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Posts für die Suchanfrage "Helmut Sonneberg" werden angezeigt.

Immerhin

F.V.F? Diese Abkürzung steht - natürlich! - für "fußballverstehende Frau". Ob das allerdings ein Kompliment ist, darf doch sehr bezweifelt werden. Denn Helmut "Sonny" Sonneberg, der gestern im Eintracht-Museum von seinem Leben als Eintrachtler erzählte und dort diesen Begriff prägte, setzt, wenn er ihn benutzt, immer auch noch ein "so genannte" davor. Da ham mer also unser Fett weg, wir Frauen. Aber ich sag mal: Der Sonny - der darf das! Und ich hab zumindest auf diese Weise jetzt noch schriftlich, was bisher eigentlich noch nie jemand in Frage gestellt hat: Dass ich was von Fußball verstehe :-) -Na: Immerhin! Danke an Sonny und alle im und ums Museum Beteiligten für einen unterhaltsamen Abend!

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel 30. Dezember 2009 bis 15. Januar 2010

30. Dezember Nach ruhig verträumten, durchlesenen, luftigen, freien Tagen nähert sich der Jahreswechsel. Es ist kalt, nieselregnerisch. Wie wird das Wetter an Silvester? Jörg Kachelmann meint: „Sicher ist, dass es ab morgen unsicher wird.“ Wenigstens etwas, auf das man sich verlassen kann. 31. Dezember Bin ein bisschen erkältet und matt. Leise Melancholie. Wieder ein Jahr vorbei. Im Briefkasten finde ich einen Umschlag mit einem Brief von meinem Doktorvater. Er hat ein kleines Büchlein veröffentlicht, schickt es mir und meinem Mit-Adler. Aphorismen und Gedanken zu Faust II. Eine persönliche Widmung. Bin gerührt. Tränen kullern. In der Stadt der nächste Gefühlsflash. Trinke einen Kaffee, will noch kurz eine Zeitschrift besorgen – plötzlich steht mir eine liebe Bekannte gegenüber, die ich schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen habe. Wir umarmen uns, schwätzen und brabbeln, stehen wie aus der Zeit gebeamt in der Fußgängerzone und können gar nicht mehr aufhören zu erzählen. Warum nur, w...

So ein Glück

Zwei Wochen ist es jetzt her, seit dem die Eintracht diesen wunderbaren 4:0-Sieg in Hoppenheim eingefahren hat – und ein bisschen ist es so, als ob man sich nach einem – mehr oder weniger erholsamen – Schlaf räkelt und streckt, die Nase zum Fenster hinaus streckt, und merkt, dass es immer noch da ist, dieses Glück,  das da im Herz vor sich hin schnurrt. Wenn es der Eintracht schlecht geht,  fällt ein Schatten auf alles andere, das trotzdem schön ist. Wenn es der Eintracht gut geht, ist alles, was schwierig ist, heller und leichter.  Das war bei mir schon immer so. wird wohl auch immer so sein und obwohl die letzten beiden Wochen für mich eher anstrengend und nicht ganz einfach waren, ging es mir trotzdem  (na ja, meistens) gut dabei – hey: Wir. Tabellenzweiter. Eurobbabogaalanwärter. Kommende-Nationalspieler-Hervorbringer. Konzept- und Vision-Haber.  Euphorie- und Trotzdem-Gelassenheit-Verbreiter. Feine Ironiker. Wir können gleichzeitig auf dem Boden stehen ...