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Oh, wie ist das schön...

Wow. Wow. Wow. Wahnsinn. Unglaublich. Nicht zu fassen. Comeback-Kids. Mannschaft der Stunde. Irre. Aufholjagd. Never give-up. Kreisch. Hüpf. Jubel. Ich glaub, ich träume. Waaaaaaaaaaaaaahnsinn.  Und einmal mehr bringt die Eintracht mich an meine Grenzen. Wie konnte ich nur einen Moment an dieser Mannschaft zweifeln? Schande über mein Haupt. Kein Blumentopf? Elfter? Dümpel? Lindström zu schmächtig? Borré zu ballverliebt? Glasner zu verkopft?  Kein Stürmer? Kostic und sonst nicht viel? Europa hui, BuLi pfui...?  Keine Konsequenz vor dem Tor? Gruppendynamik - ha ha? Ach, was. Blind waren wir. Alle. Nehmt das, all ihr Kleinmütigen. Was für eine Mannschaft. Der große Fußballgott, der, wie wir wissen, im Herzen ein  Adler ist, hat uns den Kopf zurecht gerückt. Wie ein Vexierbild waren die Bilder gestern übereinandergelegt: Im Vordergrund die Bank der Gladbacher, davor unser deutlich angeknockter Ex-Trainer, direkt daneben, im Hintergrund, die Eintracht-Bank mit Trauben von...

Adventsschnipsel (2): Garantiert garantielos.

Die Eintracht bleibt ihrer Linie treu – wackelig in der Liga, erfolgreich (wenn auch nicht wirklich überzeugend) auf europäischer Ebene. Die Niederlage in Hoffenheim hätte nicht sein müssen, hat  aber einmal mehr gezeigt, dass es für uns in der Bundesliga in diesem Jahr echt schwer werden wird, mehr als einen Blumentopf – sprich einen Platz irgendwo im einigermaßen gesicherten Mittelfeld (Elfter?) – zu ergattern.  Aber da ist ja zum Glück noch Europa. Hätte nicht gedacht, dass wir es schaffen bei Fenerbahce den Gruppensieg und die Pause bis März noch klar zu machen, aber wer kann schon verlässliche Prognosen anstellen, wenn Europas beste, aber auch unberechenbarste Mannschaft auf dem Platz steht. Schon zur Halbzeit war ich  (gestärkt auch durch den Blick nach Antwerpen) recht sicher, dass da nichts mehr anbrennt. Ähnlich dachten sich das wohl auch die Jungs auf dem Platz und entsprechend ermüdend war das Ballgeschiebe in der zweiten Halbzeit. Egal, klar. Hauptsache durch,...

Umpf. Boing.

Vielleicht isses wie mit dem kleinen Häwelmann oder wie mit der Ilsebill,  die immer mehr will und am Ende mit leeren Händen da steht. Jetzt ist es also passiert. Nicht nur nicht gewonnen,  sondern eine echte Klatsche kassiert. Ein 1:6,  das sich wie ein 1:10 anfühlt. Mir kommt es vor als hätte ich es tief in meinem Innern geahnt, dass der Deckel kurz vorm Hochfliegen ist,  dass wir die Peripetie bereits überschritten haben -  aber klar,  das lässt sich hinterher leicht sagen.

30. Spieltag: Und jetzt so?

Gestern war: Wut, Enttäuschung, Fassungslosigkeit. Heute brodelt es immer noch in mir, aber ich versuche, es wegzudrücken. Da ist vor allem ein ich-will-nicht-mehr-darüber-Nachdenken-Gefühl. Herr K. Aus M.? Abgehakt. Mich hat es erschreckt wie sehr mich dieser ganze Mist gestern mitgenommen und aus der Kurve getragen hat. "So ist halt das Geschäft". Zwischen Wissen und Fühlen ist ein himmelweiter Unterschied und von Abgebrühtheit bin ich offensichtlich meilenweit entfernt. Im Moment leider auch von einem "Jetzt erst recht." Die Sonne scheint. Im den Tulpenblüten im Garten glitzern die Regentropfen von gestern und das schwarzundweiße Kätzchen humpelt wacker durchs Gras. Nachher das Spiel der Eintracht in Leverkusen? Schaun wir mal.

