen sei als einen internationalen Platz zu erreichen. Wirklich nicht? War da nicht eigentlich was von wegen Meisterschaft? Kurze Pause. „Nein.“ Sagt Ostam. „ Ich weiß ja, was für eine Mannschaft ich trainiere...“

Da erkenn ich ihn doch wieder, meinen Jupp. Wie gesagt: A...!

Sonntag, 28.März
Sonntags lese ich gerne den Lokalteil der Tageszeitung und stoße dabei auf manches Perlchen. Ein besonderes Glück sind zum Beispiel die Geburtsanzeigen – Namen im Wandel der Zeit... voller tiefer Erkenntnisse über die Welt und den Menschen an sich – im Besonderen wie im Allgemeinen. Wie soll man sich z.B. "Frau Dr. X-Y und Herrn Dipl.Ing. X" vorstellen, die ihre Tochter „Salomé Aurélie“ nennen? Oder wie die beiden „Teammanager“, die die Geburt ihrer Tochter „Nora Emily“ bekannt geben, worüber sich außerdem die bereits vorhandenen Geschwister „Philipp Noah“, „Tom Luca“ und „Alicia Sophie“ freuen? Also: Ich fürchte, ich weiß, wie ich mir diese Familie vorzustellen habe. O ja. Ich weiß es.

Auch nicht schlecht, ist der kurze Artikel den ich heute auf der letzten Seite unseres „Ortsanzeigers“ lese. Ein Beerdigungsinstitut lädt ein zum Tag der offenen Tür. Aber damit nicht genug – der Tag wird auch noch mit einem besonderen Schmankerl garniert. Zu Gast ist nämlich (ich zitiere) „eine rheinhessische Künstlerin, die erstmals einen von ihr selbst bemalten Sarg vorstellt“. Hilfe. Hilfe. Hilfe.

Albert Streit hat heute Geburtstag. Warum ich das hier vermerke? Nur so!

Montag, 29. März
Ein kleiner Dorffußballplatz, ganz weit draußen, fast schon in der Vorderpfalz. Ein kühler Abend. Ein Fu0ballspiel, das zur Halbzeit 2:1 steht und am Ende mit 2:6 gewonnen wird. Schön.


Dienstag, 30. März
Klick

Mittwoch, 31. März
Gestern war hüpf und hops. Den heutigen Tage beginne ich im Laufschritt und beende ihn auch so. Alle scheinen heute etwas von mir zu wollen, müssen vor Ostern noch dringend etwas besprechen, etwas abstimmen, warten noch auf einen Rückruf, wollen Korrekturen durchgehen, Pläne für nächste Woche ankündigen, einen Funkkurier schicken, brauchen noch schnell einen Text, haben noch Änderungen an der Datei, die bereits beim Drucker ist. Hechel. Es ist ein langer Weg bis ziemlich spät abends mein Mit-Adler vor mir eine freundlich dampfende Schüssel mit Nudelauflauf auf den Tisch stellt.

Nur mal angenommen: Man mischt ein Skatblatt gut durch und legt nacheinander die oberen vier Karten offen hin und die ersten drei Karten sind drei Siebener – wie wahrscheinlich ist es dann, dass die vierte Karte der letzte Siebener ist? Sehr, also wirklich sehr, sehr unwahrscheinlich. Manchmal passiert es trotzdem :-)

Donnerstag, 1. April
So lange geplant, immer wieder verschoben und heute endlich in die Tat umgesetzt. Wir treffen uns mit Freunden aus Uni-Tagen, auch mein Doktorvater und seine Frau sind gekommen. Kaffee. Kuchen. Schwätzen. Lachen. Fünf Jahre ist es jetzt her, dass wir uns alle zum letzten Mal gesehen haben. Kurzes Wrap-Up der Ereignisse. So viel passiert. So schnell vergangen und doch auch als hätte kaum Zeit dazwischen gelegen. In Erinnerung an durchdiskutierte, verrauchte Wochenendseminare und ellenlange Wandermärsche machen wir einen kurzen Wind- und Wetterspaziergang. Abendessen in einem rheinhessischen Gasthof. Bernd, der mit Fußball nichts, aber auch gar nichts am Hut hat, hat für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass das Gespräch auf Fußball kommen sollte, drei Sätze auswendig gelernt. Er hat an diesem Abend häufig Gelegenheit, seine Weisheiten mehr oder weniger passend ins Gespräch einfließen zu lassen. „Die Deutschen sind eine Turniermannschaft.“ (Gähn) „Kuranyi muss mit.“ (Gäääääähn). „Die Eintracht wird wieder Meister.“ Sach noch mal einer, dass der Mann von Fußball nichts versteht.



„Heute morgen stand ein Reh in unserem Garten.“Beim Spiel in Mainz sind keine Eintracht-Fans zugelassen.“ „Friedhelm Funkel kommt zurück zur Eintracht.“ „Dein Schuh ist auf.“ „Patrick Ochs ist für die WM nachnominiert worden.“ Hahaha.

Abends simst ein Adler-Freund mir, wie immer, die Zweitliga-Ergebnisse der Abendspiele. Der FSV hat verloren. Schad. Als ich spät nachts im Bett liege, schrecke ich noch einmal hoch. Menno. Die zweite Liga hat doch heute gar nicht gespielt. Doch noch reingefallen. April, April.

