Freitag, 29. April 2011

Rein hessisch in Mainz

Ich bin Hessin. Ur-Hessin. Mein Familie ist eine Fußballerfamilie, mein Opa, mein Vater waren Eintrachtler. Das bin ich auch. Seit vielen Jahren lebe ich in Mainz bzw. in der Nähe von Mainz, ich habe hier studiert, ich mag die Stadt. Ich mag sie sogar sehr. Und zwar trotzdem.  Bereits letztes Jahr, vor dem Spiel der Eintracht in Mainz, habe ich hier im Blog darüber geschrieben, wie „die 05“ Mainz verändert hat. Wollt ihr mehr davon hören? Bitte sehr:

Mainz 05 ist nur vordergründig ein Fußballverein. Umso tragischer, dass es (ich weiß verbindlich, dass es so ist!) auch unter den Anhängern der 05er eine ganze Reihe von Menschen gibt, die den Fußball lieben und eine ganze Menge davon verstehen. Mainz 05 ist wie eine zweite Haut, die sich die Stadt Mainz übergezogen hat. Es gehört zum guten Ton für „die 05“ zu sein, was unter anderem dazu führt, dass – tschuldigung – Mainz 05 eine unverhältnismäßig große Zahl weiblicher Anhänger hat. Das zieht sich quer durch alle Altersklassen und quer durch alle Gruppen der Gesellschaft – von der fünfjährigen Ballettschülerin zur Verkäuferin an der Kasse bei Hertie, von der tüchtigen Hausfrau zur (überdurchschnittlich häufig vertretenen) Zahnarztgattin, von der Lehrerin zur ZDF-Mitarbeiterin.

In der Regel haben die Menschen in Mainz gar keine andere Wahl – wir sind Mainz, also sind wir „05“. Zur Willkommenstüte für die „Erstis“ (die allerdings nicht nur an der Mainzer Uni so heißen) gehört schon mal ein 05er-Cap oder ein Gutschein für ein Heimspiel-Ticket. Bei Schulkonzerten (das habe ich livehaftig gesehen) werden bei der Zugabe kleinen Kindern 05er-Trikots übergestreift und 05er-Fähnchen in die Hand gedrückt bevor sie „You’ll never walk alone“ singen. Marktfrauen stehen mit 05er-Shirt und Kapp hinter ihrem Stand. Ob aus Überzeugung oder aus Opportunismus – mer waas es net. Im Theater werden sogar Klassiker-Aufführungen schon mal mit einer neckischen 05er-Anspielung garniert, der Papageno schwenkt ein 05er-Fähnchen und neben den Engelchen in der Pyramide auf dem Weihnachstmarkt dreht sich eine Holzfigur im 05er-Trikot (es sei denn, sie ist grade von einem Eintrachtler geklaut worden.)  Schaufenster von Sanitärgeschäften, Papeterien, Metzgereien sind mit 05er-Devotionalien dekoriert. Jeder (zumindest jeder zweite) Fastnachtsschal ist nicht nur vierfarbbunt, sondern auch mit einem 05er-Logo verziert. Je erfolgreicher die 05er gerade sind, um so mehr. Wer sich in der Schule als Nicht-05er, sondern sagen wir mal: Eintrachtler outet, bekommt schon mal zu hören, dass er „Kommunist“ ist (na ja, vielleicht auch deshalb, weil die Liebe zur Eintracht auch mit anderen "Abweichungen" korreliert).

Doch, es gibt sie auch in Mainz nach wie vor, die kleine qualifizierte Minderheit, die all dem widersteht. Auch wenn sie – und das ist der Kern der Angelegenheit – eigentlich nicht da sein dürfte. Wer kein 05er ist, hat sozusagen das Recht verwirkt, ein Mainzer zu sein. Stört das Stadtbild. Da sind die Anhänger des FCK, die hier keine einfache Stellung haben - schon weil sie (wie wir ja auch in Frankfurt gerne behaupten) dumme Kartoffelbauern sind, ganz besonders aber deshalb, weil sie das Vorrecht des „schon immer Dagewesenen“ und dadurch auch – ihnen aus Sicht der Mainzer nicht zustehende – Privilegien in Anspruch nehmen können.

