Donnerstag, 14. April 2011

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel vom 29. März bis 13. April 2011 (Back-Again-Edition)

In diesem Jahr hat es noch keine Ausgabe der Schnipsel gegeben. Ich habe gesammelt und gesammelt, bin aber nicht zum Verarbeiten gekommen. Deswegen heute jetzt einfach ein Neueinstieg. Die Schnipselsammlung Januar, Februar und März gibt es dann irgendwann als Rückblick. Und die Zwei-Wochen-Schnipsel ab jetzt (hoffentlich) wieder einigermaßen regelmäßig.

Dienstag, 29. März
Gestern war die Welt grau und visionslos. Nach den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hat jetzt auch die SPD wieder Visionen, was mich nicht unbedingt wundert. Schon eher erstaunt es mich, dass Jupp Heynckes an die Börse geht. Tut er nicht? Ach so. Die Rede ist von Osram. Naja, kann man schon mal verwechseln.

„Wenn du abhauen kannst, hau ab.“ Sagt Ansgar Brinkmann. Wie recht der Mann doch hat.

Mittwoch, 30. März
Bericht in der Lokalzeitung. Na, so was: In Mainz gibt es schon seit 15 Jahren eine Clowns-Schule.  Ich vermute mal, dort werden Komiteter für die Kappesitzung ausgebildet. Und wenn es dafür nicht reicht? Na, dann kann man ja immer noch diplomierter Mainz 05-Fan werden. Garantiert witz-fest.

Donnerstag, 31. März
Öffentlich oder nicht mehr öffentlich? Eigentlich haben wir unseren geplanten Besuch beim Eintracht-Training bereits gecancelt, da erhalte ich von einem Forums-Adler, der es wissen muss, kurzfristig die Info: Doch, heute auf jeden Fall noch öffentlich. Wir fahren hin und erleben das neue Trainingsfeeling, das ich bisher nur via Zeitung und aus den Trainings-Krümeln im Eintracht-Forum kenne, jetzt endlich auch einmal live. Wow. Das ist wirklich beeindruckend. Ein bunter, akribisch abgesteckter Parcours aus Stangen und Hütchen, der den Rahmen für immer neu Übungen und kleine Wettkämpfe bietet. Hütchenspiele. Mittendrin Roland Koch. Alle sind mit Eifer, Spaß und Konzentration bei der Sache. Hell wach alle immer und überall. Das gilt auch für uns und den gesamten Tross der anwesenden Trainingsbeobachter, die wir der Mannschaft den Hütchenparcours entlang folgen und schließlich mit ihr zum Trainingsplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Anlage wechseln. Kommentar eines Trainingsbeobachters: "Das sinse, die neue Trainingsmethode - da bleibe mir all in Bewegung." Voll von Eindrücken und Zuversicht brausen wir wieder nach Hause. Wolfsburg kann kommen.

In Schleswig-Holstein wird in einer Grundschule im Rahmen einer Projektwoche ein Kaninchen geschlachtet und hinterher verspeist. Bevor dem Hasen das Fell über die Ohren gezogen wird, streichelt jedes Kind ihm noch einmal über den Kopf und verabschiedet sich von ihm. „Tschüss, liebes Kanninchen.“ Denn: So lernt man Verantwortung. Mein lieber Schwan. Auf so einen Hirndreck muss man erst mal kommen.

Ach ja, noch eine Meldung: Der Fukushima-Betreiber Tepko kündigt an, das AKW vom Netz nehmen. Ach. Das ist es, was ich eine verantwortungsbewusste und schnelle Entscheidung nenne.

