Samstag, 12. Juni 2010

England : USA - "Apps"

Wayne Rooney entspricht so ziemlich genau all dem, was man mit englischem Fußball verbindet. Und deshalb wird er auch in nahezu jedem Pressetext als Held, Liebling, Perle oder Ikone der englischen Arbeiterklasse bezeichnet. Oder wie eine mir unbekannte Kabarettistin es gestern in Waldis WM-Club ausdrückte: „Nach dem Spiel ungeduscht in den nächsten Puff und hoch die Tassen.“

Beim ultimativen „WM-Spaß-Quiz“ landet Rooney jedenfalls in allen Kategorien ziemlich weit vorn, z.B. auch vor Lionel Messi, der heute Mittag gegen Nigeria gezeigt hat, was er kann – und dass auch er nicht immer trifft. Rooney ist (laut Quizkarte) schneller, impulsiver, haariger – nur beim Kuschelfaktor hängt Messi („so lala“) den Engländer deutlich ab: „Schwer vermittelbar.“ Mir egal. Ich mag beide – als Fußballer, versteht sich ,-)

Hör- und/oder Lesetipps zu England? Zu den USA? Wo anfangen, wo aufhören? Ich piekse mal irgendwo rein (beide Teams spielen ja zum Glück noch öfter ,-)


England
Eine weitere Perle der (irischen) Arbeiterklasse, die mitten ins englische Herz trifft.



USA
Was für England der Fußball, ist in den USA – eigentlich – der Baseball. Und was bei uns im Stadion die Bratwurst und - wie man liest - in Südafrika der Biltong – das ist in den USA offensichtlich Cracker Jack . Drum lauschet den Fangesängen aus dem Herzen der USA (ganz ohne Vuvuzela *g): "Buy me some peanuts and cracker jack, i don’t mind if i never come back..."

Kommentare:

  1. Ich mag beide – als Fußballer, versteht sich.

    Ich auch, ich auch!

    Und schön, dass Van the man wieder zu Ehren kommt!

    Gruß vom Kid

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  2. Van the man - wenn er will, kann er alles, wenn nicht, aber lassen wir das (diejenigen, die ihn vor ein paar Jahren in Mainz bzw. das letzte Mal in Hoechst gesehen haben, wissen was ich meine). Das Ding hier ist jedenfalls unglaublich gut.

    Danke auch für die Red Sox, die mit Generationen von Fans an die hundert Jahre auf ihre zweite Meisterschaft gewartete haben. (Eintracht vom Main...auch Du...!)
    Obwohl ich die Regeln bisheute nicht ganz verstanden habe, verdanke ich dem Baseball bzw. dem legendären Yogi Berra eine fundamentale Lebenshilfe: "You can observe a lot by watching."

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  3. Meinst du das Open Air in der Zitadelle in Mainz, Celtix? Da wollte er defintiv nicht. Im Bockenheimer Depot auf der "too long in exile"-Tour war er dagegen sensationell. Da erinnert mich Van the man an Joe Jackson. Der will auch nicht immer. Aber wenn er will, ist er großartig.

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  4. Genau Kid - es war das Open Air in der Zitadelle und er hatte so einen oberförstergrünen Anzug an. Das Frankfurter Konzert, das ich meine, war vor zwei Jahren in der Jahrhunderthalle und da hatte der Dämon Rum wohl die Unlust noch befördert. Bockenheimer Depot - da war ich leider nicht, aber ein guter Kumpel von mir war immerhin da. Aber egal, wer Astral Weeks, Irish Heartbeat oder Hymns To Silence und noch einiges in dieser Klasse gemacht hat, der hat wohl nicht nur bei mir eine Menge gut. In diesem Sinne: no guru, no method, no teacher...

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