Donnerstag, 11. Februar 2010

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (30. Januar bis 11.Februar 2010)

Samstag, 30. Januar
Pirmin Schwegler. Christoph Preuß. Oka Nikolov. Halil Altintop. Das Ende einer wild bewegten, herzflimmernden Woche. Jetzt wieder so etwas wie Fußballalltag. Köln zu Gast im Waldstadion. Kurz nach unserem Ausgleichstreffer setzt das Schneetreiben ein. Dicke, weiße, dichte Flocken, die innerhalb von wenigen Minuten den Rasen bedecken und auch uns – unsere Plätze sind direkt am Spielfeldrand – in nasse, weiße Häufchen verwandeln. Ich blicke nach oben in den Himmel – wilder, sich im unendlichen verlierender Flockenwirbel. Dazwischen schemenhaft der Videowürfel. Für einen Moment verliere ich mich im Schnee vergrieselten Abendhimmel. Das Geschehen auf dem Platz – merkwürdig entrückt. Wie durch einen mit einem zu nassen Pinsel hingetupften Schleier sind die Spieler zu erkennen, die jetzt auf den Siegtreffer drängen. Da – jetzt. Aber nein, Altintop verfehlt knapp. Das Schneetreiben wird noch dichter. Das Tor wird fallen, ganz bestimmt. Und es fällt. Ganz deutlich zu erkennen ist der dickste aller Tupfen – der leuchtend orange-rote Ball, den einige Minuten später Marco Russ voll mit dem Kopf erwischt und der jetzt hinter Oka im Tor liegt.


Schlusspfiff. Aus. Vor der Fankurve hüpfende Kölner. Und ein Gefühl von Folgerichtigkeit. Hatten wir nach dieser Woche wirklich geglaubt, wir würden dieses Spiel gewinnen? Die schlechte Nachricht: Das Leben ist nicht gerecht. Die gute: Darauf kann man sich verlassen.

Schnell, sehr schnell verlassen wir heute das Stadion. Durchnässt. Fröstelnd. Ich niese. Es hat aufgehört zu schneien – auf den Wegen und Treppen grauer, glitschiger Matsch. Die Trainingsplätze hinter der Haupttribüne überzogen von einer glitzernden, unberührten Schneedecke.

Wieder zu Hause. Bevor mich meine Erkältung ins Bett treibt und ich mir für heute die Decke über den Kopf ziehe, trinken wir ein, zwei, drei Bier. Auf Christoph Preuß. Auf die Eintracht. Und auf uns.

Sonntag, 31.Januar
Blöder Tag. Wollte, ich wäre heute unter meiner Decke geblieben, bin ich aber nicht. Mache erst einen Bogen um den PC, kucke dann doch mal ins Netz, ins Forum. Warum hat Jung gestern nicht gespielt? Warum nicht Chris im DM statt in der Innenverteidigung? Warum kam Korkmaz net früher? Warum wurde Liberopoulous nicht früher ausgewechselt? Lauter gute Fragen. Und Neuigkeiten gibt es auch: Ümit Korkmaz hat sich in Folge der Tosic-Attacke den Jochbeinbogen gleich doppelt gebrochen. Na prima. Je mehr ich zappe und lese merke ich, wie sich - jetzt erst recht! - die Depri-Stimmung der vergangenen Woche verflüchtigt und mein Kampfgeist erwacht. Hey. Wir haben gegen Köln verloren. Hätte nicht sein müssen. Wir haben viele Verletzte. Das ist nicht schön. Aber - hey, Leute! Weiter geht's!



(lg nach Bad Schwalbach :-)

Montag, 1. Februar
„Sie waren also am Samstag wirklich im Stadion?“ fragt mich eine Kundin am Telefon. „Bei dem Wetter?“ Ja, klar. „Na, dann isses ja gut, dass es sich wenigstens gelohnt hat!“ Wie bitte? „Sie wissen schon, dass die Eintracht verloren hat?“ Erstaunen am anderen Ende der Leitung: „Ach, da hab ich das wohl falsch mitbekommen…“ In der Tat.


Abends sind Halil Altintop und Christoph Preuß zu Gast im HR Heimspiel. Halil, der ein wenig unbeholfen zum Ausdruck bringt, dass auch ihn die Nachricht von Christoph Preuß Karrierende schockt. „Normalerweise, da ist man doch schon nach vier, fünf Wochen Pause im Sommer wieder geil auf Fußball…“ Christoph Preuß, der sehr gefasst, aber irgendwie auch ein wenig verloren wirkt. Halil Altintop ergänzt: „Von außen denkt man vielleicht: Der eine geht, der andere kommt. Aber so ist das nicht.“ Nein, so ist das nicht.

