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Posts mit dem Label "Eintracht-Museum" werden angezeigt.

Rotundschwarze Jahresschnipsel (Teil 3)

Januar und Februar März und April Mai Obwohl hier jetzt schon Mai ist, findet das letzte Heimspiel der Eintracht - gegen 1860 München -  noch im April, genau gesagt: am 29. April, statt. Wie nicht anders zu erwarten, verliert die Eintracht. Die Stimmung im Stadion ist nichtsdestotrotz ausgelassen, wir tragen lustige Papierhemdchen , halten rote, schwarze oder weiße Zettel in die Luft und sind alle Teil der größten und geilsten Choreo. Ever. Gerne würden wir die Mannschaft nach dem Spiel  gebührend feiern, daraus wird nix, weil wie vorgeschrieben der Platz gestürmt werden muss. Zunächst schwappt die West in den Innenraum, dann quellen die Eintrachtler aus allen Blocks aufs Feld, es dampft und qualmt, die Polizei findet das gar nicht lustig und manch Eintrachtler, dem das alles zu doof ist, verlässt mehr oder weniger fluchtartig das Stadion.  Auch die Mannschaft flüchtet erst einmal in die Kabine, wir bleiben, beobachten das Treiben vom Rande. Fahnen werden ...

Bescheuert?

„Bin ich eigentlich bescheuert?“ Dachte ich vorgestern Abend, spätestens um ca. viertel nach Zehn als in der Mainzer Coface-Arena der gut organisierte Jubel der 05-Gemeinde über mir zusammenschlug. Ja, tatsächlich, ich war da. Mein Mit-Adler ist Schwabe und dem VFB in heimatlicher Zuneigung verbunden. Ein guter Freund, der in einem anderen Leben aber eben auch 05er ist, hatte uns zwei Karten – richtig feine Karten, Stehsitz, Mitte der Gegengeraden, direkt am Spielfeldrand – vermittelt. Die Aussicht auf einen Sieg des VFB schien mehr als realistisch. Also machten wir uns auf den Weg. Und es kam wie es wohl kommen musste. Bescheuert. Ein Wort, das irgendwie aus der Mode gekommen  zu sein scheint, mir in der zurückliegenden Woche aber immer wieder begegnet oder durch den Kopf gerauscht  ist.  Merkwürdig. Das muss dann wohl an mir (oder an der Woche) liegen.

Reserviert

Wie wird sie wohl aussehen, die Viererkette der Eintracht heute abend beim Spiel in Hamburg? Zumindest eine der vier Positionen steht felsenfest. Tja, es geht halt  nichts über Planungssicherheit :-) (Henni Nachtsheim war bei der Vorstellung seines neuen Eintracht-Kolumnen-Buches am Mittwoch-Abend im Eintracht Museum übrigens durchaus nicht reserviert, sondern ausgesprochen witzig und charmant - was man auch von dem ebenfalls im Museum anwesenden Heribert Bruchhagen sagen kann.  Herzlichen Dank  an den lieben Forumsadler-Freund, der kurzfristig verhindert war, und uns die für ihn reservierten Plätze überlassen hat. Es war ein sehr netter Abend).

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (Jahresabschluss-Edition) - Teil 3: Zwischen den Jahren

Teil 2? Klick! Samstag, 25. Dezember Die letzte Tür ist geöffnet und die Adventskalenderaktion für das Eintracht-Museum ist beendet. Über 7000 Euro sind zusammengekommen. Wahnsinn, was alles geht, wenn man's nur macht.   Zunächst sporadisch, in den letzten Wochen häufiger und jetzt, seit Weihnachten, regelmäßig, haben wir einen Kater zu Gast. Er hat nur einen halben Schwanz, sieht aber gut gepflegt und genährt aus, verlangt sehr nachdrücklich Einlass und verhält sich ausgesprochen kooperativ. Hat er ein Zuhause und liebt die Abwechslung? Streunt er und kommt mal hier, mal da unter? Wir konnten es bisher nicht herausfinden, aber zumindest wissen wir , wie unser Besucher heißt: Jens. Das habe ich nämlich neulich geträumt und mich noch im Traum gefragt, wer seiner Katze wohl einen dermaßen dämlichen Namen geben würde. Hätte ich nicht „Grabi“ oder „Elvis“ oder wenigstens „Maunzerle“ träumen können. Aber was will man machen? Geträumt ist geträumt. Jens kommt täglich, frisst einen...

