Samstag, 23. Mai 2020

Corona-Schnipsel: Ist das Fußball oder kann das weg?

Tritratrullala -  da sind wir wieder. Seid ihr alle da? Ich hoffe sehr, dass alle bis hierhin gut und gesund durch die Corona-Wochen gekommen sind.  Zweifel, Melancholie, Zuversicht, Unsicherheit, Angst, Niedergeschlagenheit, Galgenhumor, Apathie, Reden und Schweigen, Videokonferenzen, Calls, das wieder neu entdeckte Klassikprogramm im Radio, Livestreams, ein irgendwie neuer Alltag, immer noch ungewohnt, aber mit allem Auf und Ab eben doch ein Alltag. Und jetzt also wieder: Fußball.

Es ist als sei es Jahre her, dass ich zum letzten Mal im Waldstadion war, dass wir über die Wackelabwehr, die steigende Leistungskurve von Silva oder die Unzulänglichkeiten von Bas Dost diskutiert haben. Dass ich dicht gedrängt in der S-Bahn stand und wir uns  am Stadion durch die Unterführung vom Bahnsteig nach draußen gedrängelt haben. Wann war das noch mal? Was für ein Spiel? Richtig, vierter März, Pokalviertelfinale gegen Werder.  Anfang der Woche waren die ersten Corona-Fälle in Deutschland bekannt geworden, die ersten Geister(spiele) hingen schon in der Luft, aber da war keiner, der das irgendwie ernsthaft für möglich gehalten hätte. "Hey, lasst mich durch, ich komm grad aus Italien", wollte sich ein junger Mann spaßhaft Platz auf dem Weg zur Treppe verschaffen. Ha, ha. Wir haben alle gelacht.

Während ich versuche, mir diesen Abend zu vergegenwärtigen, fällt mir noch deutlicher auf, wie weit das alles weg ist und wie viel sich seit dem geändert hat. Das Leben ist still geworden. Ich habe verschiedene Phasen durchlaufen - ein bisschen so, wie wenn man mit dem Auto in einen Stau gerät. Erst habe ich mich geärgert und war sauer, dann mutlos und traurig über das, was ich verpasse, was verschoben werden musste,   dann kam die Zeit des Herumblödelns, wird schon werden. logisch, muss ja. Wenn man nach einer Stunde immer noch steht bzw. "das Virus" immer noch kein Einsehen hat, überzeugt man sich selbst, dass man das  beste daraus machen muss  - im Auto: Ratespiele, Lieder singen, sich beschäftigen. Dann wird man irgendwann still, fühlt sich trostlos, schwenkt über in die nächste Zorneswelle, weniger laut, eher in Richtung Verzweiflung. Und dann  hat man kapiert: Es nützt nichts. Du wirst hier noch eine Weile stehen. Es folgt stille, ergebene, und dann - irgendwann  - immer häufiger auch heitere Melancholie. Und schließlich nach Stunden, Tagen, Wochen im ersten Gang ganz langsam wieder anfahren, noch ein bisschen mit stotterndem Motor und im Stop and Go, immer mit dem Gedanken, dass der nächste Stau schon wartet,

Ich denke, jeder hat inzwischen  je nach Lebenssituation und Gegebenheiten einen eigenen Rhythmus entwickelt,  der ihn - mal besser, mal schlechter - durch diese Tage trägt. Da mein Mit-Adler und ich auch während Corona durchgehend und gleichmäßig viel gearbeitet haben, sind Wochenenden für uns nach wie vor feste Ankerpunkte, Tage, auf die ich mich freue und die einen Unterschied machen. Samstags fahren wir nach dem Einkaufen mit einer Thermoskanne Kaffee zu einem improvisierten Frühstück irgendwo an den Rhein, ein stilles Plätzchen, an dem der Fluss vorbeizieht und alles, was ruhig ist, noch ruhiger wird. Watching the river flow. Wenn nicht die Tage, so verschwimmen bei mir die Wochen - ich habe aufgehört, sie zu zählen, wann war noch gleich Ostern -  jetzt ist Mai, so viel ist sicher, im Garten blüht und wächst alles. Eigentlich wäre ich in diesen Wochen häufig im Schwimmbad, jetzt laufe ich durch Weinberge und Wälder, kann - zum Glück - endlich auch wieder lesen und mit Muße allein sein, schreiben, denken, -  hat eine Weile gedauert bis ich all das, was ich sonst liebe und gerne tue auch unter Corona-Vorzeichen annehmen konnte. Mir fehlt(e) die Welt.

