Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Ralf Falkenmayer" werden angezeigt.

Corona-Sommer-Schnipsel (2): Ein ganz besonderes Flair

"Brauchst du etwas für dein Fußballerherz?" Diese Frage hat mir gestern meine Adlerfreundin Nicole per Whatsapp geschickt und damit verbunden war  der Tipp, sich die neueste Folge des offiziellen Eintracht Podcasts anzuhören. Gast: Alex Meier. "Ohhh Alex," antworte ich.  Logisch,  das höre ich mir an. Und tatsächlich: Eine geballte Ladung Eintracht flutet da mein Ohr, mein Herz und meine Erinnerung. Da sind sie alle; Friedhelm, Benni, Oka, Ama, Arie van Lent, Armin Veh, Heribert Bruchhagen und Alex Meiers-Antworten vermischen sich mit meinen persönlichen Alex-Momenten. Das erste Spiel, in dem ich ihn im Eintracht-Trikot gesehen habe - 2004, ein Testspiel gegen den TV Haßloch in Rüsselsheim .  Seine Flucht vor einem Pulk wartender Fans bei einem Testspiel in Wetzlar. Die vielen, vielen Alex-Texte, die ich hier im Blog geschrieben habe... 50 Meier-Tore,  Abstieg, Aufstieg, Torschützenkönig, Pokalsieg. Alex ist nett freundlich, ein bisschen unverbindlich, ab...

Rotundschwarze Jahresschnipsel (Teil 3)

Januar und Februar März und April Mai Obwohl hier jetzt schon Mai ist, findet das letzte Heimspiel der Eintracht - gegen 1860 München -  noch im April, genau gesagt: am 29. April, statt. Wie nicht anders zu erwarten, verliert die Eintracht. Die Stimmung im Stadion ist nichtsdestotrotz ausgelassen, wir tragen lustige Papierhemdchen , halten rote, schwarze oder weiße Zettel in die Luft und sind alle Teil der größten und geilsten Choreo. Ever. Gerne würden wir die Mannschaft nach dem Spiel  gebührend feiern, daraus wird nix, weil wie vorgeschrieben der Platz gestürmt werden muss. Zunächst schwappt die West in den Innenraum, dann quellen die Eintrachtler aus allen Blocks aufs Feld, es dampft und qualmt, die Polizei findet das gar nicht lustig und manch Eintrachtler, dem das alles zu doof ist, verlässt mehr oder weniger fluchtartig das Stadion.  Auch die Mannschaft flüchtet erst einmal in die Kabine, wir bleiben, beobachten das Treiben vom Rande. Fahnen werden ...

Rostock 1992? Das ist eine Müd. - Meer-Puzzlesteine von einem Abend im Eintracht-Museum

Soll ich oder soll ich nicht? Bin sicher, dass nicht nur ich mir diese Frage gestellt habe. Selbst am Donnerstagnachmittag war ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich mir den Aleschia-Abend im Eintracht-Museum tatsächlich antun sollte. Entschloss mich, meine Entscheidung davon abhängig zu machen, ob Nicole, mit der ich mich schon eine ganze Weile vergeblich versuche zu treffen, kommen würde. Nachmittags die Mail: Bei mir alles klar. Ich bin da. Damit waren die Würfel gefallen – ich bin auch da. Und so fuhr ich los. Der kleinere Vorraum im Museum war gut gefüllt, überwiegend nicht mehr ganz junge Gäste. Hallo hier, hallo da. Endlich die längst überfällige Aufstiegsumarmung mit Nicole. Und dann geht es auch schon los. Matthias Thoma begrüßt die Gäste. Ein bisschen Vorgeplänkel.Trauma hier, Trauma dort. Alfons Berg und der Spatz von Konz. All die Versatzstücke, die sich inzwischen fast schon verselbstständigt und sich abgelöst haben von diesem schrecklichen Tag und bei denen wir – w...