Sonntag, 8. März 2015

Da steht ein Pferd auf dem Flur

Heute Nacht habe ich geträumt, dass eine Ziege bei uns im Garten steht. Sie stand im noch kahlen Gebüsch und war leicht verdeckt - aber kein Zweifel: Eine Ziege. Und als ich mich noch wunderte, wie sie sich wohl hierher verirrt hat, fiel mir im Traum die Erklärung ein: Klar, die Eintracht spielt ja heute in Köln.

Trotzdem bleibt natürlich offen, was die Ziege mir mit ihrem Erscheinen sagen wollte. Wehe, wehe - mach dir bloß keine falschen Hoffnungen? Oder vielleicht: Har har, ich bin schon mal der Vorbote, mein Kollege Hennes wird es heute Nachmittag schon richten? Das ist natürlich alls Quatsch! Ich tendiere sehr stark zu der Auffassung, dass die Ziege gewusst hat, dass es heute für sie in Köln bitter werden wird und sie sich deshalb vorab schon einmal, quasi präventiv in Adlerhände begeben hat, um Milde zu erflehen.

Generell stellt sich ja heute wieder einmal die Frage, ob es - weil wir ja die Eintracht sind - alles so ist wie es immer ist und es kommt wie es immer kommt, wenn wir denken, dass es äußerst wünschenswert wäre, wenn es anders käme, oder ob es gerade deshalb anders kommen wird, weil es ja nie so kommt, wie man es erwartet, sondern anders und wenn alle denken, dass es sowieso anders kommt, müsste es dementsprechend ja genau umgekehrt, also ganz anders kommen. Ihr versteht, was ich meine.


Wer EuropA sagt, muss auch Böln schlagen. Auswärtssieg und sonst gar nix!


Kommentare:

  1. „Et kütt wie et kütt“. ;-)

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  2. So kann man es auch ausdrücken ,-) Trotzdem wäre ves mir lieber, wenn es so kütt als anders. Also: Je nachdem :)

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  3. Antworten
    1. Dich kann ich retten, für die Eintracht kommt jede Hilfe zu spät.

      Man kann in der Defensive ja durchaus agieren, als würde man 6:0 führen. Vor allem dann, wenn man tatsächlich weit vorne liegt. Wenn es allerdings 1:1 steht, kriegt man nur das, was man verdient: Ene Klatsche. Da ändert auch der Elfer zum Schluss nichts mehr dran.

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  4. Da steht das Pferd also weiter auf dem Flur. Und wenn wir schon den Bock nicht umgestoßen haben, ist es ein großes Glück, dass neben dem Pferd im Flur nicht auch noch die Kuh auf dem Eis steht. Herrje. Vielmehr gibt es wirklich nicht zu sagen.

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