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Abschiedsspiel für Alex Meier oder Eine Eintracht Zeitreise

Spät, aber doch. Abschiedsspiel für Alex Meier, das eigentlich eher Danke-Schön-Spiel heißen müsste, denn zum Glück bleibt Alex der Eintracht ja erhalten. Zum Glück, denn wenn wir Pech gehabt hätten und Alex nicht so ein duldsamer und friedlicher Zeitgenosse wäre, wenn er nicht die Kraft gehabt hätte, manches runter zu schlucken, dann hätte alles auch ganz anders kommen können. Hätte, hätte. Alex Meier ist bei uns geblieben und wurde zum Fußballgott. Und heute ist sein Abschiedsspiel.   Früh morgens wache ich auf von einem ungewohnten Geräusch. Ich springe auf, ziehe den Rolladen nach oben und tatsächlich: Es regnet. Wirklich und wahrhaftig. Zufrieden kuschele ich mich bei weitgeöffnetem Fenster nochmal ins Bett, die Katze in meiner Armbeuge gähnt. Ganz so entspannt geht der Tag nicht weiter und so komme ich nachmittags erst um kurz nach vier Uhr zu Hause los. Da ich, je nachdem wie ich mit Bus, Auto, Bahn durchkomme, gut eineinhalb Stunden ins Stadion brauche, wird es jetzt v...

Europa-Pokal-Sieger-Sommer-Schnipsel (5): Immer kühlen Kopf bewahren!

Echt jetzt: Sky heißt seit neuestem Wow. WOW? Tatsächlich: Wow. Wie peinlich ist das denn. Nützt aber nix, die Champions League überträgt jetzt trotzdem... ja, wer eigentlich? DAZN? Die sind doch jetzt so schweineteuer. Und Amazon Prime. Aha. Und was kommt nochmal bei TV now? Euro League, ha, Euro League. Brauchen wir nicht. Zumindest nicht solange die CL  Gruppenphase läuft. Bei (ähem) Wow gibt es jetzt also nur noch die Bundesliga-Samstagsspiele. Und den DFB Pokal. Und zum Beispiel das Testspiel der Eintracht beim Linzer ASK, der - ich erfahre es direkt am Anfang der Übertragung - in Österreich nur "der LASK" genannt wird. Spätestens mit Beginn der zweiten Hälfte bin ich soweit, dass ich beinahe in den Tisch beiße, wahlweise mit dem Kopf auf den Tisch dotze, wenn der Reporter noch ein einziges Mal den Angriff "des LASK" beschreibt und "dem LASK" eine ordentliche Leistung bescheinigt. Bämm bämm. Und dann, mit Beginn der zweiten Hälfte, sehe ich ihn zum er...

EM- und Sommerschnipsel (3): Alles so schön bunt hier.

Soderle.... Alle Mitfavoriten sind durch: England, Holland, Belgien, Italien, auf den letzten Drücker Kroatien (Modric mit einem Alex Meier-Gedächtnistor!!)  und mit einem dicken Bämm grad auch noch die Spanier, fehlen also nur noch die Franzosen, die Portugiesen und: Schland. Vom Gruppensieg bis Platz 3, mit Pech auch Platz 4, ist in Gruppe F für alle alles noch drin, und weil ich das gerne sehen möchte,  bleibt mir statt für ausführliche Schnipsel jetzt nur noch Zeit für einen kurzen Wrap-up.

Corona-Sommer-Schnipsel (2): Ein ganz besonderes Flair

"Brauchst du etwas für dein Fußballerherz?" Diese Frage hat mir gestern meine Adlerfreundin Nicole per Whatsapp geschickt und damit verbunden war  der Tipp, sich die neueste Folge des offiziellen Eintracht Podcasts anzuhören. Gast: Alex Meier. "Ohhh Alex," antworte ich.  Logisch,  das höre ich mir an. Und tatsächlich: Eine geballte Ladung Eintracht flutet da mein Ohr, mein Herz und meine Erinnerung. Da sind sie alle; Friedhelm, Benni, Oka, Ama, Arie van Lent, Armin Veh, Heribert Bruchhagen und Alex Meiers-Antworten vermischen sich mit meinen persönlichen Alex-Momenten. Das erste Spiel, in dem ich ihn im Eintracht-Trikot gesehen habe - 2004, ein Testspiel gegen den TV Haßloch in Rüsselsheim .  Seine Flucht vor einem Pulk wartender Fans bei einem Testspiel in Wetzlar. Die vielen, vielen Alex-Texte, die ich hier im Blog geschrieben habe... 50 Meier-Tore,  Abstieg, Aufstieg, Torschützenkönig, Pokalsieg. Alex ist nett freundlich, ein bisschen unverbindlich, ab...