Freitag, 1. April
Bei welcher der folgenden Meldungen handelt es sich um keinen Aprilscherz:
„Daum schmeißt bei der Eintracht schon wieder hin.“
„Magath jetzt doch wieder zurück nach Schalke."
„Zu Guttenberg rehabilitiert.“ (Oder muss es vielleicht doch „habilitiert“ heißen?)
„Mangels Gelegenheit im richtigen Leben: Eintracht übt im Training Torjubel.“

Im Freitagsspiel verliert St. Pauli zu Hause mit 0:2 gegen Schalke und einer der Zuschauer außerdem kurz vor Schluss die Contenance. Bierbecherweitwurf. Die Bierduschen in Frankfurt sind irgendwie charmanter.

Samstag, 2. April
Sonne. Frühling. Blauer Himmel. Der Wochenmarkt in der Mainzer Innenstadt wuselt und wimmelt. Radieschen. Salatköpfe. Rettich. Tatsächlich – es gibt auch schon den ersten einheimischen Spargel. Boah. Das Pfund für 5 Euro 90. „Nein, danke - mir warte noch.“

Vor mir an der Kasse im Kaufhof ein altes Ehepaar. Der alte Herr mit Blouson und Schiebermütze trägt eine karierte Tasche mit Reißverschluss. Vorne kuckt der Kopf eines Dackels heraus. Der Hund schaut mich an, ich schaue ihn an. Wir sind verdutzt. Beide. „Was hat er denn, der arm Kerl?“ Frage ich sein Herrchen. "Einen Bandscheibenvorfall.“ Wie der Dackel das wohl hingekriegt hat?

Nachmittags trennen sich Werder und der VFB unentschieden. Gladbach und die Lauterer verlieren – heute spielen alle für die Eintracht. Jetzt müssen morgen nur noch wir selbst auch für uns spielen.

Sonntag, 3. April
Schon beim Aufwachen schlägt mein Herz bis zum Hals. Die Sonne scheint. Was wird passieren, heute in Wolfsburg? Alles gleich? Alles anders? Ich halte es drinnen nicht aus. Hinaus, hinaus. Ab in den Garten. Salatpflänzchen. Kohlrabi. Kresse. Spinat. Ich grabe, häckele und rupfe. Unsere beiden kleinen Kätzchen hossern um mich herum und entdecken die Welt. Eine Biene. Ein Frosch. Ein Grashalm. Wunder über Wunder. Sie buddeln in der Erde. Wälzen sich in der Sonne, alle viere in der Luft. Das Katerle tapert eilig an mir vorbei. Was hat es denn da im Mund? Tschüss, lieber Regenwurm.

Die Eintracht holt einen Punkt. Yep. Yep. Yep. Ein Lebenszeichen. Im Forums-Tippspiel habe ich trotzdem wieder nur drei Punkte. Maaaan. Lauter Last-Minute-Tore auf meine Kosten. Die Lederhüte ganz vorn. Attilas Töchter nur noch auf Platz 5. Und ich bin schuld. Baaaaaaaaaah.

Montag, 4.April
Deprimierender Tag voller aufreibender Diskussionen und trauriger Gedanken. Zäh. Montag, halt. Tell me why. Nachmittags dann der nächste Schock: Auch der Nachbar links oberhalb von uns fällt seine Bäume. Die riesige Blutpflaume steht gerade in voller Blüte, duftet. Darf der das? „Warum machen Sie das?“ „Wir bauen uns eine Solaranlage. Da werfen die Bäume zu viel Schatten.“ Aha. Das ist es also, das neue ökologische Bewusstsein. Knirschen. Krachen. Unsere Katzen flüchten nach Innen. Ich hinterher.


Dienstag, 5. April
Alexander Loulakis, Förderer, Ehrenspielführer, Urgestein der Eintracht ist gestern im Alter von 86 Jahren verstorben. Ich kannte ihn nicht, lese jetzt anrührende Nachrufe  und Erinnerungen. Schellack-Party-Geber. Gastronom. Unternehmer. Übervater der 59-er –Meistermannschaft. Tierschützer. Mensch. Frankfurter. Bunt und eigenwillig, schillernd und dabei bodenständig, liebenswürdig und immer ein bisschen gegen den Strich. Wie Frankfurt. Wie die Eintracht. Es ist gut zu wissen, dass ihm nach seinem langen Leben ein friedliches Ende vergönnt war.