Große Ereignisse zeichnen sich am Horizont ab: Die olympischen Winterspiele. Und wo finden die statt? Thomas Roth von den Tagesthemen weiß Bescheid: In „Väncouvä“ . Und wie isses da so? Ganz nett, aber wenig Schnee gibt es. Wo? Na klar – in „Väncouvä“. Weil: die haben dort Pazifisches Klima, dort in – ja, genau – „Vancouvä“. Das werden wir uns sicher merken. Ä.

Dienstag , 2. Februar
Heute überwiegen endlich einmal wieder die guten Eintracht-Nachrichten. Zwar hat Clark sich übereifrig im Training verletzt, aber:
„Schwegler entkommt dem OP-Tisch“ – textet der Kicker und man sieht ihn förmlich vor sich, wie er – im kurzen OP-Hemd – durch die Flure des Krankenhauses rennt und dabei von einem wild fuchtelnden Chirurgen mit Skalpell und Mundschutz verfolgt wird.

Ümit Korkmaz gibt sich ebenfalls kämpferisch. Während die Blöd-Zeitung noch vermeldet, dass Korkmaz sechs Wochen ausfallen wird, strampelt er nach seiner OP bereits auf dem Rad und will in zwei Wochen wieder fit sein.

Packe das Nürnberg Mützje in einen Umschlag und schicke es einem Adler-Freund, der zum Auswärtsspiel nach Dortmund fahren wird. Glücksbringer. Hoffentlich.

Der Tag war lang und hektisch. Spät abends mache ich noch einen Spaziergang durchs Ort. Kein Mensch mehr auf der Straße. Nur in einigen wenigen Häusern blinken noch Lichter hinter den Fensterscheiben. Eine Katze huscht vorbei. Von den Dächern tropft schmelzender Schnee. Gehe erst gemächlich., beschleunige dann meinen Schritt. Laufe. Hüpfe. Regen nieselt. Wind weht. Müde falle ich ins Bett.

Mittwoch, 3.Februar
Beim Aufwachen liegt ein winzig kleiner Hauch von Frühling in der Luft. Vögel zwitschern. Tirili.


Der Ex-Eintracht-Profi Jogi Löw feiert heute seinen 50. Geburtstag. Im Blog G wird darüber gerätselt, ob der „Tag der männlichen Körperpflege“ wohl ihm zu Ehren ausgerufen wurde? „Tag der männlichen Körperpflege?“ fragt mein Mit-Adler. „Wer denkt sich denn so was aus?“ „Die amerikanische Kosmetikindustrie.“ „Ach so – ich dachte schon die UNO.“

Über Irland ist heute ein Meteorit zur Erde gefallen. Woher ich das weiß? Von einem freundlichen Forums-Adler. Stelle wieder einmal fest, wie viel ich durch das Eintracht-Forum schon erfahren und gelernt habe - wenn auch nicht unbedingt über Fußball. Danke, lieber Meteoriten-Zauberer für die kenntnisreichen Erläuterungen, Lesetipps und Links.

Donnerstag, 4. Februar
„Heute ist der 50. Todestag von Albert Camus!“ Das habe ich neulich irgendwo gelesen und flechte es jetzt kenntnisreich in ein Gespräch ein. „Haha“ werde ich belächelt, „Das denkst aber auch nur du. Das ist jetzt ziemlich genau einen Monat her." Klong. Knapp daneben ist auch vorbei.


Das erinnert mich an eine Geschichte, die ich vor Jahren an der Uni erlebt habe. Erinnerungsflash. Wir sitzen in der (zumindest damals noch) gleich unter der Mensa befindlichen Bierschwemme. Es ist kurz nach drei, in zehn Minuten fängt das Seminar an, in dem wir letzte Woche auch schon nicht waren. Wir raffen uns auf und entschließen uns – okok – heut gehen wir mal wieder hin, zahlen und stiefeln los. Fünf Minuten zu spät stehen wir vor dem Seminarraum, die Tür ist bereits geschlossen. Der …ähem…Motivierteste von uns hat die Türklinke schon in der Hand, wirft noch einen Blick auf den Belegungsplan, der außen an der Tür hängt. Stutzt. Lässt die Klinke los und dreht wieder ab.. „Könnt ihr vergessen. Das Seminar hat schon um 2 Uhr angefangen.“ Pause. „ Und das auch schon gestern.“ Muhahaha. Soll keiner sagen, wir hätten es nicht versucht. Wir kehren zurück zur Schwemme.