Gut rotiert, ist halb gewonnen.

Erstmal sortieren, so viel passiert seit dem letzten Eintrag. Sieg in Hoffenheim, Sieg gegen Leipzig - hatte ich dazu schon was geschrieben? Von unserem bemühten, komplett chancenlosen, aber wacker dagegen haltenden Spiel in der ersten Hälfte? Von drückend überlegenen, aber zunehmend entnervten Leipzigern? Und von dem kollektiven Ruck, der - keine Ahnung warum - zum Anpfiff nach der Pause (auf dem Platz, aber gefühlt mehr noch auf den Rängen) durchs Stadion ging? Hatte ich nicht? Naja, jetzt ist es zu spät, aber sehr schön war das, letzte Woche, ein richtig schöner, flockig leichter Fußballnachmittag mit einem höchst überraschenden Ende.

Eintracht-Sticker- Alarm ...oder Länderspiepausenschnipsel

Länderspielpause bzw. fußballfreies Wochenende?  Wie gut, dass es den Frühling (sooooo schön)  und das neue Eintracht-Stickeralbum gibt. Obwohl es hier in der rheinhessischen Diaspora keine Verkaufsstelle gibt und auch ein Ausflug ins relativ nahe gelegene Rüsselsheim erfolglos verläuft (alles ausverkauf!), versorgen mich liebe Freunde aus allen hessischen Richtungen mit Album und Stickertütchen. DANKE!! Und das Album ist wirklich ein echtes Vergnügen - eine Art Best of Eintracht der letzten 50 Jahre,  mit der aktuellen Mannschaft, mit - logisch -  Pokal,  aber auch mit der Meistermannschaft, der Traditonsmannschaft und den Säulen der Eintracht. Auch die Torschützenkönig und also auch Alex Meier sind dabei. Blick ins Impressum: Aha, Matthias Thoma vom Eintracht-Museum hat am Heft mitgearbeitet. Deshalb. Und da sitze ich nach getaner  Gartenarbeiten auf dem Bänkchen hinterm Haus, sortiere und klebe im Herzen von Europa und das schwarzundweiße Kätzchen hilf...

Wie im Film

Champions League Liverpool gegen Bayern oder Kino? Wir entscheiden uns am Dienstagabend dafür, uns den Eintracht-Pokalfilm anzuschauen, der - Wunder über Wunder - auch in Mainz läuft. Nur drei Vorstellungen  an drei verschiedenen Tagen, eine davon mitten in der Nacht. Wenn nicht Dienstag, 20 Uhr, wann dann? Wir fahren los. Ich freu mich sehr und habe trotzdem die leise Befürchtung, dass der Film möglicherweise zu dick aufträgt. Geht das überhaupt? Ich fürchte schon,  aber  jetzt bin ich erst einmal total gespannt und lasse mich überraschen. Der  Film läuft leider nicht in einem der schönen Programmkinos, die Mainz zu bieten hat, sondern im  Cinestar, Kino 8 - ein großer Zuschauerraum nur eine Handvoll Eintrachtler, aber immerhin zum Teil - wie ich - mit Schal oder Käppi. Haben alle anderen den Film schon gesehen oder sind wir hier in Mainz doch nur eine kleine versprengte Truppe - mer waas es net. Zusammen singen werden wir hier am Ende des Films wohl eher nic...