Und dann gibt es uns: Die Eintrachtler. Gar nicht mal so wenige. Frankfurt. Das ultimative Feindbild. Böse. Aggressiv. Mean. Arrogant. (Gut so. "We are ugly, but we have the music.")  Wenn einzelne 05er (wie gerade in dieser Woche nach dem Spiel in Nürnberg) in einer Autobahnraststätte randalieren (siehe Kommentar!) – dann sind das einzelne verirrte Schafe. Wenn gleiches aus Frankfurt vermeldet wird, sind es die wilden Frankfurter Horden - von wegen:  "Das kennt man ja." (Ein Bekannter hat mir neulich berichtet, dass er das sogar beweisen kann, weil er im Stadion selbst schon erlebt hat, wie „ein Frankfurter einen Stuhl aus der Verankerung gerissen hat“. Mach Sache).

Vor dem jetzt anstehenden Spiel ist selbstverständlich die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen - appeliert wird jedoch nicht an alle oder an die 05-Fans (= die, die vor ein paar Tagen Autobahnraststätte verwüstet haben), sondern vorrangig an die Frankfurter, die wie einst die Wikinger in ihren Schiffen marodierend den Rhein herunterkommen und die Stadt überfallen.

Wir Eintrachtler regen uns immer noch, immer wieder neu und voll oldschool darüber auf, dass angeblich alle Welt, vor allem in Mainz, vom Rhein-Main-Derby spricht. Derby? Den Mainzern ist die Flüssevorherschaft derzeit ziemlich egal, viel schlimmer ist:  Sie drängen dahin, wo unser Platz ist: Ins Herz von Europa.

In den Lokalzeitungen wird der „Kampf um Europa“ ausgerufen, die Vor- und Nachteile des "Europa-Projekts" abgewogen.  Europa League.  "Klar, mir wolle das" – sagt der „normale“ 05er (z.B. auch Vorzeige-„Comedian“ und Berufs-Mainzer Sven Hieronymus im Vorberichts-Gespräch mit „unserm“ - leider weichgespülten -  Henni) – "...aber, wenn‘ s net klapp – dann halt net." Wie sympathisch, könnt mer meinen. Glückliches Laissez faire. Pah. Mitnichten. Wenn ein politisch-korrekter 05er so etwas sagt, klingt immer eine Form von devotem Dünkel mit durch. ("Das darf man nicht so verbissen sehen." "Ist doch alles nicht so wichtig." "Das, was wir schon erreicht haben, kann uns keiner nehmen." "Dabei sein ist alles."  "Wir wollen doch nur spielen.")  Goldisch? Arrrrrrrrrgmpppppfff. Meine Oma hätte gesagt „Da sieht mer de ganz Kerl.“

In der diesjährigen Fernsehkappesitzung hat der Präsident der Sitzung (als „Gutti Guttenberg“ auch eines ihrer Aushängeschilder) unlängst verkündet, dass die Saison 2010/11 für ihn als 05er erst dann so richtig erfolgreich gewesen sein wird, wenn die Eintracht abgestiegen ist. Ein Adler-Freund, der in Mainz arbeitet, hat von einem Kollegen in der vergangenen Woche zu hören bekommen: „Wir wollen am Samstag nicht nur gegen euch gewinnen, wir wollen euch demütigen.“

Genug der Vorrede. Irgendwie ist mir das alles egal. Ich bin am Samstagvormittag wie an fast jedem Wochenende in der Mainzer Innenstadt unterwegs. Im Eintracht-Shirt, wie so oft und wie immer an Spieltagen. Ich bin Hesse. Ich lebe in Mainz und ich mag die Stadt. Und ich bin Eintrachtler. Um 15.30 Uhr wird das Spiel angepfiffen. Thomas Tuchel sagt von sich selbst, dass er schlecht verlieren kann.  Morgen kann er das dann einmal mehr üben. Wir wollen unbedingt gewinnen. Wir müssen gewinnen. Und wir werden gewinnen!