Bis spät am Abend sitze ich am PC. Arbeit, Arbeit. Abgabetermin. Fast hätte ich es vergessen. Schalke spielt heute in der Champions League in Mailand. Als wir den Fernseher einschalten steht es bereits 2:4 für Schalke. Und das mit einer Mannschaft, die der Fußball-Lehrer Rangnick vor einer Woche in einem durch und durch desolaten Zustand von Vorgänger Felix Magath übernommen hat. Sache gibt’s.

Mittwoch, 6. April
Auch heute wieder strahlt die Sonne von einem blitzeblauen Himmel. Seit heute wissen wir, warum Christoph Daum am liebsten nicht öffentlich trainieren lässt: Er hat selbst nämlich auch geheime Trainingsbeobachter auf den Plätzen der nächsten Gegner. Geheim stimmt Christoph Daum also die Mannschaft, aber nicht uns, die lieben Fans, auf die kommenden schweren Aufgaben ein. Via Facebook sendet er uns eine Videobotschaft. Lassen wir das und ihn einfach mal so stehen.

Donnerstag, 7. April
Tipp eines Adler-Freundes, der in Frankfurt in der Berger Straße das KaufhausHessen entdeckt hat, das gerade einjähriges Jubiläum feiert. Was für eine geniale Idee: Von Hessinnen für Hessen aus Hessen  gibt es hier alles, was das hessische Herz begehrt. Ahle Worscht, Bembel, Eintracht-Trikots. Über 1.700 Produkte. Alles Original Made in Hessen. Z.B. auch die passenden T-Shirts für alle Lebenslagen. Für schlechte Tage: „Lieber blau als gar kein Bock.“ Und für Gute? „IGude.“ Witzig.

Foodwatch-Chef Thilo Bode hat vor dem Berliner Verwaltungsgericht eingeklagt, dass die Gästeliste der Geburtstagsfeier veröffentlicht wird, die Angela Merkel vor zwei Jahren für den Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann ausgerichtet hat. Jeder klüngelt mit jedem, Verflechtung von Politik und Finanzwirtschaft – ja, klar, nicht schön, das. Aber was hat das mit „Foodwatch“ zu tun? War etwa das servierte Essen aus nicht-ökologischem Anbau? Nein, Thilo Bode klagt als Privatmann. Im Namen der Informationsfreiheit. Im Namen der Bürgerrechte. Im Namen der Verbraucherrechte. Im Namen von blablabla. „There should be a law against you coming around.“ (Bob Dylan, Ballad of a thin man)

Freitag, 8. April
In unserem Garten ist wieder Frieden eingekehrt. Unsere Bäume und Büsche stehen zum Glück ja noch. Vögel zwitschern. Blüten duften. Der Teich plätschert. Ja, ja. Ich weiß schon: Niemand ist eine Insel. Probieren kann man's...

Apropos probieren: Nur noch ein paar Stunden bis zum Spiel gegen Werder und ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass  ich wirklich noch eine weitere Karte fürs Spiel auftreiben werde. Da – hurrahurra- der Anruf eines lieben Adler-Freundes. „Ich hab… hat sich ergeben… brauchst du noch?… willst du?“ Klar will ich. Wir verabreden uns für die Übergabe auf halber Strecke auf dem Parkplatz eines Baumarktes. Haben uns eine Weile nicht gesehen und doch in den letzten Monaten viel Leid und Freud miteinander geteilt. Wir schwätzen, brabbeln, lachen. Denken an die vergangenen Wochen, werden still. Schwätzen weiter. Das noch. Das noch. Von Hibbesje zu Dibbesje. Umarmen uns. Tschüss. Danke. Danke. Danke. Sieg. Eintracht!

