Samstag, 11. Mai 2013

Kleines Fußball-ABC - Heute "X" wie "Xylofon"


Xylofon, das: (Pl.-e) Lärm- und Schlaginstrument aus der Familie der → Idiofone, vulg. fälschlich vereinzelt: Idiotenfon. Das Xylofon  besteht aus → Holzteilen und kann  als → Musikinstrument verwendet werden, häufig aber mit bereits gezielt zerstörerischer Absicht.  Obwohl die Bezeichnung → Schlaginstrument bereits erste Hinweise liefert, wird das Gerät vielerorts unterschätzt. Im → Internet hinterlegte Beschreibungen und Definitionen leisten ein Übriges, um den Eindruck der Harmlosigkeit zu verfestigen.  Der Gegner soll durch die mit dem Instrument erzeugten Geräusche in Sicherheit gewiegt werden, während heimlich bereits zerstörerische Absichten gehegt werde. Vgl. hierzu auch: → Hölzernes Gelächter, metaphorische Umschreibung des vom → Xylofon erzeugten Geräusches.

Insbesondere sein harmloses Äußeres und die ihm zugeschriebene Verwandtschaft mit anderen, als lieblich geltenden Instrumenten (vgl. hierzu auch → Marimbaphon → Vibraphon) und die gelegentliche Nutzung des Xylofons als → Kinderspielzeug,  haben dazu geführt, dass das dem Xylofon inhärente Gefahrenpotenzial lange Zeit unentdeckt geblieben ist.

Wissenschaftlern ist es in mühsamer Forschung erst in den letzten Jahren gelungen das dunkle Geheimnis des → Xylofons zu lüften.

Abb. 1
Mündlichen Überlieferungen zufolge wurde das Instrument  bereits von den Römern zu kriegerischen Zwecken genutzt.  Bsp.: →342 v. Christus, Schlacht am Berg Gaurus  → 218 v. Chr.  Hannibal überquert in Begleitung einer Kohorte Xylofonisten die Alpen.  Vgl. hierzu auch (akt.): "Asterix und die Xylofonisten". Dank seiner Leichtbauweise konnte das → Xylofon ohne großen Aufwand in Einzelteile zerlegt erden, die dann als  →  Pfeile genutzt werden konnten. In kalten Nächten gelegentlich auch zur Bereitung eines → Lagerfeuers.  Vgl. hierzu auch: „Die Klangstäbe sind leicht auswechselbar.“  (siehe hierzu auch: Abb. 1)

Erst jahrzehntelange Forschungen haben dafür gesorgt, dass auch die Fußballwelt im Rahmen der → Gewaltprävention in Fußballstadien auf die bislang vollkommen unterschätzte Gefahrenquelle aufmerksam geworden sind.  Bsp.: → SV Werder Bremen. Durch Erfahrungen mit einschlägig (sic!) bekannten gewalten bereiten Musikanten ist man in speziell in Bremen auf das unheilvolle Wirken getarnter Musiker besser vorbereitet als andernorts. Vgl. hierzu: → Bremer Stadtmusikanten, die (Pl.).

Experten der Vereinigung „Wehret den Anfängen e.V.“  haben in enger Abstimmung mit „Security International“  intensiv recherchiert und sind dabei auf erstaunliche Erkenntnisse gestoßen. Das → Xylofon stammt aus dem Chinesischen. Die Handhabung des Instruments wurde mündlich überliefert.  Der dadurch übermittelte Hörfehler wurde von Generation zu Generation weitergegeben und damit der Verharmlosung des → Xylofons Vorschub geleistet. Vgl. hierzu: Irrtümlich:  (Zit.) Bedienung des Instruments mit → Schlägeln. Korrekt stattdessen: mit  → Schlägern. Vgl. hierzu auch: „Mit zwei Schlägern (corr!) wird wirbelartig ein Holzstab angeschlagen.“ (siehe hierzu auch: Abb. 2)

Es folgten erste Testverbote in der→  Saison 2012/13. Bsp.: Bundesligapartie SV Werder Bremen – Eintracht Frankfurt am 11. 5. 2013.  Derzeit ist die DFL dabei einen Entwurf vorzubereiten, um dem   → Xylofon  ein lebenslanges → Stadionverbot zu erteilen. Bundesweite Protestmaßnahmen verschiedener Ultragruppierungen  sind in Planung.

Abb. 1:  In Kleinteile zerlegtes Xylofon, vermutlich in Vorbereitung einer Feuerstelle

Abb. 2:  Hand des Fußballfans Karl-Heinz F., der sich in tückischer Absicht von hinten der harmlosen Passantin R.U.Schwarz nähert, um ihr mit dem Schläger(l) des Xylophons einen Schlag auf den Hinterkopf zu versetzen.

Kommentare:

  1. Die Römer haben ja auch schamhaft verschwiegen, dass sie bei Cannae nicht wegen der Elefanten in Hannibals Heer den Kopf verloren haben. Eigentlich wurden sie durch Xylophonklänge erst in eine Falle gelockt und dann mit den blitzschnell umgewandelten Xylophonpfeilen massakriert. Dergleichen haben die fortschrittlich-aufgeklärten Kräfte in Bremen 2013 verhindert. Gruß, C.

    PS: Wunderbarer ABC-Eintrag

    AntwortenLöschen
  2. Das hätte ich nie gedacht, dass ich das "X" im Fußall-ABC je gefüllt bekomme. Und schwuppdiwupp da war es - und ist dann auch noch gleich der Anlass zu solch außerordentlichen historischen Enthüllungen - massakriert mit Xylofonpfeilen. Unglaublich *g

    Da muss ich erst mal hölzern lachen :)

    lgk

    AntwortenLöschen