Auswärtssieg!

Kommentare:

  1. Für alle versprengten Eintrachtler in Mainz, um Mainz herum und anderswo eine Ermunterung aus einer alten irischen Schwarzbrennerballade: "I'm a rambler, I'm a gambler, I'm a long way from home and if people don't like me, they can leave me alone." Auswärtssieg. C.

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  2. Mainz 05 kann mich nicht demütigen. Auf so einen aberwitzigen Gedanken kann nur ein 05er kommen.

    Bei Eintrachtfans wie dir, die in Mainz leben oder arbeiten, kann ich verstehen, wenn diese Partie etwas Besonderes ist.

    Es scheint um mich herum nur immer weniger Menschen zu geben, die nachvollziehen können oder wollen, dass Mainz 05 für andere - wie für mich - tatsächlich den Stellenwert einer königlichen Hochzeit hat.

    Deinen Eintrag habe ich gerne gelesen, denn er handelt von dir und deinem Erleben.

    Ich bin übrigens auch zuversichtlich, siegesgewiß aber nicht. :-)

    Gruß vom Kid

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  3. Toller Bericht Kerstin,du bist die beste.Wir zwei halten die Stellung in Mainz.Seit 52 Jahre halte ich es so:
    zur Fastnacht nach Mainz-zum Fussball nach Frankfurt.
    Eins weiß ich und das ist gewiß,die sind schneller wieder auf dem Boden wie sie denken können.

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  4. *Hrcchhhh* Ein Text, der mich über weite Strecken in Schnappatmung versetzt.

    Außerdem heißt es korrekt: "We are ugly, but we've the hand-cheese with music".

    No tinkers taken in. No way out. Let them shatter under the shadow of the EAGLE !!!

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  5. Wir werden und müssen siegen-obwohl mir ein Punkt auch reichen würde,sollte Köln-heute verlieren.
    Dann gibt es nächste Woche ein absolutes-Endspiel-das hoffentlich dann glücklich-für uns ausgeht.
    Mainz hat wie wir,in der Vorrunde fleissig Punkte gesammelt-die Rückrunde war nicht so berauschend auch von denen nicht.
    Danke-für die schöne Geschichte und Mainz mag zwar besser sein,diese Saison-aber das Flair-was unsere Diva hat-wird der Narrenclub-niiiiiiiiiiiiie-erreichen.*lacht.*
    LG
    (B)

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  6. Lieben Dank wie immer, Kerstin !!!

    ...nicht,daß man net drauf 'vorbereitet' gewesen wäre, aber wenn ich heute morgen
    so auf die Tabelle schaue, wird mir ganz
    schummrig im Magen,auch OHNE 'Becks'.
    Habe WOB gestern in ner Werder-Fankneipe geguckt,
    und DIE hatten das Spiel bereits VORHER als
    gewonnen betrachtet... (Wir auch???)
    Heute 2 Mainzfans(gebürtige Bremer!!!),
    1 Werderaner sowie 2 Exil-Adler zu Gast bei mir...
    (Balkontür nur von innen verschließbar! ;-) )

    mfg aus HB...,i.

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  7. Also ,ich bin ja mitunter gerne Kommunist. Vor allem wenn man mich zu einem macht.

    Ja Mainz ist als Stadt ganz nett. In knapp 4 Stunden gehe da auf den Markplatz trinke eine Schorle und berkünde dann das kommunistische Manifest. Allen Zahnarztgattinnen zum Trotz.

