Freitag, 20. April 2012

Wide river to Cross

Levon Helm ist tot. Großartiger Drummer, Sänger. Mitbegründer und Stimme von The Band, eine der Stimmen Amerikas. Schon seit einigen Jahren war er krank, stand trotzdem voll im Leben und in der Musik. Im Jahr 2008 erhielt er für sein Album „Dirt Farmer“ einen Grammy. Bis zuletzt war er einer der Inspiratoren der amerikanischen Musikszene. Die Midnight Rambles, die er regelmäßig bei sich, in einer Scheune auf seinem Anwesen in Woodstock/NY veranstaltete, gehörten zu den großen, stillen Ereignissen des Musiklebens. Alle, alle kamen, um mit Levon Helm Musik zu machen. Am Ende hat der Krebs ihn doch besiegt. Levon Helm starb im Alter von 71 Jahren. Er wird fehlen.

Kommentare:

  1. Danke. Der große. große Muddy Waters soll übrigens im "Last Waltz" nur aufgetreten sein, weil er wußte, daß das irgendetwas mit "Levon's Band" zu tun hatte. Gruß, C.

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  2. Danke. Ja, er wird fehlen. Aber sieh nur, wie viel von ihm bleibt.

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  3. Ein unglaublich großer Fluss voller Trauer & Lieder für einen der wirklich Großen. Aber, wie Kid schon so richtig schreibt, es bleibt soviel zurück. Und wenn es nur der Fluss ist, an dem wir sitzen werden, seine Lieder hören & seine Menschlichkeit tanken werden.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  4. Gestern war ich bei einem Konzert in Heidelberg. Daniel Kahn & the Painted Bird - eine amerikanisch-berliner Klezmer-Folk-Punk-Band. Mit seiner Zugabe erinnerte Daniel Kahn an Levon Helm, erzählte davon, dass er selbst vor einigen Jahren das Glück hatte, ihn kennen zu lernen, bei einem der Midnight Rambles dabei war. Irgendwie hängt alles in der Welt miteinander zusammen. I shall be released.

    Ja, er wird bleiben!

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