Donnerstag, 15. August 2013

Hüpfen. Werfen. Springen.

Leichtathletik-WM in Moskau. Kurz vor dem Vorlauf über 3000-Meter-Hindernis der Frauen werden die Teilnehmerinnen noch einmal vorgestellt, aber was ist das?

„Die Läuferinnen werden kurz abgeschwenkt.“

Einer der Medaillengewinner im 20 Kilometer Gehen  ist bei großen Wettkämpfen oft hinter den Erwartungen zurück geblieben, sein Trainer hat immer an ihn geglaubt:

„Jetzt hat er es ihm mit Leistung heimgezahlt.“

Und wie ist die Taktik im  800 Meter Halbfinale der Männer?

„Es soll derjenige gewinnen, der am schnellsten anfängt und am schnellsten aufhört.“

Die deutsche Kugelstoßerin Christina Schwanitz hat sich im dritten Versuch wieder ein paar Zentimeter verbessert. Sie läuft aus dem Bild und macht zwei Hüpfer, die Kamera folgt ihr von hinten:

„Der Versuch scheint ihr gut zu tun. Das sieht man am Gesicht.“

Robert Harting hat während des Diskus-Finales mit Rückenproblemen zu kämpfen und wirft trotzdem im vorletzten Versuch noch einmal zwei Meter weiter. Gold. Wie konnte das gehen? Ganz einfach:

„Ich bin mit dem Kopf immer bei der Stange geblieben.“

Dazu ZDF-Reporter Norbert König:

„Das war der Hammer…ähem… der Diskus.“

Wie jedes große Sportereignis hat auch die WM in Moskau ein Maskottchen. Überall im großen, leeren Stadion hängen Fahnen auf denen es abgebildet ist. Die Medaillengewinner erhalten ein entsprechendes Mini-Stofftier.  Bis gestern dachte ich: Das ist ein kleiner Adler. Jetzt weiß ich: Es handelt sich um einen Spatz. Und hoffe händeringend,  dass ich mich nicht etwa auch bei der Eintracht schon seit Jahr und Tag getäuscht habe.

Um jeden Zweifel auszuschließen, gilt  das, was die Frankfurter Siebenkämpferin Claudia Rath gesagt hat, als es um Hop oder Top ging: "Einfach noch mal Schub geben, damit die anderen einen Schock bekommen."

Alla: Erst noch mal ordentlich abschwenken, Schub geben, immer hübsch mit dem Kopf bei der Stange bleiben, genauso schnell anfangen wie aufhören und es uns so richtig mit Leistung heimzahlen. Das wär der Diskus. Und das wird man mir im Gesicht (und auch sonst überall) ansehen! Garantiert!

Kommentare:

  1. Jetzt müssen wir nur noch das tun, was David Storl gestern Abend gemacht hat: Zum richtigen Zeitpunkt explodieren und im Wettkampf aufblühen :)

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