And the Sun shines bride

Dass sich hier im Blog im Moment so wenig tut, hat vor allem zwei Gründe: 1) Arbeit (sehr viel) 2) Zeit (sehr wenig) Um zumindest wieder ein  Lebenszeichen zu geben, bleibt mir nichts anderes übrig, als den bisherigen Saisonverlauf nach der Winterpause aus Sicht der Eintracht ebenso kurz zusammenzufassen: Args. (Leipzig) Boah. (Schalke) Yep. (Darmstadt) Lukaaaas (Hannover) Die Zuversicht steigt allmählich ins Grenzenlose. KÖNNEN wir überhaupt noch verlieren? Der Niko wird es schon richten und im Zweifelsfall ist da immer noch ein Tarashai  oder Tawatha oder Max, der auch gerne zeigen will, was er kann und Fußball spielen kann wie der Teufel. Und auch, wenn man inzwischen fast schon anfängt, sich an das große Glück und sogar den Tabellenplatz an der Sonne zu gewöhnen, gibt es diese Momente, in denen es einem wie aus dem Off schlagartig einfällt, durchzuckt wie ein Stromschlag  - gestern morgen beim Frühstück zum Beispiel -, und was das alles bedeutet, zumindest d...

Day after

„Alle glücklichen Familien ähneln einander, jede unglückliche ist auf ihre Art unglücklich.“ So beginnt bekanntermaßen Tolstois Anna Karenina. Und ganz ähnlich ist es wohl mit den Gefühlen bei dem immer wahrscheinlicheren Abstieg der Eintracht. „Ich bin gar nicht mal so verzweifelt wie ich eigentlich sein müsste,“ whatsappt mir eine liebe Adler-Freundin nach dem Spiel gegen Leverkusen. Ich dagegen bin am Boden zerschmettert. Sitze starr, Tränen laufen. Kann es nicht fassen. Hadere. Bin wütend. Traurig. Erschöpft.

1 von 5: Leverkusen

April. Sonne, Wind, Regenschauer. Tage, für die Sonnenschein vorhergesagt ist, versinken im Regen. An vermeintlichen Regentagen blitzt die Sonne windverweht durch Äste. Die Welt ist grün und blau und lebendig.  Zwitschern. Rascheln. Wärme. Duft nach Gras und Regen. Am Horizont pechschwarz. Über mir: Dicke, weiße Wattewolken. Schon so gut wie abgestiegen?  Jetzt erst recht? Hoffen und kämpfen bis zum Schluss?  Alles noch drin? Können das noch drehen?  Fjörtoft, murmelt es aus allen Ecken. Damals,1999. Wir waren mausetot. Und dann. Übersteiger. Wäre Fjörtoft heute  Fjörtoft, wenn er damals nicht…?  Dortmund, Liverpool. Da sieht man, was möglich ist. Magic. Die Momente, in denen nicht das passiert, was man erwartet, sondern das, an das man glaubt. Überraschungen kann man nicht herbeireden und Magie schon gar nicht. Wenn der Moment da ist, ist er da und zwar immer anders als man denkt oder es sich je hätte vorstellen können.

Pfft. Rotundschwarze Schnipsel rund ums Spiel gegen Leverkusen

Es ist Samstag und die Eintracht spielt heute gegen Leverkusen. Meine  Woche war mal wieder pickepackevoll, ich war erkältet, hab kaum geschlafen, viel gearbeitet. Heute hat mein Mit-Adler Geburtstag. Ich hechele und wusele  durch den Vormittag, um mich rechtzeitig auf den Weg nach Frankfurt machen zu können.  Es regnet in Strömen. Um viertel nach Eins streiche ich die Segel  – ich schaffe es einfach nicht.  Einen Moment fürchte ich, dass der Eindruck entstehen könnte,  ich kapituliere vor dem Terror und verrate die freiheitlichen Ideale? Ich kann es nicht ändern und esse wie Helge Schneider  erst einmal eine Mandarine. In F acebook lese ich, dass ein Student eine Masterarbeit über die Trikots der Frankfurter Eintracht verfasst. Da hat der Bologna-Prozess voll zugeschlagen. Wahrscheinlicher Studiengang: International Sportmanagement, Schwerpunkt Merchandising unter besonderer Berücksichtigung trikotverkaufsrelevanter Aspekte. Direkt neben de...