Nachts. Heim. K(ein) nebel.

Den gestrigen Abend haben wir in der Phönixhalle in Mainz verbracht. Dort waren – am ersten von (wow!) drei ausverkauften Abenden – Badesalz mit ihrem neuen Programm "Binndannda" zu Gast. Die Phönixhalle liegt auf einem alten Industriegelände in Mombach, dem heimlichen Zentrum von Mainz. Der Schnee knirscht, es ist kalt. Wir schlittern und tapern vom vereisten Parkplatz zur Halle. Keine Zeit mehr noch etwas zu trinken. Gong. Auf der Bühne eine sparsam angedeutete Holzhütte, verschiedene Kisten und Kasten, eine Wäscheleine, auf der ein paar Sweatshirts trocknen, eine Gitarre, ein Saxophon. Im letzten Badesalz-Programm vor zwei Jahren wollten Henni Nachtsheim und Gerd Knebel aus einem vor sich hindümpelnden Musikladen im Hessischen zusammen nach Dugi Otok aufbrechen. In diesem Jahr sind sie bereits da – nein, nicht in Dugi Otok, aber irgendwo, an einem geheimnisvollen Fleckchen Erde, das von einer undurchdringlichen Zauberwand umgeben ist. Henni bzw. der Dosenfabrikant Peter...

Azvenzkalender-Countdown

Ein Museum ist ein Ort, um Erinnerungen zu pflegen und zu erhalten. ein gutes Museum ist ein Ort, an dem Erinnerung nicht nur bewahrt, sondern ge- und belebt werden. Und ein richtig gutes Museum, das ist alles zusammen: Erinnerungsstätte. Denkraum. Treffpunkt. Anlaufstelle. Plattform. Eben genau so wie das Eintracht Frankfurt-Museum. Das Museum ist für die Eintracht, aber auch für uns Eintrachtler da. Eigentlich  selbstverständlich, dass auch wir für das Museum da sind. Und genau aus diesem Grund hat Forums-Moderator gereizt sich eine Aktion ausgedacht, um in der Vorweihnachtszeit ein wenig die Trommel für unser Museum zu rühren. Die Idee ist so einfach wie naheliegend:  Im Eintracht-Museum werden Erinnerungsstücke und Geschichten  rund um die Frankfurter Eintracht für uns gesammelt und aufbewahrt - und jetzt sind umgekeht wir gefordert, unsere eigenen Erinnerungsstücke und Geschichten für das Eintracht Frankfurt-Museum zusammen zu tragen. Aus ...

Rotundschwarze Eintracht-Schnipsel (Von Hamburg bis Bremen-Edition)

Mittwoch, 27. Oktober Pokalspiel gegen den HSV. Maaaaaaaaan. Vollkommen übermüdet,den ganzen Tag gewuselt und gehektikt. Um 5 Uhr mache ich den PC im Büro aus. Zehn nach fünf: Ich stehe unter der Dusche. Halb sechs: Im Auto Richtung Frankfurt. Viertel nach Sechs: Parken. Halb Sieben: Im Laufschritt eine Bratwurst. Viertel vor Sieben: Immer noch in der Schlange am Eingang. Acht vor Sieben: Laut das Europalied singend und rennend hinter dem Block. Zwei vor Sieben: Zur Mannschaftsaufstellung am Platz im Stadion. 20.45 Uhr: Jubelnd. Singend. Fassungslos.  Erschöpft. Halb Zehn: Wir tappern durch die Unterführung, überall singen, lachen. Rauch wogt und wabbert, Bratwürste duften. „Schwarz und weiß wie Schnee“ schallt es durch die Nacht und wir singen lauthals mit. Gedränge am Ebblerstand. Ein großer kräftiger Eintracht-Fan steigt mir voll auf den Fuß. „Tschuldigung.“ „Macht nix – heut tut mir gar nix mehr weh.“ Exil-Adler-SMSe aus allen Richtungen: „Was geht denn da a...