Jetzt also Fußball. Die Diskussion um die Fortsetzung des Ligabetriebes habe ich maximal aus den Augenwinkeln mitbekommen, es war nicht mehr als eine Randnotiz, interessiert mich nicht.  Etwas befremdet nahm ich zur Kenntnis, als ein Adlerfreund mir whatsappte, wie sehr er dem Wiederbeginn entgegenfieberte - und war dann ehrlich beschämt, als mir deutlich wurde, dass es eine ganze Reihe von Menschen gibt, für die der Fußball auch jetzt (oder gerade jetzt) und auch in der Geistervariante ein echter Anker und Halt ist. Zwiespältig, das alles. Und vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt, gerade jetzt über die vorrangig wirtschaftlich ausgerichteten Interessen der Vereine zu motzen, die die meisten von uns ja in normalen Zeiten als "so ist das halt" und "geht halt nicht anders" hinzunehmen bereit sind.

Fußball am Samstag, das hört sich erstmal an als wäre nichts gewesen. Ich will eigentlich nicht schauen und irgendwie will ich dann doch. Und genau so mache ich es dann auch, und versuche herauszufinden, was es mit mir macht, ob da vielleicht doch ein Funke springt. Merkwürdig genug war es dann weniger das Geisterszenario, das sich mir - fast schon physisch - befremdlich aufs Gemüt gelegt hat, sondern die scheinbare Normalität, die sich da vor meinen Augen abspielte.  Und ähnlich wie im Supermarkt bin ich fast schon konsterniert, wie diszipliniert und selbstverständlich das alles abläuft. Da legen sich zwei Bilder übereinander, die sich - zumindest für mich und im Moment - so schnell und so einfach nicht wieder verbinden wollen. Falscher Film irgendwie. Nachrichten aus einer anderen Welt, und ich weiß immer noch nicht, ob ich schon bereit bin, mich wieder damit zu connecten.

Und wie war das nun  - mal unabhängig von allen Corona-Befindlichkeiten - mit dem Fußball, mit dem Spiel der Eintracht?

Die Qualität der Spiele, die ich in Ausschnitten gesehen habe, war erstaunlich gut - das war zwar etwas weniger körperbetont als sonst, sah aber aus wie Fußball in einem ambitionierten Testspiel. Auch die Ergebnisse bzw. die Liga-Hierarchie ist normal, inklusive Bruno neue-Besen-kehren-gut Labbadia-Effekt und Leipzig-Ausrutscher. Leider "normal" auch unser Spiel gegen Gladbach, dass ziemlich genau so aussah wie vor der Corona-Pause. Von Spielaufbau nichts bis wenig zu sehen, vorne lange Bälle und hinten wackelig. Alles halbherzig und ideenlos. Und weit und breit kein Hype in Sicht, der für Schub von außen sorgen könnte. Auch Adi Hütter hat sich nicht verändert - er wirkte vor der Pause nachdenklich. Jetzt wirkt er melancholisch. Und irgendwie fahrig. Ich vermute, dass er nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch mit der aktuellen Situation zu kämpfen hat. Das ist sympathisch, aber möglicherweise suboptimal für einen professionellen Fußballtrainer. Immerhin: Auch wenn wir eine Geistervariante der Tasmanensaison spielen sollten, werden wir nicht absteigen. Da sind in diesem Jahr drei andere, schlechtere vor.

Ob die Spieler Spaß beim Spiel hatten? Kann sein. Der eine mehr, der andere weniger. Und von wegen Spaß - offensichtlich haben auch Geisterspiele zumindest das Potenzial für kuriose Geschichten.

