Mit der deutschen Nachkriegsliteratur ist es so eine Sache. Eine Art Triumvirat – Böll, Grass, Walser – ist im Literaturkanon übrig geblieben, die Gruppe 47 beschäftigt hauptsächlich die Akademiker und der Rest führt mehr oder weniger eine Rand- oder Schattenexistenz. Von einer relativ lebhaften literarischen Szene, die auch nachfolgende Schriftstellergenerationen mitgeprägt hat, ist im öffentlichen Gedächtnis nicht sehr viel übrig geblieben. Zu den Autoren, die sich zumindest eine Nische erhalten haben, zählt sicher Arno Schmidt, der bis heute auf eine kleine Schar „Eingeweihter“ zählen kann und in den 70er und 80er Jahren bei jungen Intellektuellen – oder solchen, die es gerne sein wollten - eine Kultfigur war, obwohl – oder weil – er alles dafür tat, keine zu werden. „Mein Elvis hieß Arno“ beschrieb der Literaturwissenschaftler Kurt Scheel anlässlich des Schmidt-Jubiläums in der TAZ seine Zeit als Mitglied des „Arno-Schmidt-D...
Life and life only. Leben. Literatur. Und Eintracht Frankfurt.