Samstag, 17. Oktober 2015

Punkten gegen die schlechte Stimmung, ohne Erwartungen zu wecken, aber statistisch erwiesen

Jürgen Klopp trainiert jetzt den FC Liverpool.  Stefan Effenberg trainiert den SC Paderborn und Armin Veh trainiert die Frankfurter Eintracht.  Das ist weder "special", noch "new", schon eher "old" oder "normal". Und deshalb haben wir in den vergangenen beiden Wochen, obwohl das gar nicht notwendig war, an unserer Physis und Fitness gearbeitet. Immerhin: schaden kann das nichts.

Heute also gegen Gladbach. Alle Spieler, die auf Länderspielreise waren, sind wohlbehalten wieder in Frankfurt gelandet, darunter auch Carlos Zambrano,  der verletzt abgereist ist, zwei Spiele absolviert hat und gesund zurückgekehrt ist. Sache gibt's. Makoto Hasebe fährt nicht mit nach Gladbach, sondern stattdessen in die Eifel oder auch sonst wohin. Als Innenverteidiger  werden - weil Carlos zwar gesund, aber müde ist - Marco Russ und David Abraham auflaufen. Sonstige Aufstellung? Ätsch, weiß ich schon - sag ich aber nicht.

Also dann: Intensive Wiedergut... Heimspielsieg und sonst gar nix!

Kommentare:

  1. Heimsieg? Hat ja fast geklappt ... Autsch!

    AntwortenLöschen
  2. Ich hatte - ehrlich gesagt - mit einer Niederlage gerechnet - der Ruf nach den Heimsieg war so was wie ein Rufen im finsteren Wald....

    Alles, was - verstärkt in den letzten beiden Wochen - gesagt und getan wurde, war so erkennbar neben der Spur und Blablablubb und fern von allem - das konnte nur schief gehen. Dass es so früh in der Saison beteits so verheerend kommt, hätte ich allerdings nicht für möglich gehalten.

    Wir haben einen Trainer für die gute Laune geholt - jetzt haben wir sie. Veh wollte, dass man immer unverkennbar erkennt, wenn die Eintracht spielt - auch diese Mission ist erfüllt. Wie viel Veh steckt schon in dieser Mannschaft? wurde zu Saisonbeginn gefragt. Auch darauf haben wir jetzt eine Antwort: 100 Prozent.

    Wie gerade schon bei dir im Blog kommentiert: Leider war ich gestern nicht im Stadion. Leider, weil es mir mindestens genauso wichtig ist, Niederlagen mit der Eintracht durch zustehen wie große Siege zu feiern. Im Moment leide ich weniger um die Mannschaft und ihren Trainer - die sich offensichtlich gesucht und gefunden haben - ich leide um die Eintracht selbst.

    AntwortenLöschen
  3. Der Veh trägt doch die Raute im Herzen. ;-)

    AntwortenLöschen
  4. Woran liegt es deiner Meinung nach, dass es momentan nicht läuft?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. An der fehlenden Selbstüberzeugung, an der mangelhaften Taktik und an der Grundschnelligkeit, sowohl körperlich als auch geistig.

      Löschen
    2. Ja, so etwa sehe ich das auch. Fragt sich halt nur; warum das so ist. Wir haben sicher keine Überfliegermannschaft, sicher gibt es eine ganze Reihe von Spielern, die fußballerisch limitiert sind. Aber ebenso sicher ist: So schlecht wie sie im Moment spielen, sind sie nicht.

      Meine momentane Erklärung ist: Die Mentalität der Mannschaft und die Art des Trainers tun einander nicht gut. Sie lullen sich irgendwie wechselseitig ein. Wenn es auf dem Platz läuft, läuft es nicht deshalb, weil irgendein Konzept aufgeht, sondern weil die Leistungsträger der Mannschaft einen guten Tag erwischt haben. Wenn es nicht läuft, hat die Mannschaft aus sich heraus nicht die Kraft, etwas zu ändern.

      Das Schlimme ist: Das alles war so absehbar.

      Löschen