Samstag, 17. Oktober 2015

Vegane Inder

Bei der Auswahl geeigneter Fußballer und der Vorbereitung derselben auf ein anstehendes - sagen wir - Bundesligaspiel spielen fußballerische Gesichtspunkte vereinzelt  (noch) eine Rolle. Hauptsache ist jedoch, dass marketing- und ernährungsphysiologische Gesichtspunkte strengstens beachtet werden.

Nach der erhellenden Lektüre eines Artikels über vegane Ernährung im Profisport, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Einhaltung folgender Vorgaben dringend geboten und in der entsprechend angemessenen sprachlichen Form zu vermitteln ist.

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Gebrauchsanweisung zur Zusammenstellung eines Bundesligakaders und zur Inbetriebnahme der Spieler
Achten Sie bei der Zusammenstellung ihres Kaders darauf,  dass sich mindestens zehn Veganer in Ihrer Mannschaft befinden.

Sollte dies nicht möglich sein, greifen Sie stattdessen auf junges Spielermaterial zurück, das in seinen Gewohnheiten weniger festgefahren ist und  entsprechend einfach auf vegane Ernährung „umerzogen“ werden kann.

rotundschwarzer Zusatztipp: Idealerweise befindet sich unter den zehn Veganerm mindestens ein Spieler einer Nation, die bislang besonderer fußballerischer Fähigkeiten eher unverdächtig war und mithin als Fußballentwicklungsland gilt. Z. B. wäre ein Inder durchaus förderlich, um neue Märkte zu erschließen. Genauer gesagt: Ein veganer Inder.

Zur Inbetriebnahme eines Fußballers vor anstehenden Spielern ist mit Blick auf die Ernährung folgendes zu  beachten:

Beißen, kauen und schlucken war gestern: Im modernen Profifußball wird Nahrung "verabreicht" und "zugeführt".

Um jede Art von Nährstoffmangel zu vermeiden, „kommen Eiweißriegel und hochwertige Eiweißpulver zum Einsatz“.

"Zwei Stunden vor dem Spiel wird letztmals feste Nahrung zugeführt."  

Direkt vor Spielbeginn werden nur noch "Drinks und Energiegels verabreicht."

Sollten Sie während des Spiels bemerken, dass ein Spieler nicht hoch genug springt, empfiehlt sich die zusätzliche Gabe von Kreatin.

Direkt nach dem Spiel "sind Proteinriegel und Shakes einzunehmen."

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Gütesiegel: Von  "führenden Universitäten" empfohlen.

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