„So viel wie möglich leben“, befand Camus. Quanität sei der alleinige Maßstab, um es im Horizont des Absurden auszuhalten. So gesehen – alles richtig gemacht!


Freitag. 5. Februar
Der Soziologe Ulrich Beck zieht in der Frankfurter Rundschau eine Bilanz des Bologna Prozesses. Was zwei Weltkriege nicht geschafft habe, könne jetzt vollbracht werden: die Zerstörung der deutschen Universität und die endgültige Lösung der Bildungskatastrophe:
Keine Bildung für alle. Zumindest in Mainz hält man tapfer dagegen. Das Rudi-Gutendorf-Denkmal – Quatsch: das Johannes Gutenberg-Denkmal, das fast zwei Jahre in Regensburg saniert wurde, steht seit heute wieder auf seinem Sockel. Alle mal hersehen, liebe Bäscheler: Das ist der mit der Erfindung des Buchdrucks (Und nicht etwa der aus der Kappe-Sitzung).

Vertragsverhandlungen beim DFB. Oliver Bierhoff und Jogi Löw wollen nicht nur weiterhin die Nationalmannschaft lenken, sondern gleich den ganzen DFB übernehmen. Klappt nicht. Tipp: Am besten mal bei Stefan Raab nachfragen. Der ist in Sachen öffentlich rechtliches Fernsehen schon einen Schritt weiter.

Heute abend findet die Wintereinkaufsversammlung unserer Rheinhessenliga statt. Schweren Herzens trenne ich mich von Caio. Auch Marco Russ ist wieder auf dem Markt. Er war bisher im Kader eines RHL-Mitstreiters, der im wirklichen Leben 05er ist. „Der Russ bringt mir nix. Immer wenn ich den – zum Beispiel am letzten Spieltag – aufstelle, spielt er schlecht.“ Ach so - *stirnpatsch* - na klar. Hätt man sich ja denken können. Der war also schuld. Dann sind die negativen Schwingungen jetzt ja abgestellt und Marco Russ kann wieder kosmisch unbehelligt Fußball spielen.

Samstag, 6.2.
Heute ist es fast acht Grad warm. Die Läden und Kaufhäuser sind vollkommen überheizt. Nur bei Karstadt in der Lebensmittelabteilung ist es auffallend kühl. Warum? Die Heizung ist ausgefallen. Leider kann es noch eine Weile dauern bis sie wieder läuft. Die Anfrage zur Genehmigung der notwendigen Reparatur läuft über den Insolvenzverwalter.


Sportstudio. Die Schalker Jung-Stars Schmitz, Moritz und Matip sind zu Gast. Alle sehr nett, sehr ordentlich, sehr adrett. Täusche ich mich oder sind „unsere“ Jungen anders? Bisje wilder, bisje schräger, bisje „frankfurterischer“. Und: Ist das nun gut oder schlecht? Lauschen wir auf einen, der es wissen muss. „Herr Magath – gibt es irgendetwas was sie an ihren Nachwuchsspieler bemängeln.“ „Sie sind alle noch zu lieb.“ Der Reporter fragt nach. „Haben Sie ein bestimmtes Rezept zum Umgang mit den jungen Spielern?“ Magath weicht zunächst aus – hat dann aber doch eine Antwort: Ich bin nicht zu lieb.“

Im Tippspiel im Eintracht-Forum habe ich allein heute neun Punkte geholt. Zwei Spielergebnisse komplett richtig (VFB, Bayern), drei im Trend. Hurra, hurra. Gucke im Forum wie viele Plätze unsere Tippgruppe gut gemacht hat - aber nix da. Meine Tipps sind weg. Habe getippt, alles richtig gemacht und dann doch keine Punkte. Schon zum zweiten Mal in der Rückrunde. Grmpff. Unberechtigter Elfmeter in der letzten Minute. Punkte wäch. Schusseligkeit? Fluch der Technik? “Lederhut“-Verschwörung? Egal. Grummele.

Sonntag, 7. Februar
Unter den vermischten Fußballmeldungen lese ich, dass
Lincoln zurück nach Brasilien wechselt. So erledigen sich manche Dinge ganz von alleine.

Im ersten Sonntagsspiel ist Gladbach beim Spiel in M1 klar überlegen, verliert aber trotzdem, was vor allem an Heinz Müller im Tor der 05er liegt. Da gab es offensichtlich wieder viele „Heinz-zu-Eins-Situationen“.