So viel Qualidäd - Vorfreude auf das Spiel gegen Dortmund

Es ist Winter, auch im Rheinhessischen. Nachts rieselt der Schnee, morgens ist die Welt weiß und bist zum Abend glänzen die Straßen wieder schwarzundweiß, und auf den Äckern, Wiesen und Bäumen blitzt es grünlich. Ich versuche, ein Bild "Garten im Winter" zu malen, was gar nicht so einfach ist, denn weiß auf weiß ist ein besonderer Fall. Es geht um die Kontraste, aber von denen gibt es ja zum Glück sonst mehr als genug. Ansonsten rast die Zeit und wir rasen mit. Das. Da. Dort. Gleich noch das nächste. Und dazwischen geht auch noch was. Spielt der Prince, unser Prince, jetzt tatsächlich, wahr- und wahrhaftig beim FC Barcelona? Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. Mit dieser Geschichte geht es mir wie der Oma meines Studienfreunds Bernd, die ihr Leben lang nicht geglaubt hat, dass "die" tatsächlich auf dem Mond waren, obwohl sie die Bilder im Fernsehen gesehen hat. "Die könne mer viel erzählen." Wie gut, dass wir im Eintracht-Museum auch künftig zum...

Showtime

In diesem Jahr sind in den verschiedenen TV-Kanälen die jährlichen Trashformate besonders geballt und besonders frühzeitig gestartet. Nicht nur das Dschungelcamp (in diesem Jahr von Beginn an ohne Ansgar Brinkmann stattdessen mit Peter Orloff) und Dieter Bohlen sind bereits am Start, sondern auch der Bachelor, der glücklicherweise die Zeichen der Zeit erkannt hat und das Kaugummi hinterfragt. (Möglicherweise in seinen Auswirkungen auf den Klimawandel? )

It's only words - Jahresanfangsschnipsel

Howdy. Da hat es also begonnen, das neue Jahr und fühlt sich gar nicht so viel anders an wie das alte, und wie gehabt produziert es auch bereits wieder große und kleine Kuriositäten, Aufreger, Ärgernisse und Glücksmomente. Die Zeit zwischen den Jahren war ruhig und friedlich, mit viel frischer Luft, Musik, kurzen Ausflügen, lieben Freunden und viel Lesezeit (von Elisabeth Gaskell über Iwan Turgenjew bis zu Selma Lagerlöff) . Die Silvesternacht hat mir einen glitzernden Himmel voller Herzen beschert, und auch unser Katzen-Trio hat – jeder auf seine Weise – das Silvesterspektakel gut überstanden (je nach Temperament im hintersten Winkel   eines   Schrankes oder im Freien unter einem Busch).

Tschüss, Prince - Hallo Europa!

Jetzt geht's also richtig los mit diesem Europa, wo immer es auch liegt. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und die Choreo, die es heute geben wird, wird wohl die aller unfassbarste aller unfassbaren Ganz-Stadion-Choreos, die die Welt je gesehen hat. Vor dem Spiel verabschieden wir den Prince, der seinem Bruda zwar heute keinen Ball lang schlagen, aber ihm noch einmal aufmunternd auf die Schulter klopfen kann. Ob ein gewisser Alex Meier (das ist der, dem die Eintracht - wie ich der neuen FGV entnehme - so einen märchenhaften Abschied geschenkt hat) im fernen Mödling per TV dabei ist, weiß ich leider nicht zu sagen. Lazio Rom mag ich nicht. Die Lazio-Fans machen Mussolini, dessen Lieblingsverein Lazio war, alle Ehre, was ja nicht notwendig etwas über die Mannschaft aussagt, die auf dem Platz steht. Ein Highlight für mich war auf jeden Fall schon mal die Eintracht Pressekonferenz vor dem Spiel, in deren Livestream ich gestern zufällig reingezappt habe. Auf ein - sagen wir...

Im Herzen von Europa

Wohin nach Europa wir in diesem Herbst aufbrechen, das wissen wir jetzt. Stellt sich nur noch die Frage: Mit wem? Bei der Eintracht kann man da im Moment schon mal den Überblick verlieren. Man weiß ja nie so genau, wer gerade ausgeliehen,  wieder zurückgeschickt, mit einem Profivertrag ausgestattet, überraschend dann doch aus TG2 wieder in  TG1 verschoben oder von jetzt auf nachher aussortiert wird.  Da ist es gut zu wissen, dass es am Ende vollkommen egal ist, wer auf dem Platz steht - ich vermute sehr stark, dass wir  auch einem rotundschwarzen bzw. schwarzundweißen Eimer zujubeln würden, solange er den Adler auf der Brust bzw. das Gänsehauttrikot am Leib hat.