Indizienketten und Torschützenkönige

Heute also Leverkusen und - kaum zu glauben - schon wieder der letzte Spieltag einer Saison. Eine Saison, die in vielerlei Hinsicht merkwürdig war - manchmal nahm sie Fahrt auf, manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie noch gar nicht richtig angefangen hat - und die mir trotzdem (oder gerade deshalb) als irgendwie besonders im Gedächtnis bleiben wird. Letztes Jahr war alles ein bisschen unwirklich, egal wie gut oder schlecht wir gespielt haben - jedes Spiel im Waldstadion war fast so etwas wie ein der Wirklichkeit entrücktes Erlebnis, überstrahlt von Europa. Dieses Jahr war real, manchmal vielleicht sogar zu real.  Mit allem, was bei der Eintracht zum Fußball gehört - inklusive Geknodder, Gegrummel, Zoff und Untergangsprophezeihungen. System oder kein System. Tore. Tore. Tore. Fehlpass-Chaos. Alleingänge. Fehlendes Mittelfeld. Machtspiele. PR-Maschine. Unzufriedenheit.  Alex. Stefan. "Joe". Verletzungen. Sonny Kittel. (Sonny!!!) Marc Stendera. Mein Lucas (ach jemine). Der ungl...

Das war's: Von Flugzeugen, Hunden und Heringen.

Es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit in einen Samstagvormittag vor einem Eintracht-Heimspiel passt, wenn es in dem Spiel, das nachmittags angepfiffen wird, um nichts mehr geht. Es reicht sogar für einen kleinen Abstecher in die Mainzer Innenstadt. Auf dem Wochenmarkt kaufe ich Radieschen, Spargel und Erdbeeren und einen kleinen Band mit Geschichten von Alice Munro, die ich erst vor kurzem für  mich entdeckt habe und die so wunderbar schreibt über die kleinen, scheinbar zufälligen Erlebnisse und Ereignisse eines Lebens, die sich fügen und verschachteln und meistens anders als man denkt. So ist das wohl: Was wahr und bedeutsam ist im Leben, erweist sich oft ganz unerwartet und erst  im Licht späterer Erkenntnis. Um halb Zwei sitze ich im Auto Richtung Waldstadion.  

GroKo gegen den Abstieg

Vor der Saison hätte ich im Leben nicht damit gerechnet, dass die Eintracht in der Bundesliga irgendwann im Laufe der Saison dort stehen würde, wo sie jetzt  steht. Im Leben nicht, was für ein Quatsch. Wir, Anschluss nach vorne, Mittelfeld. Mindestens.  Aber schon seit ein paar Wochen weiß ich es. Habe das in all den Eintracht-Jahren, quer durch alle Höhen und Tiefen,  noch nie so deutlich, fast körperlich gespürt,  jede Woche, jedes Mal im Stadion ein bisschen mehr, wie der Boden bröckelt, auf dem wir stehen. Heute also Leverkusen. Letzten Samstag, nach der Niederlage gegen Hoffenheim, herrschte rundum Ratlosigkeit. Auch Adlerfreunde, die  sonst bis zum Anschlag optimistisch sind, waren sicher: So gewinnen wir kein Spiel mehr.Keine Ahnung wie das weitergehen soll. Dann der Sieg im Europacup. Und obwohl das Spiel gegen Nikosia als das unwichtigste Spiel ever bezeichnet wurde, scheinen nach dem Einzug in die KO-Runde, nach der Pokalauslosung gegen den B...

Trotzdem ein Spieler der Stunde: Carlos Zambrano

So ein bisschen blöd bin ich mir ja schon vorgekommen als ich am Samstag nach dem Spiel die Umfrage zum Spieler der Stunde hier eingestellt habe.  Soll ich wirklich? Kurz hatte ich noch überlegt, ob ich statt dem Spieler der Stunde den Idioten der Stunde wählen lassen sollte und dabei nur einen zur Auswahl stellen: Knall Depp. Aber hey,  nicht der richtige Zeitpunkt für blöde Scherze. Dann habe ich mich entschlossen, die Wahl auch dieses Mal ganz ohne weitere Kommentare durchzuziehen.. Weiß wohl, die Wahl zum SdS ist nur ein Pillepalle in der großen, weiten Eintracht- Klick- und Abstimmungslandschaft – trotzdem hatte ich so ein Gefühl von:  Jetzt nicht den Schwanz einziehen, weitermachen. Wie auch immer -  jetzt haben wir also den Salat. Grade mal 38 Stimmen,  das ist das niedrigste Abstimmungsergebnis, das es je bei der Umfrage gegeben hat. Und natürlich würde ich auch hier eigentlich gerne ein wenig herumkäsen, von wegen:  Zeigefinger eingeschneit? Abst...

