Samstag, 12. Mai 2018

34. Spieltag: Deckel drauf machen.

Nein, nein, nein. Ich rege mich nicht auf. Die Sonne scheint, ein leichtes Lüftchen weht und es war die (fast) letzte Pressekonferenz mit Niko Kovac. Wer hätte das gedacht,  dass es so kommt wie es ist (da zumindest hat er ja recht, der Herr Kovac) und es ist ein großes Glück, dass wir jetzt hier und heute noch alles klar machen können mit diesem Europa. Ohne Alex Meier, der ja jetzt sein Erlebnis gehabt hat und sich sicher auch auf dem heimischen Sofa über einen Sieg der Eintracht in Gelsenkirchen freuen wird. Diszipliniert sitze ich bei einem Glas Saftschorle und denke an Lyon, Monaco, Bern und Tottenham. Und schließlich ist es am Ende egal, wer alles richtig gemacht haben wird. Oder?

Ob Vize-Meister Schalke heute nochmal so richtig ernst macht? Wird RB Leipzig sich am Ende der Saison tatsächlich komplett die Butter vom Brot nehmen lassen? Setzt Gladbach den finalen. Schlusspunkt für den HS?  Oder schafft tatsächlich der VFB Stuttgart am Ende den großen Coup und knockt uns am letzten Spieltag aus?  Es wäre nicht das erste Mal (und damals war es weit schmerzhafter)

Auf nach Europa. Auswärtssieg und sonst gar nix.

Kommentare:

  1. Befremdende und peinliche Vorstellung in Gelsenkirchen-Buer.

    Lust auf Pokalfinale? Ist mir gerade eben gründlich vergangen.

    Nur mal ganz nüchtern registriert: diese Bayern sind alles andere als unschlagbar. Am Ende erspart die Eintracht so den Frizzles noch die Tingeltangeltour durch die ländlichen Gegenden Europas. Wäre echt der Witz. Zweifle aber, ob ich drüber lachen könnte.

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  2. Stocksauer.
    Aber mehr über Diescheissevonderisar als sonst was.
    Gegen uns wird dann garantiert wieder ein ganz anderes Gesicht gezeigt...

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  3. Das könnte - und wird hoffentlich - auch schief gehen: den Hebel auf Kommando umlegen ist kein Selbstläufer.

    Interessant die Kovac'sche Einschätzung der Lage: "Wir haben es heute nicht geschafft. Aber, was wir in diesem Jahr gemacht haben, ist trotzdem einzigartig. Wir wollten das letzte Jahr stabilisieren und halten. Da haben wir sogar overperformed." Abgesehen von dem dumm-dreisten letzten Satz hätte jemand mal, am besten direkt nach seiner Verpflichtung, den Mann in die Annalen der Eintracht einführen sollen.

    Ebenso interessant der Kommentar von Hradecky (starkes Spiel heute, was seine Hauptaufgabe, das Verhindern von Toten anbelangte): "Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren."

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  4. Das Sich-nicht-Aufregen hat leider nicht lange angehalten. Es ist wirklich nicht zu glauben. Das gestern war eine Frechheit, die schon vor dem Spiel anfing. Ante Rebic hat wahrscheinlich vor dem Spiel wieder was falsches gegessen. Und mit jeder Pressekonferenz macht Herr Kovac es noch schlimmer und verdeutlicht seine Selbstherrlichkeit. Auf dem selbsterrichteten Kovac- Denkmalsockel würde sicher stehen: "ich habe einzigartiges geleistet und alles richtig gemacht." Mich ärgert dabei wie die ganzen letzten Monate vor allem auch diese latente Hochnäsigkeit der Eintracht gegenüber. Wir müssen dankbar sein, dass er sich zwei Jahre herabgelassen hat, uns an seinem genius teilhaben zu lassen. Einzigartig. Pah. Und ich wiederhole mich: wie nachhaltig dieser ganze Kovac-Bobic-Ausflug gewesen sein wird, bleibt abzuwarten.

    Unterwegs zu einer Familiengeburtstagsfeier konnte ich das Spiel und den Spieltag gestern nur per Radio Konferenz verfolgen. Wir haben uns gefragt: Kann man wirklich wollen, dass Kovac sich als der Eintracht Trainer in die Annalen einträgt, der mit uns zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder einen Titel holt...? Klar, am Ende geht es nur um die Eintracht, aber...

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    1. Wg. Hradecky: irgendwie freue ich mich fast darüber, das diese Pseudo Mannschaft-Trainer-Wir -haben-toll-trainiert-Einigkeit jetzt endlich mal von Spielerseite bröckelt. Wenn wir eine Chance haben wollen im Finale, dann muss die Mannschaft sich gemeinsam aufbäumen - im Zweifelsfall ohne den Trainer, der nicht mehr der ihre ist.

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    2. Einverstanden, Kerstin. Interne Mannschaftssitzung ohne Trainer beim Italiainer. Unter Leitung von Russ, dem Vadder und Hradecky.

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