Sommerschnipsel: Dicke Bretter und helle Sterne

Da findet er also doch ein Ende, der Sommer, der kein Ende zu nehmen schien, und der schließlich doch - wutsch - plötzlich auf der Sommerzielgeraden einbiegt. Immer noch warm, immer noch Sommer, aber es liegt so ein Hauch von "bald vorbei" in der Luft. Ist es der nahende Saisonstart oder sind es Folgen der Hitze? Fürs erste habe ich meinen Frieden gemacht mit dem Kommen und Gehen bei der Eintracht und beobachte mit einem gewissen Vergnügen die ständig neuen Namen und Gesichter. Bunt und südlich wird es in der neuen Saison, ob auch erfolgreich, das steht vorläufig in den Sternen. Gonzalo Paciencia, Lucas Torró, Allan Souza, Chico Geraldes. Da sind Nicolai Müller, Evan N'Dcka  und Trainer Adi Hütter  schon ein alter Hut und gehören praktisch zum alten Eisen. Ganz wie Ante Rebic, der tatsächlich noch eine Weile ein Adler bleiben wird.

Ein Tritt in den Hintern

Eigentlich sollte es in diesem Eintrag darum gehen, was der Pokalsieg mit uns gemacht hat und wie er das verändert, was viele von uns bereits seit Jahrzehnten mit sich tragen: Den Mythos der großen Zeiten der Eintracht. Die große Zeit, das  war - sozusagen schon immer - die Zeit, die früher war. Selbst, wenn wir als Kinder oder Jugendliche einen Zipfel davon noch persönlich zu fassen hatten, einen (oder zwei, drei) Pokalsiege, vielleicht sogar den UEFA-Cup-Sieg miterlebt haben. Wir hatten uns damit eingerichtet, die Erinnerung an diese Zeit zu bewahren und zu pflegen und davon zu singen, wie es war und dass es irgendwann wieder so sein würde. Die große Zeit der Eintracht, das ist und war in unserem kollektiven Gedächtnis das, was früher war, das, was - so sehr wir es in unseren Liedern auch beschwören - vermutlich nie wiederkehren würde.  Der Grabi und der Holz. Der Moment des Vergeblichen als inhärenter Bestandteil der ewig währenden Größe. Die Bilder der Meistermannschaft,...

34. Spieltag: Deckel drauf machen.

Nein, nein, nein. Ich rege mich nicht auf. Die Sonne scheint, ein leichtes Lüftchen weht und es war die (fast) letzte Pressekonferenz mit Niko Kovac. Wer hätte das gedacht,  dass es so kommt wie es ist (da zumindest hat er ja recht, der Herr Kovac) und es ist ein großes Glück, dass wir jetzt hier und heute noch alles klar machen können mit diesem Europa. Ohne Alex Meier, der ja jetzt sein Erlebnis gehabt hat und sich sicher auch auf dem heimischen Sofa über einen Sieg der Eintracht in Gelsenkirchen freuen wird. Diszipliniert sitze ich bei einem Glas Saftschorle und denke an Lyon, Monaco, Bern und Tottenham. Und schließlich ist es am Ende egal, wer alles richtig gemacht haben wird. Oder? Ob Vize-Meister Schalke heute nochmal so richtig ernst macht? Wird RB Leipzig sich am Ende der Saison tatsächlich komplett die Butter vom Brot nehmen lassen? Setzt Gladbach den finalen. Schlusspunkt für den HS?  Oder schafft tatsächlich der VFB Stuttgart am Ende den großen Coup und knockt uns...

Kind of magic

Bis ungefähr zur 77. Minute ist es ein ganz normales, ehrlich gesagt ein eher mäßig  aufregendes Fußballspiel. Die Eintracht wieder geradliniger als in den letzten Spielen, nicht besonders virtuos,  aber engagiert und effizient in der Chancenverwertung. 2:0. Das passt. Der HSV bemüht, aber ohne den letzten Biss, fast ängstlich. Vor dem Tor wird der Ball immer noch und noch einmal hin- und hergeschoben, kein Antreiben, kein ordentliches Ballstoppen, viele technische Fehler,  kein Messer zwischen Zähnen - aus diesem Spiel hätten sie in ihrer Situation mehr machen können und müssen. War ich vorher geneigt, am Ende doch so etwas wie Mitleid mit dem Dino zu empfinden, denke ich jetzt, dass das so schon seine Richtigkeit hat. Zeit zu gehen.