*** to be continued***

Kommentare:

  1. Meine Mutter hatte drei Vornamen und entschied früh, ihren Kindern dies zu ersparen. Keine schlechte Idee, fand ich immer. Viele tragen ja bereits an einem "Versuch" ihrer Eltern schwer genug, da muss man die Kleinen, die mal groß werden, nicht noch lebenslang mit einem zweiten beschweren. Wobei es aber auch nette Kombinationen gibt. Tauschen möchte ich dennoch nicht. Gruß vom Kid, der für die schönen Schnipsel dankt

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  2. " Dany Cohn-Bendit, Tillman Jens, Amelie Fried, Joachim Unseld – das hätte an Negativ-Schlagzeilen doch eigentlich gereicht, oder?"

    Na aber kerstin! So schlimm waren die aber auch nicht, oder?

    Sonst, abgesehen von diesem Tagesbeitrag, wieder ein schöner Schnipsel!

    Bis morgen im Stadion und danach im Borussiawellblechdingsda. Sechs Punkte, zwei Spiele!

    Grüße

    as
    (immer noch bekennender Odenwaldschüler)

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  3. Wenn es heute mit- deinem jetzigen Job-nicht mehr passt-kannste dann eine Partnervermittlungsagentur gründen,Herr Pickepack und Frau Voll*lächelt*.
    Tag der offenen Tür bei einem Beerdigungsinstitut mit einem selbst bemalten Sarg-nein Danke-wie makaber ist dass dann.
    War für mich schon schlimm genug-in Homberg-Efze-eine kleine Urne auszusuchen-für meine *Erbs*-weil es nach Gewicht ging.
    Wie immer wieder sehr-sehr schöne Schnipselei und nachdem ich vom joggen-frisch geduscht-mich mit einem heissen Kaffee vor deine Schnipselei setzte und sie auflas-kann ich nur sagen-grosse Klasse und nochmals*herzlichen Dank!
    Dir und deinen Lieben-ein schönes Osterfest,verbunden mit einem Sieg-gegen Leverkusen.
    Und sollte es nicht klappen-brauchen wir den Kopf nicht hängen lassen-für mich ist es wichtig,dass die Mannschaft sich zerreisst und alles gibt-dann könnte man auch eine Niederlage verkraften,ich aber nicht davon ausgehe.
    LG
    (B).

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  4. Juchuuu, das Warten hat sich gelohnt. Geniale Schnipsel, liebe Kerstin.

    Ok, ich gestehe, meine Kinder haben mehrere Vornamen. Bei Nr. 1 war das ein Zufall, so eine Art Schnapsidee, bei Nr. 2 eine logische Konsequenz, dass sie auch den passenden 2. Vornamen bekommt. Tja, bei Rosa hatten 2 Geschwister mitzureden und sie kommt somit auf sensationelle *ähmmm-hüstel-stotter* DREI Vornamen... Peinlich, aber ich kann das alles logisch erklären, ehrlich ;-).

    Die Odenwaldschule, Tilman Jens, lese gerade sein Buch "Demenz". So viele prominente Ex-Schüler, kann man sich nicht vorstellen, dass nicht viel früher ans Licht kam, was man eigentlich nicht hören oder lesen möchte.

    So, heute ist Spieltag. Gestern im Training habe ich eine gut aufgelegte Mannschaft gesehen. Da ich aber mit meiner Skepsis-Taktik in letzter Zeit gut gefahren bin, bleibe ich mal dabei und erwarte nichts.

    Obwohl dem A... Osram, dem würde ich gern ein paar Eier ins Netz äh Nest setzen. Jawoll. Das wäre spaßig! Und ich hätte Lust auf weiteren kollektiven Jubel.

    Liebe Grüße
    Nicole

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  5. **gnihihi** Logisch :-) Ganz bestimmt gibt es auch schöne Doppel- (oder Dreifachnamen) - was mich belustigt, sind diese possierlichen Aufzählungen... Und ja, ja... umgekehrt gibt es natürlich Leute, die schon an einem Namen genug zu knabbern haben. Auch da kenn ich ein paar feine Beispiele... aber das ist ein anderes Thema :-)

    @r.adler: So gaaaaaaanz ernst war das mit den prominenten Odenwaldschule-Schülern natürlich nicht gemeint. Nur ein bisschen ,-) Recht hast du, dass du dir deine Zeit in der Odenwaldschule nicht kaputt reden lässt und sie für dich so behälst wie sie für dich war. "Zu generalisieren bedeutet, ein Idiot zu sein." Das hat William Blake gesagt und er hatte recht.

    Yep, liebe Barbara...als ich die Geschichte mit dem Beerdigungsinstitut gelesen hab, ist mir auch fast der Kaffeelöffel aus der Hand gefallen. (Du joggst aber schon seeeehr früh morgens... da schlaf ich meistens noch :-)

    Die Eier haben wir dem Osram inzwischen gelegt (jaaaaaaaaaaaaaaaaa!) und brauchen also auch erst mal nicht drüber nachdenken, wie sich das anfühlen würde, wenn wir eine Niederlage zu verkraften hätten +gg ... wird schon wieder kommen, aber erstmal hüpfen...ähem... hoppeln **gg wir weiter. Du liebe Nicole, bleib bitte weiterhin skeptisch. Immer weiter skeptisch. Auf die Art (und mit Pudding, Joghurt, Frikadellen und Orakel-Kühen) schaffen wirs dann vielleicht tatsächlich noch nach Eurobba...(O Mann...mer traut es sich kaum zu denken).

    Vielen Dank für eure Beiträge. Freu mich sehr darüber, dass ihr die Schnipsel lest und immer noch mögt!

    Frohe Ostern wünscht Kerstin Tulipa Frohgemut von und zu Oster-Hase

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