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So oder so ist die Eintracht

Zunächst mal um allen Irrtümern vorzubeugen: Nein, ich bin nicht zurückgetreten. Und nein, mir hat es auch nicht die Sprache verschlagen, obwohl mein Eintrag, wenn ich ihn vor dem Spiel gegen Dortmund geschrieben hätte, sicher anders, euphorischer und vor allem wortreicher ausgefallen wäre als jetzt danach. Nur so viel, dass ich entgegen den Erfahrungen in dieser Saison heute im Tippspiel nicht auf Unentschieden oder gar Niederlage getippt, sondern nassforsch ein 2:3 prognostiziert hatte. Okeeeh, hat dann nicht ganz geklappt. Aber als ich angesichts der zerrupften Defensivabteilung vorhin beinahe angefangen hätte, in Weh und Ach (wenn auch nicht direkt gleich wieder in - lächerlich! - "Panik" zu verfallen) zu fallen, habe ich mich zum Glück an die Abbitte erinnert, die ich nach dem Pokalspiel gegen Leipzig und mehr noch nach dem 5:0 Kantersieg gegen Augsburg geleistet hatte.  Statt zu jammern und zu zweifeln, schrieb ich folgende WhatsApp an einen ebenfalls leicht nervösen Adlerfreund:

"Man muss aufpassen, dass man nicht jedes Mal alles in Frage stellt und es einfach so hinnehmen wie es ist."

So simmer halt. Hopp oder topp. Schwarz und Weiss. Und wenn uns die Sache mit dem Hinnehmen nicht immer gelingt, wir können ja daran arbeiten. Mein Adlerfreund und ich haben fürs erste beschlossen, uns meine WhatsApp zu rahmen und in den kommenden Wochen stets als Merksatz vor Augen zu haben. Wollen wir hoffen, dass wir ihn nicht zu oft bemühen müssen.

Kommentare

  1. Heute waren wir weder topp noch hopp, aber fürs Weiterkommen hat's trotzdem gereicht.

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  2. So, jetzt gibts erstmal Thread-Unterbrechung. Nicht topp, okay, das geht gerade noch so durch. Aber die schiere Negation von HOPP? Äußerst verwerflich, höchstwahrscheinlich justitiabel. Klares No Go. Wenn nicht Hopp, wer sonst soll den DFB alimentieren?

    Na gut. Die Diagnose gilt auch für vs Bremen. Aber auch da hat's gereicht. Verdientermaßen. Szene des Spiels: Silva zu Sow (?), der zu Kostic, der rennt auf Links los. Zugleich starten Silva und Kamada parallel zueinander und rennen gen Strafraum Bremen. Maßgeschndiederte Flanke Kostic, von Kamada technisch anspruchsvoll ins Bremer Tor verarbeitet.

    Berlin, Berlin ...

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  3. Und in Leverkusen grüßte wieder das bundessligaalltägliche Murmeltier. Das war ein anderer Sport, den der Gegner da gespielt hat,und hoffentlich reicht's für andere außer den ersten 5 - 6 Mannschaften für Punktgewinne zwecks Klassenerhalt.Ichcreg mich nicht mehr auf,weil's so ist wie es ist, und Bobic hat ja alles richtig gemacht.

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  4. Liebe in Zeiten der Cholera und Fußball in Zeiten von Corona. Alles nicht so einfach, reichlich verwirrend und ein bisschen beklemmend im Moment.

    Biite entschuldigt meine Schreibpause trotz Fülle an Themen und ganz herzlichen Dank an euch, dass ihr den Blogfaden weitergeführt habt. Bin vor Basel wieder an Bord - wenn nicht Stadion, dann zumindest hier ;)

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    1. Die Liebe kann manchmal wirklich verwirrend sein, aber möglichst niemals beklemmend.
      Und mit Basel im Stadion vor Ort wird es ja nun nichts. ��

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