Unser Spiel in Dortmund. Ich hab von Anfang an ein gutes Gefühl. Der Ball läuft. Er läuft gut. Chris heute im DM. Jung hinten rechts. Libero erst mal auf der Bank. Warum hat Skibbe eigentlich nicht gleich auf uns gehört? Benny trifft. Toooooooooooooooooor. Die 05er- und Betze-Fahnen in der Nachbarschaft rutschen von der Stange. Altintop hat das zweite Tor auf dem Fuß. Hummels kratzt den Ball von der Linie. Hummels? Mist. Kurz vor der Pause gleicht eben der auf der anderen Seite aus. War es abseits? : „Fuck ist, dass der Ausgleich zählt.“ Sagt der Sky-Reporter. Na ja, so ähnlich. Aber er hat recht. Auch nach der Pause sind wir gleich wieder im Spiel. Machen weiter Druck. Trotzdem fällt das Tor auf der anderen Seite. Barrios trifft nach Stellungsfehler unserer Abwehr aus dem Rückraum. Mist. Mist. Mist. Ob wir da jetzt noch weiter dagegen halten können? Aber nicht nur das: Wir machen weiter das Spiel. Spielen Fußball, richtig guten Fußball. Der Druck wird größer. Jung. Tatsächlich. Jung. Er trifft zum 2:2. Und Alex macht alles klar. Wunderbar wie er den Ball nach lang gezogener, präziser Flanke von Altintop ins Tor hinein schlenzt, hebt – Tor, Tor. Tor.

Was für ein Tag. Jetzt wissen wir endlich wieder, dass wir es können: Fußball spielen. Wir sind siebter. Mit eminent hoher Spielkultur ,-) Und: Wir haben wieder einen Horst für unseren Adler. **singan** Jetzt wollen wir hüpfen sieben Tage lang, jetzt wollen wir hüpfen. So ein Sieg. **singausundsiegweiter**

Montag, 8. Februar
Konnte man in den vergangenen Tagen wirklich den Frühling erahnen? Heute keine Spur davon. Es ist schweinekalt. Ein eisiger Wind weht. Habe einen Ganztagestermin in Frankfurt und da ich derzeit autolos bin, bin ich auf der Rückfahrt den Wirren des öffentlichen Nahverkehrs ausgeliefert. Versuche Fahrscheinautomaten zu entschlüsseln, mein eingeklemmtes Kleingeld aus dem Münzauswurf zu befreien, irre treppauf, treppab. Werde nach oben geschickt und lande in einem Treppenhaus ohne Ausgänge. Nutze die Gelegenheit, um einer älteren Dame beim Transport ihres Koffers über die Rolltreppe zu helfen, niese, friere und sitze schließlich in der richtigen S-Bahn, die mich zurück nach Hause bringt. Eines langen Tages Reise in die Nacht. Am Bahnsteig erwartet mich mein Mit-Adler. Ein Pfefferminztee. Ein heißes Süppchen. Ein kaltes Bier. Alles wieder gut.


Dienstag 9. Februar
Morgens der Blick aus dem Fenster. Es schneit. Ganz was Neues. Auch in Washington fällt Schnee. Und zwar heftig. Da bekommt das „white house“ eine ganz neue Bedeutung. Heute findet dort ein musikalisches Get Together in Erinnerung an das Civil Rights Movement statt. Bob ist natürlich auch da.




Die Zeiten ändern sich. Politiker eher nicht.

Mittwoch, 10.Februar
Fast ein kleines Wunder. Vom
Trainingsgelände im Wald wird berichtet, dass Ümit Korkmaz heute bereits wieder voll mittrainiert hat. Auch Pirmin Schwegler ist schon wieder dabei.

Donnerstag, 11. Februar
Die Post ist da. Pünktlich vor dem Spiel gegen Freiburg ist das Nürnberger Glücks-Mützje wieder vom Ausflug nach Dortmund zurück. Da kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.

Aber stopp. Da war doch noch was: Heute ist Weiberfastnacht. Kennt ihr den schon?

Zwei Rosinen treffen sich. Die eine trägt einen Helm mit einer Grubenlampe. Die andere staunt: „Ach du je... was issen mit dir los? Wie siehsten du aus?“ Die Rosine antwortet: „Ei wieso? Ich muss doch gleich in de Stolle.“

„Ach du scheiße!“ sagt mein Mit-Adler. Und was sage ich? Na logisch: Helau! Und darüber, ob wir am Sonntag gewinnen, darüber mach ich mir keinen Kopf :-)


** To be continued **

Kommentare:

  1. ...Ei, schee...,daß DIE Kapp heile gelandet is'... :-))

    Hoffe SEHR , daß Du am Sonntag wieder 'fit' sein kannst...

