Direkt zum Hauptbereich

Mützje.

Mützjer sind dieses Jahr angesagt. Jeder hat eins. Bunt oder grau. Gestrickt oder gehäkelt. Lässig über die Ohren gezogen und in den Nacken geschoben. Das ist hilfreich bei kalten Temperaturen, aber vor allem ist es cool. Dem einen steht sein Mützchen mehr, dem anderen steht es weniger. Aber wer es trägt, trägt es aus Überzeugung und mit Grandezza.

Seit Sonntag hab ich ein neues Mützchen. Mitgebracht bekommen. Aus Nürnberg (hurra, hurra). Weder bunt noch grau, dafür schwarz und weiß. Nicht gehäkelt, sondern gestrickt. Und cool ist es natürlich sowieso. Megacool. Aber das ist noch längst nicht das Ende allen Mützchens. Denn schon morgen geht es weiter. Da kommen die Kölner ins Waldstadion und ich und mein Schnupfen, wir sind dabei - mein Mützje natürlich auch. Und die Kölner, die kriegen dann auch eins - und zwar auf's. Sieg!

Kommentare

  1. Ja, Mützen und Punkte bleiben hier. In dieser Woche haben wir bereits genug verloren.

    Gruß vom Kid

    AntwortenLöschen
  2. Ja, meine Mütze ist auch dabei. Wird sicher wieder kalt. Ein Sieg könnte wärmen...

    Grüße
    Nicole

    AntwortenLöschen
  3. Toller Blog!
    Freut mich den gefunne zu haben.
    Drück die Daumen, dass die einzige Wärme im Stadion heut net nur vom Mützje kommt, sonnern auch vom herzerwärmendem drei-Tore-Vorsprung-Sieg der Adler, von mir aus auch mit Meiertoren!
    Ahoi und gut Sport,

    gruß, der Pimpf

    AntwortenLöschen
  4. Die Mützjer-sind da-die 3.Punkte leider weg.
    War eine -für mich -etwas unglückliche Niederlage und durch ein Eigentor ein Spiel zu verlieren echt- Schade.
    LG
    (B)

    AntwortenLöschen
  5. Mützen sind immer wichtig. Sieg hin, Niederlage her. Sagt mein lichter Schopf. Und ich hasse Niederlagen, sie ringen mich so nieder. Du aber trägst die Mütze wahrlich mit Grandezza.

    Viele GRüße & weiterhin sichere Straßen,
    Fritsch.

    AntwortenLöschen
  6. Das Mützje war mit, hat (wie hoffentlich auch bei dir, liebe Nicole) gewärmt und wird ganz bestimmt auch künftig wärmen; die herzerwärmenden Meier-Tore (hallo und willkommen, lieber Pimpf ,-) sind allerdings leider ausgeblieben und wir haben (leider, Kid, leider) am Ende dieser Woche nun doch noch einmal etwas verloren. Eine Niederlage durch ein Eigentor ist (wie du sagst, liebe B.) immer unglücklich. Aber das gestern, das war so ein Spiel, das so oder so, ausgehen konnte – die Kölner sind deutlich aggressiver aus der Kabine gekommen, wir haben uns – wohl auch aufstellungsbedingt – viel zu spät darauf besonnen, mutiger und entschlossener nach vorne zu spielen. Kurz vor dem Führungstreffer hab ich eine SMS an einen Zuhause-Adler geschickt, von wegen „Die werden stärker, ob das gut geht...“ Ging nicht. Nach dem Ausgleich sah es so aus, als könnten wir „dem Spiel noch einmal geben eine Wende.“ Und. Tja... – dann passiert so was. Irgendwie fast so als hätte es so sein müssen, am Ende dieser Woche. Folgerichtig irgendwie. Und auf eine merkwürdige Art vielleicht sogar irgendwie ok.

    Die Sache mit den sicheren Straßen, lieber Fritsch, die hat in diesen Tagen jedenfalls wahrhaftig ihre Bedeutung.