Das Kuss-Gate in Berlin und Heiko Herrlich mit der Zahnpastatube - irgendwie dämlich und natürlich nicht Hygienekonzept-gerecht - aber doch auch kein Grund in Sack und Asche zu gehen und als Sünder geteert und gefedert zu werden... Wir sind alle vorsichtig, keiner unterschätzt nichts, aber dieses ganze Bundesliga-Ding ist im Moment ein sehr fragiles Gebilde mit vielen Fragezeichen. Wenn die Gefahr, die vom Liga Betrieb ausgeht, trotz Hochsicherheitskonzept so hoch eingeschätzt wird, dass jede menschliche Regung zum Inferno führt - dann sollten wir es lassen. Wenn gespielt wird, wird es bei aller Sorgfalt auch mal zu Unachtsamkeiten kommen - dann ist das part of the deal und wir sollten, denke ich, die Kirche im Dorf und den Heiko Herrlich seine Zahnpasta kaufen lassen. Oder...?

Deutlich großeres Spaßpotenzial hat die Skytonspur mit Originalstadionatmosphäre und "Hurensohn"-Gesängen. Und natürlich der Videoassistent beim Spiel des VFB Stuttgart in Wiesbaden, der  im Dialog mit dem Schiri und als Geist unter Geistern  endlich zu sich selbst findet. "Ich sehe gar nichts", befindet der Schiri beim Blick auf die Videobilder. Bei so viel Durchblick können wir uns doch künftig 150 Prozent drauf verlassen, dass der Schiri bei seinen VAR-gestützten Entscheidungen ganz genau weiß, was er da tut. Und wir wissen jetzt aus erster Hand, dass der VAR ganz genau so ist wie wir ihn uns immer ausgemalt haben. Er sitzt im Dunkeln.

Und was machen korrekte Spieler eigentlich jetzt, wenn ein Tor fällt? Radioreporter: "Sie freuen sich mit dem Ellenbogen."  Das klingt wie das Neue "sich einen Ast freuen". Auf selbigem wäre die social distance jedenfalls automatisch gewährleistet. Und falls nicht, piepst eben der "Abstandstransponder" (auch eines dieser vielen Wörter, die seit Corona unseren Wortschatz bereichern, eines der freundlicheren).

Jetzt also Geisterspieltag, der Zweite. In der Zwischenwoche haben die verschiedenen Communities sich bereits wieder eingegroovt. Längst wird wieder diskutiert. Es werden Aufstellungen gepostet, unter neuen Vorzeichen die alten "Wer ist der wahrste Fan"-Diskussionen geführt, Tipp-Gemeinschaften wieder belebt, Entlassungen gefordert, Treuebekenntnisse abgegeben, die lustigen gekauften oder selbstgenähten Eintracht-Masken hervorgekramt (nicht bei mir, ist so ein bisschen wie auf die Eintracht spucken, oder?) Die Eintracht bei den Bayern. Und wieder die Frage: Schauen oder nicht schauen?  Ich sag mal so... nicht sicher, ob ich mir dieses Spiel unter normalen Umständen angesehen hätte. Auch wenn (oder gerade weil) Kevin Trapp versichert, dass wir "viel Qualität haben"  und er keine Angst hat, sehe ich wenig Anlass, mit Zuversicht nach München zu blicken. "Wenn die Leistung nicht stimmt, kann es unangenehm werden." Das meint unser Trainer und da stimme ich uneingeschränkt zu. Bayern also einfach abhaken Mmh... Aber dann am Dienstag gegen Freiburg, also.... das ist dann schon ein echt wichtiges Spiel, da werde ich den Fernseher auf jeden Fall einschalten... und in dem Moment, in dem ich diesen Gedanken denke, erwachen Zweifel, ob sich nach Corona tatsächlich so viel verändert haben wird, wie wir im Moment denken.

Bleibt am Ball, wo immer der sich für euch grade dreht.

Kommentare:

  1. Oje... drei sind schlechter als wir...Sieht so aus, als ob dieser Satz sich prompt bitter rächt. Das Spiel gestern hat zwar beileibe nicht spielerisch, aber doch zumindest kampferisch einige positive Ansätze gezeigt. Die Ergebnisse des Spieltags heute setzen uns zusätzlich unter Druck - und wir sind mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die Mannschaft, der die Geisterkulisse am meisten zusetzen wird. Wir haben in den letzten Jahren (leider) gelernt, immer nur mit Spektakel vor und nach dem Spiel erfolgreich zu spielen. Ob wir da den Schalter jetzt auch ohne umgelegt bekommen? Relegation in einem leeren Stadion... ich will es mir lieber nicht vorstellen. Dienstag!!! (...und so hat die Fußballrealität einem auch unter Geistervorzeichen schneller wieder eingeholt als man je gedacht hätte...)