Also sprach Nostradamus!

Jetzt geht es also wieder los. Die Welt liegt unter einer feinen Schneedecke, ein kalter Wind weht und der Eintracht-Tross ist bereits guter Dinge in Leverkusen gelandet.  Die Vor-dem-Spiel-Pressekonferenz war in dieser Woche nicht ganz so launig wie zuletzt vor Weihnachten. Ja, ja. Wir müssen nicht mehr wollen, aber wollen tun wir schon. Wie auch immer. Allerlei hat sich in der vergangenen Woche seit der Rückkehr aus dem Abudabbischen ereignet. Alex Meier – meindeinunser Alex -  ist 30 Jahre alt geworden und wird seine Runden im Stadtwald künftig ohne seinen langjährigen Weggefährten und Freund  Benni Köhler drehen.  Das Spekulationsrad dreht sich unterdessen munter weiter.   Wie Lewis Holtby bin zwar auch ich kein Nostradamus  und kann also nicht wissen, was heute Abend, morgen, in der nächsten Woche oder gar im nächsten Jahrtausend geschehen wird. Vorläufig weiß ich, dass Rob Friend zwar nicht in die Türkei wechselt,  aber vielleicht nach V...

Sami Hyypiä und der Spieler der Stunde

Friedhelm Funkel hat in der zurückliegenden Woche mit der Frankfurter Rundschau über die Chancen der Eintracht in der Bundesligasaison 2012/13 gesprochen. Er findet, die Eintracht hat sich sinnvoll verstärkt, er hält viel von Stefan Aigner und Olivier Occean, hat aber seine Bedenken bei Takashi Inui, den er aus Bochumer Zeiten kennt, denn: „Inui ist ein toller Mensch, aber er verliert zu leicht die Bälle.“ Das ist ungefähr so, wie wenn man sagen würde: Heinz sieht wirklich gut aus, aber er isst gerne Sauerkraut. Oder: Susi kann gut malen, aber sie war noch nie in China. Heute beginnt die 50. Bundesligasaison. Die Eintracht und also auch Olivier Occean, Stefan Aigner und Takashi Inui sind dabei.  Außerdem Carlos "Carlito" Zambrano, der gestern noch gar nicht da war, und heute schon "Vehs Konstante" ist. Alles unglaublich feine Kerle und potenzielle Spieler der Stunde , wobei wir dann auch schon beim eigentlichen Thema dieses Eintrags sind und ich also hie...

Kleinholz. Nach dem Spiel der Eintracht gegen Leverkusen.

Es ist schon merkwürdig, wie manchmal Dinge geschehen, vollkommen unabhängig voneinander, und sich dann miteinander vermischen. Das eine passiert hier, das andere dort. Groß. Klein. Hat nix miteinander zu tun und am Ende sitzt man da und denkt – tatsächlich, so war das heute. Erst war das, dann war das und es passt zusammen. So als gäbe es ihn doch, den großen Match- tschuldigung - Weltplan. Every grain of sand. Wir wohnen und arbeiten ländlich. Vor meinem Bürofenster steht eine mächtige Kiefer.   Wenn ich während der Arbeit nachdenke – was durchaus öfter vorkommt - verfängt sich mein Blick häufig in den Zweigen, der Baum ist voller Vögel, sogar einen Buntspecht und einen Gimpel habe ich schon entdeckt. Eichhörnchen turnen in den Zweigen. Unserem Nachbarn ist der Baum ein Dorn im Auge. Er steht an unserer Grundstücksgrenze, auf einem unbebauten Rasenstück, leicht schräg. Der Nachbar befürchtet - trotz anderslauternder Gärtnerischer Meinung - der Baum könnte ins Rutschen kommen...

O wie schön ist Panama!

