Montag, 26. Oktober 2020

5. Spieltag: Auf dem Mars, auf dem Mond

Bis Ende nächsten Jahres soll es möglich sein, auf dem Mond mit dem Handy zu telefonieren und Nachrichten zu verschicken. Nokia soll es richten. Cool, dann funktioniert auf dem Mond, was in vielen ländlichen Regionen in Deutschland nicht möglich ist.  Kurz überlege ich, wie es wohl wäre einen Anruf vom Mond zu bekommen. Handy des Dorfbewohners klingelt. Es knirscht und knackt im Äther. Dorfbewohner fragt: "Wo bist du grade?" Anrufer: "Auf dem Mond."  Dorfbewohner: "Hey, echt...Wahnsinn... aber sorry, ich bin hier nicht auf, sondern hinter dem Mond...und da ist gleich wieder das Netz weg."

Der Handyempfang ist übrigens nur der Anfang der geplanten Mondaktivitäten. Bis im Jahr 2030 soll - Stand heute - im All eine Siedlung entstehen, in der Menschen leben können. Echt jetzt. Und ich bin mir sicher, dass es einem Hessen gelingen wird,  dem Expeditionsteam einen Eintracht-Aufkleber unter zu schmuggeln, der dann - zusammen mit einer Eintracht-Ente - das Ortsschild zieren wird. Ganz sicher basteln auch die Eintracht-Verantwortlichen und ihre kompetenten digitalen Zukunftspartner bereits daran, zur Motivation der Mondbewohner von Anfang an, einen Livestream der Eintracht-Spiele auch in Moon-City anbieten zu können. Von wegen "Auf dem Mars, auf dem Mond" ist das ja eigentlich fast schon Ehrensache. Und sagen wir mal so: Im Falle einer -  zwar unwahrscheinlichen, aber durchaus auch künftig möglichen - 0:5 Niederlage bei den Bayern, kann dann ja auch auf dem Mond kurz mal das Netz weg sein. 



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