26. Spieltag: Die Freiheit, das Spiel zu genießen

Von Freiheit und Genuss weit entfernt, ist allerallerspätestens seit gestern der HSV, dem in dieser Saison wohl wirklich und wahrhaftig die Bundesligaluft ausgeht, Heribert „warum hat er sich das bloß angetan“ Bruchhagen kann das Gefühl derzeit schon austesten , aber ganz sicher können wir erst dann sein, wenn wirklich der allerletzte HSV-Witz (von wegen Uhr, Dino und Raute) gemacht ist. Ganz anders die Situation bei unserer Eintracht. Sie hat in dieser Woche am 8. März ihren 119. Geburtstag gefeiert. Zeitgleich mit dem Weltfrauentag, was nichts zu bedeuten hat, und gleichzeitig mit dem zwei-jährigen-Jahrestag von Niko Kovac, was durchaus als glücklicher Zufall oder – wenn man hochgreift – sogar als schicksalshafte Fügung bezeichnet werden könnte. Seit zwei Jahren ist Niko Kovac jetzt unser Trainer und es fällt im Moment wirklich schwer ein Haar in der Suppe zu finden. Seit zwei Jahren ist Niko Kovac jetzt unser Trainer und es fällt im Moment wirklich schwer ein Haar in der Ein...

25. Spieltag: Aufwärts

Drinnen bleiben und auf dem Sofa einkuscheln  oder warm einpacken und erst recht nach draußen? Jeder hat in den letzte Tagen  seine  eigene Methode entwickelt, um mit der Eiseskälte umzugehen. (Ich zum Beispiel schlafe auch bei hohen Minustemperaturen bei offenem Fenster, allerdings - echt - mit Wollmütze...)  Gestern habe ich die ersten Vögel zwitschern hören, bevor es anfing zu schneien. Heute morgen tropft der Schnee vom Dach und es bilden sich überall Pfützen.  Temperaturmäßig geht es also aufwärts. Und bei der Eintracht?  Alex Meier ist zurück, zumindest im Training und fast sind die Bilder, die ihn am Ball zeigen, so etwas wie ein Gruß aus längst vergangenen Zeiten.  Da jedes Spiel seit einiger Zeit mit einem Label versehen wird, steht das heutige Spiel gegen Hannover  im Zeichen der "Wiedergutmachung", damit auch ja keiner auf den Gedanken kommt, dass er sich möglicherweise auf einen eher trüben Kick bei unangenehmem nasskaltem Wetter ei...

Zehnter und elfter Spieltag: Schnipsel vor, während und nach den Spielen in Mainz und gegen Bremen

Mittwoch, 25.10.2017 Nach dem Pokal ist vor dem Spiel in Mainz und wie jedes Jahr frage ich mich, ob dieses Spiel besonders interessant oder gerade das Gegenteil davon ist. Ein lieber 05er-Freund betreibt, wie in jedem Jahr, eine ausgeklügelte Vor-dem-Spiel –Taktik: Er schmiert mir Honig um den Bart, um mich in Sicherheit zu wiegen: Auf jeden Fall wird die Eintracht dieses Jahr gewinnen. Mentalitätsmonster seien wir. Spielerisch den 05ern sowieso meilenweit überlegen. Es stünde vollkommen außer Frage, dass wir die "Mainzer Buben" überrennen. Einen Kantersieg landen. Drei, vielleicht sogar vier zu null. Timeo Danaios et dona ferentes. Nicht mit mir. Schweig. Apage satanas.  Trotzdem überlege ich kurz, ob ich nach mehrjähriger Abstinenz in Main mal wieder live im Stadion dabei sein will - Karten gäbe es noch, aber:  ach nö. Donnerstag, 26.10. 2017 "Dieses Jahr geht was in Mainz."  Das ist die Auffassung, die sich auch im allgemeinen Meinungsbild allmählich du...