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  2. Ich finde deinen Text wirklich sehr gut und kann vieles darin nachvollziehen.
    Ich selbst habe bislang nicht eine Minute der letzten drei Spiele gesehen, weil ich mir das nicht antun wollte und ich in der derzeitigen Situation überhaupt keine Lust auf Geisterfußball habe. Obwohl den Kommentaren nach, die ich heute gelesen habe, das Freiburgspiel wohl sehenswert war.

    Auf jeden Fall finde ich es toll, wieder von dir zu lesen und dann auch noch so einen ausführlichen Text. Ich habe die letzten Wochen auch dazu genutzt, viel zu lesen und habe mal wieder auch Arno Schmidt aus dem Regal geholt, er war eben wirklich genial und ist immer wieder lesenswert, da ich jedesmal neue Facetten entdecke.

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    1. Und ich freu mich, dass du nach so langer Stille doch noch hier vorbeigeschaut hast und auch Teile deiner Gedanken im Text wiederfindest.

      Ich frage mich immer mehr, wie sich das alles weiter entwickelt. Wie konsequent ablehnend kann/will/soll man / ich/ können/wollen/sollen wir bleiben, wenn es die Eintracht wirklich schrägt und sie in die Relegation oder auf einen Abstiegsplatz rutscht. Ist das dann egal? Gilt nicht? Wie geht es Fankultur-mäßig weiter? Es sind ja nicht wenige, auch die Ultras, die sich im Moment konsequent abwenden und distanzieren. Gibt es dann ein zurück und alles wieder auf Null? Oder ist/wäre es dann aufrecht und richtig, sich dem an wirtschaftlichen Zwängen ausgerichteten Fußball und der Eintracht, die ja nach - und auch schon vor Corona - den gleichen Prinzipien folgen werden, den Rücken zu kehren. Ist das jetzt der überfällige Punkt, der ja schon seit Jahren über uns schwebt, an dem man das ganze kommerzialisierte Fußball-Event-Gedöns nicht mehr mittragen kann und einen Schlussstrich zieht? Geht das? Oder kehren wir/sie/alle dann mit alter Verve wieder zurück in die Blocks und die Kurve und ignorieren das Geisterintermezzo und knüpfen einfach wieder an vorher an, in welcher Liga auch immer. Gibt es - ha, Corona-Parallelen - eine Exit-Strategie oder schauen wir mal wie die Dinge sich entwickeln oder wie mehr oder weniger berufene Experten sich positionieren?

      Besonders strange finde ich übrigens, dass tatsächlich auch der Pokal zuende gespielt wird. Will wirklich jemand insp Finale ins leere Olympiastadion? Oder ist es dann am Ende, später mal, eine besonders wertvolle Trophäe, die der Geisterpokalsieger mit Stolz vor sich herträgt?

      Morgen beim Spiel in Wolfsburg fällt es mir leicht, nicht zu schauen und nur mit halbem Ohr zu hören - ich bin unterwegs. Aber am Mittwoch Werder - ich denke, ich bleibe konsequent inkonsequent.

      Wg. Lesen: Nachdem meine Leseblockade weg war, habe ich mich auch querbeet durch gelesen - weniger neues, vieles wieder - und habe dabei einmal mehr gemerkt, dass man auch vertraute Bücher in unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder neu liest und entdeckt und wie eng Bücher sich untrennbar mit konkreten Situationen verknüpfen und bleiben. Ist ja eine Binsenweisheit der Rezeptionsästhetik aber im eigenen Erleben gewinnt es ein ganz anderes Gewicht.

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    2. Natürlich ist Lesen immer abhängig vom Leser und seiner eigenen Erfahrungen und momentanen Verfassung. Aber es gibt auch Lektüre, die fast zeitlos erscheint. Und auch die Übersetzung ist wichtig und häufig nicht so gut, wie sie sein sollte.
      Ich hatte mich z.B., da ich Zeit und Lust hätte, mit Macbeth beschäftigt. Ich las es im Original, in modernem Englisch, in einer älteren und einer neueren Übersetzung.
      Mit Abstand der beste Text ist meiner Ansicht nach das Original.
      Und mit Genuss lese ich gerade die Gesamtausgabe von Erdsee von Ursula K. Le Guin. Ich hatte die ursprüngliche Trilogie vor ca. 40 Jahren gelesen und finde jetzt ein gelungenes Gesamtwerk, welches ich nur empfehlen kann.