Ca. sechs Stunden später. Die Halbzeit eines bewegenden und bewegten Spiels  Ich stehe an der Bande und fachsimple mit unserem DK-Sitznachbar Thomas, der in den vergangenen Jahren immer einmal wieder für eine Überraschung gut war. So hat er uns z.B. vor ein, zwei Jahre ganz beiläufig erzählt, dass er selbst mal Profi-Fußballer war. (Nein, den Verein für den er gespielt hat, nenne ich jetzt nicht *g). Vor ca. einem halben Jahr haben wir dann ebenso beiläufig erfahren, dass er verschwippschwägert mit Mehmet Scholl ist. Und was kommt heute? „Stell dir vor“, erzählt er, „am Sonntag nach dem Pauli-Spiel, da hab ich mit einem Kollegen telefoniert, dem Eberhard. Wir haben so rumgefrozzelt und ich hab zu ihm gesagt: Mensch, wir brauchen einen Trainer. Frag doch mal deinen Bruder, ob der Lust hat…“ „Wie heißt denn der Bruder vom Eberhard?“ „Na – Christoph Daum!“

Samstag, 9. April
Die Welt ist sonnig und weit. Ich habe seit der Trennung von Michael Skibbe nie mehr ernsthaft gezweifelt, dass die Eintracht den Klassenerhalt schaffen wird, erst recht nicht seit gestern, und dann, im Abendspiel, gewinnt der FCK beim VFB Stuttgart und mir ist als ob eine eiskalte Hand nach meinem Herz greift. Hatte die Lauterer fest als ersten Relegationsplatz-Kandidaten eingeplant und jetzt das. Wer bleibt dann noch? Wir. Der VFB. Vielleicht die Kölner. Wolfsburg eher nicht, die haben das leichteste Programm. Jetzt fehlt nur noch, das Pauli morgen in Leverkusen gewinnt. Hilfe. Wird schon. Hilfe. Wird schon. Hilfe.

Ich weiß: Doof. Blöd. Menschenverachtend. Bekenne trotzdem: Ich kucke gerne Casting-Shows. Mein absoluter Liebling bei der diesjährigen DSDS-Staffel ist Piedro Lombardi, der nicht besonders klug, aber freundlich und liebenswert ist, und vielleicht gerade deshalb Sätze von großer Tragweite von sich gibt. Z.B. seine Nachricht an die Welt da draußen: „Hey Leute - seid nicht so doof wie ich und vergesst euren Text.“ Eine Weisheit fürs ganze Leben.

Sonntag, 10.April
Beim Sonntagsfrühstück stoße ich in unserem Ortsanzeiger gleich auf mehrere Fundstücke:

Eine Klasse aus der Grundschule des Nachbarorts hat in ihrem Schulhof einen Baum gepflanzt. Bildunterschrift: „Die Zweitklässler der Grundschule mit ihrem Schulrektor, der Lehrerin und dem Herrn Bürgermeister.“ Einleitender Text: „Die Kinder der Grundschule begrüßten den Baum des Jahres 2011, die seltene Elsbeere, mit einem Frühlingslied.“ Ach du liebes bisje. Man hört es förmlich wie in Tadellöser und Wolff  schnarren: „Ein Lied…zwo…drei! - Die Grundschulklasse 2a verdirbt mir hier nicht die Innung.“

Rechts daneben entdecke ich eine Anzeige:


Wer hätte das gedacht?

Und schließlich: Ein Bericht über den ortsansässigen Fußballverein, der in der Kreisliga spielt. „Internationaler Flair“ – lautet die Überschrift, unter der berichtet wird, dass in und um den Verein allerlei Neuerungen Einzug gehalten haben. Seit neuestem wird der Ball – wie bei großen Spielen üblich – nicht mehr vom Schiedsrichter mit auf den Platz gebracht, sondern beim Einlaufen von einem – selbst geschreinerten – Podest genommen. Bei Heimspielen gibt es seit einiger Zeit einen VIP-Bereich. Und derzeit wird überlegt, ob künftig auch „Escort-Kids“ an der Hand der Spieler mit auflaufen werden. Bin mir nicht sicher, ob ich das ganz schrecklich oder ganz schrecklich rührend finde. Mein Mit-Adler schon. Er zitiert sinngemäß Tacitus: „Die Unerfahrenen dachten es wäre Kultur, dabei ist es Knechtschaft.“ Miesmacher.

