Vor einigen Wochen ist ein neues Buch von Andreas Maier erschienen. Das Buch trägt den erstaunlichen Titel „Mein Jahr ohne Udo Jürgens“ und so dreht sich in diesem Buch scheinbar und warum auch immer (fast alles) um Udo Jürgens. Da Andreas Maier ein sehr heimatverbundener Autor ist, der in der Wetterau geboren wurde, eine enge Anbindung an Frankfurt, den Apfelwein und die Frankfurter Eintracht hat, geht es in dem Buch auch um: Frankfurt, den Apfelwein und die Frankfurter Eintracht. „Erst in Frankfurt beginnt das Leben richtig weh zu tun.“ Wer wollte ihm da widersprechen? Ich will keine falschen Hoffnungen wecken. „Mein Jahr ohne Udo Jürgens“ ist beileibe kein Buch über die Eintracht, sondern, ja was eigentlich: Ein Blick auf die Welt? Eine poststrukturalistische Auseinandersetzung mit dem laufenden Schwachsinn? Eine ernsthafte, sozialphilosophische Einordnung des Werks und des Wirken von Udo Jürgens? Was auch immer es ist, die Eintracht spielt – w...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.