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  8. Und vielleicht kauf ich mir da auch ne Brille. Es wird Zeit;)

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  9. Uähh, wieder die Frankfurter Hybris von Mainz 05, die ja gar kein Fußballverein sind. Seit Jahren die gleiche Leier...

    So lange ihr von eurem nicht wirklich mehr sonderlich hohen Eintracht-Ross weiter auf die 05er herabschaut, sind Siege wie der gestrige für uns umso schöner.

    So lange ihr für die Leistung von Mainz 05 keinerlei Respekt oder Anerkennung aufbringen könnt, kann ich auch nicht verhehlen, dass es mich nicht sonderlich berührt, wie ihr da in Richtung Zweitklassigkeit rauscht.

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  10. Ich habe den Eintrag leider erst nach der Katastrophe gelesen und schließe mich Deiner Einschätzung, die Du nach dem Spiel gegeben hast an.

    Da ich Mainz auch ein wenig kenne, finde ich die Atmosphäre halboffizieller, ironiefreier Intoleranz gut beschrieben. Bezogen auf den letzten Kommentar verstehe ich nicht, was das mit der Leistung der Mainzer Mannschaft zu tun hat. Die wird respektiert wie die von Hannover, Gladbach oder Bayern München. (Sympathien sind wieder was anderes.) Manchmal liest man halt, was man lesen will; geht jedem mal so. (Was man sich als Lauterer in Mainz anhören muss, ist übrigens auch nicht von Pappe!). Carsten

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  11. What a difference a day makes.... Trotzdem und erst recht:

    Danke, Celtix. Das merk ich mir.

    Danke, Kid. Jetzt war die Partie dann doch für uns alle, ob mit der Stadt Mainz verbandelt oder nicht, etwas Besonderes. Irgendwie.

    Danke, Happy Adler. 52 Jahre Eintrachtler in Mainz. Es wird nicht sehr viele 05er geben, die gleiches von sich sagen können. Du, wir sind nicht allein. Und die Fahne halten wir oben, ganz gewiss. Die Eintracht ist mehr als die Hansel da gestern auf dem Platz.

    Danke, Anonym: “We are ugly but we have the handcheese with music.” Genial :-) Ein Satz von bleibender Größe, der auch dann noch Gültigkeit haben wird, wenn wir nicht nur häßlich sind, sondern auch noch (ab)stinken.

    Danke, Barbara:.... gemusst hätten wir müssen. Haben wir aber nicht. Haben wir aber nicht. Haben wir aber nicht. Scheiße....

    Danke, Weser-Bembel. Ich trau mich kaum zu fragen: Wie war’s?

    Danke, Uli... Ach und weh. Das haben wir nun wirklich nicht für möglich gehalten, als wir uns gestern zwischen Radiesjer und Sparschel auf dem Mainzer Wochenmarkt gegenübergestanden haben... Alle Menschen sind gleich. Für Fußballer gilt das offensichtlich nur bedingt... Selig waren die, die KEINE Brillen hatten (Ich war übrigens noch am Rhein!)

    Danke Harx, dass du (ich bin versucht zu sagen: ausgerechnet du) den toten Hund noch ein wenig trittst! Und schade, dass du den Text nicht richtig gelesen hast. Wenn du das, was ich beschreibe, nicht selbst kennst oder weißt, liegt das vielleicht daran, dass du lange nicht mehr in Mainz warst bzw. dass dir Mainz, mal abgesehen von den 05ern, auch sonst nicht sonderlich am Herzen liegt.

    Danke Carsten für deine Sicht der Mainzer Dinge. Ja. Genau. So ungefähr in die Richtung.

    Und an alle: lg von: K.

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  12. @Kerstin: Ich denke, dass ich den Text richti gelesen habe. Du malst ein Bild, in dem auf der einen Seite ein Fußballverein mit Fans steht, die seit Generationen zum Fußball gehen, weil sie Fußball lieben und auf der anderen ein Gebilde, dessen Anhänger aus meist weiblichen Modefans bestehen, die sich im Grunde nicht für Fußball interessieren.