    Danke für eure Kommentare. Wir werden wieder siegen. Und Christoph auch!

    PS: "If you want to know what the wheather is like - take a look out of the window." (BD)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die nächste Strophe vom alten Reisbrei

Am Samstagabend höre ich im ZDF Sportstudio die Vorankündigung für das Spiel am Sonntag im Waldstadion. „Hannover kann morgen auf den zweiten Tabellenplatz vorstoßen“, verkündet Katrin Müller-Hohenstein. Tatsächlich? Was Sie nicht sagen. Und die Eintracht? Hey – hallo, das ist unser Heimspiel, und wir werden es gewinnen, weil nämlich dann wir es sein werden, die zu Hannover und zur Spitzengruppe aufschließen. Capisce? Und tatsächlich. So machen wir es. Impressionen vom Spiel: Patrick Ochs, der in der ersten halben Stunde auf der rechten Seite herum mannövert als habe er tatsächlich vor, was er vorher verkündet hatte: Sich festbeißen – und von dem in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu sehen ist. Halil Altintop, der (auch in seinem eigenen Sinn) zur Halbzeit hätte ausgewechselt werden müssen, und von seinem Trainer, der voll hinter ihm steht, eine viertel Stunde vor dem Ende zum Abschuss freigegeben und – sichtlich um Fassung bemüht – regelrecht vom Platz gepfiffen wird. (Ja,...

Spieltagsschnipsel 24/25: St. Pauli (33)

 "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir gegen St. Pauli nicht gewinnen?" Sage ich zu meinem leicht skeptischen Mit-Adler und dann fahr ich los in Richtung Stadion. Es ist kurz vor Drei, Schon klar, dass das kein einfacher Tag werden wird, aber dabei denke ich eher an die Hin- und Rückfahrt. Der S-Bahnverkehr zwischen Mainz und Frankfurt ist derzeit - ok, sagen wir mal so - stark eingeschränkt, genau gesagt: er fällt mehr oder weniger aus. Auf verschlungenen Fahrten ist der Weg natürlich irgendwie möglich. Irgendwie? "Ob mit Bus oder Bahn..." Na, das passt doch zu dem, was wir heute vorhaben. Die Hinfahrt ist jedenfalls fast idyllisch. Mit einem SEV Über-Land-Bus zuckele ich im hellen Sonnenschein durch wenig Stadt und viel Land zum Frankfurter Flughafen, das dauert ein bisschen länger, ist aber recht beschaulich. Am Flughafen dann ein Sammelbecken für Eintrachtler aus aller Herren Richtungen, um kurz nach fünf bin ich am Stadion. Immerhin. Die Europa-Hymne höre i...

Europacup-Schnipsel: Aus die Maus

Der frisch ausgebrochene Frühling macht nochmal Pause. Ein grauer, kühler Tag - Karfreitagswetter  am Gründonnerstag. Schon vor dem Spiel war im Prinzip alles klar. Bilbao wir kommen. Pünktlich bei der Ankunft vorm Stadion fängt es an zu regnen, die Bratwurst wird nass. Na gut.. Heute Choreo. Und schon davor ärgere ich mich über die hinausposaunte Motivationsansage übers Stadionmikro, mehr Pathos geht nicht: Wir! Alle über uns hinausgehen, auf dem Platz, auf den Rängen, alles geben, übers Limit, für die Stadt, für den Verein, für unsere Eintracht. Ein leichtes Würgen im Hals. Nummer kleiner geht es nicht? Auch die Ultras kleckern heute nicht, sie klotzen. Wir haben lang noch nicht genug und dazu dröhnen - nein, nicht Tankard - die Böhsen Onkelz durchs Waldstadion. Der jetzt schon sturzbetrunkene junge Mann auf der Treppe neben mir grölt und jubelt. Eine Welle von Fremdheit schwappt über mich. "Tottenham ist praktisch ein Freilos," hat mr ein premier-league kundiger Freund vor...