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Posts mit dem Label "Srdan Lakic" werden angezeigt.

Kleines Fußball-ABC - Heute "T" wie "Tor"

Tor, das (n),   (pl. –e, die) :  Viereckiges, mit einem Netz bespanntes Gehäuse,  das an jeder der beiden kurzen Enden eines Fußballfeldes steht. Ugs. auch:   → Kasten. Die Abmessungen des Kastens zwischen den beiden → Pfosten beträgt 7,32m, die Höhe bis zur Unterkante der Oberlatte 2,44 m. Vgl. hierzu auch →Unterkante Oberlippe, wenn auch in anderem Zsgh.). Unabhängig davon, ob eine Mannschaft ein 4-4-2, ein 4-3-3, ein 4-2-3-1, ein 4-2-2-2 oder eine Ellipse mit horizontal pendelnder Spitze vor der Raute spielt, ist es das Ziel eines Fußballspiels, das Spielgerät ( vgl. → Ball) im gegnerischen Kasten unterzubringen.  Dies wird dadurch erschwert, dass sich im Tor ein → Torwart befindet, der selbiges nach besten Kräften zu verhindern sucht.  Für die Beförderung des Balles am Torwart vorbei und  hinter die → Torlinie gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Häufig: Mit dem linken Fuß. Mit dem rechten Fuß. Mit dem Kopf. ( Vgl.  → ...

Mit Raute.

Das närrische Treiben während der Wintertransferperiode ist (endlich) vorbei, stattdessen strebt das närrische Treiben auf den Straßen  seinem Höhepunkt entgegen. In Mainz bedeutet das, dass man in der Innenstadt jederzeit gewärtig sein muss, dass  - wie die Römer bei Asterix und Obelix -  um jede Ecke eine Garde kommt, mit Tschingerdassabumm und  todernster Miene marschieren  sie kreuz und quer.  Ob es regnet, stürmt, oder schneit. Dort kommt schon die nächste. Und noch eine.  Bloß nicht lächeln, die Sach is ernst und entbehrt nicht einer gewissen Lakonie. Neu in den letzten Jahren ist, dass die Garden auch durch die Kaufhäuser paradieren. An der Metzgertheke kauft sich ein Gardist zwischendurch schnell ein Stück Fleischwurst. Brötchen sind schon alle? „Ei, dann nemm isch noch e Frikadell dazu, da is des Brötsche schon drin.“  Bumbaaf, bumbaaf.  Und weg. Nicht weg, sondern voll da ist die Eintracht. Auch Armin Veh, der  vor dem Sp...

Spieler der Stunde: Kevin "Wow-was-haben-wir-für-einen-Torwart" Trapp feat. Wintertransferschluss

Kuckuck Gibt es überhaupt noch irgendeine Mannschaft, die die Saison mit der Mannschaft zu Ende spielt, mit der sie im Sommer begonnen hat? In der Wintertransferperiode geht es jedenfalls fast zu wie bei einer Drehtür, die – je näher der 31. Januar rückt - immer schneller wirbelt,  zwischendurch immer mal wieder unvermittelt stecken bleibt  und  einen neuen Spieler ausspuckt. Oder ist es vielleicht doch eher wie bei einer Kuckucksuhr? Statt im Stundenrhythmus öffnet sich das Türchen alle zehn Minuten.   "Kuckuck" - da steht der Herr De Camargo - und ist schon wieder weg. Das Türchen geht wieder zu. "Kuckuck" – da steht Jimmy Hoffer und winkt mit einem Taschentuch.  (Notier: Unbedingt in den nächsten Merchandising-Katalog aufnehmen!)   "Kuckuck" : Rob Friend mit Hut. Und weg. "Kuckuck" – schon wieder springt die Tür auf,  das Männchen bleibt aber noch im Dunkel, will nicht richtig herausspringen. Türchen wieder zu. Wieder auf.  Wieder zu,...

Also sprach Nostradamus!

Jetzt geht es also wieder los. Die Welt liegt unter einer feinen Schneedecke, ein kalter Wind weht und der Eintracht-Tross ist bereits guter Dinge in Leverkusen gelandet.  Die Vor-dem-Spiel-Pressekonferenz war in dieser Woche nicht ganz so launig wie zuletzt vor Weihnachten. Ja, ja. Wir müssen nicht mehr wollen, aber wollen tun wir schon. Wie auch immer. Allerlei hat sich in der vergangenen Woche seit der Rückkehr aus dem Abudabbischen ereignet. Alex Meier – meindeinunser Alex -  ist 30 Jahre alt geworden und wird seine Runden im Stadtwald künftig ohne seinen langjährigen Weggefährten und Freund  Benni Köhler drehen.  Das Spekulationsrad dreht sich unterdessen munter weiter.   Wie Lewis Holtby bin zwar auch ich kein Nostradamus  und kann also nicht wissen, was heute Abend, morgen, in der nächsten Woche oder gar im nächsten Jahrtausend geschehen wird. Vorläufig weiß ich, dass Rob Friend zwar nicht in die Türkei wechselt,  aber vielleicht nach V...

Rumms die Geige

Der Tag danach. Ein trüber Tag, grauer Himmel, fahle Sonne. Sitze hier vor meinem PC - an den Füßen meine wamen rotundschwarzen Socken, die die Mit-Adler-Mama für mich gestrickt hat, um den Hals (ich habe nicht nur Weh ums Herz, sondern auch Halsschmerzen) meinen Eintracht-Schal . Und ich frage mich, wo ich anfange, mit meinen Impressionen vom Spiel der Eintracht gegen den FCK. Am besten da, wo es am meisten wehtut: Beim Spiel. Ein Desaster. Vom Anpfiff an. Den Hintergrund bilden,  fast grotesk, die Reste der aufwändigen Choreo. Rotundschwarzundweiss, die Formation, die im Laufe des Spiels immer weiter zerbröselt. Rote Tupfen im Weiß, im Schwarz. Ein Meer von Luftballons an der langen, langen Bande der Gegengeraden.  Schwarzundweiß wie Schnee. Und auf dem Platz: Ein fußballerischer Offenbarungseid. Wie ist so etwas überhaupt möglich? Ein offensichtlich mit der Situation überforderter Trainer. Ohne Plan. Ohne Linie. Kein Fußball, nirgends. Eine alleingelassene Manns...