    Das ist ungefähr genauso so treffend wie wenn ich schreiben würde, dass Mainz nur friedliche und Frankfurt nur gewalttätige Fans hat. Klischee halt.

    Und dass mir die Stadt Mainz nicht sonderlich am Herzen liegt, ist ne ziemliche Unterstellung.

    Und noch was zum Treten des toten Hunds: Wenn du hier bei anderer Gelegenheit schreibst "Mainz und Lautern haben verloren, also war es doch noch ein guter Tag" (sinngemäß), kannst du nicht wirklich erwarten, dass ich wegen des gestrigen Spiels meine Freude verhehle.

    Alla, ich weiß schon, warum ich die Spiele gegen Frankfurt und Lautern eigentlich nicht mag. Gibt nur Stress, Diskussionen, man streitet sich mit Freunden. Alles Käse. Dann lieber ein gepflegter Sieg gegen Gazprom.

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  13. Du sprichst mir aus der Seele. Bin ebenfalls Exil-Hesse, geprägt bereits durch den Vater schon im zarten Alter von 5 Jahren zur Eintracht gekommen. Lebe seit 12 Jahren in Rheinhessen, früher sogar in dem Nachbarort 'Kingerum', nun in Bingen. Ich mag die Stadt Mainz auch sehr und lebe gerne hier. Fußballtechnisch werde ich jedoch mit denen nie auf einen Nenner kommen, es ist einfach unerträglich! Mit den Lauteren verstehe ich mich hier hingegen wunderbar, man liegt auf einer Wellenlänge, respektiert sich, auch wenn man sich nicht wirklich mag. Auch wenn wir gestern vorgeführt wurden und von unserer Mannschaft im Stich gelassen wurden, meinen Stolz den Adler im Herzen zu tragen, werdet ihr nie brechen.

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  14. @Helmut: Nein, ich glaub nach wie vor nicht, dass du den Text richtig verstanden hast. Da steht nicht, dass die Anhänger von Mainz 05 überwiegend aus weiblichen Modefans bestehen, sondern dass die überdurchschnittlich hohe Zahl weiblicher 05-Anhänger sicher nicht vorrangig auf übergroße Liebe zum Fußball oder Fußballsacherstand zurückzuführen ist, sondern sehr viel mit „Dazu Gehören wollen“ zu tun hat und mit dem Bewusstsein des „Besser-Mainzers“ einhergeht.

    Alla. Dann nächstes Jahr viel Spaß beim Sieg gegen Schalke.

    @Mark: Hey…. ich sach’s ja – es gibt hier in der Ecke mehr Eintrachtler als man denkt. Und es ist auch meine Erfahrung, dass es sich mit den Lauterern einfacher auskommen lässt.

    Es war schrecklich und es kann sein, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange war. Wir werden es aushalten müssen und wir werden es aushalten. Eintracht!

    Danke für eure Kommentare!

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  15. "sondern dass die überdurchschnittlich hohe Zahl weiblicher 05-Anhänger sicher nicht vorrangig auf übergroße Liebe zum Fußball oder Fußballsacherstand zurückzuführen ist, "

    Eigentlich ziemlich chauvinistisch. :-)

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  16. Weil ich weiß, dass es anderswo anders ist :-), steht im Text oben an dieser Stelle auch ein "tschuldigung" :-)

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  17. PS @ Marc: Vorhin ganz vergessen - in "Kingerum" is übrigens grad Kerb!

