"Bei dem Wetter kommt gar keine Weihnachtsstimmung auf", ruft mir die freundliche Nachbarin heute morgen zu und ergänzt: "Aber mir nehme es wie's kommt." Ja, das tun wir. Bei der Eintracht und auch sonst. Geht ja nicht anders. Und manchmal kommt es so, wie es dieses Jahr gekommen ist und da steht man als Pokalsieger unterm Baum und strahlt mit den Kerzen um die Wette. Ansonsten hat ja jeder von uns seine eigene Art in diese Tage zu gehen , die wir heilig nennen, und die so heilig sind, dass sie auch für diejenigen unter uns, die alles Heilige weit von sich weisen, einen Segen bringen: Stille und Zeit. Nicht lange, dann wuseln und diskutieren wir wieder, aber für einen kurzen Moment hält die Welt an. Sogar Fredi Bobic legt sein Smartphone zur Seite und grinst ganz still vor sich hin, nachdem er noch einmal das Glückwunsch-Mail des Kickers gelesen hat. Axel Hellmann schickt die letzten Weihnachtsgrüße nach Katar und China: "Wir sehen uns!" Seppl ...
Life and life only. Vom Leben und der Eintracht.