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    3. Ich denke, das ist kein Widerspruch. Lesen bzw. der Zugang zu einem Text hängt ab von der Lesesituation und vom Leser, aber das was den Text ausmacht, überdauert trotzdem in seinem Kern. Die dem Test innewohnende "Wahrheit" kann immer wieder (im Sinne Walter Benjamins das "Jetzt der Erkennbarkeit") immer wieder neu und anders entborgen werden - aber da geht jetzt die Literaturwissenschaftlerin mit mir durch ,). Und mit den Übersetzungen hast du komplett recht, obwohl es natürlich gute und schlechte Übersetzungen gibt und auch der beste Übersetzer bei aller Werktreue in gewisser Weise doch auch immer so etwas wie eine Interpretation mitliefert. Ich habe gerade eine Neuübersetzung von George Eliots Middlemarch gelesen, ein Buch, das ich sehr mag und schon mehrfach gelesen habe - und jetzt in dieser Übersetzung fast noch mal neu. Wenn man die Originalsprache beherrscht, ist es in jedem Fall nicht verkehrt, sich eine Originalausgabe daneben zu legen und zumindest punktuell mal gegenzulesen.

      Wow... Macbeth... Düsteres Szenario in düsteren Zeiten... Und vielen Dank für den Hinweis auf Ursula Le Guin - die kannte ich ehrlich gesagt bisher nicht und hab gleich mal gegoogelt. Klingt sehr interessant - ihr Werk, aber auch die Frau selbst.

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  3. Zwei Punkte vor dem Relegationsplatz ist leider kein großes Polster, selbst wenn wir ein Spiel weniger und das deutlich bessere Torverhältnis haben.

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    1. ...und da haben sich alle Diskussionen schon wieder aufgelöst. Torverhältnis - pah egal. Wir sind durch - nach dem Sieg in Wolfsburg war irgendwie klar, dass wir auch bei Werder gewinnen und - ich sage es mal ganz unvorsichtig und morgen auch gegen die 05er gewinnen werden.

      Und wie geahnt, befürchtet? gehofft? oder einfach nur richtig vorausgesehen: (Fast) alle wieder mit im Boot. Sogar einen gewissen Pokalhype - "jetzt alle Kraft auf den Pokal" (wie bitte? echt jetzt?) - glaube ich zu spüren. Und Stefan Ilsanker ist vom bestgehassten Spieler zur von allen schon immer geliebten Ilse geworden. Unsere beiden Österreicher, ja ja. Und so bleibt vielleicht alles anders, aber auch vieles wie es war :)

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    2. Hättest du es nur nicht gesagt. Mit deiner Vorhersage bist du doch eindeutig an der Niederlage schuld. ;-)

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    3. Ja. Das stimmt. Die Niederlage geht ganz klar auf meine Kappe. Nie, nie hätte ich auf einen Sieg gegen die 05er tippen dürfen niemals nicht. Zumal ein befreundeter 05er vor jedem Aufeinandertreffen ein übriges tut, indem er einen eindeutigen Eintracht-Sieg prognostiziert, und dafür von mir mit Knoblauch und "Apage" vertrieben wird. Wie könnte ich mich nur selbst so austricksen... Sorry... Wie gut, dass nichts mehr davon abhängt.

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  4. Die Saison ist beendet auf Platz 9 und das Spiel gegen Basel ist wohl ohne viel Bedeutung, da das 0:3 sich wohl kaum aufholen lässt.
    Ist jetzt dieser Blog in Tiefschlaf verfallen oder sogar ganz eingegangen? Das wäre wirklich sehr schade!

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  5. Lieber Marc, danke für deine Hartnäckigkeit. Eher Tiefschlaf als Ende - wobei der Tiefschlaf eigentlich auch nicht so richtig zutrifft, da ich im Moment sehr viel schreibe, wenn auch nicht direkt veröffentliche. Bin aber gerade dabei Sommerschnipsel für den Blog vorzubereiten und hoffe, bald wieder kürzer, aber regelmäßiger präsent zu sein. Themen gibt es ja genug... Einträchtliche Grüße in alle Richtungen. Wir lesen uns!

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