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  18. Ja, ich weiß. Glaube nicht, dass ich noch hingehen werde. Der Hammen macht aber bald wieder auf. Dort gehe ich mit Sicherheit das eine oder andere mal hin. Außerdem ist dessen künftiger Schwiegersohn eingefleischter Eintrachtler. Es gibt Gott sei Dank mehr von aus :)))

    Ach und zu Harx, der bestimmt aus dem tollen Ort Harxheim stammt, mit dem bescheuertsten Namen, den man sich für einen Fanclub aussuchen kann, der Ort wo schon immer soviel 05 Fahnen geweht haben:

    Es ist so !!!! Ich weiß wovon ich rede, denn so eine sitzt bei mir zuhause. Alleine der Spruch: "Als Mainzer muss man 05´er sein".
    Ist klar, die anderen sind dann schlechtere Mainzer ohne Heimatgefühl oder was? Aber diese Diskussionen bringen nichts und ich hatte wer weiß schon wieviel ernsten Streit deshalb. Wir verstehen Euch nicht und ihr uns nicht.

    Aber mit der Frau ist es wie mit dem Fußball. Die Liebe kann man sich nicht aussuchen.

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  19. > Weil ich weiß, dass es anderswo anders ist :-),

    Also hab ich den Text doch richtig gelesen und verstanden. :-)

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  20. > Ach und zu Harx, der bestimmt aus dem tollen > Ort Harxheim stammt, mit dem bescheuertsten > Namen, den man sich für einen Fanclub aussuchen kann, der Ort wo schon immer soviel 05 Fahnen geweht haben:

    Aaalso. Ehemals Harxheim. :-) Und Harxheim ist ein schöner Ort, in dem es sich gut lebt.

    Aaber: Die Harxheimer Wingertsknorze sind so ziemlich das oberpeinlichste unter der Sonne. Furchtbar, grausam, ätzend. Und das sehen nicht wenige 05er ebenso. :-)

    Und das mit den Fahnen find ich als 05er einerseits ganz nett, aber andererseits siehts auch immer ein bisschen aus wie Führers Geburtstag 1938 oder so.

    Alla, in dem Punkt simmer uns gar net so uneinisch.

    >Aber mit der Frau ist es wie mit dem >Fußball. Die Liebe kann man sich nicht aussuchen.

    Und nicht immer ist die erste Liebe im Leben auch wirklich die große Liebe.

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  21. @Harx

    Nee, ist ja das verrückte. In vielen Dingen sind wir uns nicht uneinig. Harxheim ist bestimmt auch ganz nett. Kenne dort auch zumindest einen Eintracht-Fan, aber die WK schießen wirklich den Vogel ab. Bin lange nicht mehr durch gefahren, aber in meiner Erinnerung wehten nur die Fahnen nach Siegen.

    Zur Liebe: Im Fußball muss ich da leider widersprechen, zumindest in meinem Fall. Es war die erste und bis heute die große Liebe.

    In der Beziehung geb ich Dir Recht. Aber mein 05ér Määädche will ich mit keiner tauschen.

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  22. Kerstin schrub:
    "Und es ist auch meine Erfahrung, dass es sich mit den Lauterern einfacher auskommen lässt."

    Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. :-)

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  23. @Mark:

    Fahnen: Die wehen immer am Spieltag, vor den Spielen schon. Hat nix mit Sieg oder Niederlage zu tun. Ob sie nach Niederlagen früher abgehängt werden, habe ich aber nicht geprüft. :-)

    WK: Das Schlimmste ist ja, dass dieser widerliche Bajazz, der immer im TV als "typischer" Mainzfan seine bemalte Fresse ins Bild hält, bei denen Mitglied ist. Und die meisten von denen sind wirklich vor Jahren immer uff de Betze oder zu den Bayern gefahren...

    Fußballliebe: Jeder hat da so seine eigenen Erfahrungen, meine sind anders als deine.

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  24. @Harx

    Ah, ja der Bajazz. Das weiß ich von meiner Holden, dass der sehr umstritten innerhalb der Szene ist, zurecht wie ich finde. Immerhin haben sie im Kölnisch Wasser das unerträgliche Bild mit ihm drauf nicht mehr an der Wand hängen.

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  25. @Mark:

    Eigentlich ist der Bajazz gar nicht umstritten. Den kann außer den Knorzen keiner leiden. Wirklich.

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