St. Pauli führt in der 60. Minute in Leverkusen mit 1:0 und mir geht es wie Heribert Bruchhagen: Mir bleibt fast der Kuchen im Hals stecken.Würg. Uff. Grad nochmal gut gegangen.

Montag, 11.April
Louis van Gaal ist nicht mehr Bayern-Trainer. Andries Jonker hat das Training übernommen. Endlich kann an der Säbener Straße wieder "angstfrei" trainiert werden – vermeldet der Bayrische Rundfunk. Wer ist hier eigentlich der Vollpfosten?

Mittwoch, 13. April
Mail von Frank vom Eintracht-Archiv: Der Text über Fips Wacker ist jetzt auch im Eintracht-Archiv eingestellt. Das freut mich sehr! Frank schreibt „mit hektischen Grüßen“. „Muss mich beeilen, damit ich es rechtzeitig ins Eintracht-Museum schaffe.“ Dort ist nämlich heute Abend Toni Hübler zu Gast.

Auch ich hab mir den Termin dick in meinem Kalender gemarkert und schaffe es dann doch nicht, mich rechtzeitig auf den Weg nach Frankfurt zu machen. Mist, elender.

Erinnerungsflash
Ein sonnenumglänzter Sommertag im Jahr 1990 und eine Geschichte, die gar keine ist, die ich aber sicher hier im Blog schon mal in anderem Zusammenhang erzählt habe, weil sie eine sehr liebe Erinnerung ist, zu der auch Toni Hübler gehört. Studi-Zeiten. Zu Dritt machen wir uns auf den Weg nach Guntersblum, wo die Eintracht heute zu einem Freundschaftsspiel  antritt. Uli Stein. Andi Möller. Uwe Bein. Anthony Yeboah. Ralf Weber. Falke. Alle da. Wir lehnen an der Bande, schauen, schwätzen, käsen und blödeln herum. Nach dem Spiel wird die Mannschaft noch vor dem Vereinsheim verköstigt. Alle sitzen an langen Biertischen. Es gibt Schnitzel und Kartoffelsalat. Falke trinkt ein Cola-Bier und bis heute weiß ich noch, was Andi Möller (den ich damals sehr liebte) an diesem Tag nach dem Spiel an hatte: Er trug eine Jeans und ein T-Shirt mit rosa und grauen Blockstreifen. Etwas abseits steht der Mannschaftsbus der Eintracht. Die Tür ist offen. Der Busfahrer sitzt vorne im Bus und auf den Stufen des Busses sitzen Charly Körbel und Toni Hübler und essen ihre mitgebrachten Brote.

Müd und froh brausen wir durch den Sommernachmittag wieder nach Hause. Ungefähr so ,-) :


Fast kommt's mir heute so vor als sei das Leben später nie mehr so schwebend leicht gewesen.

*** to be continued***

(stimmungsmäßig am liebsten schon am Samstag!)

Kommentare:

  1. Schön, daß wieder geschnipselt wird. Das mit dem Kaninchen ist der Beweis dafür, dass Pädagogen und andere Experten wirklich zu allem in der Lage sind, wenn man sie nur läßt. (Erinnere mich noch an ganze Scharen verheulter 13-jähriger, die man ohne Weiteres in den Film "Die weiße Rose" gejagt hatte und die da verstört, besten Falls unverständig bis desinteressiert rumsaßen).
    War ja klar, dass die kleinen Fußballplaätze auch mal dran sein würden. Weiß gar nicht, was die Leute so toll dran finden, überall den "Römern" hinterher zu rennen.
    Kurios auch wie klein, siehe Euren DK-Kollegen, die Welt ist. Nach Hoffenheim ist es ja auch nicht weit. Sieg! C.