    Gute Besserung !

    LG aus HB... , i.

    PS:
    Morgen
    (seit LAAANGEM mal wieder!)
    bei irgend 'ner Karnevalsfeier dabei...
    --> in meiner Stammkneipe in HB ,
    ...UND:
    (was KEINER dort ahnt),
    ---> als WERDER-Fan... ggg***

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  2. Wieder sehr schöner Schnipsel von Dir,Kerstin.
    Morgens-eine Tasse Kaffee und dein Schnipsel gelesen,erfreut einem immer wieder aufs Neue und lässt den Tag-gut beginnen.
    Ja,bei dem Wetter ist es grauselig mit den öffentlichen,aber he,ich denke gerade an Charly-der mit seiner Schneeschaufel umherläuft und versucht sich einen Weg zu schaufeln-was ich auch gleich machen werde-Garage freischaufeln.
    Tut gut-an einem freien Tag-ein wenig durch die verschneite Landschaft zu laufen-auch wenn es langsam mal reicht mit dem Schnee.
    Werde mir es aber nicht nehmen lassen-einen Adler-im frischgefallenen Schnee zu kreieren,bevor ich wie Charly,Schnee räume.*lächelt*
    Was das Tippspiel anbelangt-mache Dich nicht verrückt-wir 3Attilas-Töchter,schaffen dass,als beste 3er Gruppe abzuschneiden-obwohl es für Dich schade ist und mir dass auch verdammt leid tut.
    Auf einen Sieg-am Samstag und nimm Dein Glücksmützje mit.
    Was Herrn Skibbe-sein Anzug ist es bei Dir-dass Mützje.
    LG
    (B)
    die jetzt Schnee räumt.
    Vielen Dank nochmals-für Dein Schnipsel-wie immer-sehr- sehr *schön*.

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  3. Stichwort Niedergang der Universität: Da war das Verschwinden solch segensreicher Institutionen wie z.B. der Schwemme ein erstes deutliches Zeichen - von verzweifelter Weltflucht, schnödem Eskapismus, verkorksten Liebesgeschichten bis hin zu endlosen Debatten, seien es die Vorsokratiker, Hegel oder Henscheid, Quantenphysik und die Unmöglichkeit objetiver Wahrnehmung oder die trotzkistische Internationale wehte hier der Geist wo und wie er wollte, geistige Getränke inklusive; parallel dazu sind übrigens auch die Stehränge in den Stadien verschwunden. Wie gerade die Schnipsel zeigen, haben wahrer Fußball und der freie Geist viel miteinander zu tun. The times they are a-changin' - nicht immer zum Besseren. Aber kein Gejammer, sondern erstmal: Sieg!

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  4. Sieg am Sonntag-Sorry.*lächelt*

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  5. Mensch, das mit Lincoln habe ich gar nicht mitbekommen. Stimmt schon, manche Probleme lösen sich irgendwann von allein ;-).

    Danke liebe Kerstin für die Schnipsel, kommen mal wieder gerade recht.

    Ein Sieg am Sonntag, das wäre schön! Ich glaube mal dran.

    LG Nicole

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  6. Mit dem "Glücks-Mützje" kann wirklich nichts mehr schiefgehen. Und mit deinen Schnipseln kann auch ich nie falsch liegen - die sind immer gut. Auch für drei Punkte am Sonntag! :-)

    Danke fürs Lesevergnügen!

    Gruß vom Kid

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  7. Vielen Dank für eure Geschichten, Ergänzungen, Anmerkungen, Kommentare und das freundliche Feedback.

    Schnipsel zum Kaffee und dann ein Schnee-Schnipp-Zwiegespräch mit Charly Körbel – das klingt gut :-) Und: Ja, Nicole, ging mir auch so, bin wirklich eher zufällig über die Lincoln-Info gestolpert – und was hat uns dieses Thema für Nerven gekostet. So kann’s gehen... ,-))

    Auf dass der Ball weiter rollt und der Geist – wo auch immer *g - weiter weht.

    Und wg. Spiel morgen: Sieg. Und zwar ganz bestimmt. Zur Not auch ohne Glücks-Mützje (aber ich lasse es natürlich nicht darauf ankommen... :-)

    PS: Herzlichen Glückwunsch, lieber Weserbembel, zum dritten Platz beim Kostümwettbewerb. Aber das muss doch schrecklich gewesen sein – einen GANZEN ABEND in Werder-Klamotten? Hilfe. **ggg

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