Dienstag, 21. September 2010. Heute ist der 150. Todestag von Arthur Schopenhauer . Gerade haben die 05er mit 2:0 gegen den FC aus Köln gewonnen, bleiben weiterhin ungeschlagen und stehen mit 15 Punkten an der Tabellenspitze der Bundesliga. Die Eintracht dümpelt am Tabellenende. Bevor bei mir die Schnappatmung einsetzt, nehme ich einen großen (sehr großen) Schluck Apfelwein und blättere in der Zeitung. "Wenn schon der Wurm des blinden Willens durchs Lebendige kriecht, so kann es sich der Mensch in seiner grundsätzlich misslichen Lage doch trotzdem ein bisschen wohnlich machen (wenn er Lärm und Fußball meidet)." Mmh. Das wäre zu überlegen. Ich lese weiter: "Wer Verstand hat, sollte ihn auch nutzen, das heißt, er sollte erkennen, dass Glücksstreben Illusion ist und unsere Möglichkeiten allenfalls zur Unglücksvermeidung reichen." Mmh. Langsam komme ich wirklich ins Grübeln, ob es hier um die Eintracht oder immer noch um Schopenhauer geht. Egal. Weiter: ...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel - 3. April bis 15. April 2010

Samstag, 3. April Ostersamstag. Schnell noch einkaufen, bevor es Richtung Waldstadion zum Spiel der Eintracht gegen Leverkusen geht. Schon in Stadion-Montur – Eintracht-Trikot, Eintracht-Schal s- hechele ich durch die Mainzer Innenstadt. Stehe gerade vor einer Bäckerei, da rollt ein junger Mann mit Kinderwagen an mir vorbei. Nach ein paar Metern bleibt er stehen, wendet sich um, belfert: „Mach dich wieder rüber.“ Häää? Meint der mich? Rollt weiter, aus sicherer Entfernung noch einmal: „Drecks Frankfurter. Hau ab zurück nach Hessen.“ Huch – der meint tatsächlich mich. Ich neige leider zu Jähzorn und jetzt, genau jetzt merke ich wie Wut in mir hochschießt, kurz und heftig. „Hast du sie noch alle?“ Laufe ihm ein paar Schritt nach. Laut: „Jetzt mach aber mal halblang…“ Wutsch. Weg isser. Geflüchtet in einen Ladeneingang. Hatte Angst. Vor mir. Merke wie mein Zorn sich in einem Grinsen auflöst. Nicht schlecht. Hat doch was für sich, wenn man keinen Ruf zu verlieren hat. Auch drei Stunden sp...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (6. November bis 18. November)

6. November Der Herbst nimmt Fahrt auf. Kehre, kehre, Kehre. Fünf Säcke voller Blätter. Ob die Eintracht heute auch in Leverkusen den Sack zu machen wird? War die ganze Woche skeptisch, aber je näher das Spiel kommt, desto sicherer bin ich mir: Doch, irgendetwas Zählbares werden wir schon mitnehmen. Adler fällt aus gegen die Adler. Auch das muss für uns kein Nachteil sein. Huch, wir spielen mit Caio. Und während ich noch überlege, ob ich das mutig oder dumm finde, steht es bereits 1:0. Ein Mit-Adler steckt im Bus fest und konnte nicht rechtzeitig zum Anpfiff zu Hause sein. Ich halte ihn per SMS auf dem Laufenden. 2:0. 3:0. Jetzt fährt der Bus wieder. Prima. Tom Bayer, der die Fernsehübertragung kommentiert, erläutert, dass die Eintracht in der ersten Halbzeit ein 4-4-2 und jetzt in der zweiten ein 4-3-3 spielt. Vielleicht sollten wir es einfach mal mit Fußball spielen probieren? Michael Skibbe weiß nach dem Spiel, woran es gelegen hat –an unserem unterdurchschnittlichenKader und der ma...

Auf dem Mars, auf dem Mond

Adler ist Adler. Das dachte sich wohl der (?) Praktikant als er oben stehende Nachricht für den Videotext des MDR verfasste. Deswegen hier die Berichtigung: Doch, doch. Der bzw. die Adler werden gegen Bayer Leverkusen antreten. Und, wie ich aus sicherer Quelle weiß, nicht erst morgen, sondern schon heute. Oder, um es ganz genau zu sagen: Der Adler ist jetzt, exakt in diesem Moment bereits vor Ort. Er kreist über der BayArena. Und heute abend wird er zuschlagen. Sieg. (Danke nach Bremen für den Hinweis :-)