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  2. Ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar, lieber Celtix (uff, wenigstens einer ,-)). Die Schnipselei macht viel Spaß, aber auch sehr viel Arbeit und ist wohl am Ende doch irgendwie nur so was wie "L'art pour l'art" ,-)

    Jedenfalls: Sieg!

    lgk (schnell wegge-hopp-el *g)

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  3. Ach, was habe ich die Schnipsel vermisst! Schön, dass sie wieder da sind!

    Bandscheibenvorfall bei einem Dackel ist übrigens gar nicht so selten, schätze ich, bei dem langen Rücken und den kurzen Beinen.

    Bob Geldof habe ich bei der "vegetarians of love"-Tour in der Alten Oper in Frankfurt gesehen. Die Batschkapp hätte sicher besser gepasst, aber so wie es kein falsches Wetter gibt, kann es für einen Rock'n'Roller keine falsche Umgebung geben. Man ist ja kein Opfer der Umstände, sondern macht bestenfalls den anderen welche. :-)

    Gesetze gibt es zu viele, finde ich, aber das von Bobby würde ich im Tausch gegen andere gerne nehmen.

    Und das schwebend Leichte, ja, das ist mir auch verloren gegangen.

    Danke.

    Gruß vom Kid

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  4. Schliesse mich Kid an: Habe sie auch vermisst, deine Schnipsel!!!

    Ich bin gerade wieder ein bisschen schwebend. Neue Chance, neues Leben, das macht mich echt froh.

    Und morgen, da gibt es drei Punkte. Rosa und ich, wir bringen die mit :-)

    Danke Kerstin, schön, dass du wieder schnipselst!

    Liebe Grüße
    Nicole

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  5. Vielen Dank-für die schöne Schnipsellei,dachte schon,du hast sie (verloren-deine Schnipsel).eingestellt.*lächelt.*
    Ja,mit dem Bandscheibenvorfall,kann ich auch ein Lied davon singen.meine *Erbs*hat dieses auch gehabt und Kid hat Recht,es hängt mit dem Körperbau zusammen und deswegen sollten die Dackel auch keine Treppen laufen und man sollte versuchen,dass sie nicht auf die Polster springen,was unsere gerne tat.
    Danke noch mal für die Schnipsel,habe sie auch sehr vermisst und finde es schön,dass du sicher aufbewahrt-hast.
    Lege mich jetzt wieder auf die Couch und schaue Formel-1-Rennen und versuche mich auszukurieren,hab seit Freitag einen Kopf wie ein Reibeisen,die Augen tränen und die Nase läuft.(Frühlingsgrippe),lacht.
    Noch ein schönes Restwochenende-trotz-Niederlage.
    LG
    (B).

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  6. Freu mich, dass ihr euch freut, dass die Schnipsel wieder da sind.

    Ja, es gibt eindeutig zu viele Gesetze.

    Doch, ich schwebe schon noch häufig - aber irgendwie sind im laufe der Zeit die Dinge immer mehr auch mit dem hinterlegt, was man alles weiß und erlebt hat - der Boden ist näher als er mal war und die Anlässe, die einem vom Himmel holen, sind häufiger.

    Ich freu mich so für dich, liebe Nicole, über deinen momentanen Schwebezustand - wollen wir mal hoffen, dass die Eintracht vielleicht ja schon am nächsten Samstag auch was dazu beiträgt!!!!!

    Aaaah ja... Danke euch für die Erläuterungen zur Anatomie des Dackels. Klar, hätte man sich eigentlich denken können... Widder was gelernt :-)

    Mach langsam, Barbarba, nicht gleich wieder joggen ,-))) - Das Sofa ist da im Moment sicher der bessere Platz für dich..

    lg in alle Richtungen - und nochmal: Danke!

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